Einreisebestimmungen Schweiz

Die wichtigsten Hinweise für Ihren Aufenthalt

Filter:
Reiseziele werden gesucht
Hotels werden gesucht
Deutschland - alle Flughäfen
Früheste Anreise
Späteste Abreise
Sie sind hier: Home Urlaub Urlaub Europa Urlaub Schweiz Einreisebestimmungen Schweiz

Einreisebestimmungen in der Schweiz

Hohe Berge, klare Seen und kleine Dörfer - die Schweiz ist für einen Erholungs- oder Skiurlaub ein beliebtes Ziel. Als direktes Nachbarland von Deutschland ist der kleine Staat schnell zu erreichen und auch die Einreisebestimmungen sind relativ locker gehalten.

Welche Papiere werden für die Einreise in die Schweiz benötigt?

Deutsche Staatsangehörige müssen als EU- bzw. EFTA-Angehörige für den Aufenthalt in der Schweiz weder ein Visum noch eine Aufenthaltsgenehmigung besitzen. Als gültiges Reisedokument wird hier der Reisepass, der vorläufige Reisepass oder der Personalausweis anerkannt. Personen, die verurteilt wurden sind oder bei denen eine Sicherheitsgefährdung vorliegt, dürfen nicht in die Schweiz einreisen. Mitreisende Kinder benötigen einen eigenen Kinderreisepass. Alle Dokumente sollten bei der Einreise in das Land gültig sein. Hält man sich länger als 90 Tage in der Schweiz auf, wird eine Aufenthaltsgenehmigung benötigt. Diese ist vor Ort beim zuständigen kantonalen Migrationsamt erhältlich. In der Regel wird diese Aufenthaltsbewilligung vor der Einreise beantragt. Da zwischen der Schweiz und der EU jedoch das Personenfreizügigkeitsabkommen besteht, ist es kein Problem, diese Genehmigung erst in der Schweiz zu beantragen. Dauert der Aufenthalt länger als 90 Tage und man besitzt eine Aufenthaltsgenehmigung, ist diese bei Verlassen des Landes wieder abzugeben. Personen, die nicht der EU angehören, können für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen das Short Stay Visa Waiver nutzen. Dieses ist ein Visumsbefreiungsabkommen zwischen ungefähr 40 Staaten und der unabhängigen Schweiz.

Weitere allgemeine Hinweise und Zollvorschriften

Die Schweiz ist als direktes Nachbarland von Deutschland ideal gelegen für die Anreise mit der Bahn oder mit dem eigenen PKW. Am schnellsten erreicht man das Land natürlich über den Luftweg. Einreiseformalitäten werden bei der Anreise mit dem Flugzeug am Flughafen abgewickelt. Reist man mit der Bahn, wird man für diese Formalitäten ein kurzes Stück der Fahrt von den Behörden begleitet. Das dient der Verhinderung von Reiseunterbrechungen. Bei der Anreise mit dem PKW sollte beachtet werden, dass in der Schweiz Gebühren für die Benutzung der Schnell- und Fernverkehrsstraßen zu entrichten sind. Hierzu ist bei Grenzübertritt zwingend eine Vignette zu erwerben und von außen gut sichtbar am Fahrzeug anzubringen.
In die Schweiz kostenlos eingeführt werden dürfen Waren, die einen Gesamtwert von 300 Schweizer Franken nicht übersteigen. Hierin werden auch Tabak und Alkohol mit eingerechnet. Sollte man diesen Wert überschreiten, ist die Mehrwertsteuer auf den Gesamtwert der Produkte bei der Einfuhr zu entrichten.
Bargeld in Fremd- und Landeswährung darf ohne Beschränkungen in die Schweiz eingeführt werden. Allerdings müssen Beträge über 10.000 € sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise beim Zoll deklariert werden. Für Personen ab 17 Jahren gelten bei der Einfuhr folgende Freimengen: 1 Liter Alkohol mit über 18 % Alkoholgehalt oder 5 Liter Alkohol mit einem Alkoholgehalt von unter 18 % und 250 Zigaretten oder 250 Gramm Tabak. Bei allen Fragen, die das Thema Zollvorschriften und Freimengen betreffen, kann man sich an die Eidgenössische Zollverwaltung wenden.
Für die Einfuhr von Waffen und Munition in die Schweiz ist eine Genehmigung der Zentralstelle für Waffen des Polizeibundesamtes Voraussetzung.
Wer seinen Urlaub mit dem Haustier verbringen möchte, sollte sich in der Schweiz an einige Einreisebestimmungen halten. Neben einem Mikrochip oder einer Tätowierung ist auch ein EU-Haustierpass und eine Tollwutimpfung Pflicht.
Als Reiseimpfung für alle Personen empfiehlt sich in der Schweiz die Schutzimpfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis. Auch die Standardimpfungen sollten rechtzeitig überprüft und aufgefrischt werden, um einen entspannten und erholsamen Urlaub genießen zu können.

