Sächsische Schweiz erkunden


Die Sächsische Schweiz liegt inmitten des Elbsandsteingebirges und bezeichnet einen Nationalpark mit einer Größe von rund 100 Quadratkilometern. Auf dieser Fläche tummeln sich allerhand Sehenswürdigkeiten und spektakuläre Landschaftsbilder, welche euch einen unvergesslichen Aktivurlaub bescheren werden. Doch die Region an den Ufern der Elbe hat noch deutlich mehr zu bieten…

Überblick

Insgesamt zählt das Naturparadies Elbsandsteingebirge etwa 700 Quadratkilometer und erstreckt sich dabei entlang der Elbe auf sowohl der deutschen als auch der tschechischen Seite. Die meisten Areale gehören hierbei den zwei Nationalparks an: Der Böhmischen Schweiz in Tschechien und der Sächsischen Schweiz in – wie der Name bereits vermuten lässt – Sachsen. Sie gilt als eine der schönsten Naturlandschaften, nicht nur in Deutschland, sondern auf der gesamten Welt. Was sie so besonders macht, sind die skurrilen Felsformationen, welche das Landschaftsbild prägen und vorwiegend aus Sandstein bestehen. Dadurch ergibt sich ein einzigartiges Schauspiel der Natur!

Aussicht von der Bastei
Aussicht von der Bastei

Weiterhin ist die Sächsische Schweiz berühmt für ihre Artenvielfalt. Zahlreiche Tiere und Pflanzen haben hier ihr Zuhause. Somit ist die Sächsische Schweiz ein regelrechtes Paradies für Aktivurlauber, die hier wandern oder mit dem Fahrrad fahren möchten. Doch in der Urlaubsregion könnt ihr auch eine entspannte Auszeit vom Alltag mit Wellness verbringen, in mittelalterlichen Städtchen bummeln, etwas Kultur schnuppern oder die Landschaft per Flusskreuzfahrt erkunden – wonach auch immer euch der Sinn steht.

Städte

Schon früh haben die Menschen die Vorzüge des Elbsandsteingebirges für sich entdeckt und sich hier niedergelassen. Die Elbe war der perfekte Handelsweg und die Felsen derweil ein optimaler Schutz vor Feinden. Dementsprechend viele Relikte gibt es noch aus diesen vergangenen Zeiten – auch in den pittoresken Städten der Sächsischen Schweiz. Sie bieten euch einen tollen Einblick in die Geschichte, verzaubern durch mittelalterlichen Charme sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten und dienen als guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark. Welchen der Städte solltet ihr also besuchen?

Pirna

Von Dresden kommend, liegt Pirna unmittelbar vor dem Elbsandsteingebirge und wird daher gerne auch als das „Tor zur Sächsischen Schweiz“ bezeichnet. Die kleine Stadt besticht mit ihrem historischen Kern, welcher gut erhalten ist und durch die Bilder von Canaletto weltberühmt wurde. Aufgrund der geschützten Lage blieb die Stadt von Kriegen und Bränden weitestgehend verschont und präsentiert sich daher bis heute in mittelalterlicher Silhouette. Schlendert durch die schmalen Gassen, besichtigt die imposanten Bürgerhäuser mit ihren Hinterhöfen oder legt an einem der Brunnen eine kurze Rast ein: Pirna ist ein absolutes Must-see auf eurer Reise ins Elbsandsteingebirge!

Schiffsfahrt vor Pirna
Schiffsfahrt vor Pirna

Sebnitz

In der hinteren Sächsischen Schweiz befindet sich der Ort Sebnitz. Er zeichnet sich durch seine einmalige Lage an der deutsch-tschechischen Grenze aus und ist somit eine beliebte Station auf der Durchreise in die Böhmische Schweiz. Die „Seidenblumenstadt“, wie Sebnitz von den Einheimischen genannt wird, steht ganz im Zeichen der Blume und informiert die Touristen umfassend über das traditionelle Handwerk. Ihr könnt dort zudem verschiedene Museen besuchen, im Kräutervitalbad entspannen, die TILLIG-Modellbahngalerie besuchen oder mit den Kindern auf den Wasserspielplatz gehen. Nicht ohne Grund gilt Sebnitz als einer der familienfreundlichsten Urlaubsorte im Elbsandsteingebirge.

