Drin oder draußen: Die besten Ausflüge im Herbst

Bild Ausflüge im HerbstWenn der Herbst seine goldene Seite zeigt, lohnt es sich noch einmal, rauszugehen. Und auch wenn sich das Wetter etwa mehr von seiner trüben Seite zeigt, sollten Sie jetzt nach draußen – denn besser wird es die nächsten Monate eher nicht. Und auch für Drinnen gibt es im Herbst tolle Tipps.

Ihren Herbsturlaub haben Sie vielleicht schon hinter sich gebracht, doch es ist noch Zeit für einige schöne Ausflüge in die Umgebung. Ob Sie Ihr persönliches Glücksgefühl beim Wandern an der frischen Luft finden, oder wenn Sie in der Halle sporteln, wissen wir nicht. Aber wir wissen, wo Sie das alles am besten können.

Ausflüge in die Schwäbische Alb

Sprühregen, Nebel, Frost? Kann schon mal vorkommen, wenn Sie im Biosphärengebiet Schwäbische Alb unterwegs sind. Statt plattem Land finden Sie hier die typische Vegetation der eher kargen Wiesen und Hügeln, ein ständiges Auf und Ab, dazwischen immer wieder Wald und Felder. Grasende Schafe sind immer wiederkehrende Begleiter, während Sie in den teils recht einsamen Weiten unterwegs sind. Der ländliche Raum beruhigt nicht nur das Gemüt, er gibt auch ausreichend Freiheit für die verschiedensten Aktivitäten. Ein echter Klassiker unter den Wanderwegen ist etwa der Albsteig als Fernwanderweg mit mehr als 100 Jahren Tradition. Von Donauwörth schlängelt sich der Schwäbische Alb Nordrand-Weg, wie er auch heißt, auf rund 350 Kilometern von Donauwörth bis Tuttlingen. 25 Etappen gibt es auf dem Weg zu erwandern, meist verlaufen diese direkt oberhalb des Albtraufs und bieten somit beste Aussichtspunkte. Wer dagegen lieber mit dem Fahrrad unterwegs ist, dem sei eine Tour durch das wunderschöne Lautertal empfohlen. Immer entlang des Flusses schlängelt sich der Weg unterhalb der Berge auf denen teils mächtige, alte Burgen thronen. Burg Derneck bei Münzdorf bietet mit seiner Burgschänke eine gute Möglichkeit, Pause zu machen. Eine Top-Aussicht gibt es kostenlos dazu.

Die Hauptstadt neu entdecken

Bild Ausflüge in Berlin und DeutschlandBerlin ist nicht immer nur stressig. Wer keine Zeit für einen längeren Urlaub hat, dem empfehlen wir, seine eigene Stadt besser kennenzulernen. In der Hauptstadt gehört Streetart zum Straßenbild hinzu. Doch diese Kunstart zu verstehen, ist für Laien gar nicht so einfach. Eine geführte Tour durch die Stadt zeigt die interessantesten Graffitis und auch Streetart, erklärt Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Wer will, kann dann in Berlin auch selbst noch zur Spraydose greifen (jedoch nicht auf öffentlichen Flächen) und das selbst gestaltete Werk mit nach Hause nehmen. Als alternative Tour bietet sich etwa die „Real Berlin Experience“ an. Sie führt durch verschiedene Kieze und beschäftigt sich mit allem, was Grundlage für die Subkulturen Berlins ist: Kunst, Musik, aber auch Essen. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Stadtführungen haben solch alternative Touren mal nicht die Geschichte im Fokus, sondern setzten auf das moderne Leben der Hauptstädter.

Indoorspaß für kleine und große Kletteraffen

Gar nicht draußen und trotzdem fernab des Alltags können Sie die Herbstzeit auch in der Halle verbringen – nämlich in der Kletterhalle. Besonders beliebt ist derzeit die Sportart Bouldern, bei der es weniger auf die erreichte Höhe, denn um den richtigen Weg und die passende Technik geht. In der Boulderhalle werden Griffe und Kletterrouten sorgsam eingeübt. Wer will, kann sich von einem professionellem Trainer anleiten lassen, um ein gutes Gefühl für die farbigen Griffe zu bekommen. Gebouldert wird immer ohne Sicherung, wer fällt, landet weich auf einer Matte. Dennoch sollte man diesen Sport keineswegs unterschätzen, der Muskelkater ist hier fast vorprogrammiert. Nicht nur, weil beim Bouldern auch Köpfchen gefragt ist, lohnt sich der Besuch in einer Kletterhalle. Auch wer sich gemeinsam mit Kindern sportlich bewegen will, sollte es einmal ausprobieren. Zu den größten Hallen zählen etwa die Boulderwelt in München, die KletterFabrik Köln und die Magic Mountain Kletterhalle in Berlin.