Einreisebestimmungen Österreich

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Einreisebestimmungen für Österreich

Österreich lockt viele deutsche Touristen mit hohen Bergen, die entweder im Sommer zum Wandern oder im Winter zum Skifahren einladen. Bei der Einreise gibt es jedoch einige Aspekte zu beachten:

Die Einreise ist generell mit folgenden, noch gültigen Dokumenten möglich: Reisepass, Personalausweis und Kinderreisepass. Beim Reisepass und Personalausweis reichen auch vorläufige Dokumente, ansonsten dürfen sie nicht länger als ein halbes Jahr abgelaufen sein. Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern oder Erziehungsberechtigten mitführen. Beim Grenzübertritt aus Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt, jedoch bei Überschreitung der Grenze aus Ungarn oder Slowenien kommend. Führt man Haustiere mit sich, so benötigen diese einen EU-Heimtierausweis, auf dem u.a. eine Impfung gegen Tollwut vermerkt sein muss.
Aufgrund des Schengen-Abkommens finden an den Grenzen Österreichs keine ständigen Zollkontrollen statt, allerdings werden Stichprobenkontrollen durchgeführt. Teilweise ereignen sich diese auch im Hinterland. Wie in allen EU-Ländern ist die Mitnahme von mehr als 10.000 Euro anmeldepflichtig. Vor allem für muslimische Frauen ist es zudem von Bedeutung, dass es in Österreich nicht erlaubt ist, das Gesicht an öffentlichen Orten zu verhüllen.

Medizin, Sprache

Für Österreich gelten die gleichen Impfempfehlungen wie für Deutschland: Vor allem die gängigen Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten sowie bei Erwachsenen gegen Mumps, Masern und Röteln sollten vorhanden sein, sie sind jedoch nicht zwingend vorgeschrieben. Sinnvoll ist zudem eine Impfung gegen FSME, das durch Zecken übertragen wird, die in Österreich weit verbreitet sind. Mit einer deutschen Versichertenkarte ist es möglich, einen heimischen Arzt zu konsultieren. Ideal ist darüber hinaus ein Versicherungsschutz, der im Notfall einen Rückflug beinhaltet. Da die Amtssprache Österreichs deutsch ist, ist eine Verständigung ohne Probleme möglich.

Verkehr

Die Einreise mittels Flugzeug oder Bahn ist problemlos und unkompliziert. Fahrer eines Autos benötigen eine Warnweste. Diese muss im Auto mitgeführt werden und ist beim Verlassen des Fahrzeuges auf Autobahnen oder Freilandstraßen zum Eigenschutz zu tragen. Dies gilt vor allem zum Aufstellen des Warndreiecks, bei Dunkelheit oder generell schlechter Sicht oder an einer gefährlichen Straßenstelle. Beifahrer sind von dieser Pflicht ausgenommen, aus Gründen der Sicherheit empfiehlt es sich aber auch für Mitfahrer, eine Warnweste mitzuführen.
In der Zeit vom 1. November bis 15. April müssen Autos mit Winterreifen ausgestattet sein. Sollten die Witterungsverhältnisse es beispielsweise bei Reisen ins Hochgebirge erfordern, müssen sogar Schneeketten montiert werden.
Auf Autobahnen und Schnellstraßen besteht in Österreich eine Mautpflicht, die mittels Vignette erbracht wird. Auf einzelnen Gebirgspässen ist eine zusätzliche Maut zu bezahlen. Die Vignette ist entweder als Klebevignette oder in digitaler Form erhältlich - erstere ist entweder über den ADAC oder an den Tankstellen entlang der Autobahn nach Österreich zu beziehen. Des Weiteren gibt es die Vignette in Österreich selbst bei den Autofahrerklubs ÖAMTC und ARBÖ, in Trafiken und an Tankstellen zu kaufen. Sie muss an der Windschutzscheibe innen links oder hinter dem Rückspiegel angebracht werden und darf nicht durch einen Tönungsstreifen verdeckt werden. Die digitale Version ist an das Kennzeichen gebunden und hat den Vorteil, dass kein Kleben oder Kratzen erforderlich ist. Zu beachten ist allerdings, dass die digitale Vignette erst nach dem 18. Tag nach Kauf gültig ist, sie also ein gutes Stück vor dem Reisebeginn organisiert werden muss. Fahrzeuge mit mehr als 3,5t zulässigem Gesamtgewicht müssen mit einer so genannten GO-Box ausgestattet sein. Über diese wird die Mautgebühr automatisch abgebucht. Nach Berücksichtigung dieser Punkte steht einer entspannten und erfreulichen Reise nach Österreich nichts mehr im Wege.

