Verkehr Südtirol

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Verkehr in Südtirol

Sommers wie winters ist Südtirol mit seinen Bergen und seiner Nähe zum Gardasee ein beliebtes Reiseziel. Wer die aktuelle Verkehrslage und die Mobilität vor Ort klug plant, kann zu jeder Jahreszeit seinen Urlaub in Südtirol genießen.

Die Anreise für Gäste aus Deutschland erfolgt über Österreich und so ist es wichtig, der Vignettenpflicht auf allen Autobahnen Österreichs nachzukommen. Die Vignette kann auch bequem digital erworben werden. Alle Fahrzeuge sollten zudem tagsüber mit Licht fahren und eine Warnweste mit sich führen. Auf den Autobahnen ist die Geschwindigkeit auf 130 km/h begrenzt und auf den Staatsstraßen darf nicht schneller als 90 km/h gefahren werden. Die öffentlichen Stellen empfehlen zudem saisonal passende Bereifung, einen vollen Tank sowie ausreichend Proviant und Abwechslung für die Mitreisenden. So kann auch bei möglichen Staus nichts schief gehen.

Wer seine Reise klug organisiert, fährt außerhalb der Hauptreisetage Freitag und Samstag. Bei dauerhaften Baustellen lohnt sich eine alternative Planung. Glücklicherweise bieten sowohl die Landesregierung von Südtirol als auch lokale Medienanbieter und der ADAC gut funktionierende Staumelder und Baustellenanzeigen. Es empfiehlt sich auch, sich davon zu überzeugen, dass alle Pässe und Tunnels freigegeben sind. Um Wartezeiten an den Knotenpunkten am Brenner zu vermeiden, kann das Ticket für die Videomaut online gelöst werden. Auch italienische Autobahnen sind mautpflichtig. Oft können die Tickets über den Anbieter Tollticket bereits vorab bezahlt werden. Wer umweltschonend mit einem Elektrofahrzeug unterwegs ist, kann auf den deutschsprachigen Webseiten der Provinzregierung Bozen oder des Gardasees eine Übersicht aller Ladestationen auf dem Weg in den Urlaub abrufen. Zwischen Innsbruck und Bozen allein gibt es derzeit drei Ladestationen auf der Autobahn. Das italienische Tankstellennetz ist gut ausgebaut, jede zweite Tankstelle führt Autogas und in Bozen gibt es sogar eine Wasserstofftankstelle. Wer lieber andere fahren lässt, wählt vielleicht eine der direkten Bahnverbindungen von München aus nach Südtirol. Eine entspannte Bahnreise kann bereits sechs Monate im Voraus geplant werden und auch von den Südtiroler Zielbahnhöfen aus sorgt der gute Streckenausbau im Regionalnetz dafür, dass jeder entspannt seine Reise genießen kann. Viele Fernzüge bieten zudem die Mitnahme von Fahrrädern an, sodass einem aktiven Urlaub nichts mehr im Wege steht.

Mobilität vor Ort

Wer Südtirol nicht nur als Transitstrecke wählt, sondern seinen Urlaub direkt dort verbringen möchte, wird sich ebenfalls über die dortige Verkehrssituation Gedanken machen. Vor allem in Brixen und Bozen wird gerne auf das Auto verzichtet, für PKWs ohne Dieselpartikelfilter herrschen eventuell Fahrverbote. Dafür bieten die Verwaltungen ein gut ausgebautes Netz im öffentlichen Nahverkehr, vor allem Bus und Bahn sind hoch im Kurs. Man ist stolz auf die nachhaltige Verkehrsplanung und Gäste können entspannt aus dem vielfältigen Angebot an alternativen Fortbewegungsmöglichkeiten wählen. Sowohl naturgasbetriebene Busse als auch die Vinschgerbahn, welche zwischen Meran und Mals verkehrt, genügen modernsten Ansprüchen an nachhaltige Beförderungsmittel. Das Bürgernetz Bozen aktualisiert regelmäßig alle Streckenfahrpläne. Zudem gibt es für Smartphones eine App, über die aktuelle Fahrpläne abgerufen werden können. Für den öffentlichen Nahverkehr lohnt die Anschaffung einer Wertkarte, die für alle Arten des Regionalverkehrs gültig ist.

Für Fahrer von Elektroautos gibt es in Südtirol ein solides Netz an Ladestationen. Unter dem Schlagwort »Green Mobility« sind sogar Daten in Echtzeit veröffentlicht, sodass jederzeit überprüft werden kann, welche Ladestation gerade frei ist. Reisende, die dagegen mit dem Flugzeug oder der Bahn ankommen, finden vor Ort eine große Auswahl an Mietwagenanbietern. Wer lieber Carsharing versuchen möchte, kann ebenfalls über die öffentliche Website der Provinz eine Carsharing-App kostenlos beziehen. Auf Österreichs und Italiens Straßen gilt übrigens wie in Deutschland die 0,5 Promillegrenze, sodass nach einem schönem Abend am besten der PKW sicher geparkt wird und die Gäste per Taxi zurück zu ihrem Unterbringungsort gelangen sollten.

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