Sehenswürdigkeiten

Wen es in die Sächsische Schweiz zieht, der sucht aber meist vor allem nach einmaligen Naturlandschaften und einer Menge Sightseeing. Auf den knapp 100 Quadratkilometern des Nationalparks wimmelt es nämlich geradezu vor Sehenswürdigkeiten.

Festung Königstein

Die Geschichte der Festung Königstein geht beinahe 750 Jahre in die Vergangenheit zurück – und schon damals war sie eine Legende für sich. Sie gilt als eine der größten Bergfestungen von Europa und hatte damals den Ruf als sicherster Ort von Sachsen. Die riesige Burganlage thront hoch über dem Elbtal und ist von einer 1.800 Meter langen Mauer umgeben, welche teilweise mehr als 40 Meter hoch ist. Im Inneren befinden sich über 50 verschiedene Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen. Dementsprechend interessant ist die Festung Königstein auch aus architektonischer Sicht. Hier findet ihr außerdem zahlreiche Museen rund um die Geschichte des Elbtals sowie einen sagenhaften Ausblick.

Festung Königsstein
Festung Königsstein

Da sich dort lange Zeit die reichsten (Adels-) Familien der Region in Sicherheit gebracht haben, beherbergt die Festung auch zahlreiche Schätze, welche in abwechselnden Sonderausstellungen im Schatzhaus präsentiert werden. Faszinierend ist zudem der 152,5 Meter tiefe Brunnen im sogenannten Brunnenhaus. Tatsächlich konnte die Festung Königstein in all den Jahrhunderten niemals erobert werden. Hier findet ihr also nicht nur einen der interessantesten, sondern zugleich tatsächlich einen der sichersten Orte in der Sächsischen Schweiz.

Barockgarten Großsedlitz

Interessiert ihr euch für die sächsische Gartenbaukunst, kommt ihr am Barockgarten Großsedlitz nicht vorbei. Hier findet ihr mehr als 60 Sandsteinskulpturen, 400 Kübelpflanzen, Wasserspiele, Treppenanlagen und, und, und… Besonders schön anzusehen ist der Park in den Monaten April bis Oktober. Dann finden hier auch zahlreiche verschiedene Veranstaltungen sowie temporäre und Dauerausstellungen statt.

Barockschloss Rammenau

Einen imposanten Barockgarten hat zudem der Park des Barockschlosses Rammenau. Einst war es eine beliebte Sommerresidenz verschiedener Adelsfamilien. Mittlerweile zählt es zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Elbsandsteingebirge. Im Inneren des Schlosses könnt ihr originale Wandmalereien sowie Porzellane und den großzügigen Salon besichtigen. Zudem finden rund um das Barockschloss Rammenau im Sommer spannende Veranstaltungen wie Kunsthandwerkermärkte oder Parkkonzerte statt.

Basteibrücke

Die Basteibrücke ist die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit in der Sächsischen Schweiz und daher ein absolutes Must-see auf eurer Reise. Sie wurde im Jahr 1851 erbaut und verbindet die ehemalige Burg Neurathen mit den Felsen auf der anderen Seite der Schlucht Mardertelle. Ihre insgesamt sieben Bögen zählen eine Höhe von 40 Metern sowie eine Länge von 76 Metern. Somit ergibt sich ein imposantes Bild mit ebenso beeindruckendem Ausblick über das gesamte Elbtal bis hin zur Felsenbühne.

Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz
Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz

Die Felsformation Bastei mit der zugehörigen Basteibrücke wurden bereits im 19. und 20. Jahrhundert von vielen Malern auf ihren Bildern verewigt und sind somit Teil des Malerweges – einem der bekanntesten Wanderwege in der Sächsischen Schweiz. Das Felsenlabyrinth war also eines der ersten Ausflugsziele überhaupt – und mit ihm die Felsenburg Neurathen. Von dieser im 13. Jahrhundert errichteten Burg aus Holz sind mittlerweile zwar nur noch Überreste zu sehen, dennoch sind diese ebenfalls einen Besuch wert. Wenn ihr also zur Basteibrücke reist, solltet ihr zugleich einen Rundweg durch die mittelalterliche Felsenburg machen.

