Fuerteventura Tipps


Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanaren und bringt alles mit, was das Urlauberherz begehrt: endlose Strände, weiße Dünen, Sonne satt und kristallklares Meer. Stadtbummler und Kulturlauber sind auf der Insel eher fehlplatziert, denn auf Fuerteventura locken Landschaft und kleine, idyllische Ausflugsziele. Nachfolgend findet ihr Tipps für einen gelungenen Urlaub auf Fuerteventura.

Inselidyll für Sonnenhungrige und Surfbegeisterte

Fuerteventura ist das ganze Jahr über ein lohnenswertes Ziel für eine Reise. Erholungssuchenden winken durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen von über 20 Grad. Von Juni bis August sind es bis zu 33 Grad. Für Badeurlauber empfehlen sich besonders diese Monate, da der Atlantik dann auch Temperaturen über 22 Grad erreicht. Schönes Wetter gibt es auf der Kanareninsel Fuerteventura das ganze Jahr über, mehr als 300 Sonnentage werden auf Fuerteventura gezählt. Etwa die Hälfte der 19 Regentage verteilt sich auf die Monate November und Dezember. Wie auf allen Inseln der Kanaren herrscht das ganze Jahr über mildes Wetter, so dass sich die Urlauber auch auf Fuerteventura vorkommen, als würden sie einen ewigen Frühling erleben. Im Winter werden von Fuerteventura besonders die Wellenreiter angelockt, weil dann bessere Wellen vorzufinden sind. Windsurfer bevorzugen dagegen eher die Sommermonate. Andere Wassersportarten wie Segeln, Tauchen oder Jetski sind andere Tipps, wie man auf Fuerteventura einen tollen Urlaub verbringen kann.

Bild Fuerteventura Tipps

Fuerteventura im Sonnenschein

Strände zum Baden, Surfen und Erholen auf Fuerteventura

Der 1,5 Kilometer lange Strand von Costa Calma, gelegen im Südosten von Fuerteventura, ist nicht nur ideal für Familien, da es nur sehr selten hohe Wellen gibt und sich die Hotels direkt am Strand befinden, sondern ebenfalls für Liebhaber ausgedehnter Strandspaziergänge. Im Norden wird die Bucht von Costa Calma durch schwarze, aus dem Meer ragende Felsen begrenzt, doch in südlicher Richtung können Urlauber 21 Kilometer am Strand entlang bis nach Morro Jable laufen. Ein solcher Strandspaziergang dauert zwischen fünf und sechs Stunden. In Morro Jable angekommen, das sich ganz im Süden der Insel befindet, können die Urlauber mit einem Bus zu ihrem Hotel auf Fuerteventura zurückkehren. Gleiches gilt für Spaziergänger, die den Weg in die andere Richtung bestreiten. Rund acht Kilometer nordöstlich der Halbinsel befindet sich Playa de Esquinzo. Der feine, weiße Sandstrand ist über eine lange Steintreppe zu erreichen und bietet Urlaubern drei Kilometer beste Sandqualität zum Sonnenbaden. Wer nicht im Sand liegen möchte, kann sich auch Liegestühle ausleihen. Für das leibliche Wohl sorgen kleine Strandbars. Eine von nur von wenigen Touristen genutzte Bucht auf Fuerteventura ist die von Las Playitas. Der Strand besteht aus feinem, dunklem Sand. Auch einheimische Fischer nutzen diese Bucht, um auf das Meer hinaus zu fahren. Wer sich im Segeln versuchen will, kann an der dortigen Segelschule Kajak oder Katamaran ausleihen. Auch Surfausrüstung wird in Las Playitas verliehen. Anbei weitere Tipps für Strände auf Fuerteventura:

Playa de Sotavento: Ideal für Surfer aufgrund der Wellen und des Winds, nicht umsonst wird hier jährlich der Windsurfing- und Kiteboarding Fuerteventura Worldcup ausgetragen. Die über fünf Kilometer lange Playa de Sotavento liegt ca. 9 km südlich von Costa Calma und teilt sich in die Playa Risco del Paso und Playa Barca auf.

