Reiseziele im Juni


Im Juni beginnt der meteorologische Sommer, mit der Sommersonnenwende am 21. Juni erreichen die immer länger werdenden Tage ihren Höhepunkt. In vielen Bundesländern starten im sechsten Monat des Jahres die langen Ferien. Der Juni ist der ideale Monat für alle, denen der Hochsommer zu heiß zum Verreisen ist. Schaut, welche acht Urlaubsziele, eingeteilt in vier Schwerpunkte, wir für euch zusammengestellt haben.

Badeurlaub ǀ Kultur & Natur ǀ Fernreisen ǀ Städte

Baden im Juni

Im bzw. am östlichen Mittelmeer könnt ihr im Juni einen tollen Strandurlaub verbringen. Mit der Türkischen Riviera und dem griechischen Kreta stehen euch zwei beliebte Badeurlaubsziele zur Verfügung. Mit welchem könnt ihr mehr anfangen?

Badespaß an der Türkischen Riviera

Freunde der Sonne tun sich einen Gefallen, brechen sie im Juni zum Urlaub an die Türkische Riviera auf. So werden sie braun und entgehen gleichzeitig den hohen Temperaturen im Juli oder August. Zu den touristischen Zentren zählen – von West nach Ost – Kemer, Antalya, Side und Alanya. Seid ihr mit dem Flieger in Antalya gelandet, geht es vom dortigen Flughafen mit dem Bus weiter zum Urlaubsort eurer Wahl. Entlang der Küste gibt es Abschnitte, wo sich die Hotelanlagen wie an einer Perlenschnur aneinanderreihen.

Sind Kinder mit dabei, so werden sich diese garantiert nicht langweilen. Die Hotelanlagen verfügen häufig über großzügige Außenbereiche mit Spielplatz und Poollandschaft. Letztere sollte bei euch Begeisterung wecken. Nutzt die großen Rutschen und saust hinab. Dafür ist man nie zu alt! In Abhängigkeit von der Hotelausstattung habt ihr die Möglichkeit, den Wellnessbereich eurer Unterkunft auszukosten. Eure Kinder können derweil unter Betreuung spielen, sei es draußen oder im Innenbereich.

Blick auf einen Strand bei Antalya

Strand bei Antalya mit Taurus-Gebirge

Wollt ihr euch nicht nur auf dem Hotelgelände aufhalten, schaut euch die Umgebung an. Achtet beim Stadtrundgang durch Antalya auf das Minarett der Yivli Minare Moschee und das von den alten Römern erbaute Hadrianstor. Auch der Hafen mit seiner rückwärtigen, zinnenbewehrten Mauer ist ein Abstecher wert. Habt ihr euch für Side entschieden, locken neben entspannten Stunden am Strand noch die eine oder andere antike Sehenswürdigkeit, darunter die Überreste eines Theaters, des Apollon-Tempels oder des Vespasian-Tors.

Legt ihr in Alanya nicht gerade am Kleopatra-Strand, guckt euch doch den Burgberg oder den Roten Turm im Hafen an. Von hier aus könnt ihr Ausflüge entlang der Küste machen. Steigt dazu in eines der Boote in Piratenoptik. Seid ihr auf Natursehenswürdigkeiten aus, bieten sich im Rahmen eines Tagesausflugs die 40 km nordöstlich von Antalya befindlichen Kursunlu Wasserfälle an. Weitere Infos zur Türkischen Riviera findet ihr hier. Möchtet ihr mehr über die größte Stadt an der Türkischen Riviera erfahren, lest die FAQ zum Urlaub in Antalya durch.

  • Lufttemperatur: 🌡️ 19 – 29 °C
  • Wassertemperatur: 🌊 23 °C
  • Sonnenstunden: 🌞 12 h
  • Regentage: ☔ 1

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und am Mittelmeer urlauben!

Sommerstart auf Kreta

Auf Griechenlands größter Insel geht der Sommer im Juni so richtig los. Zu eurem Glück ist es aber erst ab August so richtig voll. Möchtet ihr dorthin, wo ihr mit vielen anderen Touristen zusammentrefft, sucht ihr euch ein Hotel im Norden von Kreta. Dort finden mitgereiste Kinder schnell Spielkameraden. Malia, Amoudara, Gouves oder Stalis heißen die Orte, wo es die Urlauber hinzieht. Anderenorts ist es ruhiger, beispielsweise im Osten der Mittelmeerinsel. Mögt ihr es insgesamt naturbelassener und ursprünglicher, seid ihr dort gut aufgehoben. Im Inselosten ist der Palmenstrand von Vai eine der Attraktionen. Er wird von Dattelpalmen eingefasst, die zusammen den größten Palmenhain Europas bilden.

