Wandern Madeira

Die Blumeninsel auf eigene Faust entdecken.

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Wandern auf Madeira

Madeira ist eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Deutschen. Sie begeistert mit ihrer einmaligen Natur und lässt sich besonders gut auf einem der zahlreichen Wanderwege erkunden.

Blick auf die Küste und die Terrassen am Berg auf Madeira, Portugal Blick vom Berg auf Madeira Blick vom Berg auf ein Dorf auf Madeira zum Sonnenuntergang, Portugal

So abwechslungsreich, wie die Natur der Insel ist, so abwechslungsreich sind auch die verschiedenen Touren. Wer es alpin und anspruchsvoll liebt, kommt um den Pico Ruivo nicht herum. Mit 1862 Meter Höhe ist er der höchste Berg Madeiras. Die bekannteste Tour der Insel startet vom Pico Arieiro aus und führt auf einer Länge von 12 Kilometern zum Pico Ruivo. Die Tour, die nur für geübte Wanderer zu empfehlen ist, dauert rund 7 Stunden. Die spektakulären Aussichtspunkte der Route bleiben dabei jedem im Gedächtnis. Es empfiehlt sich, bereits in der Frühe am Berg zu sein, da mittags aufziehende Wolken die Gipfel einhüllen. Zudem sollte zuvor sichergestellt werden, dass keine Bergrutsche den Weg unpassierbar werden lassen.

Blick auf den Strand von Madeira, Portugal

Wer es etwas einfacher möchte, läuft von der Archada do Teixeira aus zum Pico Ruivo. Für die leichte Strecke von 6 Kilometern werden rund 2,5 Stunden benötigt. Der Weg ist gepflastert und bietet eine atemberaubende Aussicht. Nach der Tour lohnt es sich, den Homem em Pe zu besichtigen. Die Basaltsteinskulptur ist rund 10 Minuten vom Ausgangspunkt entfernt. Bei genauem Hinsehen lässt sich das eingearbeitete Gesicht des Riesen vom Pico Ruivo erkennen.

Wanderweg in den Bergen auf Madeira, Portugal Frau beim Wandern in den Bergen Madeiras mit Blick auf die Küste, Portugal Blick auf die naturbelassene Küste auf Madeira, Portugal

Eine mittelschwere Bergtour gibt es auf den Pico Grande. Vom Gipfel aus hat man eine beeindruckende Sicht auf das Massiv im Zentrum oder sogar bis zum Hafen in Funchal. Die Strecke von 9 Kilometern wird durchschnittlich in 6,5 Stunden zurückgelegt. Sie führt abwechselnd über Steinplatten und Erdpfade, während man zum Gipfel hin etwas klettern muss. Trotz der Stahlseile sind eine gewisse Schwindelfreiheit und eine gute Trittsicherheit vonnöten. Alternative und sehenswerte Abstiege vom Gipfel aus führen nach Curral das Freiras oder zum Encumeada-Pass.

Leichte Touren auf den Levadas

Unter den Levadas versteht man vom Menschen angelegte Wasserläufe, die vor mehreren 100 Jahren in Sklavenarbeit erstellt wurden. Die Steinrinnen wurden früher und teilweise noch heute zur Bewässerung von entlegenen Gebieten verwendet. Eine schwere, aber sehenswerte Wanderung führt entlang der Levadas über Camacha. Die Tour dauert rund 5,5 Stunden und beinhaltet eine Wegstrecke von 18 Kilometern. Highlight ist das Korbmacher-Dorf Camacha, das aufgrund seiner Kultur, Musik und der Feste bekannt ist. Von Camacha aus fährt alternativ auch ein Bus zurück zum Ausgangspunkt.

Wanderweg in den Bergen von Madeira, Portugal Blick auf die Küste von madeira mit typischen Blumen, Portugal Portugal_Madeira_Berg_blick_540_small

Ebenso sehenswert ist das Tal von Tabua. Auf den idyllischen Terrassen von Barbusano wachsen vielfältige exotische Früchte, die dem Wanderer einen tollen Anblick bieten. Neben Zuckerrohr, Wein und Süßkartoffeln gibt es hier auch Bananen, Avocados und Mangos. Nach der Wanderung laden an der Küste im Osten von Ribeira Brava mehrere schöne Badestrände zum Entspannen ein. Auch an der Levada da Serra do Faial gibt es eine tolle Wanderroute. Die Strecke von 10 Kilometern wird in rund 4,5 Stunden zurückgelegt. Auf den Hängen des Pico Arieiro, Pico das Torres und Pico de Gato gibt es eine schöne Aussicht über die Landschaft und das malerische Tal. Wenn die Wanderung noch etwas länger sein soll, kann sie mit der Levada do Pico Ruivo ergänzt werden. Diese 3,5-stündige Wanderung verläuft auf einer Strecke von 9 Kilometern und kann auch einzeln gegangen werden. Die Levada leitet das Wasser vom Caldeirao do Inferno, dem Höllenkessel, bis zum Wasserkraftwerk in Faja da Nogeira. Die Hänge des größten Berges der Insel bieten majestätische Lorbeerbäume sowie mehrere Tunnel entlang der Route, die ein Zeugnis der Bergbaugeschichte der Insel sind.

Blick auf den Hafen von Funchal auf Madeira, Portugal