Schweiz Landschaft

Visum für die Schweiz

Die Schweiz ist ein beliebtes Reiseziel für viele deutsche Urlauber. Zwar gehört das Land nicht zur EU, aber die Einreise gestaltet sich trotzdem sehr unkompliziert.

Deutsche, österreichische und EU-Bürger können mit einem gültigen Personalausweis in die Schweiz einreisen; es sind weder ein Reisepass noch ein Visum erforderlich. Theoretisch kann der Ausweis sogar bis zu einem Jahr abgelaufen sein. Da diese Regelung jedoch nicht allen Schweizer Grenzbeamten bekannt ist, ist es trotzdem zu empfehlen, ein gültiges Reisedokument mit sich zu führen. Die Dauer des Aufenthaltes darf 90 Tage nicht überschreiten, wobei es keine Rolle spielt, ob der Aufenthalt zu touristischen, geschäftlichen oder sonstigen Zwecken erfolgt. Falls ein längerfristiger Aufenthalt geplant ist, muss nach erfolgter Einreise ein Antrag beim jeweils zuständigen kantonalen Migrationsamt gestellt werden, welches über die Bewilligung entscheidet. Bei Grenzübertritt sollte beachtet werden, dass die Schweiz kein Mitglied der EU ist. Daher müssen die entsprechenden Regelungen beachtet werden, was zum Beispiel bedeutet, dass gewerbliche Güter grundsätzlich verzollt werden müssen. Für private Zwecke eingeführte Gegenstände unterliegen nur wenigen Beschränkungen: die Einfuhr von Zigaretten ist auf 250 Stück beschränkt, die Einfuhr von Alkohol auf einen Liter. Bargeld darf in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden, muss aber ab einem Wert von 10.000 CHF deklariert werden. Bei der Rückkehr in die EU ist zu beachten, dass Barmittel ab einem Wert von 10.000 Euro unaufgefordert angemeldet werden müssen.

Autofahrten und alles rund ums Geld

Die Währung in der Schweiz ist der Schweizer Franken. In Tourismushochburgen und in den Grenzregionen ist oft auch eine Zahlung in Euro möglich. Ob dabei ein guter Wechselkurs geboten wird, muss im Einzelfall geprüft werden. Wenn mit Euro in bar gezahlt wird, erhält man das Wechselgeld in Schweizer Franken. Zahlungen mit der Kreditkarte sind vielerorts möglich, Geldautomaten sind ebenfalls zahlreich vorhanden. An vielen Orten kann auch mit der EC-Karte gezahlt werden. Für das Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr genügt der deutsche Führerschein. Zu beachten ist, dass in der Schweiz auch tagsüber mit Licht gefahren werden muss. Generell sind die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich höher als in Deutschland. Wenn sich auf schmalen Bergstraßen zwei Fahrzeuge entgegenkommen, hat meist das abwärts fahrende Auto Vorfahrt. In der Schweiz gilt auf Autobahnen und vergleichbaren Straßen eine Vignettenpflicht. Die Vignette kann entweder bei Grenzübertritt, zum Beispiel an einer Zollstation oder einer Tankstelle, erworben werden oder bereits im Vorfeld in Deutschland, etwa beim ADAC. Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist in der Schweiz gut ausgebaut, und auch entlegenere Gebiete sind gut mit diesen zu erreichen.

Medizinische Versorgung und Sicherheit in der Schweiz

Bei Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben und es werden lediglich die Standardimpfungen empfohlen. In der Schweiz kommt die durch Zeckenbisse übertragbare Krankheit FSME vor, weshalb Reisende je nach Jahreszeit über eine Schutzimpfung nachdenken sollten. Am besten klärt man dies im Einzelfall vorher mit einem Arzt ab. Das Niveau der medizinischen Versorgung ist in der Schweiz sehr gut, und die deutsche Krankenversicherung übernimmt für Touristen meist einen Großteil der Behandlungskosten. Gegebenenfalls ist eine zusätzliche Reisekrankenversicherung dennoch sinnvoll.

Die Schweiz gilt im Allgemeinen als sicheres Reiseland. An Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten (zum Bespiel Bahnhöfe und Flughäfen), sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Taschendiebe getroffen werden. Bei Ausflügen in die Natur sollten unbedingt im Vorfeld Informationen zur Sicherheitslage eingeholt und Warnschildern immer Folge geleistet werden, um Unfälle zu vermeiden.

