Einreisebestimmungen Kroatien

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Einreisebestimmungen in Kroatien

Kroatien ist aufgrund seiner guten Erreichbarkeit über den Land- und Luftweg für viele Deutsche ein beliebtes Reiseziel. Obwohl das Land Mitglied der EU ist, sollten auch hier einige wichtige Ein- und Ausreisebestimmungen beachtet werden.

Welche Dokumente sind für den Urlaub in Kroatien notwendig?

Als deutscher Staatsangehöriger ist die Einreise in Kroatien grundsätzlich mit folgenden Papieren möglich: Reisepass, vorläufiger Reisepass, Personalausweis, vorläufiger Personalausweis. Ein Visum ist nicht notwendig. Kinder benötigen als Ausweisdokument einen Kinderreisepass. Reisen Minderjährige allein nach Kroatien, sollten sie eine formlose Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten bei sich führen. Das ist allerdings keine Pflicht. Alle Ausweisdokumente, mit denen eingereist wird, müssen für den gesamten Aufenthalt gültig sein. Seit Ende Juni 2017 hat die kroatische Grenzpolizei die Möglichkeit, in vollem Umfang auf das Schengener Informationssystem zuzugreifen. Hier erhält sie Informationen über verloren oder gestohlen gemeldete Ausweise. Auch wenn man sein Ausweisdokument wiederfindet, sollte man nicht mit diesem in Kroatien einreisen, da nicht garantiert werden kann, dass diese Information bei Einreise den Behörden vorliegt. In diesen Fällen empfiehlt sich die Beantragung eines neuen Passes oder Ausweises vor dem Urlaub. Grundsätzlich gelten in Kroatien die Aufenthaltsbestimmungen der Europäischen Union. Allerdings ist das Land kein Mitgliedsstaat des Schengener Abkommens. Demzufolge werden in Kroatien weiterhin an der slowenisch-kroatischen Grenze die Kontrollen strikt durchgeführt. Alle einreisenden Personen, auch Kinder, müssen ein gültiges Ausweisdokument besitzen. Ist dies nicht der Fall, darf nicht eingereist werden. Um einen unbeschwerten und erholsamen Urlaub zu erleben, sollten also vor der Reise alle Dokumente auf Vollständigkeit und Gültigkeit überprüft werden. Geburtsurkunden und Führerscheine sind generell keine gültigen Ausweispapiere. Bei einem Urlaub oder Aufenthalt in Kroatien, der die Dauer von 90 Tagen nicht überschreitet, ist man als EU-Bürger nicht dazu verpflichtet, sich bei den Behörden in dem Land registrieren zu lassen. Wird die Aufenthaltsdauer von 90 Tagen überschritten, besteht die Pflicht, sich bei der zuständigen Polizeibehörde anzumelden. EU-Staatsangehörige erhalten dann einen biometrischen Aufenthaltsausweis, der eine Gültigkeit von fünf Jahren hat.

Welche Waren darf man einführen und was sollte noch bei der Einreise beachtet werden?

Auch wenn Kroatien Mitglied der EU ist, kann es an der Grenze zu stichprobenartigen Kontrollen kommen. Waren, Lebens- und Genussmittel für den persönlichen Bedarf können in Kroatien abgabenfrei eingeführt werden. Hier gelten folgende Grenzen: Zigaretten 800 Stück, Kaffee 10 Kilogramm, Spirituosen 10 Liter. Fährt man mit dem Auto in den Urlaub nach Kroatien, ist darauf zu achten, durch welche Länder die Route führt. Hier sind die Einreisebestimmungen der jeweiligen Transitländer zu beachten. Ohne Anmeldung dürfen Schecks und Bargeld bis zu 10.000 Euro eingeführt werden. Höhere Beträge müssen deklariert werden. Die kroatische Währung Kuna darf man bis zu einem Maximalbetrag von 2000 Kuna ein- und ausführen. Für illegale Waffen und Drogen besteht ein striktes Einfuhrverbot. Auch sollten keine Gegenstände mit in den Urlaub genommen werden, die sich für Angriffe auf Menschen eignen. Dazu zählen unter anderem: Baseballschläger, Pfefferspray und Schlagringe. Sollte man diese Dinge mit sich führen, kann dies zur Beschlagnahmung und zu Geldbußen führen. Für Jagd- und Sportwaffen besteht eine Anmeldepflicht. Die Einfuhr wird im Reisedokument eingetragen.
Wer den Urlaub mit seinem Haustier verbringen möchte, kann dies in Kroatien ohne große Probleme tun. Zu beachten ist hier, dass ein EU-Heimtierausweis mitzuführen ist, der zum Beispiel eine Tollwutimpfung des Tieres belegt.
Ratsam ist es zudem, seinen Impfstatus auf Vollständigkeit zu prüfen und gegebenenfalls zu ergänzen. Als Reiseimpfungen werden zusätzlich die Impfungen gegen Tollwut, Hepatitis A sowie gegen Hepatitis B empfohlen.

