Einreisebestimmungen Dubai

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Einreisebestimmungen für Dubai

Die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Dubai, ist bei Urlaubern sehr beliebt. Damit die Urlaubsreise nach Dubai nicht schon am Flughafen scheitert, sind ein paar Einreisebestimmungen zu beachten.

Als deutscher Staatsbürger wird für die Einreise ein biometrischer Reisepass benötigt. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass dieser auch noch sechs Monate nach dem Abreisedatum gültig ist. Innerhalb eines Halbjahres besteht die Möglichkeit, sich mit dem gültigen Reisepass bis zu maximal 90 Tage in Dubai aufzuhalten. Am Ankunftsflughafen wird dem deutschen Urlauber ein kostenloses Visum in den Reisepass gestempelt, welches dazu berechtigt, sich zu touristischen Zwecken in Dubai aufzuhalten. Mit dieser Aufenthaltsgenehmigung ist es allerdings nicht erlaubt, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Wenn man kurz vor der Urlaubsreise feststellt, dass der Reisepass abgelaufen ist und nur noch ein vorläufiger Reisepass ausgestellt werden kann, ist darauf zu achten, dass dann doch ein Visum für die Einreise beantragt werden muss. Dieser Antrag kann beispielsweise bei der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gestellt werden.

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen bei der Reise nach Dubai

Sowohl bei der Ein- als auch bei der Abreise muss man sich darauf einstellen, dass die Urlauber am Flughafen mit einem biometrischen Augenscan kontrolliert werden. Normalerweise sprechen die Zollbeamten sowie Flughafenmitarbeiter Englisch.
Bei der Urlaubsreise mit Kindern hat man das Glück, dass die Behörden in Dubai den deutschen Kinderreisepass anerkennen. Eine Voraussetzung der Anerkennung des Dokumentes ist, dass es mit einem biometrischen Foto des Kindes ausgestattet ist. Sollte lediglich ein Elternteil die Reise mit dem Kind unternehmen, obwohl beide Eltern das Sorgerecht haben, muss von dem abwesenden Sorgeberechtigten eine Einverständniserklärung erstellt werden. Diese ist dann bei der Grenzkontrolle bzw. am Flughafen vorzuzeigen. Des Weiteren ist dann auch eine Kopie des Ausweises des nicht mitreisenden Elternteils vorzulegen. Wenn eins der beiden Dokumente nicht vorgelegt werden kann, ist damit zu rechnen, dass es zu großen Problemen bei der Ein- sowie Ausreise kommt. Sollte ein 18-Jähriger in Dubai in einem Hotel einchecken wollen, ist dies nicht möglich. Das Mindestalter hierfür liegt in den VAE bei 21 Jahren.

Passkontrolle, Vorzeigen des Reisepasse

Zoll- und Impfbestimmungen

Da in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Einfuhr von Drogen strengstens verboten ist und selbst Mohn hier schon als Droge zählt, ist darauf zu achten, dass keine Lebensmittel mit Mohn nach Dubai mitgenommen werden. Die Einfuhrgrenzen für die unterschiedlichen Tabakwaren pro Person lauten wie folgt: 400 Zigarren, 2000 Zigaretten oder 2 Kilogramm Tabak. Reisende, die nicht der muslimischen Religion angehören, dürfen bis zu zwei Liter Spirituosen und zwei Liter Wein mit nach Dubai einführen. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass auch Urlauber sich daran halten sollten, dass man in der Öffentlichkeit nicht trinkt und nicht raucht. E-Zigaretten sowie selbst hergestellte Lebensmittel dürfen grundsätzlich nicht nach Dubai eingeführt werden.
Für Dubai gibt es keine speziellen Vorschriften hinsichtlich Pflichtimpfungen. Die Standardimpfungen sollten allerdings noch gültig sein. Wenn diese schon zu lange zurückliegen, sollte man diese vor Reiseantritt noch auffrischen. Bei der Mitnahme von Medikamenten ist darauf zu achten, dass teilweise selbst rezeptfreie Tabletten, wie beispielsweise auch herkömmliche Schmerzmittel, in den Vereinigten Arabischen Emiraten verboten sind. Wenn ein Urlauber dringend auf ein bestimmtes Medikament angewiesen ist und die Einfuhr dieser Medizin nach Dubai allerdings verboten ist, sollte vom Hausarzt vor Reiseantritt eine entsprechende Bescheinigung erstellt werden. In diesem Schriftstück muss der Arzt, am besten in englischer Sprache, attestieren, dass der Urlauber diese bestimmte Medizin aus gesundheitlichen Gründen benötigt. Es ist darauf zu achten, dass die Bescheinigung auch noch von einem Notar oder einer Behörde beglaubigt werden muss. Normale Schmerzmittel, wie beispielsweise Ibuprofen sowie Aspirin, kann man in Dubai in jeder Apotheke käuflich erwerben.

