Aktuelle Meldung
Lage wird beobachtet
Zuletzt aktualisiert: 04.05.2026, 13:05 Uhr

Informationen für Reisende

Mit der Aufhebung der höchsten Warnstufe vom 30. April 2026 durch das Auswärtige Amt Deutschland liegt die Entscheidung über Pauschalreisen in die betroffenen Regionen wieder stärker bei den Veranstaltern. Aktuell prüfen diese individuell, welche Reisen und Flüge sie anbieten und durchführen können. Das gilt auch für Verbindungen mit Umstieg an den Flughäfen am Golf.

Chronologie der Ereignisse

Aktuell

Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes wurden am 30.04.2026 neu bewertet. Diese Regelungen können sich kurzfristig ändern – einen aktuellen Überblick finden Sie unter Veranstalter-Informationen und Umbuchungsmöglichkeiten.

Bisherige Entwicklungen im Überblick

12.03.2026, 16:00 Uhr
Laut Medienberichten haben alle Passagiere die Mein Schiff 5 verlassen, die Mein Schiff 4 wurde vor einigen Tagen bereits geräumt. Als nächstes wird die Besatzung ausgeflogen.

04.03.2026, 15:30 Uhr
Erste deutsche Reisende sind nach Deutschland zurückgekehrt, weitere Rückflüge sind geplant. Die Reiseveranstalter arbeiten gemeinsam mit den Behörden mit Hochdruck an zusätzlichen Verbindungen.

03.03.2026, 11:00 Uhr
Eine Sprecherin des Flughafens Frankfurt bestätigt: „Die Emirates ist in der Luft und kommt hier an.“ Eine Maschine aus Dubai soll am frühen Nachmittag am Frankfurt Airport landen. Ferner ist bekannt geworden, dass die Vereinigten Arabischen Emirate Sonderflüge organisieren. Reisende werden von den Fluggesellschaften informiert.

03.03.2026, 10:00 Uhr
In Zusammenarbeit mit den Behörden organisieren die Reiseveranstalter die Rückflüge deutscher Urlauber aus den betroffenen Regionen. Die ersten Flugzeuge von Etihad und Emirates sind bereits Richtung Europa gestartet. Es ist davon auszugehen, dass Flüge nach Deutschland vorrangig in München oder Frankfurt am Main landen werden. Über den genauen Ablauf werden Betroffene direkt vom Reiseveranstalter informiert.

01.03.2026, 19:00 Uhr
TUI Cruises meldet: Gäste sind weiterhin an Bord von „Mein Schiff 4″ und „Mein Schiff 5″, der Bordbetrieb läuft. Vier Abfahrten wurden abgesagt (MS4: 01./02.03., MS5: 28.02./05.03.). Rückflüge sind wegen eingeschränkter Flugverbindungen noch offen. Auch die Fluganreise für „Mein Schiff 6″ (Singapur, 03.03.) über Doha/Abu Dhabi/Dubai ist betroffen.

01.03.2026
Der Deutsche Reiseverband (DRV) meldet: Rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern sind betroffen. Veranstalter sagen Reisen in betroffene Länder ab.

01.03.2026
Aus dem Auswärtigen Amt heißt es, in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND hätten sich mehr als 10.000 Deutsche in der Golfregion registriert. Die Registrierung ist freiwillig, die tatsächliche Zahl Betroffener liegt vermutlich höher.

01.03.2026
Lufthansa-Gruppe (inkl. Eurowings, Austrian, Swiss): Alle Flüge nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil, Dammam und Teheran bis einschließlich 8. März ausgesetzt. Flüge nach Dubai und Abu Dhabi fallen bis mindestens 4. März aus.

28.02.2026
Das Auswärtige Amt gibt nach Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung Reisewarnungen heraus für: Israel, Bahrain, Irak, Iran, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die VAE.