Kroatien Istrien Rovinj

Visum für Kroatien

Kroatien, ein Staat in der Übergangszone zwischen Südost- und Mitteleuropa, ist bei Urlaubern sehr beliebt. Es empfiehlt sich, dass man sich vor der Einreise schon einmal informiert, ob noch bestimmte Unterlagen benötigt werden, damit problemlos nach Kroatien gereist werden kann.

Vereinfachte Einreise für Deutsche Staatsbürger

Da Kroatien Mitglied der EU ist, wird deutschen Staatsangehörigen die Einreise erleichtert. Für die Urlaubsreise wird lediglich ein Reisepass oder ein Personalausweis benötigt. Es ist allerdings darauf zu achten, dass die Ausweisdokumente noch für die gesamte Dauer des Aufenthalts gültig sind. Wenn der neue Personalausweis nicht mehr rechtzeitig ausgestellt werden konnte, reicht auch die Vorlage eines vorläufigen Personalausweises aus. Wenn man mit einem vorläufigen Ausweisdokument einreisen möchte, ist darauf zu achten, dass dieses über ein aktuelles Lichtbild verfügt. Ohne Visum darf der Reisende bis zu 90 Tage pro Halbjahr visumsfrei nach Kroatien einreisen. Wenn es vor Reiseantritt schon absehbar ist, dass der Aufenthalt die 90 Tage überschreitet, ist rechtzeitig vorher ein entsprechendes Visum beim Konsulat für Kroatien zu beantragen. Die kroatische Botschaft hat u. a. Außenstellen in Berlin, München, Düsseldorf und Hamburg.
Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren benötigen einen eigenen mit Lichtbild ausgestatteten Kinderreisepass, um nach Kroatien einreisen zu dürfen. Minderjährige, die alleine nach Kroatien reisen wollen, brauchen eine entsprechende Einverständniserklärung der Eltern, welche sie dann bei der Einreise den Beamten vorlegen müssen. Anderenfalls könnte es sein, dass es zu Schwierigkeiten kommt.
Des Weiteren wird für die Einreise nach Kroatien auch noch die Buchungsbestätigung des Hotels oder der Ferienwohnung benötigt. Wenn diese nicht vorgelegt wird, kann es sein, dass man die kroatische Grenze nicht überqueren darf. Sollte die Einreise per Auto erfolgen, werden folgende Unterlagen benötigt: nationaler Führerschein sowie Fahrzeugschein. Des Weiteren wird es empfohlen, sich eine Grüne Versicherungskarte zuzulegen. Diese ist zwar nicht zwingend erforderlich, aber sie dient als Versicherungsnachweis und kann im Falle eines Unfalls die Abwicklung erleichtern.
Die Amtssprache von Kroatien ist Kroatisch bzw. Serbokroatisch. Die Einwohner sprechen je nach Region jedoch auch Italienisch, Ungarisch, Tschechisch und Slowakisch. Die Währung des Landes sind die Kroatischen Kuna. Es ist aber auch problemlos möglich, Zahlungen mit Kreditkarte zu leisten. Anderenfalls gibt es vor Ort auch Geschäfte, in denen Geld gewechselt werden kann.

Wenn das geliebte Haustier mit nach Kroatien einreisen soll, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Kroatien ist ein sehr hundefreundliches Reiseland, daher gibt es eine Vielzahl von Unterkünften, in denen ein Hund auch erlaubt ist. Die Katze oder der Hund muss für die Einreise nach Kroatien über einen gültigen EU-Heimtierausweis verfügen. Dieser Ausweis kann von jedem Tierarzt ausgestellt werden. Gleichzeitig muss auch noch ein Zeugnis über den Gesundheitszustand der Katze oder des Hundes vorhanden sein. Weitere Voraussetzungen für die Einreise sind die Impfung gegen Tollwut sowie ein implantierter Mikrochip.