Playa del Matorral: Im Süden von Fuerteventura bzw. Jandia, gelber, heller Sand, azurblaues Wasser, flacher Einstieg. Bei Flut ist Vorsicht vor den bis zu zwei Meter hohen Wellen geboten.

• Playas de La Pared: Die Playas de La Pared bestehen aus der Playa de Pared mit etwa 250 m Länge und der Playa del Viejo mit ca. 800 m Länge. Die zwei dunklen Sandstrände sind ideal zum Surfen und für Ruhe suchende Touristen geeignet. Wegen der starken Strömung und des hohen Wellengangs ist vom Baden abzuraten. Beide sind von hohen Felsen umrahmt und befinden sich nahe der schmalsten Stelle der Insel, dem Istmo de la Pared im Südwesten von Fuerteventura. Die Strände bieten bei Sonnenuntergang ein tolles Panorama.

Bild Spaß am Strand auf Fuerteventura

Familienspaß am Strand auf Fuerteventura

Fuerteventura Tipps ohne Sightseeing-Stress

Fuerteventura ist bei Urlaubern besonders beliebt, weil die Kanareninsel ein ideales Kontrastprogramm zur Reizüberflutung anderer Reiseziele bietet. Statt Besichtigungsstress steht für die meisten Touristen Aktivurlaub und/oder Erholung auf dem Programm. Eine Rundfahrt oder eine geführte Wanderung sind reizvoll. Schluchten, Lavafelder und idyllische Dörfer wie das Fischerdorf Morro Jable warten darauf erkundet zu werden und das in dem ganz eigenen Tempo der Insel: Einfach auf einer schattigen Bank vor der Dorfkirche Platz nehmen und die Atmosphäre genießen. Zu den landschaftlichen Highlights der Insel Fuerteventura zählen die Wanderdünen von Corralejo im Nordosten. Zu ihrem Schutz wurde 1982 der Parque Natural de Corralejo gegründet. In der Dünenlandschaft, bestehend aus zerriebenem Muschelkalk, wachsen endemische Pflanzen. Zum Meer hin gehen die Dünen in Strand über. Nördlich vom Park liegt der Ort Corralejo, das Touristenzentrum im Norden.


Quelle: YouTube/ ab-in-den-urlaub.de

Zu den Tipps, was man bei Reisen auf Fuerteventura gesehen haben sollte, zählen Touren zu einigen Leuchttürmen, wozu der Faro de la Entallada bei Las Playitas zählt. Der niedrige und schöne Turm (er steht hoch über dem Meer) ist von einem ebenso architektonisch interessanten Leuchtturmgebäude umgeben. Unweit des Leuchtturms befindet sich eine Aussichtsplattform. Ohne Frage ebenfalls einen Besuch im Urlaub wert ist der Faro de Jandia am Westkap der Insel. Bei schönem Wetter kann man bis rüber nach Gran Canaria blicken. Sitzbänke, Tische und Toiletten sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Interessierte gehen bei dieser Gelegenheit ins hier befindliche Centro de Interpretacion Parque Natural de Jandia, in dem u. a. die Überreste eines gestrandeten Pottwals ausgestellt sind. Spannend ist auch ein Besuch der Ausgrabungsstätte „La Atalayitta“ und der „Villa Winter“ nahe des Ortes Cofete. Wer doch etwas Trubel gebrauchen kann, begibt sich beim Urlaub auf Fuerteventura in die Hauptstadt Puerto del Rosario, wo der Flieger sowieso landet. Wer ein Päuschen von der Altstadterkundung samt Einkaufsbummel braucht, setzt sich in eines der Cafés oder Restaurants.

Übrigens: Nicht nur Erholungssuchende sowie Aktiv- und Familienurlauber fühlen sich auf Fuerteventura wohl, die Insel präsentiert sich auch als gay friendly und zählt zu den Tipps der Community. Strände für die LGBT-Gemeinde sind genauso vorhanden wie Hotels und Angebote fürs Nachtleben.

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