Besucht auch die Schwedenlöcher, wenn ihr auf dem Malerweg unterwegs seid. Vom Basteimassiv aus führt diese abenteuerliche Schlucht über rund 700 Stufen und zwei Eisentreppen in Richtung Amselgrund – gut festhalten, denn es kann rutschig werden!

Felsenbühne

Ein weiteres Highlight im Elbsandsteingebirge ist die sogenannte Felsenbühne bei Rathen. Hier befindet sich das schönste Naturtheater von ganz Europa und seit mehr als 70 Jahren werden verschiedene Theaterstücke sowie Darbietungen aufgeführt. Als natürliche Kulisse dient dabei der Rathener Wehlgrund und die Natur wird auf spektakuläre Art und Weise in die Kunst einbezogen. Egal, ob Theater, Musical oder Oper: Eine Aufführung auf der Felsenbühne gehört ganz oben auf die To-do-Liste für euren Urlaub in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz!

Daubemühle

Die denkmalgeschützte Wasserkraftanlage Daubemühle wurde im Jahr 1465 erstmalig erwähnt und war lange Zeit die einzige Energiequelle für die Stromerzeugung an der Wesenitz. Zunächst wurde sie als klassische Getreide- und Graupenmühle genutzt, bevor sie später Holzschliff für die Papierindustrie herstellte. Im Jahr 1916 kamen schließlich zwei Turbinen hinzu als erster Schritt in Richtung Modernisierung. Eine spannende Geschichte, welche ihr euch persönlich anhören solltet – in der Wasserkraftanlage, welche übrigens sogar bis heute in Betrieb ist.

Brand

Herrliche Aussichten findet ihr auf dem Brand. Dahinter verbirgt sich eine natürliche Aussichtsplattform, welche einst durch einen Waldbrand entstanden ist. Der „Balkon des Elbsandsteingebirges“ liegt rund 170 Meter über dem Polenztal und  bietet einen Blick bis zur Bastei und dem Böhmischen Mittelgebirge.

Lilienstein

Als markantester Tafelberg im Elbsandsteingebirge ist der Lilienstein ein Must-see für alle Naturliebhaber. Lange Zeit stand hier eine kleine Burg aus Zeiten des böhmischen Königs, von welcher mittlerweile aber nicht mehr viel zu sehen ist. Geblieben sind allerdings einige keramische Funde, welche beweisen, dass es den Tafelberg bereits in vorgeschichtlicher Zeit gegeben hat. Hier steht also sprichwörtlich ein Urgestein des Elbsandsteingebirges. Wenn ihr wollt, könnt ihr den Lilienstein erklimmen. Im Jahr 1708 wurde dafür von August dem Starken ein Stufenweg an der Südseite angelegt, zusätzlich gibt es seit dem Jahr 1900 auch eine Trasse im Norden. Auf der Spitze erwartet euch eine Berggaststätte zur Einkehr mit einmaligem Ausblick über die Sächsische Schweiz.

Barbarine

Bei der Barbarine handelt es sich um den bekanntesten freistehenden Felsen in der Sächsischen Schweiz sowie dem gesamten Elbsandsteingebirge. Er ragt 42,7 Meter in die Höhe und gilt als Wahrzeichen des Mittelgebirges. Die Barbarine gehört zum Massiv namens Pfaffenstein. Um sie ranken sich zahlreiche Legenden. Angeblich soll es sich um eine versteinerte Jungfrau handeln. Die Schautafeln vor Ort erzählen die ganze Geschichte. Mittlerweile gilt die Barbarine als Naturdenkmal und darf daher nicht mehr zum Klettern genutzt werden. Aber keine Sorge: Dafür bietet auch das Massiv Pfaffenstein zahlreiche Alternativen und auch, wer die Felsen nicht erklimmen möchte, findet hier ein tolles Ausflugsziel mit Sehenswürdigkeiten wie einem Wall aus der Bronzezeit oder der Goldschmidthöhle.

Barbarine bei Pfaffenstein
Barbarine bei Pfaffenstein

Kuhstall

Hinter dem irreführenden Namen steckt nicht etwa ein echter Kuhstall, sondern das zweitgrößte Felsentor des Nationalparks. Dieses findet ihr im Hohen Wildenstein beim Lichtenhainer Wasserfall, worauf sich einst die Burg Wildenstein befand. Das Felsentor ist ganze 17 Meter breit sowie elf Meter hoch und soll damals als Kuhstall für das Vieh der Burgbewohner gedient haben. Nachdem ihr das beeindruckende Felsentor besichtigt habt, könnt ihr die Stufen der „Himmelsleiter“ erklimmen, um die Überreste dieser früheren Burganlage zu besichtigen oder auf der Aussichtsterrasse einen sagenhaften Ausblick zu genießen. Der Kuhstall ist ebenfalls eine Station auf dem bereits erwähnten Malerweg.