Erstmeldung: 28.02.2026
Israel und die USA starten koordinierte Luftschläge gegen Ziele im Iran. Israel spricht von einem „Präventivschlag“. US-Präsident Trump bestätigt den Beginn der Militäroperation. Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Israel sowie auf US-Militärstützpunkte in Bahrain, Katar, Kuwait und den VAE. Die Lufträume über Israel, Iran, Katar, Bahrain, Kuwait und Irak werden für den zivilen Luftverkehr gesperrt.

Bin ich betroffen?

Je nachdem, wohin Sie reisen oder wo Sie sich gerade aufhalten, kann die aktuelle Lage unterschiedliche Auswirkungen auf Ihre Reise haben.

Wie erfahre ich, ob meine Reise betroffen ist?

Wir als Reisevermittler sind Ihr erster Ansprechpartner. Wir informieren Sie direkt über Änderungen, Umbuchungsmöglichkeiten oder Stornierungen. Bitte prüfen Sie außerdem:

  • Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de – diese werden fortlaufend aktualisiert.
  • Schweizer Reisende finden aktuelle Informationen beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) unter eda.admin.ch/de.
  • Reisende aus Österreich wenden sich an das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) unter bmeia.gv.at.

Was sollte ich jetzt tun?

Je nach Ihrer Situation gelten unterschiedliche Empfehlungen. Bitte lesen Sie den für Sie zutreffenden Abschnitt.

Ihre Anreise steht bevor:

Sie haben eine Buchung, sind aber nicht direkt betroffen?

Auch wenn Ihr Reiseziel (z. B. Türkei, Ägypten, Griechenland, Spanien) aktuell nicht von Reisewarnungen betroffen ist, empfehlen wir Ihnen:

  • Behalten Sie die Reisehinweise des Auswärtigen Amts im Blick – die Lage kann sich kurzfristig ändern.
  • Prüfen Sie regelmäßig den Status Ihres Fluges bei Ihrer Airline – Umroutungen können auch Verbindungen über europäische Drehkreuze betreffen.
  • Bei Unsicherheiten erreichen Sie unseren Kundenservice unter den unten genannten Kontaktdaten.

Häufig gestellte Fragen

Findet meine Reise statt?

Das hängt von Ihrem Reiseziel und Ihrer Flugroute ab. Das Auswärtige Amt hat die Lage am 30. April 2026 neu bewertet. Reisen in Zielgebiete ohne Reisewarnung (z. B. Türkei, Ägypten, Griechenland, Spanien) finden grundsätzlich weiterhin statt.

Kann ich kostenlos stornieren?

Wird für ein Reiseziel eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen und besteht diese sowohl vor Reiseantritt als auch für den geplanten Reisezeitraum, liegt in der Regel ein kostenfreies Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (Pauschalreise) vor, sofern außergewöhnliche und unvermeidbare Umstände gegeben sind, die die Durchführung der Reise erheblich beeinträchtigen. Wir empfehlen, nach Möglichkeit zunächst die Entscheidung bzw. Absage des Reiseveranstalters abzuwarten, um gegebenenfalls unnötige Stornierungskosten zu vermeiden.

Hier finden Sie alle Veranstalter-Informationen und Umbuchungsmöglichkeiten.

Muss ich die (Rest-)Zahlung leisten?

Solange Ihre Reise vom Veranstalter nicht offiziell abgesagt wurde, müssen die vertraglich vereinbarten Zahlungsfristen eingehalten werden, um unnötige Kosten, z. B. durch eine automatische Mahnstornierung, zu vermeiden. Sollte der Reiseveranstalter die Reise absagen, erhalten Sie selbstverständlich alle bereits geleisteten Zahlungen vollständig zurück.

Unser Ziel ist es, Ihnen Ihren wohlverdienten Urlaub zu ermöglichen – bei höchster Priorität für Ihre Sicherheit. Gerne prüfen wir auf Wunsch auch eine Umbuchung auf ein anderes Zielgebiet.

Hier finden Sie alle Veranstalter-Informationen und Umbuchungsmöglichkeiten.

