Verkehr Österreich

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Verkehr in Österreich

Österreich eignet sich als Nachbarland Deutschlands hervorragend für eine Anreise mit dem Auto. Aber auch das Bahnnetz des Alpenstaats ist sehr gut ausgebaut.

Wer mit dem Auto nach Österreich fährt, spart sich nicht nur den Aufwand einer Flugreise, sondern ist auch vor Ort wunderbar mobil. Das gut ausgebaute Straßennetz und die herrlichen Bergpanoramen machen die Reise zu einem regelrechten Erlebnis. Auf den österreichischen Schnellstraßen und Autobahnen herrscht allerdings Vignettenpflicht. Die Vignette muss gut sichtbar vor dem ersten Auffahren auf eine österreichische, mautpflichtige Straße an der Windschutzscheibe angebracht werden. Vignetten erhält man nach Entrichtung der Mautgebühr von österreichischen oder deutschen Automobilclubs sowie an deutschen grenznahen Tankstellen und allen österreichischen Tankstellen und Trafik-Läden. Je nach Dauer des Aufenthalts kann man zwischen einer Vignette für zehn Tage, zwei Monate oder einem Jahr wählen. Seit Ende des Jahres 2017 sind auch digitale Vignetten erhältlich, die an ein bestimmtes Kfz-Kennzeichen gebunden sind. Es gibt sie über einen Webshop oder die entsprechende App und sie sind bezüglich Kosten und Gültigkeit mit den Klebevignetten identisch.


Hinweisschild für Maut in Österreich

Sowohl die Vignettenpflicht als auch die Einhaltung der entsprechenden Tempolimits werden in Österreich streng kontrolliert. Man sollte sich daher stets an die bestehenden Vorschriften halten. Auf den Autobahnen liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Allgemeinen bei 130 km/h. Außerhalb geschlossener Ortschaften sind bis zu 100 km/h erlaubt, in Ortschaften und Städten meist 50 km/h. Die Promillegrenze für Autofahrer liegt in Österreich bei 0,5. Wie in Deutschland auch ist das Mitführen einer Warnweste und eines Warndreiecks Pflicht. Fehlen diese bei einer Verkehrskontrolle, kann ein Bußgeld erhoben werden, das an Ort und Stelle zu zahlen ist.
Wer im Rahmen seines Österreichurlaubs mit dem Auto auch in die eine oder andere Stadt fahren möchte, sollte die sogenannten Kurzparkzonen beachten. Auf diese wird meist nur durch ein Schild im Einfahrtsbereich des Bezirks hingewiesen. Das Abstellen des Autos in diesen Kurzparkzonen ist immer kostenpflichtig und auf eine maximale Dauer von zwei Stunden begrenzt. Oft ist es daher günstiger, das Auto in einem der Außenbezirke abzustellen und die Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

Öffentliche Verkehrsmittel in Österreich

Österreich verfügt über ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Durch die gute Anbindung ist eine Anreise mit dem Zug problemlos möglich. Die dafür nötigen Fahrkarten kann man über die Deutsche Bahn erwerben. Wenn man in Österreich selbst mit dem Zug fahren möchte, können entsprechende Tickets direkt am Fahrkartenautomaten oder online auf der Homepage der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) gekauft werden. In den Städten stehen erkundungslustigen Reisenden außerdem U- und/oder Straßenbahnen zur Verfügung. Das Tarifangebot für den öffentlichen Personennahverkehr ist dem in Deutschland recht ähnlich: Urlauber sollten sich Tages- oder Gruppentickets kaufen, die gegenüber dem Lösen von Einzelfahrscheinen deutliche Ersparnis bringen. Auch der Großteil des österreichischen Busnetzes wird von der ÖBB unter dem Namen Postbus betrieben. Somit ist es meist sehr unkompliziert möglich, von der Schiene auf die Straße zu wechseln, wenn der Zielort nicht über einen eigenen Bahnhof verfügt.


Busse in Innsbruck, Österreich

Mit insgesamt sechs Verkehrsflughäfen eignet sich Österreich auch hervorragend, um mit dem Flugzeug an- oder abzureisen. Der mit Abstand größte der sechs Airports ist der Flughafen Wien-Schwechat mit einer Kapazität von bis zu 30 Millionen Passagieren pro Jahr. Darauf folgen die Flughäfen Salzburg, Innsbruck und Graz, die aber eher von regionaler Bedeutung sind und nur von wenigen deutschen Flughäfen aus bedient werden. Die Flughäfen in Linz und Klagenfurt sind sehr klein und werden nur selten von Deutschland aus angeflogen.

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