Bestimmungen beim Zoll

Seitdem Kroatien auch zur EU gehört, gilt der freie Warenverkehr. Urlauber dürfen Lebens- sowie Genussmittel für ihren persönlichen Bedarf abgabenfrei mitbringen. Die nachfolgend benannten Freimengen gelten für die Rückfahrt von Kroatien nach Deutschland: Es dürfen entweder 60 Liter Schaumwein, 110 Liter Bier oder 10 Liter Spirituosen über 22 % pro Person nach Deutschland eingeführt werden. Bei Tabakwaren darf der Reisende entweder 800 Zigaretten, 200 Zigarren oder 1 kg Rauchtabak mitnehmen. Des Weiteren ist die Einfuhr von bis zu 10 kg Kaffee erlaubt. Am Zoll muss allerdings nachgewiesen werden, dass die Produkte aus der EU stammen und ausschließlich für den privaten Gebrauch verwendet werden. Entsprechende Kassenzettel sowie Rechnungen sind deshalb gut aufzubewahren.

Reisetipps für Kroatien

Kroatien mit seinen mittelalterlichen Städten Dubrovnik oder Split sowie dem Nationalpark Plitvicer Seen ist bei zahlreichen Touristen aus Deutschland sehr beliebt. Was muss man bei einer Reise nach Kroatien beachten?

Kroatien ist zwar Mitglied der Europäischen Union, allerdings nicht dem Schengen-Abkommen beigetreten. Dies bedeutet, dass an allen Grenzen Personenkontrollen durchgeführt werden, vor allem zwischen Slowenien und Kroatien. Zur Einreise wird ein gültiges Personaldokument benötigt. Darunter fallen entweder ein Reisepass oder der Personalausweis, wobei beide auch vorläufig ausgestellt sein können, sowie bei Minderjährigen ein Kinderreisepass. Möchte man länger als 90 Tage im Land bleiben, so muss man sich spätestens acht Tage nach einer dreimonatigen Frist bei der zuständigen Polizeibehörde anmelden. Der kroatische Zoll führt ebenfalls im Grenzgebiet stichprobenartige Kontrollen durch. Gegenstände, die sich für einen Personenangriff eignen, wie z. B. Baseballschläger oder Pfefferspray, sollten nicht mit ins Land eingeführt werden. Ebenso müssen Jagd- und Sportwaffen angemeldet werden. Ansonsten gelten die Bestimmungen der Europäischen Union. Reist man mit einem Haustier, so braucht das Tier einen EU-Heimtierausweis, eine Tollwut-Impfung und eine Identitätsmarke (z. B. einen Microchip).

Verständigung, Medizin

Die Verständigung in Kroatien ist meist problemlos. Viele Kroaten sprechen vor allem in den Touristenhochburgen Englisch und oft sogar etwas Deutsch. Natürlich ist es darüber hinaus von Vorteil, wenn man einen Grundwortschatz in der Landessprache beherrscht.

Besondere Impfvorschriften gibt es für Kroatien nicht. Empfohlen werden neben den Standardimpfungen vor allem ein Schutz gegen Hepatits A und B, Tollwut und FSME. Um einen Arzt konsultieren zu können, wird eine europäische Versichertenkarte benötigt. Darüber hinaus kann es teilweise zu privaten Zuzahlungen kommen, die in der Arztpraxis beglichen werden müssen. In vielen Orten gibt es auch neben den Arztpraxen so genannte Gesundheitszentren. Ratsam ist eine zusätzliche Auslandsversicherung, die im Notfall einen Rücktransport beinhaltet. Grundsätzlich ist das medizinische Versorgungsniveau in Kroatien gut und auch auf dem Land durchaus zufriedenstellend.

Grenze zwischen Bosnien und Herzegowina und Kroatien

Verkehr

Am besten reist man von Deutschland aus nach Kroatien mit dem Flugzeug. Es gibt etliche Flughäfen im Land und zahlreiche Linienflüge zwischen beiden Ländern. An allen Flughäfen sind Mietwagenfirmen zu finden, darüber hinaus ist auch die Reise mittels Bus unkompliziert und günstig. Vor allem während der Urlaubssaison pendeln die Busse oft und regelmäßig. Für die Fahrt mit dem Mietwagen bzw. bei einer Einreise mit dem eigenen PKW sind einige Aspekte zu berücksichtigen:
In Kroatien ist der deutsche Führerschein ausreichend. In der Winterzeit besteht beim Fahren eine Lichtpflicht. Winterreifen sind nur bei entsprechenden Witterungsverhältnissen vorgeschrieben. Die Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille.
Das kroatische Straßennetz ist meistens sehr gut ausgebaut und auch wenig befahren. Dafür muss auf allen Autobahnen eine Maut bezahlt werden. Dazu bekommt man bei der Autobahnauffahrt aus einem Automaten ein Ticket, das bei der Autobahnabfahrt vorgezeigt werden muss. Nach den zurückgelegten Autobahnkilometern berechnet sich dann die Mauthöhe, die entweder in Kuna oder auch in Euro oder per Kreditkarte beglichen werden kann. Über das Internet kann auch gegen eine Gebühr ein Transponder bestellt werden, der eine bargeldlose Abwicklung der Maut ermöglicht.