Am entgegengesetzten Ende Kretas, ganz im Westen, trefft ihr gleich auf drei Strände, die in aller Munde sind. Dazu zählt der Elafonissi Beach. Dieser Strand ist wegen seines glasklaren Wassers und lagunenhaften Charakters Anziehungspunkt für Urlauber, die einen Hauch von Karibik spüren möchten. Eine Besonderheit ist der pinkfarben schimmernde Sand. Der Falassarna Beach ist schön breit und verfügt über ein gewisses gastronomisches Angebot. Balos Beach erinnert ein bisschen an den Strand von Elafonissi. Auch hier wieder Wasser, durch das man bis auf den Grund schauen kann. Eine vorgelagerte Felseninsel ist per Sandbank mit Kreta verbunden und dazwischen befindet sich eine Lagune.

Blick auf die Lagune von Balos Beach

Die Lagune von Balos Beach

Ein Flug nach Kreta sollte aber nicht nur zum Baden genutzt werden. Gönnt euch ein wenig Kultur und sucht 5 km südlich der Inselhauptstadt Iraklio den Palast von Knossos auf. Er ist ein Zeugnis der Bronzezeit bzw. minoischen Kultur. Macht einen Abstecher nach Gortyn und ihr lernt die ältesten, in Europa nachgewiesenen Gesetzestexte kennen. Sie stammen aus der Antike und haben die Zeit als Inschrift auf einer Mauer überdauert.

Auch für Wanderausflüge ist Kreta geeignet. Begebt euch dazu beispielsweise zur Samaria-Schlucht im Südwesten der Insel. 17 km lang, ragen die Felswende bis zu 600 m in die Höhe. An ihrer engsten Stelle ist sie nur etwa 4 m breit. Wollt ihr Kreta entdecken, besorgt euch am besten einen Mietwagen, damit ihr die 250 km lange und bis zu 60 km breite Insel unabhängig durchqueren könnt. Hier könnt ihr nachlesen, welche griechischen Inseln sich sonst noch lohnen.

  • Lufttemperatur: 🌡️ 19 – 27 °C
  • Wassertemperatur: 🌊 22 °C
  • Sonnenstunden: 🌞 12 h
  • Regentage: ☔ 1

Badurlaub im Mittelmeer? Angebote für Kreta!

Kultur & Natur im Juni

Nutzt den Sommeranfang, um neue kulturelle Einrücke zu sammeln und Naturaufenthalte zu genießen, ohne zu sehr ins Schwitzen zu geraten. Im Mittelmeer wartet Frankreichs größte Insel Korsika mit seiner rauen Schönheit. Nach Georgien zieht es die Touristen vor allem wegen des Kaukasus, der die Grenze zwischen Europa und Asien markiert.

Eigenwilliges Korsika

Die Bewohner des seit 1769 zu Frankreich gehörenden Korsikas haben sich bis heute ihr eigene Kultur bewahren können, wie z. B. das immer noch existierende Korsisch oder der politische Sonderstatus der Insel zeigen. Die größte Stadt, Ajaccio, liegt an der zerfransten Westküste. Dort kommt ihr an Napoleon, der hier geboren ist, nicht vorbei. So habt ihr die Option, das Geburtshaus des berühmten französischen Kaisers zu besuchen oder eines der Denkmäler zu besichtigen, das an ihn erinnert. Eines davon steht auf der Place Maréchal Foch im Zentrum der Altstadt mit ihren engen Gassen.

An der Südspitze der Insel (Sardinien ist in Sichtweite) befindet sich Bonifacio. Dessen Anblick ist vor allem vom Boot aus beeindruckend. Die Altstadt wurde nämlich bis an den Rand eines steil abfallenden Kalksteinriffs gebaut. Auch kulinarisch ist Korsika ein Erlebnis. Probiert Wurstwaren wie  Coppa oder La saucisse Corse und Käsesorten wie Brocciu oder Tomme Corse. Für Polenta und einige Kuchen wird übrigens Kastanienmehl verwendet.