Visum für Österreich

Urlauber, die die Berge sowie das Wandern lieben, reisen sehr gerne nach Österreich. Auch wenn Österreich der EU sowie dem Schengen-Raum angehört, gibt es hinsichtlich der Einreise ein paar Dinge zu beachten.

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Österreich kein gesondertes Visum. Es reicht hier lediglich die Vorlage eines gültigen Personalausweises oder eines gültigen Reisepasses aus. Voraussetzung für die visumfreie Einreise ist allerdings, dass man sich nicht mehr als 90 Tage in Österreich aufhält. Des Weiteren darf keine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden.
Sollten Kinder mitreisen, benötigen diese einen eigenen Reisepass oder Personalausweis, mit dem sie sich identifizieren können. Auch wenn es an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich nur zu stichprobenartigen Passkontrollen kommt, ist es wichtig, dass die Ausweispapiere mitgenommen werden.

Wann ein Visum benötigt wird

Sobald eine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden soll, ist bei der österreichischen Botschaft eine entsprechende Aufenthaltsgenehmigung (Visum D) zu beantragen. Das Visum D berechtigt den Inhaber zu einem Aufenthalt in Österreich für die Dauer von 91 Tagen bis maximal 6 Monaten. Bei der Beantragung des Visums ist es wichtig, dass man sich persönlich bei der entsprechenden Konsularabteilung der österreichischen Botschaft vorstellt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Visa frühestens drei Monate vor Antritt der Reise nach Österreich bearbeitet werden können. Spätestens drei Wochen vor der Reise muss der Antrag allerdings gestellt werden, damit eine rechtzeitige Bearbeitung noch erfolgen kann. Damit der Antrag auf Erteilung eines Visums überhaupt erst bearbeitet wird, müssen für ein Visum von über 90 Tagen zunächst Kosten entrichtet werden. Erst nach Zahlung dieser Gebühren wird eine Entscheidung über den Antrag getroffen.

Sollte ein längerer Aufenthalt von über einem halben Jahr in Österreich geplant sein, ist ein sogenannter Aufenthaltstitel zu beantragen. Der Antrag auf Erteilung dieses Schriftstücks ist bei der österreichischen Auslandsvertretungsbehörde einzureichen.
Wenn es mal in Österreich zu einer Passkontrolle seitens der Polizei kommen sollte und man den Personalausweis gerade nicht vorliegen hat, reicht es meistens schon aus, wenn man sich gegenüber dem österreichischen Polizeibeamten mittels des Führerscheins ausweisen kann.

Wer die schönste Zeit des Jahres gemeinsam mit seinem geliebten Vierbeiner verbringen möchte, wird sicherlich darüber nachdenken, den Hund oder die Katze mit in den Urlaub zu nehmen. Dies ist in Österreich möglich, wenn der Hund oder die Katze folgende Voraussetzungen erfüllt: Zunächst wird ab einem Alter von 12 Monaten ein amtlicher Nachweis hinsichtlich der Impfung gegen Tollwut benötigt. Es ist hierbei wichtig, dass die Impfung mindestens 21 Tage vor Reiseantritt erfolgt ist. Allerdings darf sie auch nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Im Zweifelsfall ist sich noch einmal beim Tierarzt zu erkundigen, wie lange die letzte Impfung zurückliegt.
Des Weiteren muss die Katze oder der Hund durch einen entsprechenden Mikrochip oder eine Tätowierung gekennzeichnet worden sein. Vor dem Antritt der Reise muss beim Tierarzt auch noch ein spezieller Heimtierausweis für den Hund oder die Katze ausgestellt werden. Sollte ein Dokument nicht vorliegen, muss damit gerechnet werden, dass man das Tier nicht nach Österreich mitnehmen darf.

Grundsätzlich finden eigentlich keine Kontrollen mehr am Zoll statt. Es ist aber damit zu rechnen, dass es zu stichprobenartigen Kontrollen kommt. Alkohol sowie Tabakwaren darf man nur im Rahmen des Eigenbedarfs nach Österreich einführen. Die Menge von höchstens 800 Zigaretten (wahlweise 400 Zigarillos, 200 Zigarren oder 1 kg Tabak) dürfen nicht überschritten werden. Beim Alkohol sind es entweder 110 Liter Bier oder 90 Liter Wein (wahlweise 20 Liter Wein bis 22 % oder 10 Liter Spirituosen).

