Klima Madeira

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Klima auf Madeira

Die portugiesische Insel gilt als attraktive Urlaubsdestination und besticht durch ihre ganzjährig angenehmen klimatischen Bedingungen.

Madeira liegt etwa 950 Kilometer von Lissabon und rund 730 Kilometer von der marokkanischen Westküste entfernt – auf der Afrikanischen Kontinentalplatte. Für die Landschaft des inmitten des Atlantischen Ozeans befindlichen Atolls sind zahlreiche Gipfel kennzeichnend. Im Westen befindet sich auf circa 1400 Metern das Hochmoor Paul da Serra. Der höchste Berg liegt auf etwa 1860 Metern – der Pico Ruivo. Die Klippen der Insel, die vulkanischen Ursprungs sind, reichen teilweise bis zu 4000 Meter unter die Wasseroberfläche. Diese geologischen Besonderheiten prägen auch die klimatischen Verhältnisse auf Madeira. So verfügt das Archipel über zahlreiche Mesoklimata, die eine Ausdehnung von weniger als hundert Metern haben können und sich teilweise auch einige Kilometer weit erstrecken können. Im Norden sind verhältnismäßig viele Niederschläge zu registrieren, während es im Süden eher trocken und warm ist. Am wärmsten ist es in den Sommermonaten August und September. Dann steigen die Tageshöchstwerte auf circa 25 bis 26 Grad Celsius und sinken nachts auf etwa 19 Grad Celsius. Der Nordostpassat, der im Sommer seine Wirkung entfaltet, sorgt dafür, dass es nicht zu heiß wird. Im Winter bewirken die Westwinde, dass es im Osten trocken und sonnig ist, während im Süden viele Niederschläge zu erwarten sind. De facto sind die Monate Oktober bis März am regenreichsten. Dann sind mehr als 80 % des gesamten Jahresniederschlags von etwa 640 Millimetern je Quadratmeter zu beobachten. Dafür sind die Temperaturen recht mild und liegen am Tag bei ungefähr 20 Grad Celsius. Nach Sonnenuntergang fällt das Quecksilber selten unter die 13-Grad-Marke, sodass Touristen ohne Weiteres zahlreichen Aktivitäten an der frischen Luft nachgehen können.

Sonnenuntergang auf Madeira, Funchal

Beliebteste Reisezeit

Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen schwanken zwischen 19 Grad zu Jahresbeginn und 26 Grad Celsius im August und September. Dadurch, dass auf Madeira ganzjährig warme Temperaturen herrschen, bietet sich eine Reise zu jedem Zeitpunkt an. Auf besonders viel Sonne freuen sich Urlauber jedoch im Spätsommer. So sind im August fast 8 Sonnenstunden am Tag möglich. Zeitgleich sind Niederschläge nahezu auszuschließen, da monatlich lediglich 2 bis 19 Millimeter an Niederschlägen wahrscheinlich sind. Zu dieser Zeit sind 1 bis 3 Regentage im Monat realistisch. Da im gesamten Jahresverlauf eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht, liegen die gefühlten Temperaturen in der Regel über den tatsächlichen. So kann es durchaus zu Schwüle- und Hitzeempfinden kommen. Am trockensten ist der Monat Juli, wenn es praktisch überhaupt nicht zu Schauern und Regenfällen kommt. Dafür liegt die Luftfeuchtigkeit bei etwa 73 %. Bei Wasserwerten um die 23 Grad Celsius herrschen dann ideale Bedingungen für einen Badeurlaub. Aber auch zu den anderen Jahreszeiten können sich Urlauber im Meer vergnügen. Schließlich sinken die Wassertemperaturen nicht unterhalb von 17 Grad Celsius. Am dunkelsten ist es in den Monaten Dezember und Januar, wenn täglich nur etwa 4 bis 5 Stunden die Sonne scheint. Im Vergleich zu Verhältnissen in Deutschland ist das jedoch sehr viel, sodass Madeira auch im Winter eine sehr beliebte Destination ist. Touristen sollten jedoch bedenken, dass der Westwind dann vermehrt zu den vielen Niederschlägen im Westen und Süden der Insel beiträgt. Im Osten kann es dann aber sehr trocken und sonnig sein. So entscheidet auch die Wahl der Unterkunft über das Klima im Urlaub. Viele Reisende nutzen diese Jahreszeit für Fahrradtouren oder Wanderungen. Sehr beliebt sind auch die Monate im Frühjahr zu den Übergangszeiten. Im März und April lassen die Niederschläge deutlich nach. Zudem locken dann die milden Temperaturen und die aufblühende Flora kann bestaunt werden.

Blick vom Berg auf MadeiraBlick auf die Küste von madeira mit typischen Blumen, Portugal

Klimatabelle für Madeira

  • Sonnenstunden 7.2 Stunden
  • Regentage 4.3 Tage
  • Höchsttemperaturen 21.3 °C
  • Wassertemperaturen 19.6 °C

Klimatabelle

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchsttemperaturen 181819202122232525232121
Tiefsttemperaturen 141314151618192020191717
Sonnenstunden 566789998766
Regentage 767421012777

Details zum Klima

  • Lufttemperatur
  • Wassertemperatur
  • Sonnenstunden
  • Regentage

Anmerkungen zum Klima

Die gebirgige Struktur der Insel sorgt dafür, dass es mehrere Mikroklimata gibt: Recht häufige Regenfälle im Norden stehen dem subtropischen Süden gegenüber. Der Nordostpassat übt seinen Einfluss im Sommerhalbjahr aus, im Winter hingegen ist der Westwindgürtel wetterprägend. Auf Madeira hat man das ganze Jahr über recht angenehme Temperaturen. Allerdings bedingen die etwa 1.800 Meter hohen Berge eine klimatische Abgrenzung der Nord- und der Südhälfte. Die vorherrschenden Winde begünstigen Regen im Westen, und der Südosten Madeiras könnte gut und gerne etwas mehr Niederschläge gebrauchen. Zudem ist natürlich in höheren Lagen eher mit Niederschlägen und mit niedrigeren Temperaturen zu rechnen. Um nach Madeira zu reisen, empfehlen sich vorrangig die Frühjahrs- und Sommermonate. Aktivitäten wie Baden und Wandern sind dann bestens möglich, da die größten Niederschlagsmengen in der Zeit von November bis März anfallen. Die wärmsten Monate sind August und September mit Temperaturen zwischen 19 und 26 Grad Celsius.