Einreisebestimmungen Gran Canaria

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Einreisebestimmungen für Gran Canaria

Gran Canaria ist wegen seiner zahlreichen Strände und den vielen Sonnenstunden für viele Touristen aus Deutschland attraktiv. Wer seinen Urlaub dort verbringen möchte, muss für die Einreise einiges beachten.

Die Einreise nach Gran Canaria erfolgt in der Regel mittels Flugzeug. Auch per Schiff bzw. Fähre ist es möglich, auf die Insel zu gelangen, allerdings ist dies sehr umständlich und zeitaufwendig. Gran Canaria gehört politisch als ein Teil der Kanaren zu Spanien. Dies bedeutet, dass für Reisende aus Deutschland Personenkontrollen nicht stattfinden. Für die Einreise wird aber dennoch ein gültiges Personaldokument benötigt. Dies kann entweder ein Personalausweis oder ein Reisepass sein, beide dürfen auch vorläufig ausgestellt sein. Kinder unter zwölf Jahren benötigen einen Kinderreisepass. Das Personaldokument darf höchstens ein Jahr abgelaufen sein. Bei einem Aufenthalt länger als drei Monate muss man sich ins Auslandsregister eintragen lassen und bekommt eine Identifikationsnummer, die man im Alltag des Öfteren benötigt. Möchte man mit einem Haustier einreisen, so braucht das Tier einen EU-Heimtierausweis, der eine Identifikationsmarke (z. B. eine Tätowierung oder Chip) sowie eine Tollwutimpfung vorsieht. Wichtig ist hier, vor der Reise beim geplanten Hotel die Genehmigung für den Aufenthalt eines Tieres einzuholen.

Da Spanien und somit auch Gran Canaria Teil des Schengen-Abkommens sind, finden an den Grenzen nur stichprobenartige Zollkontrollen statt. Allerdings ist steuerrechtlich Gran Canaria bzw. die Kanaren ein Sonderfall und gehören nicht zum EU-Zollgebiet. Somit gelten die Zollbestimmungen bei Ein- und Ausfuhr wie bei Nicht-EU-Ländern. Darunter fallen z. B. maximal 200 Zigaretten, 1 Liter Spirituosen oder 16 Liter Bier. Bei anderen Waren darf der Wert nicht 430 Euro übersteigen.

Verständigung, Währung, Medizin

Als deutscher Urlauber fällt die Kommunikation auf Gran Canaria leicht. Vor allem in den Touristenhochburgen im Süden sprechen sehr viele Leute Deutsch, insbesondere in Hotels und Restaurants ist dies durchaus üblich. Im Norden und der Inselmitte hilft einem meistens Englisch weiter. Ansonsten empfiehlt sich die Kenntnis eines spanischen Grundwortschatzes, um z. B. im Notfall eine Verständigung zu ermöglichen.

Die Währung auf Gran Canaria ist der Euro, somit entfällt das Wechseln des Geldes vor der Reise. Deutsche Bank- und Kreditkarten werden problemlos akzeptiert, Geldautomaten stehen in allen größeren Orten.

Besondere Impfvorschriften gibt es für Gran Canaria nicht. Die in Deutschland empfohlenen Standardimpfungen reichen aus. Des Weiteren ist vor allem bei längeren Aufenthalten eine Impfung gegen Hepatitis A und B ratsam. Das medizinische Versorgungsniveau ist durchaus gut. In Las Palmas sowie in Maspalomas gibt es größere Krankenhäuser. Ansonsten findet man, vor allem auch in Strandnähe, immer wieder private ärztliche Versorgungszentren. Für den Arztbesuch ist die europäische Versichertenkarte ausreichend. Empfehlenswert ist zudem eine private Auslandsversicherung, die im Notfall einen Rücktransport mit einschließt.

Verkehr

Am Flughafen von Gran Canaria lässt sich problemlos ein Mietwagen buchen. Mietautos sind in der Regel auch relativ günstig. Zum Fahren ist der deutsche Führerschein ausreichend. Aufpassen muss man auf die Farbmarkierungen am Straßenrand. Gelb bedeutet hier Parkverbot, bei blauer Linie ist ein Parken nur gegen Gebühr erlaubt und grün ist für Anwohner reserviert. Es gibt auf Cran Canaria nur zwischen Las Palmas und Maspalomas im Süden eine Autobahn, die in sehr gutem Zustand ist. Die anderen Straßen befinden sich in einem ausreichenden Zustand. Eine Alternative zum Mietwagen ist das Reisen mittels Bus. Im Stadtzentrum von Las Palmas ist dies bei einer großen Auswahl von Busverbindungen relativ einfach. Auch zwischen Las Palmas, Maspalomas und dem Flughafen fahren etliche Busse. Reisen ins Hinterland sind per Bus möglich, allerdings muss man hier längere Wartezeiten einplanen, da die Abfahrtszeiten oft nicht so genau eingehalten werden.