Das über einer Steilklippe thronende Bonifacio auf Korsika

Bonifacio

Aber natürlich seid ihr nicht nur wegen des Kulturgenusses auf Korsika, sondern auch wegen der Landschaft. Mit Ausnahme des Inselostens, wo eine breite Ebene an die langen Strände anschließt, geht es hinter der Küste schnell bergauf. In der Mitte gibt es ein Hochgebirge. Korsika ist ein Ort zum Wandern. Die sportlich Ambitionierten und Erfahrenen unter euch können den von Conca im Südosten nach Calenzana im Nordwesten verlaufenden Fernwandweg GR 20 entlanggehen. Die 175 km sind in 15 Etappen eingeteilt.

Alternativ stehen Küstenwanderwege zur Verfügung. Bevorzugt ihr einen fahrbaren Untersatz, so nutzt ihn, um von eurem bestimmt in Meernähe gelegenen Hotel das Hinterland zu erkunden. Hierbei seht oder passiert ihr in Täler, auf Hängen oder Kämmen gebaute Dörfer. Stellt dabei fest, ob die alten Griechen, die der Insel den Namen Kalliste (die Schönste) gaben, recht hatten!

  • Lufttemperatur: 🌡️ 18 – 27 °C
  • Sonnenstunden: 🌞 9 h
  • Regentage: ☔ 1

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Georgien: Juwel im Kaukasus

Geografisch mag Georgien zu Vorderasien gehören, kulturell gehört es jedoch zu Europa, wie ihr anhand uralter Kirchen und Klöster schnell feststellen werdet. Schon im ersten Jahrhundert wurde hier die christliche Botschaft verbreitet. Fangt mit der Erkundung in Tiflis (Tbilissi) an, der Landeshauptstadt. Von ihr bieten sich Tagesausflüge in die unterschiedlichen Landesteile an. Lauft in der Altstadt von Tiflis entlang schmaler Straßen mit Kopfsteinpflaster und schaut euch die alten Häuser samt Holzbalkonen und Schnitzereien an. Durch die Altstadt führte einst die Seidenstraße.

Zu den sehenswerten Sakralbauten zählen die Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit einem Reiterstandbild des Stadtgründers, die Sioni Kathedrale aus dem 7. Jahrhundert oder das älteste Gotteshaus der Stadt, die im 6. Jahrhundert erbaute Antschiskhati Kirche. Mit einer Seilbahn gelangt ihr auf die Festung Nariqala, die seit dem 3. Jahrhundert über die Stadt wacht. Wenn ihr entspannen möchtet, geht ins Bäderviertel. Dort macht man sich die in Tiflis vorkommenden Schwefelquellen zunutze. Das Viertel ist zugleich Wohnort viele Einwanderer, wie z. B. an der Moschee erkennbar ist. Auf den Berg Mtazminda mit Fernsehturm und Vergnügungspark, führt ebenfalls eine Seilbahn.

Gergetier Dreifaltigkeitskirche in Georgien

Gergetier Dreifaltigkeitskirche

Besorgt euch einen Mietwagen und Fahrt über die Georgische Heerstraße, wenn ihr viel von dem mitbekommen möchtet, was Georgien ausmacht. Den Weg hatte man schon in der Antike genutzt. Im 19. Jahrhundert wurde die Heerstraße vom russischen Militär ausgebaut. Sie erstreckt sich nördlich von Tiflis bis an die Grenze zu Russland und ermöglicht euch unvergessliche Blicke auf die Bergkulisse des Kaukasus. U. a. passiert ihr die Gergetier Dreifaltigkeitskirche, den Wintersportort Gudauri und die Burg Ananuri, in der sich auch ein Kloster befindet.

Die Freunde des vergorenen Rebensafts unter euch lernen mit Georgien übrigens das Land kennen, in dem Wein schon seit 8.000 Jahren angebaut wird. Nirgendwo anders auf der Welt konnte ein älterer Nachweis gefunden werden. Der beste Wein aus den vier Anbaugebieten Georgiens kommt aus Kachetien im Osten des Landes. Hier geht es noch idyllisch zu, werdet ihr denken, wenn ihr bei der Durchfahrt auf einer der Straßen Pferdegespannen begegnet.

