Klima Gran Canaria

Alles zum Wetter auf Gran Canaria

Filter:
Reiseziele werden gesucht
Hotels werden gesucht
Deutschland - alle Flughäfen
Früheste Anreise
Späteste Abreise

Klima auf Gran Canaria

Die drittgrößte Insel des Kanarischen Archipels befindet sich rund 210 Kilometer vom Festland – also Südmarokko – entfernt. Urlauber zieht es vor allem wegen der traumhaften klimatischen Verhältnisse nach Gran Canaria.

Die Nachbarinsel von Teneriffa und Fuerteventura ist vulkanischen Ursprungs und liegt inmitten des Atlantischen Ozeans. Die höchste Erhebung stellt der knapp 1900 Meter hohe Vulkan Pico de las Nieves dar. Der Küstenstreifen der etwa 1500 Quadratmeter großen Urlaubsdestination misst circa 240 Kilometer. Durch die exponierte Lage haben die Wassermassen des Atlantiks genauso Einfluss auf das Klima wie auch die Passatwinde, die in der Region herrschen. Gran Canaria kann der subtropischen Klimazone zugeordnet werden. Der Nordostpassat befördert feuchte Luft in Richtung Gran Canarias, die in der Regel an der Nordseite der Insel kondensiert. In der Folge kommt es zu Regenschauern, da die entstehenden Regenwolken folgerichtig an den Bergen im Norden hängen bleiben und sich abregnen. Die geografische Vielfalt Gran Canarias bewirkt im Zusammenspiel mit der reichhaltigen Fauna und Flora, dass insgesamt 14 Mikroklimata erkennbar sind. So sind neben dem Bergland auch viele Trockentäler – sogenannte „Barrancos“ – für die Trauminsel kennzeichnend.

Gran Canaria, Landschaft mit Bergen


Nord-Süd-Gefälle

Der südliche Teil der Insel ist wesentlich trockener, als es die nördlichen Regionen sind, in denen selbst im Sommer hohe Niederschlagsmengen oder die Bildung von Nebel zu erwarten sind. Dafür ist es in den kühleren nördlichen Gebieten durchaus möglich, dass im Winter auch Schnee liegen bleibt. Im Süden beeinflussen Sahara-Winde die Wetterlage. So können die sogenannten „Calima“ für einen erheblichen Anstieg der Temperatur sorgen. Aufgrund der mediterranen Lage herrscht auf der gesamten Insel eine hohe Luftfeuchtigkeit. Der Durchschnittswert beträgt ganzjährig mindestens 70 %, sodass es vor allem im Sommer schwül werden kann. Im Nordteil Gran Canarias steigen zu dieser Zeit die Höchstwerte auf etwa 22 Grad Celsius, während die Temperaturen im Winter in den Bergen unter die 10-Grad-Markierung fallen können. Werte oberhalb der 30 Grad Celsius sind im Süden zur Sommerzeit der Normalfall. Wenn jedoch die „Calima“ auftreten, werden sogar Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius registriert. In der Nacht sinkt das Quecksilber dann auf 40 Grad Celsius – im Regelfall aber auf Werte um die 22 Grad Celsius. In den Wintermonaten sind sommerlich-warme Temperaturen stilprägend. Bei angenehmen 28 Grad Celsius tagsüber können Urlauber dann eine schöne Zeit am Strand verbringen. Aber auch nach Sonnenuntergang lassen die zu erwartenden 16 Grad Celsius Sommerfeeling aufkommen.

Die beste Reisezeit für Gran Canaria

Bei Touristen erfreuen sich vor allem die Wintermonate großer Beliebtheit. Schließlich herrschen dann im Süden immer noch beste Verhältnisse. Wer zum Baden, Wandern oder Mountainbiken zu dieser Zeit nach Gran Canaria fahren will, macht definitiv alles richtig. Zudem sind wenig Regenfälle zu beobachten. In Maspalomas sind beispielsweise maximal 8 Regentage monatlich zu erwarten. Die Tageshöchstwerte liegen stets oberhalb der 20-Grad-Markierung und fallen nachts nicht unterhalb von 15 Grad Celsius. Zugleich werden Urlauber durch die 6 bis 7 Sonnenstunden am Tag angelockt – vor allem die Kontinentaleuropäer, die dem tristen Wetter ihrer Heimat entfliehen wollen. Wer im Dezember bei Wassertemperaturen um die 20 Grad Celsius ins Meer springt, bekommt garantiert gute Laune. Ähnlich gute Bedingungen gelten auch für den Nordteil der spanischen Insel – jedoch in den Sommermonaten. Wer im kalendarischen Sommer einen traumhaften Urlaub erleben will, der bereist tendenziell die nördlichen Touristengebiete. Schließlich können sich die Südgebiete auf bis zu 50 Grad Celsius aufheizen, während Urlauber im nördlichen Las Palmas von Juni bis August keine Niederschläge erwarten müssen – zugleich aber 9 Stunden Sonnenschein täglich und Temperaturen um die 23 Grad genießen dürfen.


        Kanaren, Gran Canaria, Dünen  Kanaren, Gran Canaria, Strand

Durchweg angenehmes Klima

Das Klima auf Gran Canaria ist über das ganze Jahr gesehen ein sehr angenehmes, denn es wird von den von Nordosten herandrängenden Passatwinden beeinflusst. Die klimatisch zweigeteilte Insel teilt sich dadurch in den eher feuchten Norden und den trockenen und warmen Süden. Die schönste und auch wärmste Zeit sind natürlich die Sommermonate von Juni bis in den September hinein. Nachts sinken die Temperaturen kaum unter 22 Grad und die lauen Sommernächte laden zu Partys und Spaziergängen am Strand ein. Auf Gran Canaria gibt es zur großen Freude vieler keinen richtigen Winter, denn eher selten sinken die Temperaturen auf 15 Grad ab. Auch wenn in den Sommermonaten nur selten Regen zu erwarten ist, fällt in den restlichen Monaten immer wieder erfrischender Regen.