Sehenswürdigkeiten Alicante

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Sehenswürdigkeiten in Alicante

Zwar ist Alicante nicht als eine Top-Destination für Urlauberinnen und Urlauber bekannt, die nach Spanien reisen. Allerdings bietet die Stadt im Südosten des Landes an der Costa Blanca einige spannende Sehenswürdigkeiten.
Alicante

Historische Bauwerke und viele Museen

Alicante wurde vor etwa 2900 Jahren als Hafenstadt von den Phöniziern gegründet. Daher gibt es einige historische Bauten, die man heutzutage besichtigen kann. Die Burg Castell de la Santa Bàrbara steht 166 Meter über dem Meeresspiegel auf dem Berg Benacantil. Von dort aus hat man einen Panoramablick über die Stadt und die Bucht, an der sie liegt. Wenn man sich fit genug fühlt, kann man den Weg von unten zu Fuß durch teils enge Straßen bewältigen. Allerdings führt auch eine Straße bis zur Burg, oben gibt es Parkplätze. Alternativ kann man einen Lift im Inneren des Berges benutzen, der ebenfalls direkt in die Burg hineinführt. Besichtigen kann man das Castell in den Sommermonaten bis spät in den Abend. Ebenfalls sehenswert ist die gothisch-barocke Kirche Basílica de Santa Maria, die auf den Ruinen einer alten Moschee im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Die Verarbeitung verschiedener Kunststile – neben Gothik und Barock auch Rokoko – machen das Gotteshaus besonders. Der Eintritt ist ganzjährig kostenlos. Im Bereich El Tossal de Manises kann man archäologische Ausgrabungen besichtigen, denn hier stand ursprünglich die römische Stadt Lucentum, aus der später Alicante wurde. Zwar sind die Ausgrabungen noch nicht abgeschlossen, allerdings kann man bereits Reste einer Stadtbefestigung von römischen Bädern und einem alten muslimischen Friedhof ansehen. Mitten im Stadtpark, im nördlichen Teil Alicantes, steht das Castell de Sant Ferran, eine vergleichsweise moderne Burg, die aus dem 19. Jahrhundert stammt. Das wohl interessanteste Museum der Stadt ist das Museu Arqueològic Provincial d'Alacant, das archäologische Museum der Provinz. Es wurde bereits 1932 gegründet. Hier sind über 80 000 Stücke, die Forscher bei Ausgrabungen entdeckt haben, ausgestellt. Es gibt allerdings auch audiovisuelle Darstellungen über die Geschichte Alicantes seit der Steinzeit bis in die Neuzeit. Es hat im Jahre 2004 den Preis "Bestes Europäisches Museum" erhalten. Das Museu de Belles Arts Gravina ist in einem Palast aus dem 18. Jahrhundert untergebracht. In dem dreistöckigen Gebäude sind in erster Linie Gemälde spanischer Künstler ausgestellt.

Zahlreiche Strände zum Auspowern und Ausruhen

Besonders in den warmen Monaten hat die Hafenstadt Alicante auch einige Attraktionen im Freien zu bieten. Neben mehreren Parks, darunter den großen Park El Palmeral, erfreuen sich viele Besucher an der Esplanada de España. Die Promenade am Meeresufer erstreckt sich über knapp einen Kilometer von der Altstadt bis zum Yachthafen. Der Boden ist ein Mosaik aus Millionen von Kacheln, die wellenförmig angeordnet sind. So entsteht ein Eindruck, als laufe man über Wasser. Tagsüber spenden zahlreiche Palmen am Wegesrand Schatten. Im Sommer kann man sich in Alicante an einem der vielen Strände ausruhen, die Sonne genießen oder auch sportlich betätigen. Die Playa de San Juan ist der wohl bekannteste Strand. In der Nähe gibt es einige Strandbars und Restaurants, direkt am Meer kann man sich beim Beachvolleyball auspowern oder auch Fußball spielen und surfen gehen. Etwas abseits des Strandes gibt es mehrere kleine Buchten, die die Stadt als FKK-Bereiche ausgewiesen hat. Die Playa del Saladar liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums und bietet außer feinkörnigem Sand eine Badeaufsicht und ein paar Einkehrmöglichkeiten, wenn man sich stärken möchte. Auch auf der Insel Tabarca, die direkt vor der Stadt liegt, gibt es einen kleinen Strand. An der Promenada de España legt die Fähre an, die Besucher zur Insel und wieder zurück bringt.