Wer alle diese Punkte beachtet hat, der wird immer wieder gerne nach Kroatien reisen und sich dort sehr wohlfühlen.

Die Währung Kroatiens

Als Urlaubsland boomt Kroatien seit mehreren Jahren förmlich. Wer sich gut auf seine Reise vorbereiten möchte, der sollte sich auch über die Währung, die Kroatische Kuna, informieren.

Jedes Jahr lockt das Mittelmeerland Kroatien Tausende von Urlaubern aus der ganzen Welt an die idyllische Küste der Adria. Grund dafür ist das große Repertoire an unterschiedlichen Attraktionen, die das Land zu bieten hat. In Kroatien findet man sowohl eine reiche Kulturlandschaft mit einer langen Geschichte als auch Badestrände und Inseln, die ihren italienischen Pendants in nichts nachstehen. Auch der Wein, die lokalen Spezialitäten und die Restaurantszene können locker mit denen anderer Mittelmeerländer mithalten. Bei all dem hat aber Kroatien noch den großen Vorteil, dass sich die Preise erheblich zu denen anderer Mittelmeerländer unterscheiden. So kann man auch sorgenfrei mit der gesamten Familie einen entspannten und erholsamen Urlaub in einer der schönsten Regionen Europas verbringen.
Eine kleine Hürde kann natürlich die Gewöhnungsphase an die kroatische Währung sein. Trotz der Mitgliedschaft Kroatiens zur Europäischen Union hat das Land noch nicht die gemeinsame Währung Euro, sondern setzt immer noch auf die bewährte Kroatische Kuna. Eine Kuna entspricht 100 Lipa. Eingeführt wurde die Währung im Jahr 1994 und löste damit den Kroatischen Dinar ab. Eine Besonderheit dieser Währung ist ihr Name. Kuna bedeutet Marder und geht auf den alten Handel mit Marderfellen zurück. Heute ist die Kroatische Kuna eine konvertible Währung, die als sehr stabil und vertrauenswürdig gilt. Grund dafür ist auch, dass sich der Wert der Kuna nicht aus dem internationalen Finanzmarkt ergibt, sondern von der kroatischen Zentralbank festgelegt wird. Für Stabilität sorgt dabei auch der Umstand, dass man sich zu jeder Zeit am Euro orientiert.

Die Kroatische Kuna - Identität und Tradition

Schon vor über tausend Jahren tauchten erstmals Währungen im heutigen Kroatien auf, die als Kuna bezeichnet wurden. Nach dem Zerfall der Sowjetunion und ihrer Satellitenstaaten hat man sich wieder dieser alten Einheit besonnen und der neuen Währung den Namen Kuna verliehen. Wer heute seine Euros in Kuna wechseln lassen möchte, der sollte das ganz entspannt in Kroatien tun. Die einfachste und erwiesenermaßen auch kostengünstigste Variante ist es, wenn man sich das benötigte Bargeld direkt von einem Geldautomaten zieht. So fällt die oftmals berechnete Kommission einfach weg, die in der Regel von Wechselstuben oder von Bankhäusern verlangt wird. Im besten Fall ist man als Reisender im Besitz einer Kreditkarte, die das kostenlose Abheben im Ausland ermöglicht. Neben Kreditkarten kann man aber auch problemlos mit Bankkarten an den vielen Bankautomaten abheben, die man überall im Land finden kann. Münzen der Kroatischen Kuna gibt es in den Werten 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Lipa sowie in 1, 2 und 5 Kuna. Banknoten gibt es in den Werten 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Kuna. Während die Münzen typische Pflanzen Kroatiens zeigen, widmen sich die Banknoten der Geschichte des Landes. Ein Euro entspricht etwa 7,5 Kuna, was im Umkehrschluss bedeutet, dass man für eine Kuna etwa 14 Cent bekommt. Der Wechselkurs ist sehr stabil, da sich der Wert der Kuna, wie bereits erwähnt, an den des Euros angleicht. Dieser Umstand erleichtert das Geldwechseln natürlich enorm, da man sich nicht täglich nach den neuesten Wechselkursen informieren muss. Die unkomplizierte Umrechnung sorgt auch dafür, dass man sich in Kroatien schnell an die neue Währung gewöhnt und dann seinen Urlaub in vollen Zügen genießen kann.

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