Währung in Österreich

Österreich gehört wie Deutschland zur Eurozone, was bedeutet, dass dort der Euro das offizielle Zahlungsmittel ist. Urlauber müssen sich also keine Gedanken um einen vorherigen Geldwechsel machen.

Die Geschichte von Österreichs Währung

Seit dem Staatsbankrott im Jahr 1811 hat Österreich insgesamt 10 Währungsreformen bzw. -umstellungen hinter sich. Die letzte erfolgte mit der Einführung des Euros, der als Buchgeld ab dem 1. Januar 1999 und als Barzahlungsmittel seit dem 1. Januar 2002 verwendet wird. Zuvor wurde seit 1945 mit dem Schilling bezahlt, welcher aus 100 Groschen bestand.
Münzen gab es zunächst im Wert von 1, 2, 5, 10, 20 (allerdings nur zeitweise) und 50 Groschen sowie ein und bis 1957 auch zwei Schilling. Aufgrund der zunehmenden Entwertung des Schillings gab es später zudem Münzen im Wert von 5, 10, 20 25, 50, 100, 200, 500 und 1000 Schilling, wovon die Münzen ab einem Wert von 25 Schilling aber überwiegend Sammlerstücke waren, die durchweg in Silber oder Gold legiert wurden. Im Zahlungsverkehr konnten sie verwendet werden, was aber selten vorkam. Bei Sammlern sind sie bis heute sehr begehrt. Banknoten gab es im Wert von 20, 59, 100, 500, 1000 und 5000 Schilling.
Nachdem das Bretton-Wood-System, was zu ebenjener Entwertung führte, 1971 schließlich zusammenbrach, wurde der Schilling zunächst an mehrere andere Währungen gekoppelt. Ab 1976 orientierte sich der Kurs an der Deutschen Mark, was zwar nie offiziell verkündet wurde, dem Schilling aber enorm stabilisierte und Österreich im Laufe der Jahre zu einer der wettbewerbsfähigsten Nationen der Welt machte.

Als Mitglied der Eurozone ist Österreich eines der 17 Länder, in welchen man mit dem Euro bezahlen kann. Der Schilling blieb neben dem Euro übergangsweise bis zum 28. Februar 2002 gleichberechtigtes offizielles Zahlungsmittel, ab dem 1. März wurde er endgültig abgelöst. Die Banken und Kreditinstitute tauschten danach noch ein Jahr lang Schilling gegen Euro um.
Wer immer noch Restbestände der alten Währung hat, kann sie unter Umständen auch heute noch umtauschen. Die Österreichische Nationalbank wechselt alle bis zuletzt gültigen Scheine und Münzen unbefristet und kostenlos gegen Euro. Für die älteren Noten gab bzw. gibt es eine Ablauffrist, bis zu der sie eingetauscht werden können.

Die Rückseite der Euromünzen gestaltet jedes teilnehmende Land selbst. In Österreich ziert jede Münze ein anderes landestypisches Motiv.

Wissenswertes rund um das Bezahlen im Rahmen einer Österreichreise

Durch die einheitliche Währung ist es nicht mehr nötig, Geld vor einer Reise zu wechseln. Es gilt eine unbeschränkte Ein- und Ausfuhr des Euros, bei Barbeständen über 10.000 Euro unterliegt man allerdings einer Anmeldepflicht.
Die bargeldlose Zahlung ist in Österreich natürlich möglich. In großen Städten und Touristenzentren werden Kreditkarten von vielen Restaurants, Hotels, Geschäften und Tankstellen akzeptiert. Auf der Außenfront des jeweiligen Betriebes sind die Logos der Karten aufgedruckt, mit denen bezahlt werden kann. Das bargeldlose Zahlen ist innerhalb der gesamten Eurozone kostenlos, sodass keine bösen Überraschungen zu erwarten sind. Beim Besuch von abgelegeneren Gegenden oder Hütten ist es ratsam, genug Bargeld bei sich zu führen, denn dort hat nicht jedes Restaurant oder Geschäft ein Kartenlesegerät.
Bargeld kann rund um die Uhr am Geldautomaten, in Österreich auch Bankomat genannt, abgehoben werden. EC-Karten mit Maestro-Logo sowie MasterCard-, Visa-, American Express- und Diners-Kreditkarten können verwendet werden. Hier können jedoch Gebühren anfallen, weshalb es sich empfiehlt, vorher Informationen über deren Höhe oder dem Vorhandensein von Partnerinstituten der Hausbank, bei denen kostenlos Geld abgehoben werden kann, einzuholen.