Impfungen für die Reise nach Dubai

Das Emirat Dubai am Persischen Golf ist Ziel vieler deutscher Urlauber. Die medizinische Versorgung ist vergleichsweise gut.

Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden daher nur die üblichen Standardimpfungen des Robert-Koch-Instituts sowie als Reiseimpfung Hepatitis A. Falls ein längerfristiger Aufenthalt in Dubai geplant ist, werden darüber hinaus noch Impfungen gegen Tollwut, Hepatitis B und die Meningokokken-Krankheit (ACWY) angeraten. Gelegentlich kommt es auf der arabischen Halbinsel zu MERS-Erkrankungen. Diese werden durch das Corona-Virus ausgelöst und können in Einzelfällen zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Die Gefahr, sich bei einem Menschen anzustecken, ist sehr gering; meist wird das Virus von Kamelen übertragen. Als Reisender sollte man daher unnötigen Kontakt mit den Tieren vermeiden.

Internationaler Impfausweis mit Spritze

Da die Vereinigten Arabischen Emirate sehr strenge Drogengesetze haben, fallen auch einige in Europa gängige Medikamente unter diese Gesetze. Deshalb kann es vorkommen, dass die Apotheken in Dubai nicht alle Medikamente führen, die man in Deutschland bekommen würde, obwohl sie sonst gut ausgestattet sind. Andererseits können in Dubai Medikamente frei gekauft werden, für die man in Deutschland ein Rezept brauchen würde, wie zum Beispiel einige Antibiotika. Falls Medikamente benötigt werden, die eventuell unter das Drogengesetz fallen, müssen diese also aus Deutschland mitgebracht werden. Dazu sollte man vorher auf der Website des Zolls der Vereinigten Arabischen Emirate nachschauen, ob die fraglichen Medikamente dort gelistet sind. Gegebenenfalls ist auch eine Nachfrage bei der Botschaft des Landes zu empfehlen, um nicht Gefahr zu laufen, fälschlicherweise der Einfuhr von Drogen verdächtigt zu werden. Medikamente, die in Dubai unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, dürfen häufig dennoch mitgebracht werden, wenn ein ärztliches Attest vorliegt, aus dem die Notwendigkeit des Medikamentes hervorgeht. Verbindliche Auskünfte müssen allerdings für jeden Einzelfall selbst eingeholt werden.

Arztbesuche und Krankenhäuser

Das Niveau der medizinischen Versorgung ist hoch in Dubai. Meist sprechen die Ärzte gutes Englisch, und auch Mediziner mit deutschen Sprachkenntnissen sind zu finden, da sich einige deutsche Ärzte in Dubai niedergelassen haben. Eine gute Auslandskrankenversicherung sollte vor Reiseantritt abgeschlossen werden, um hohe Kosten zu vermeiden, falls eine ärztliche Behandlung erfolgen muss. Die Bezahlung erfolgt sofort vor Ort, und man erhält den Betrag dann später von seiner Versicherung zurück. Damit dies reibungslos klappt, sollte man immer auf die Ausstellung einer Rechnung bestehen, die dann später bei der Versicherung eingereicht werden kann. Es sind in Dubai Ärzte aller gängigen Fachrichtungen zu finden, die entweder in eigenen Praxen arbeiten, oder in Krankenhäusern. Die Ausstattung der Praxen und die medizinischen Gerätschaften sind meist sehr modern. Wenn man einen Arzt aufsuchen muss, ruft man in der Regel vorher an und vereinbart einen Termin. In dringenden Fällen ist es oft auch möglich, ohne Termin behandelt zu werden. Falls es zu einem tatsächlichen medizinischen Notfall kommen sollte, muss beachtet werden, dass der Ablauf in einem solchen Fall in Dubai etwas anders als im Westen funktioniert. Zwar gibt es Krankenwagen, diese haben jedoch nicht immer medizinisches Fachpersonal an Bord und sind außerdem oft recht lange unterwegs. Im Normalfall wird der Notfallpatient daher in einem Privatauto in das nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Es kann aber auch der Notruf unter der Nummer 999 angerufen werden. Dieser spricht normalerweise Englisch, wobei es nicht schaden kann, sich ein paar Worte Arabisch anzueignen. Wenn die erwartete Anfahrtszeit zu lang ist oder kein medizinisches Fachpersonal mitfährt, kann ein Taxi vielleicht die bessere Wahl sein, um einen Patienten rasch ins Krankenhaus zu bringen.

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