Währung in der Schweiz

Obwohl das Hoheitsgebiet der Schweiz inmitten der Eurozone liegt, hat der Staat aufgrund seiner Nicht-Zugehörigkeit zur EU eine eigene Währung. Der Schweizer Franken gilt als eine der stabilsten und sichersten Währungen der Welt.

Grenzübergang zur Schweiz

Allgemeine Informationen rund um den Schweizer Franken

Der Franke wurde 1850 eingeführt, als aus den einzelnen Kantonen der Schweiz ein einheitlicher Bundesstaat wurde. War er bis 1973 noch an den US-Dollar gekoppelt, ist er heute unabhängig und eine krisensichere Währung. Der Wechselkurs wurde von 2011 - 2015 aufgrund der Überwertung des Franken von der Schweizer Nationalbank im Verhältnis zum Euro an einen Mindestkurs gebunden. Heute ist der Wechselkurs des Franken flexibel.
Die stabile und wirtschaftliche Stabilität der Schweiz trägt dazu bei, dass der Schweizer Franke eine begehrte internationale Anlagewährung ist.
Auch außerhalb des Gebietes der Schweiz dient der Franke als Zahlungsmittel. Im Fürstentum Liechtenstein, das zwischen der Schweiz und Österreich liegt, ist er die amtliche Währung. Dies trifft auch auf die italienische Exklave Campione d'Italia zu. In der Exklave Büsingen am Hochrhein im Süden Deutschlands ist zwar der Euro die amtliche Währung, aber dort wird meistens mit Schweizer Franken gehandelt. Viele internationale Sportvereine haben ihren Hauptsitz in der Schweiz, sodass in diesen Sportarten die Preisgelder in Franken ausgezahlt bzw. Geldbußen verhängt werden.

Ein Franke besteht aus 100 Rappen. Derzeit gibt es 5, 10 und 20 Rappen als Münzen. Weitere Münzen sind 1/2, 1, 2 und 5 Franken. Früher gab es den sogenannten ""Einräppler"" und ""Zweiräppler"", diese wurden aber 2007 bzw. 1978 aus dem Zahlungsverkehr genommen.
Jährlich werden 10, 20 und 50 Franken als Gedenkmünzen geprägt. Diese sind allerdings nicht für den Zahlungsverkehr zugelassen.
Banknoten existieren im Wert von 10, 20, 50, 100, 200 und 1000 Schweizer Franken. Der 1000 Franken-Schein gilt weltweit als die sich im Umlauf befindende Banknote mit der höchsten Kaufkraft gemessen am Wechselkurs anderer Währungen.
Des Weiteren sind diese Banknoten aufgrund ihrer bis zu 18 Sicherheitsmerkmale fast unmöglich zu fälschen und zählen damit zu den fälschungssichersten der Welt.

Das ISO-Währungszeichen des Schweizer Frankens lautet CHF. Das Währungszeichen ist Fr. für den Franken und Rp. für den Rappen in der deutschsprachigen Schweiz, auf französisch wird das Kürzel c. und auf italienisch Cts. benutzt. Das Währungskürzel wird vor den Betrag gesetzt und die Dezimalstelle mit einem Punkt angegeben.

Der Franken im Rahmen eines Urlaubes in der Schweiz

In den Grenzregionen der Schweiz kann man meistens mit dem Euro bezahlen. Allerdings sind die Wechselkurse dort meistens überteuert, sodass es sich empfiehlt, den Schweizer Franken zu benutzen. Außerdem wird das Rückgeld nicht in Euro, sondern in Franken ausgezahlt. Schweizer Franken erhält man in Banken in Deutschland und der Schweiz oder in Wechselstuben. Man sollte dabei aber auf die Höhe der Wechselgebühren achten. Günstiger ist es meistens, wenn man an einem Schweizer Geldautomaten Franken abhebt. Dabei ist darauf zu achten, dass man die Belastung in CHF bestätigt und nicht in Euro. An den meisten Bankautomaten in der Schweiz können nämlich beide Währungen abgehoben werden.
Akzeptiert wird die Maestro Karte und Kreditkarten. Es gibt sogar Kreditkarten, mit denen man gebührenfrei Geld abheben kann. Will man richtig sparen, sollte man sich darüber informieren.

Weiterhin empfiehlt es sich, immer eine nicht zu geringe Menge Bargeld dabei zu haben. Natürlich kann man auch in Schweizer Hotels, Geschäften und Restaurants mit EC- bzw. Kreditkarte bezahlen, allerdings wird diese Zahlungsart nicht überall akzeptiert.

Weiterführende Links