Im Westen des Landes ist die Kazchi-Säule einen Abstecher Wert. Hierbei handelt es sich um einen etwa 40 m hohen Kalksteinfelsen, auf dessen Plateau ein kleines Kloster gebaut wurde. Ein dort seit den 1990er-Jahren lebender Mönch verlässt zweimal pro Woche über eine Leiter den Felsen, um gemeinsam mit anderen zu beten. Per Seilzug kann sich der Einsiedler von unten mit Nahrung versorgen.

  • Lufttemperatur: 🌡️ 16 – 27 °C
  • Sonnenstunden: 🌞 8 h
  • Regentage: ☔ 9

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Fernreisen im Juni

Ihr habt Fernweh? Dann nichts wie rein in den Flieger mit euch und ab nach Kalifornien oder Ontario! Im Juni ist es in Kalifornien noch nicht ganz so heiß und der Höhepunkt des Touristenansturms steht erst im August bevor. Auch in Ontario bieten die noch nicht ganz so hohen Temperaturen beste Voraussetzungen für Ausflüge in die Natur und Stadtbesichtigungen.

Den „Golden State“ Kalifornien entdecken

Den US-amerikanischen, an der Pazifikküste gelegenen Bundesstaat durchfährt ihr idealerweise mit dem Mietwagen, wollt ihr möglichst viel sehen. Nehmt die California State Route 1 (CA 1 oder auch Highway 1), wenn ihr entlang des Pazifiks fahren möchtet. Im Norden erwarten euch einsame Buchten und Mammutbäume (Redwood). In Richtung Nevada liegt der weltberühmte Yosemite-Nationalpark für all diejenigen von euch, die Lust auf ein weiteres Naturerlebnis haben. Städte wie San Diego, Los Angeles und San Fransisco sind typische Stationen auf einer Reise durch Kalifornien.

  • Lufttemperatur: 🌡️ 16 – 34 °C
  • Sonnenstunden: 🌞 14 h
  • Regentage: ☔ 1

Erstgenannte befindet sich an der Grenze zu Mexiko. Dessen kultureller Einfluss ist unschwer erkennbar. In Old Town San Diego State Park könnt ihr Gebäude aus dem 19. Jahrhundert bestaunen, hier wurde die erste europäische Siedlung in Kalifornien gegründet. Einen ebenfalls alten Stadtteil stellt das Gaslamp Quarter mit seinen Häusern im viktorianischen Stil dar. Wenn ihr abends noch energiegeladen seid, stürzt euch hier ins Nachtleben. Schlendert tagsüber durch den Hafen von Seaport Village, geht einkaufen oder testet das gastronomische Angebot. In San Diego solltet ihr euch die Tacos und anderen mexikanischen Speisen nicht entgehen lassen. Wollt ihr euch nicht die Gelegenheit nehmen lassen, im Stillen Ozean zu baden, könnt ihr dies am Mission Beach tun.

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Blick auf die Paintedt Ladies in San Francisco

Painted Ladies in San Francisco

Mit Los Angeles, auch die Stadt der Engel genannt, besucht ihr die größte Stadt Kaliforniens. Schaut euch in Beverly Hills die Villen der Schönen und Reichen an, spaziert auf dem Hollywood Boulevard über den Walk of Fame und fahrt mit dem Mietwagen auf dem Weg nach Hollywood über den Sunset Strip. Am Tag lohnt sich dort ein Stopp, um einzukaufen oder etwas zu essen, abends habt ihr eine große Auswahl an Nachtclubs. Vom auf einem Hügel gelegenen Getty Center aus, einem Kunstmuseum, habt ihr eine tolle Aussicht auf die Stadt. Begebt euch bei schönem Wetter an den Venice Beach mit dem Muscle Beach, wo Kraftsportler unter freiem Himmel ihre Muskeln stählern.

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Das wie San Diego und Los Angeles ebenso am Meer gelegene San Francisco ist vor allem wegen der Golden Gate Bridge berühmt, die die örtliche Bucht überspannt. Was ihr bisher sicher nur von Fotos kennt, könnt ihr nun selber sehen: Die in unterschiedlichen Farben angemalten, im viktorianischen Stil gehaltenen Paintet Ladies bilden zusammen mit den Wolkenkratzern im Hintergrund ein hübsches Motiv. Nicht minder bekannt sind die in Serpentinen verlaufende Lombard Street mit ihrer schönen Bepflanzung und die Cable Cars, mit denen ihr Fahrten unternehmen solltet. Wenn es die Zeit zulässt, macht eine Bootsfahrt zur ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz.

