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Tauchen in Istrien

Istrien ist die größte Halbinsel an der nördlichen Adria zwischen der Kvarner-Bucht und dem Golf von Triest, wobei der größte Teil zu Kroatien gehört, ein Teil der nördlichen Region zu Slowenien und ein kleiner Landstrich um Muggia herum zu Italien. Nicht nur seiner landschaftlichen Schönheit wegen zählt Istrien zu den beliebtesten Reisezielen in Europa und auch für Taucher hat die Halbinsel einiges zu bieten.

Malerische Buchten mit türkisfarbenem Wasser, herrliche Strände, pittoreske Küstenstädte und Hafenabschnitte - das ist Istrien. Neben ausgiebigen Sightseeingtouren an Land sollte man sich auf jeden Fall auch die Wunderwelten unter Wasser nicht entgehen lassen, die vor der Küste auf den passionierten Taucher warten. Hier kann man Seepferdchen, Muränen, Oktopoden, verschiedene Schwarmfische, Seesterne und viele marine Lebewesen mehr in ihrem natürlichen Umfeld beobachten. Dabei gleitet man wie schwerelos durch elysische Kulissen, die fast wirken, als wären sie nicht von dieser Welt. Es gibt Tauchspots für alle Motivationen und Schwierigkeitsgrade. In den Tauchcentern vor Ort können außerdem verschiedene Basis- und Zusatzbrevets der großen, internationalen Tauchorganisationen erworben werden. Die theoretischen Inhalte werden von zertifizierten Tauchmeistern in verschiedenen Sprachen vermittelt, alle Übungstauchgänge finden unter professioneller Anleitung in Pools oder im flachen Meer statt.

Die wundervolle Artenvielfalt der Adria

In den vielfältigen Tauchrevieren um die Halbinsel Istrien birgt jeder Tauchgang Überraschungen, unerwartete Fotomotive und faszinierende Begegnungen. Man bewegt sich durch wunderschöne Landschaften mit Neptungrasweiden, ehrwürdigen Grotten, imposanten Felsen, Steilwänden und Überhängen, die reich von Gorgonien, Korallen und Anemonen bevölkert sind. Dabei begegnen einem verschiedene Arten der seltsam anmutenden Drachenköpfe, farbenprächtige Meerpfauen und Wimpelfische, interessant gemusterte Buntbarsche und in prächtigem Rot leuchtende Kardinalfische. Auch Seesterne, Seegurken, Langusten und Krebstiere trifft man überall an. Bunte Nacktschnecken, das langschnäuzige Seepferdchen und die filigranen Federwürmer sind besonders interessant für passionierte Unterwassserfotografen, die gerne im Makrobereich arbeiten. In Istrien ist kein Tauchgang wie der nächste. Vielleicht entdeckt man bei seinen Unterwasser-Erkundungstouren einen auffälligen Seehasen, eine Sternschnecke, eine Schraubensabelle, eine Leuchtqualle oder einen Feuerborstenwurm. Es lohnt sich auch, vorsichtig in Höhlungen und unter Vorsprüngen nachzuschauen, ob sich dort vielleicht eine Muräne, ein Kugelfisch oder ein Seeaal verbirgt.

Von Wracks, Riffen und Untiefen

Viele interessante Tauchplätze warten darauf, erforscht zu werden. Beispiele sind die wundervollen Tauchreviere Island Salamun und Sv. Nikola. Hier gibt es gleich mehrere lohnenswerte Spots, die vor allem auch für Anfänger hervorragend geeignet sind, da man in Windrichtung und somit komfortabel im Windschatten taucht. Die langsam abfallenden Riffe weisen viele Spalten und Felsformationen auf, in denen sich allerlei bunte Riffbewohner tummeln. Wer sich als erfahrener Taucher in echte Untiefen vorwagen möchte, kann dies am Tauchplatz Gljiva tun. "Der Pilz", wie dieser magische, wundervoll bewachsene und an den Flanken zerklüftete Unterwasserberg von den Einheimischen genannt wird, fällt bis in eine Tiefe von etwa 40 Metern ab. Man trifft dort eine Fülle von Fischen und anderen Meeresbewohnern an.

Auch Wracktaucher kommen in Istrien auf ihre Kosten. Es gibt einige versunkene Schiffe in verschiedenen Tauchtiefen. Die mehr als 100 Jahre alte Baron Gautsch ist wahrscheinlich das bekannteste Wrack in den Gewässern um Istrien. Mit 90 Meter Länge ist das Wrack zwar zu groß, um über einen Tauchgang komplett erkundet zu werden, aber das Oberdeck ist sehr schön lichtdurchflutet und bietet fantastische Eindrücke und Fotomotive. Weitere sehenswerte Wracks sind das britische Kriegsschiff Coriolanus und das auf eine Mine gelaufene und in zwei Teile zerbrochene Torpedoboot Giuseppe Dezza. Die örtlichen Tauchbasen informieren gern über die Besonderheiten und Anforderungen der einzelnen Wrack-Tauchspots.

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