Wandern Portugal

Zu Fuß unter portugiesischer Sonne.

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Wandern in Portugal

Portugal ist dank seines milden Klimas eine herausragende Wanderdestination und hält für jeden Wanderer das passende Angebot bereit. Hier wird durch sanftes Hügelland, zahlreiche Naturparks oder über schroffe Klippen gewandert.

Die schönsten Wanderwege in Portugal entdecken

Der Naturpark Alvão im Norden Portugals präsentiert seine raue Felsenlandschaft in der Nähe der portugiesischen Stadt Vila Real. Hier wandert man zu den Aussichtspunkten, besucht beeindruckende Wasserfälle und nimmt zwischendurch ein erfrischendes Bad. Auf rund 70 Quadratkilometern leben hier, im 1983 gegründeten Naturpark, vom Aussterben bedrohte Tierarten. Die landschaftliche Vielfalt des Parks bietet den Tierarten einen idealen Lebensraum. Wenn Naturliebende den Wanderwegen des Parks folgen, entdecken sie Wölfe und Wildkatzen und den zur Familie der Maulwürfe gehörenden Pyrenäendesman. Am Himmel wird die Tour von Wanderfalken und Steinadlern begleitet, während sich in den Flüssen die Karpfen, Forellen und Barben tummeln. Ein differenziertes Geländerelief trennt zwei Gebiete klar voneinander ab und teilt den Park in der Mitte. Das höher gelegene Gebiet umfasst die Hochebene Lamas de Olo und die Serra do Alvão in über 1000 Metern. Das niedrigere Gebiet setzt sich aus Tälern mit Dörfern zusammen, durch die der Olo-Fluss fließt. In beiden Bereichen lassen sich sehr schöne und erlebnisreiche Wanderungen durchführen. Eine große Attraktion sind die 250 Meter hohen Fisgas do Ermelo, die größten Wasserfälle Europas. Beeindruckend ist der Blick, wenn man vor dem in die Tiefe rauschenden Wasserspektakel steht – diese Perspektive sehen nur die Wanderer. Die Region von Alvão ist sehr wasserreich. So wird der Olo-Fluss vom Wasserfall gespeist und zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Naturparks. Auch die Wasserfälle in Bilhó dürfen bei einer Wandertour in dieser herrlichen Naturanlage nicht fehlen. Ihm zugehörig ist der Cabrão-Fluss mit seinen kleinen anschaulichen Seen. Und wenn es die Wetterlage zulässt, sollte unbedingt die Gelegenheit für ein Bad in diesem kristallklaren Wasser genutzt werden. Stellt sich der kleine Hunger ein, bietet der Picknickplatz in Cimeira am Stausee Gelegenheit, um sich zu stärken. In den Dörfern laden die Einheimischen ein, ihre Gastfreundschaft zu genießen, und servieren traditionelles Rauchfleisch der Region und im Holzofen gebackenes Brot.

Entlang der Levada do Canico wird durch schöne Natur- und Kulturlandschaften gewandert. Es geht nach Camacha, ein Ort, der durch seine Korbflechterkunst bekannt geworden ist. Diese sich lohnende Wanderung führt an der Levada do Canico entlang und der Streckenverlauf führt tief ins Porto Novo-Tal hinein. Eines der Ziele ist das angesagte Korbflechter-Zentrum ""Cafe Relogio"" in Camacha. Dort befindet sich auch eine Verkaufsausstellung. Weiter geht es mit der Wanderung zur Kirche von Camacha. Die Pfarrkirche ist dem Heiligen „São Lourenço“ gewidmet und in einer zeitgenössischen Architektur errichtet.

Wer viel Zeit investieren möchte, wählt einen der vielen Fernwege

Ein beliebter Fischerpfad führt auf den Klippen an der schönen Küstenlandschaft entlang. Der Fernwanderweg Trilho dos Pescadores ist geprägt von einer herben Romantik. Er ist insgesamt mehr als 100 Kilometer lang. Ein sehr schöner langer Pfad erstreckt sich zwischen den Orten Porto Covo und Odeceixe südlich von Portugal. In alter Tradition wird dort von den Felsen aus geangelt. Der Weg führt durch die raue Natur, oft auf schmalen Wegen. Die Läufer haben den salzigen Wind um die Ohren, der vom Atlantik her auch mal etwas kräftiger wehen kann. Wenn auf einsamen Sandstränden gewandert wird, begleitet die Wanderer das Donnern der Brandungswellen. Und schon folgt wieder der Wechsel auf Wege, die von schroffen Felsen umgeben sind.