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Ontario – Kanadas Osten kennenlernen

Die etwas mehr als 1.000.000 km² Ontarios bieten viel Raum für Naturerlebnisse. Im Norden grenzt die zweitgrößte Provinz Kanadas an die Hudson Bay und James Bay, die sie umgebenden Wälder und die dort befindlichen Flüsse und Seen sind ein Paradis für Kanufahrer und Wanderer. Im Süden locken die Großen Seen an der Grenze zu den Vereinigten Staaten. Touristenmagnet schlechthin sind hier die Niagarafälle, die den Eriesee mit dem Ontariosee verbinden. Besonders beeindruckend ist der Anblick der Wasserfälle vom Skylon Tower (160 m Höhe) oder Konica Minolta Tower Centre (99 m Höhe) aus.

  • Lufttemperatur: 🌡️ 14 – 24 °C
  • Sonnenstunden: 🌞 9 h
  • Regentage: ☔ 9

Quasi gegenüber des Niagaraflusses, am nördlichen Ufer des Ontariosees, liegt die Metropole Toronto. 130 km mit dem Auto trennen die beiden sehenswerten Orte. Einen interessanten Gegensatz bildet das Alte und das Neue Rathaus, die sich schräg gegenüber liegen. Das eine Gebäude ist ein hübscher Bau vom Ende des 19. Jahrhunderts, das andere Gebäude ein architektonisch gelungener, fast 100 m hoher Neubau aus der Mitte der 1960er-Jahre.

Wahrzeichen Torontos ist der etwas mehr als 550 m hohe CN Tower. Neben Drehrestaurant und Aussichtsplattform ist die eigentliche Attraktion der sogenannte Egdewalk. Besonders Mutige laufen in luftiger Höhe über ein kreisförmiges Metallgitter, gesichert durch ein mit einer Schiene verbundenen Geschirr. Mögt ihr es alternativ und multikulturell, schlendert ihr durch das Viertel Kensington Marked mit seinem bunten gastronomischen Angebot und Second Hand Läden.

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Niagarafälle in Ontario

Niagarafälle

In der Provinzhauptstadt Ottawa gehört der Parliament Hill zu den Sehenswürdigkeiten, die ihr nicht verpassen solltet. Das auf einem Hügel stehende neogotische Parlamentsgebäude liegt am Ottawa River, der nicht nur an dieser Stelle eine natürliche Grenze zur Nachbarprovinz Quebec bildet. Quirlig geht es im Viertel ByWard Market zu. Tagsüber verkaufen Bauern hier ihre Erzeugnisse und Kunsthandwerker bieten ihre Ware feil. In den umliegenden Geschäften könnt ihr euch neu einkleiden oder etwas essen und trinken. Abends ist ByWard Market ein Ausgehviertel. Little Italie und China Town tragen dazu bei, aus Ottawa einen buten Ort zu machen.

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Städtereisen im Juni

Fällt eure Wahl auf Riga, profitiert ihr im Juni von langer Helligkeit, besonders wenn ihr euch um den Zeitpunkt des Sommeranfangs dort aufhaltet. In Rom macht sich im Juni bereits der Sommer klimatisch bemerkbar, bevor er dort im Juli und August seinen Höhepunkt erreicht. Im Hochsommer, wenn viele Römer selbst in den Urlaub fahren, sind zudem viele Gastronomiebetriebe und Geschäfte geschlossen.

Unterschätztes Riga

So einigen von euch ist es bestimmt noch nicht in den Sinn gekommen, einen Kurzurlaub in Riga zu verbringen. Nach diesem Bericht wird sich das bestimmt ändern ;-). Die Altstadt grenzt an einer Seite an die Düna, die anderen sind von einem begrünten Kanal umgeben. Im historischen Zentrum Rigas zählen der Dom und das Schwarzhäupterhaus zu den Sehenswürdigkeiten. Letzteres diente als Versammlungsort des Bürgertums und der Kaufleute. Am Freiheitsdenkmal, ein 1935 errichteter Obelisk mit junger Frau an der Spitze, steht eine Ehrenwache.

