Klima Schweiz

Alles zum Wetter in der Schweiz

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Klima in der Schweiz

Die Geografie der Schweiz mit den hohen Gebirgszügen der Alpen prägt auch das Klima des Landes. So kommt es, auch bedingt durch die unterschiedlichen Höhenlagen, zu großen regionalen Unterschieden im Wetter.

Grundsätzlich kann man die Schweiz in drei Klimazonen einteilen: den nördlichen Teil vom Jurabogen über das Mittelland und die Voralpen, die Höhenlagen der Alpen und den Süden des Landes. Das Klima nördlich der Alpen ist von den ozeanischen Winden des Atlantiks geprägt und eher gemäßigt. Die häufigen Westwinde bringen feuchte Luft vom Meer mit, die im Sommer kühlt und im Winter wärmt, sodass auch in der Schweiz noch die Funktion des Meerwassers als Wärmespeicher zu spüren ist. Die Region südlich der Alpenkette wird außerdem vom warmen Mittelmeerwasser beeinflusst, was ihr deutlich mildere Winter als die im Norden einbringt. Durch die große Masse an feuchter Meeresluft regnet es in der Schweiz relativ viel, wobei die meisten Niederschläge im Sommer fallen. Es gibt jedoch große lokale Unterschiede. So sind die inneralpinen Täler des Engadins und des Wallis durch die Berge nach allen Seiten gut abgeschirmt und daher viel trockener als der Rest des Landes. Auch profitieren einige Täler sehr von den in der Schweiz häufig auftretenden Föhnwinden, die für schönes, mildes Wetter sorgen. Tendenziell ist es im Norden kühler und feuchter als im Rest des Landes, insgesamt hat die Höhenlage aber den größten Einfluss auf das Temperaturniveau. Je höher man reist, desto kälter wird es. Der Unterschied zwischen Osten und Westen ist mit etwa 1 °C eher gering.
Im Mittelland bildet sich vor allem im Herbst, aber auch im Winter und frühen Frühling häufig Nebel über Seen und Flüssen, der über mehrere Wochen auftreten kann. Auch die Windströmungen in der Schweiz werden von den Alpen beeinflusst. Warme Föhnwinde treten sowohl nördlich als auch südlich der Berge auf, während die kalte Bise meist nur im Norden weht.

Die beste Reisezeit für die Schweiz

Mit ihrem vielfältigen Klima und Geografie eignet sich die Schweiz für ganz verschiedene Urlaubsgestaltungen. Die Skisaison dauert von November bis April. Dann liegt in den meisten Höhenlagen über 1500 Metern eine geschlossene Schneedecke, während die niederen Lagen des Landes, vor allem im Süden, meist das ganze Jahr schneefrei sind. Insgesamt macht sich die Klimaerwärmung deutlich bemerkbar und in Jahren ohne ausreichende Schneefälle wird mit künstlicher Beschneiung der Pisten nachgeholfen. Abseits des Wintersports laden die Alpen mit ihren beeindruckenden Landschaften zu ausgiebigen Wander-, Trekking- und Radtouren ein. Dabei sollten bei der Planung der Route die Höhenlagen der Tour berücksichtigt werden. Denn dort kann es auch im Frühling und Sommer vor allem nachts sehr kalt werden, sodass angemessene, warme Kleidung auf keinen Fall im Reisegepäck fehlen sollte.
Auch abseits der Berge lädt die Schweiz mit saftigen grünen Auen und malerischen Flusslandschaften zu Entdeckungstouren ein. Neben einigen beliebten Reisezielen wie dem Lago Maggiore hat der Tourismus meist einen kleinen Stellenwert und man kann das Land in aller Ruhe erkunden. Ab Mai ist es meist mild mit Werten über 15 °C, der Sommer dauert von Juni bis August und bringt warme Temperaturen über 20 °C, bevor es im September wieder abkühlt. Insgesamt eignen sich der Sommer und die angrenzenden Monate perfekt für einen Urlaub in der Schweiz. Mit Regen muss aber leider immer gerechnet werden. Regenfeste Kleidung und ein Schirm gehören also stets ins Reisegepäck. Auch dass die Temperaturen nachts stark abkühlen, sollte man beim Packen beachten.

Klimatabelle für die Schweiz

  • Sonnenstunden 4.8 Stunden
  • Regentage 11 Tage
  • Höchsttemperaturen 10.5 °C
  • Wassertemperaturen 12.1 °C

Klimatabelle

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchsttemperaturen 0161015192019161055
Tiefsttemperaturen -3-214812141311622
Sonnenstunden 235677776322
Regentage 11109111213131310101010

Details zum Klima

  • Lufttemperatur
  • Wassertemperatur
  • Sonnenstunden
  • Regentage

Das Klima in der Schweiz

In der Schweiz gibt es zwei Klimazonen, die von den Alpen voneinander abgegrenzt werden. Nördlich der Berge herrscht somit ein gemäßigtes Klima und südlich ist dieses eher mediterran. Im nördlichen Teil ist es also eher kühler, hier werden im Sommer so um die 20 Grad Celsius erreicht und im Winter bis zu minus 20 Grad. Im südlichen Teil ist es hingegen eher milder, im Sommer wärmer und auch im Winter sinken die Temperaturen nur selten in den Minusbereich. Generell ist es so, dass es in der Schweiz sehr viel regnet. Im Sommer durchschnittlich doppelt so viel, wie im Winter. Im Winter fällt der Regen dann in einer Höhenlage ab etwa 1.300 Meter als Schnee.

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