Was passiert, wenn meine Reise abgesagt wird?

Bei einer Reiseabsage haben Sie Anspruch auf eine vollständige Erstattung des Reisepreises. Eine zusätzliche Ausgleichszahlung nach EU-Verordnung 261/2004 ist bei „außergewöhnlichen Umständen“ wie militärischen Konflikten oder Luftraumsperrungen in der Regel ausgeschlossen.

Ist die Türkei / Ägypten / Griechenland / Spanien betroffen?

Für die Türkei, Ägypten, Spanien und Griechenland bestehen aktuell keine Reisewarnungen im Zusammenhang mit der Iran-Krise. Reisen in diese Länder finden grundsätzlich statt.Die touristischen Regionen beispielsweise in der Türkei – insbesondere die Riviera und die Ägäis – sowie in Ägypten sind von den aktuellen Ereignissen nicht betroffen und der Reisebetrieb läuft dort normal.Bitte beachten Sie: Für Grenzregionen der Türkei zu Syrien und Irak sowie für Teile der Sinai-Halbinsel in Ägypten gelten weiterhin bestehende Hinweise beziehungsweise Teilreisewarnungen.Da sich die Lage jederzeit ändern kann, empfehlen wir, regelmäßig die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de zu prüfen.

Wo finde ich aktuelle Informationen zur Lage?

Aktuelle Informationen finden Sie hier:

Wichtige Kontakte

Bei Fragen zu Ihrer Reise und zur aktuellen Lage sind wir für Sie da. Bitte beachten Sie: Für Umbuchungen, Rückflüge und Betreuung vor Ort ist Ihr Reiseveranstalter zuständig.

ab in den urlaub Kunden-Hotline

0341 65050 50990

Montag bis Sonntag, 8:00–23:00 Uhr

Für Fragen zu Ihrer Buchung und allgemeine Anliegen.

Notfallkontakte

Bitte wenden Sie sich bei akuter Gefahr immer zuerst an die lokalen Behörden.

Auswärtiges Amt (Krisenhotline): +49 30 5000 87777

Veranstalter-Informationen und Umbuchungsmöglichkeiten (inkl. Transitreisen)

Die Reiseveranstalter informieren ihre Gäste aktiv und direkt über die aktuelle Lage, Absagen und mögliche Änderungen.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie Ihre Reise antreten möchten, fragen wir gerne eine Umbuchung oder Stornierung für Sie an. Beachten Sie jedoch, dass dabei die AGB der Anbieter gelten.

So reichen Sie Ihre Umbuchungsanfrage ein:

A. Rufen Sie uns direkt an und wir helfen Ihnen persönlich weiter: 0341 65050 50990

B. Buchen Sie entspannt über das Kundenportal um:

  1. Melden Sie sich in Ihrem persönlichen Kundenbereich an: www.ab-in-den-urlaub.de/login
  2. Wählen Sie die betreffende Buchung unter „Buchungen“ aus.
  3. Scrollen Sie zu „Reise ändern“ und klicken Sie auf „Umbuchungsanfrage“ → „Deine Optionen“.
  4. Übermitteln Sie uns Ihre Wünsche zur Umbuchung. Wir kümmern uns um alles Weitere.

Informationen für Medienvertreter

Für Presseanfragen zur aktuellen Lage im Nahen Osten und den Auswirkungen auf Reisende steht Ihnen unsere Unternehmenskommunikation zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Als Reisevermittler können wir keine Auskunft zur operativen Lage vor Ort geben. Für Informationen zur Betreuung der Reisenden wenden Sie sich bitte direkt an die Reiseveranstalter.

Pressekontakt

Simon Pietras, PR-Manager

E-Mail: presse@ab-in-den-urlaub.de

Telefon: +49 173 2479413

Bitte ausschließlich für Medienanfragen. Kundenanliegen bitte an die oben genannte Krisen-Hotline.

Hintergrundinformationen:

Informationen zur Rolle von ab in den urlaub als Reisevermittler stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.