Verlasst ihr die Altstadt, bekommt ihr unweit davon weitere interessante Dinge zu sehen, wie z. B. den Rigaer Zentralmarkt, der bei seiner Eröffnung 1930 als der größte und modernste seiner Art galt. Schlendert durch die Hallen, besorgt euch etwas zu essen oder lasst einfach das Treiben auf euch wirken.

Blick auf Rigas Altstadt

Altstadt von Riga aus der Vogelperspektive

Nicht lang laufen von der Altstadt aus müsst ihr, wenn ihr die in der Alberta iela (Albertstraße) befindlichen Jugendstilhäuser anschauen wollt. Ebenfalls nahe des historischen Zentrums ist das Lettische Okkupationsmuseum, das sich mit der deutschen und sowjetischen Besatzung im Zeitraum von 1940 bis 1991 beschäftigt. Die Letten haben sich nie dem Sowjetimperium zugehörig gefühlt.

Überquert ihr von der Altstadt kommend die Düna, gelangt ihr zur Lettischen Nationalbibliothek, einem modernen Bau, der auch den Beinamen „Schloss des Lichts“ trägt. Seid ihr kreativ veranlagt, bleibt ihr auf der linken Flussseite und geht zum Kalnciems-Viertel. Dort befinden sich Werkstätten, Hinterhofmärkte und Kunstausstellungen in aus dem 19. Jahrhundert stammenden Holzhäusern. Seid ihr abends noch nicht müde vom Sightseeing, könnt ihr die Kneipen und Clubs in der Altstadt testen. Davon gibt es wahrlich genug.

  • Lufttemperatur: 🌡️ 9 – 21 °C
  • Sonnenstunden: 🌞 9 h
  • Regentage: ☔ 13

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Rom – die ewige Stadt

Seid ihr Rom-Neulinge, müsst ihr selbstverständlich dem Kolosseum als Erstes einen Besuch abstatten. Macht dies am besten morgens oder abends, dann ist der Besucherandrang noch nicht so groß. Abends wird der Bau, in dem einst Gladiatoren zur Unterhaltung des Volkes gegeneinander antraten, mit Licht in Szene gesetzt. Ebenso antiken Ursprungs ist das Pantheon. Zunächst der Verehrung römischer Gottheiten dienend, ist es seit Anfang des 7. Jh. nach Chr. eine Kirche. Verpasst auch nicht, im Forum Romanum vorbeizuschauen. Im Altertum war hier das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Stadt.

Zum Kurzurlaub in Rom zählt außerdem ein Abstecher zum Trevi-Brunnen. Werft ihr Geld in ihn, ist das Glück euch hold. So zumindest wird es erzählt. Der Brunnen besteht aus einer Fassade und einer davor befindlichen Felslandschaft mit Figuren. Auch er wird abends und nachts angeleuchet. Nicht fehlen bei der Stadterkundung darf die Spanische Treppe. Sie verbindet die Kirche Santa Trinità dei Monti mit der darunter gelegenen Piazza di Spagna.

Der Trevi-Brunnen in Rom

Trevi-Brunnen

Spaziert über die Engelsbrücke, um zur Engelsburg zu kommen. Je fünf Engel zieren die linke und rechte Seite der Brücke. In der Antike war die Engelsburg ein Mausoleum für Kaiser, später wurde sie auch als Teil der Stadtbefestigung genutzt. Heute ist in ihr Museum untergebracht. Wenn ihr schon in Rom seid, nehmt die Gelegenheit war und besucht den Vatikan. Den kleinsten Staat der Welt betretet ihr über den Petersplatz, von wo aus ihr auf den Petersdoms blicken könnt. Solltet ihr die Vatikanischen Museen besuchen wollen, besorgt euch vorher im Internet eine Eintrittkarte.

Wollt ihr eine schöne Aussicht über die italienische Hauptstadt haben, macht ihr euch auf zum Orangengarten (Giardino degli Aranci). Falls ihr nette Plätze zum Ausruhen vom Sightseeing sucht, lest hier, wie ihr in Rom das Dolce Vita genießen könnt.

  • Lufttemperatur: 🌡️ 18 – 28 °C
  • Sonnenstunden: 🌞 9 h
  • Regentage: ☔ 4

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