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Sehenswürdigkeiten auf Madeira

Madeira ist vor allem bei Wanderern und Naturliebhabern beliebt, bietet aber, vor allem in Funchal, auch Museen und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Ruhe, Erholung und atemberaubende Ausblicke sind das Kennzeichen eines Madeira-Urlaubs.

Madeira, Canical an der Ostküste

Die Südküste von Madeira

Die Temperaturen auf Madeira sind das ganze Jahr über im angenehmen Bereich. Hierdurch gedeiht die Pflanzenwelt sehr gut und viele verschiedene Blumenarten blühen an Straßenrändern und in Wäldern. Auf einem Spaziergang oder einer Wanderung entlang der alten Bewässerungskanäle kann man dieses Naturschauspiel bestaunen. Diese Kanäle, die sogenannten Levadas, ziehen sich wie ein dichtes Netzwerk durch die gesamte Insel. So können auch abgelegene Bereiche mühelos erreicht werden. Die Pfade an den Levadas bieten immer neue Aussichtspunkte oder schlängeln sich in kurzen Tunneln durch den Berg. Ein Genuss für Groß und Klein!

Wer sich die Flora der Insel im kleineren Rahmen ansehen möchte, kann dies im Botanischen Garten in Funchal tun. Die Sammlung der Pflanzen dort ist einzigartig. Man kann mit der Seilbahn vom Stadtzentrum zum Botanischen Garten fahren und anschließend mit einem der berühmten Korbschlitten wieder ins Zentrum Funchals zurück. Auf dieser einzigartigen Fahrt wird der Höhenunterschied der bergigen Insel auf besondere Weise überwunden. In Funchal selbst gibt es für Kulturliebhaber die Kathedrale Sé mit gotischen und romanischen Bauelementen und einer berühmten geschnitzten Holzdecke zu besichtigen. Neben einem Heimatmuseum gibt es auch das CR7-Museum, das die Erfolge des berühmten madeirensischen Fußballspielers Christiano Ronaldo zeigt.

Westlich von Funchal liegt Cabo Girao. Mit gut 560 m ist dieser Punkt eine der höchsten Steilklippen in Europa. Die Aussichtsplattform am oberen Ende der Klippe ist mit einem Glasboden versehen, durch den man das Meer und die Terrassenfelder sehen kann, die am Fuße der Klippe angelegt sind. Für mutige Besucher ist Cabo Girao auch ein beliebter Startpunkt zum Paragliding. Zudem bietet die Südküste einige kleinere Strände, die zum Teil künstlich mit Sand oder feinerem Split aufgeschüttet wurden. Von dort aus kann man unter anderem zum Tauchen oder zu Delfin- und Wal-Touren aufbrechen.

Madeiras Nordküste

An der Nordküste zählen vor allem die beiden Freibäder in Porto Moniz zu den beliebten Anziehungspunkten für Touristen. Sie sind in die Felsen der Küste gebaut, wodurch sie auf den ersten Blick naturbelassen wirken. Eine Betonmauer, die unter Wasser angebracht ist, schützt jedoch vor den teilweise hohen Wellen, die sich an den Felsen brechen. Direkt neben den beiden Freibädern gibt das Meerwasseraquarium Aufschluss über die Tier- und Pflanzenwelt des Atlantiks.
In Sao Vicente, wenige Kilometer von Porto Moniz entfernt, gibt es die Grutas e Centro do Vulcanismo zu besichtigen. Es handelt sich hierbei um Höhlen, die bei einem Vulkanausbruch entstanden sind. Ein Besucherzentrum gibt Auskunft über die Entstehungsgeschichte der Insel und ein kleiner botanischer Garten lädt zum Verweilen ein.

                   Madeiras Freibäder von Porto Moniz  Madeira, Sao Vicente


Von Sao Vicente aus führen mehrere Straßen in das Hochland der Insel. In Serpentinen verlaufen sie steil nach oben und jede Wegbiegung bietet neue, atemberaubende Ausblicke und oft auch Haltemöglichkeiten mit Picknickplätzen, die sogenannten Miraduros. Die Hochebene Madeiras, Paul da Sera, zeigt ein ganz anderes Bild als der Rest der Insel. Eine flache Weite mit teils tief eingeschnittenen Tälern bietet die Möglichkeit zu wandern und eine ganz andere Vegetation zu bestaunen. Besonders gute Aussichten bieten die Gipfel Pico Ruvio und Pico do Arieiro. Von hieraus scheint man die gesamte Insel überblicken zu können und bei gutem Wetter kann man auch einen Blick auf die benachbarte Insel Porto Santo erhaschen. Sie zählt auch zu Madeira und bietet wunderbare Sandstrände, die zum Sonnenbaden und Schwimmen einladen.

Madeira, Sonnenuntergang über Funchal