Klima Südtirol

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Das Klima in Südtirol

Südtirol wird von vielen Urlaubern als beliebte Gegend zum Wandern besucht, das durch viel Sonne begeistert.
Die nördlichste Provinz Italiens ist in der Nähe der Alpen angesiedelt, die das Klima in Südtirol teilweise auch beeinflussen. In diesem Teil Italiens herrscht Kontinentalklima, da es nicht am Meer liegt. Kontinentalklima ist geprägt durch starke Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter. Dies zeigt sich insbesondere dadurch, dass im Sommer das durchschnittliche Maximum der Tagestemperatur bei 29 °C liegt. Im weiteren Verlauf des Sommers zwischen Mai und September schwankt die tägliche Wärme zwischen 23 °C bis 29 °C. Auch im Winter ist die Witterung starken Schwankungen unterlegen. So herrschen Mindesttemperaturen von November bis Februar zwischen 6 °C und 11 °C vor. Nachts kühlt es im Südtiroler Winter ab und durchschnittliche Temperaturwerte um die 0 °C sind zu verzeichnen. Nachts sind es über das gesamte Jahr gemessen 7 °C. Im Sommer hingegen sind auch nachts milde Temperaturen von 11 °C bis 16 °C zu messen, die die Einwohner Südtirols und die Reisenden aus den Häusern und in die norditalienische Nacht treiben. Die Sommer sind sehr warm und trocken und locken nicht nur wanderlustige Reisende nach Südtirol, sondern auch solche, die in der Sonne bei angenehmer Wärme entspannen möchten. Die norditalienische Sonne verwöhnt die Urlauber zur Sommerzeit an vollen 6 bis 8 Stunden. Auch im Winter sind es noch 3 bis 4 Stunden, in denen die Sonne Wärme spendet. Der Jahresdurchschnitt der Sonnenstunden liegt bei 6 Stunden täglich. Die Alpen besitzen einen Einfluss auf Südtirol: Die abschirmende Wirkung der Gebirge sorgt dafür, dass feuchte Luft aus Mittel- und Süditalien an diesen Bergen abprallt und es weniger regnet. Schwankungen in den Temperaturen sind je nach Gegend in Südtirol vorhanden, welche jedoch nicht extrem hoch sind. In dicht bewohnten Gegenden ist die gemessene Gradzahl etwas höher als in ländlichen Gegenden.

Nicht nur für Wanderer ein Paradies

Die Winterzeit Südtirols ist geprägt durch Kühle, jedoch wird diese nicht begleitet von scharfen Winden. Dadurch ist die gefühlte Temperatur deutlich höher als die tatsächliche Kälte. Erst der Frühling bringt wieder Brisen nach Südtirol. Im Sommer entstehen durch die Höhenunterschiede Winde. Diese sind in Talgebieten stärker ausgeprägt als in flachen Ebenen. Erholungssuchende, die nach Südtirol reisen, müssen nicht auf das Baden, Wasserspaß oder Wassersport verzichten, denn Südtirol hat eine ausgeprägte Seenlandschaft. Bergseen und Badeseen bieten Möglichkeit für alle Freizeitaktivitäten, die mit Wasser zu tun haben. Dabei sollten Urlauber bedenken, dass die Bergseen in der Regel deutlich kühlere Temperaturen haben als die Badeseen, da sie durch die umliegenden Gebirge weniger erwärmende Sonnenstrahlen erhalten. Die Witterung in der nördlichsten Provinz Italiens ist nicht nur reich an Sonne, sondern auch relativ niederschlagsarm. Besonders die Winter sind nicht nur ohne kalte Winde, sondern auch sehr wenig Niederschlag versüßt die kalte Jahreszeit. Im Dezember bis April liegt das Maximum des Regens bei 45 mm. Die Sommer sind etwas feuchter, doch auch hier hält sich der Niederschlag in Grenzen. Mit 89 mm wird im August ein Hoch verzeichnet. Diese 89 mm verteilen sich allerdings auf 9 Regentage, wodurch sich der Niederschlag auf 10 mm pro Regentag verteilt. Das entspricht kurzen Schauern. Von Mai bis August regnet es an 9 Tagen. Im Winter reduziert sich die Anzahl der Tage auf 3 bis 5. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt an jährlich 74 Regentagen insgesamt bei 670 mm. Da Südtirol sehr von Bergen und Tälern durchzogen ist, kann die Niederschlagsmenge je nach Höhenlage und Gegend Schwankungen unterliegen.

Wind und Wetter

Berg- und Talwinde in den Sommermonaten sind kennzeichnend für Südtirol. Interkontinentales Klima herrscht vor, schönes Wetter geht zumeist mit „Oberwind“ und Niederschlag mit „Unterwind“ einher. Die höchsten Niederschlagsmengen sind im Sommerhalbjahr zu verzeichnen, während es im Winter und in der ersten Frühlingszeit recht lange Phasen ohne Niederschläge (bis zu 80 Tage) gibt. Die umrahmenden Gebirgsketten halten vielfach ausgleichende Strömungen fern; die Folge sind erhebliche jahreszeitliche und sogar tägliche Temperaturschwankungen: In Bozen beträgt die tägliche mittlere Temperaturschwankung im Sommer gut 12 Grad Celsius. Für längere Aufenthalte außerhalb der Wintersaison empfehlen sich die Frühlings- und Herbstmonate, da die Temperaturen überwiegend recht angenehm sind und die Vegetation sehenswert ist.