Währung Istrien

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Währung in Istrien

Istrien ist eine Region in Osteuropa. Der größte Teil der Halbinsel gehört zu Kroatien, ein kleiner Teil gehört zu Slowenien und ein winziger Landstrich ist italienisches Staatsgebiet, weshalb in der Region mit verschiedenen Währungen gezahlt wird.

Allgemeine Informationen rund um die Währung in Istrien

Im kroatischen Teil Istriens wird mit der Kuna bezahlt. Eine Kuna setzt sich aus 100 Lipa zusammen. Übersetzt bedeutet der Name "Marder", was darauf zurückzuführen ist, dass Kaufleute früher Marderfelle als Zahlungsmittel verwendeten. Der ISO-Währungscode lautet HRK, in Kroatien selbst wird aber meistens die Abkürzung kn benutzt. Sie ist konvertibel, was bedeutet, dass sie im Außenhandel frei und unbegrenzt in Fremdwährungen umgetauscht werden kann, sodass es sich bei der Kuna um eine stabile Währung handelt.

Seit 1994 gibt es Münzen im Wert von 1, 2, 5 10, 20 und 50 Lipa sowie 1, 2 und 5 Kuna. Die 1 und 2 Lipa-Münzen befinden sich aber nicht im regulären Zahlungsumlauf. Auf der Vorderseite der Lipa-Münzen befindet sich der Münzwert mit einem Lindenzweig, auf der Rückseite verschiedene Pflanzen. Die Vorderseite der 1 und 2 Kuna-Münzen ziert der Münzwert und ein Marder, auf der 5 Kuna-Münze ist stattdessen ein Lindenzweig zu sehen. Verschiedene Tiere sind auf der Rückseite abgebildet. Eine Besonderheit ist, dass die Münzen in zwei verschiedenen Varianten herausgegeben werden. Die Version richtet sich nach dem Prägejahr: Bei ungeraden Jahren steht der Name des abgebildeten Tieres bzw. der Pflanze auf Kroatisch auf der Münze; bei geraden Jahren in lateinischer Schrift.

Banknoten existieren im Wert von 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Kuna. Bis 2008 gab es zudem eine 5 Kuna-Note, die aber aus dem Zahlungsverkehr genommen wurde, weil sich der Druck nicht mehr lohnte. Bei der kroatischen Nationalbank kann man sie aber immer noch umtauschen. Die Scheine werden von Firmen in Deutschland und Österreich gedruckt, sodass ihr Layout dem der letzten Deutsche Mark-Scheine ähnelt.

Da Slowenien und Italien zur Eurozone gehören, wird im slowenischen und italienischen Teil Istriens mit dem Euro bezahlt.

Wissenswertes für eine Reise nach Istrien

Im slowenischen und italienischen Teil kann man bequem mit dem Euro bezahlen. Für eine Reise in den kroatischen Teil Istriens kann man bereits im Vorfeld in Deutschland Euro in Kuna tauschen, wobei es aufgrund der besseren Wechselkurse günstiger ist, erst in Kroatien zu wechseln. Alle Banken in Istrien bieten gebührenfreien Geldwechsel an. Es gibt auch Wechselstuben in Istrien, im Vergleich zu den Banken sind die Kurse dort aber schlechter. Wenn man mit dem Auto anreist, kann es sich aber lohnen, kleine Beträge schon in Deutschland umzutauschen. An den Mautstellen und der Überfahrt mit der Fähre werden zwar Zahlungen mit dem Euro akzeptiert, allerdings ist der Wechselkurs für das Rückgeld oft recht hoch.

Natürlich ist es möglich, Geld am Bankautomaten abzuheben, wo der Wechselkurs meist günstig ist. Man kann diverse EC- und Kreditkarten nutzen; die Logos am Automaten verraten, welche Karten akzeptiert werden. Zu beachten ist, dass für Abhebungen Gebühren anfallen können, sodass es sich empfiehlt, sich vorher über deren Höhe zu erkundigen.

In touristischen Gegenden kann in vielen Geschäften, Restaurants und Hotels bargeldlos mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden. Obwohl die meisten Banken bei Zahlungen innerhalb der EU nichts berechnen, können auch hier Gebühren anfallen. Ebenso ist es in Touristenhochburgen möglich, mit dem Euro zu bezahlen. Man sollte vor der Zahlung aber auf jeden Fall nachfragen, ob die Währung akzeptiert wird.

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