Stress im Stau: 5 Tipps für einen kühlen Kopf

Die Sommerferien haben begonnen und mit ihnen die Zeit der Staus und Blechkolonnen, die sich durch die sengende Hitze schieben. Wir haben 5 Tipps wie ihr gar nicht erst in den Stau, und wenn doch, gut wieder herauskommt.

Tipp 1: Fahrstrecke vorab prüfen

Was so simpel klingt, ist nicht für alle Autofahrer selbstverständlich: Bevor ihr die Reise mit dem Auto antretet, solltet ihr euch über die Strecke und vorhandene Baustellen informieren. Denn oftmals verbergen sich hinter Fahrbahnverengungen und Baustellen echte Staufallen, die viel Zeit kosten können. Ein Navigationsgerät im Auto oder eine passende App für das Smartphone, die beide regelmäßig aktualisiert werden sollten. Wenn ihr die Reise starten, sucht Ihnen das Navi die passende Strecke aus und registriert auch bereits entstandene Staus. Mit dem Umfahren von Staus solltet ihr jedoch vorsichtig sein. Oftmals sind Umgehungsstraßen auch vollkommen überlastet und die Autobahnen trotz Stau die bessere Wahl.

Stau auf Autobahn

Kommt euch das bekannt vor?

Tipp 2: Fahrtzeit geschickt wählen

Nicht immer hat man die Wahl über den Reisebeginn. Doch auch wenn der Tag schon feststeht, an dem ihr im Hotel an der Ostsee, im Ferienhaus an der Ostsee oder im Landhaus in der Toskana ankommt, können ihr doch die Uhrzeit festlegen, zu der ihr losfahrt. Wenn Sie etwa samstags in den Sommerferien auf die Autobahn müssen, lohnt es sich entweder, in den frühen Morgenstunden (noch vor 6 Uhr) zu starten, oder in den Abend hinein zu fahren. Je nach Streckenlänge und persönlicher Vorliebe können so Frühaufsteher, aber auch Nachteulen den großen Staus entkommen. Mit Kindern ergibt sich zudem der Vorteil, dass diese dann einige Stunden der Fahrt im Auto verschlafen können. Wer aber weiß, dass er morgens noch nicht richtig wach ist oder abends schnell müde wird, sollte auf ungewöhnliche Fahrtzeiten verzichten, denn im Zweifelsfall geht die Sicherheit vor!

Tipp 3: Für Verpflegung und Ausrüstung sorgen

Geratet ihr in einen Stau, ist nicht immer absehbar, wie lange dieser dauern wird. Die wichtigste Vorbereitung ist zunächst, ausreichend zu tanken. Um auch für einen Super-Stau von mehreren Stunden vorbereitet zu sein, solltet ihr zudem verschiedene Dinge griffbereit im Auto zur Hand haben, für die ihr nicht an den Kofferraum müsst:

• Getränke und Snacks für alle Mitfahrer: Bei heißen Temperaturen empfehlen sich isolierte Trinkflaschen und Eiswürfel im Getränk sowie Kühl-Akkus, um geschmierte Brote und anderes frisch zu halten. Verzichtet ihr bei Kinder auf allzu süße Snacks, um den Blutzuckerspiegel nicht unnötig in die Höhe zu treiben.
• Hygieneartikel: Feuchte Tücher oder Waschlappen, ein kleines Handtuch und auch eine Tube Sonnencreme können hilfreich sein, wenn ihr über mehrere Stunden in der Sonne im Stau stehen. Apropos Sonne: Installiert euch auch einen Sonnenschutz in Form von Rollos und Blenden.
• Ablenkung für unterwegs: Wer mit Kindern fährt, sollte für ein gewisses Unterhaltungsprogramm sorgen können. Bücher und Zeitschriften, kleine Spiele und Musik oder Hörgeschichten können die Wartezeit gefühlt verkürzen, besonders wenn diese vielleicht noch nicht bekannt sind. Wer gar nichts dabei hat, kann immerhin noch mit den Kleinen singen oder auf altbekannte Ratespiele wie „Ich sehe was,…“ zurückgreifen.

Bild Kind im Stau

Für kleine Kinder ist ein Stau noch nerviger

Tipp 4: Vorsichtig durch den Stau bewegen

Einmal im Stau gefangen, bleibt Ihnen nicht viel als in der Blechlawine stehenzubleiben oder immer wieder ein paar Meter mitzurollen. Wer auf einen Stau zufährt, sollte unbedingt den Warnblinker für nachfolgende Kraftfahrzeuge setzen. Eine Grundregel im Stau ist es zudem, eine Rettungsgasse zu bilden, um Einsatzfahrzeugen den Durchlass zu gewähren. Ist die Autobahn zweispurig, wird die Rettungsgasse in der Mitte gebildet. Bei drei Spuren muss Platz zwischen der linken und der mittleren Spur bleiben – auch wenn noch längst kein Rettungswagen zu sehen ist! Auf dem Standstreifen solltet ihr euch weder nach vorne schummeln, noch anhalten. Bremst sanft ab, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Abschnallen und aussteigen dürft ihr nur, wenn der Verkehr vollkommen zum Erliegen gekommen ist – die Autobahn ist leider keine Strandpromenade zum Spazierengehen.

Tipp 5: Auszeit vom Stau nehmen

Auch wenn ihr vielleicht noch nicht weit gekommen seid, schlaucht ein langer Stau doch ungemein. Wenn die Stimmung im Auto schon auf dem Tiefpunkt ist, fahrt besser die nächste Raststätte an und wandeln den Stau in eine größere Pause um, in der ihr euch die Beine vertreten und etwas essen könnt. Das ist vor allem dann zu empfehlen, wenn der Stau sich perspektivisch in den nächsten ein bis zwei Stunden auflösen soll. Eine Möglichkeit kann es zudem sein, einfach abzufahren und ein Hotel zu nehmen, wenn gar nichts mehr geht. Das beruhigt die Nerven und nach ein paar Stunden Schlaf hat sich vielleicht sogar der Stau aufgelöst!

Und wenn gar nichts mehr geht, hilft nur noch der Blick auf den Filmklassiker „Der Superstau“ 😉:


Quelle: YouTube/ Daniel Fehlhaber

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