Aktivitäten

Dieser ist nur ein kleiner Auszug an Sehenswürdigkeiten, welche ihr in der Sächsischen Schweiz findet. Hier findet ihr an beinahe jeder Ecke eine einzigartige Felsformation, ein Schloss, eine Burgruine, Wasserfälle, pittoreske Städtchen oder andere Highlights. Damit eignet sich die Region besonders gut für einen Aktivurlaub. Was also könnt ihr in dem Nationalpark unternehmen?

Wandern

In erster Linie ist die Sächsische Schweiz natürlich ein klassisches Reiseziel für Wanderlustige. Von kurzen bis langen und leichten bis schweren Touren findet ihr hier alles, je nach Kondition, Lust und Laune. Vor allem zwei Wanderwege sind dabei besonders beliebt: Der 112 Kilometer lange Malerweg, welcher in acht Tagesetappen an zahlreichen Sehenswürdigkeiten sowie quer durch die schönsten Ecken des Mittelgebirges führt. Er folgt dem historischen Wegeverlauf aus dem 18. Jahrhundert und ist der Landschaftskunst gewidmet. Schautafeln informieren daher über die kunsthistorische Bedeutung der jeweiligen Orte und natürlich gibt es neben einer ausführlichen Beschilderung auch allerhand Übernachtungs- sowie Einkehrmöglichkeiten.

Wandern im Elbsandsteingebirge
Wandern im Elbsandsteingebirge

Ebenso beliebt ist der Panorama-Wanderweg. Er zählt insgesamt 18 Kilometer und macht seinem Namen alle Ehre. Er führt hoch über dem Kirnitzschtal an bizarren Felsformationen vorbei und bietet dabei herrliche Ausblicke über die Sächsische Schweiz. Immer wieder geht es steile Hänge hinauf. Wer schwindelfrei ist, für den lohnt sich der anstrengende Aufstieg aber allemal! Oben angekommen, geht es auf dem befestigten Pfad weiter über die Hochebene mit ihren weitläufigen Feldern und bunten Wiesen.

Radfahren

Viele Besucher kommen zudem für ausgiebige Radtouren in die Region. Denn auf den zahlreichen Radwegen lässt sich diese in kürzerer Zeit umfassend erkunden und dabei kommen Naturliebhaber voll auf ihre Kosten. Wenn ihr auf dem Drahtesel durch diese einzigartig schöne Landschaft gleiten möchtet, ist der Elberadweg dafür ein echter Klassiker. Er führt euch vorbei an den beeindruckendsten Plätzen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz und hin zu so manchem atemberaubenden Panorama. Ganz ohne Anstrengung gelangt ihr aber nicht zu diesen, denn die Strecke ist durchaus etappenweise als „rustikal“ zu beschreiben und der eine oder andere Anstieg muss gemeistert werden. Dafür werdet ihr auf dem Rückweg mit herrlichen Abfahrten belohnt.

Radfahren in der Sächsischen Schweiz
Radfahren in der Sächsischen Schweiz

Ein echter Geheimtipp für Radwanderer im Elbsandsteingebirge ist zudem der Fahrradbus. Er ist speziell auf die Touristen mit Drahtesel ausgerichtet und bringt euch zu den schönsten Ausgangspunkten für eure Etappe. Somit könnt ihr euch den einen oder anderen beschwerlichen Anstieg sparen und direkt die Highlights der Region in voller Pracht bewundern.

Wellness

Möchtet ihr es lieber ruhig angehen oder braucht ihr etwas Erholung zwischen den Wanderungen, Radtouren & Co, findet ihr im Elbsandsteingebirge auch allerhand Bäder und Saunen für wohltuende Momente. Diese sind zudem eine tolle Alternative, wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte und es regnet, gewittert oder zu kalt ist, um sich in den Nationalpark zu wagen. Somit ist die Sächsische Schweiz auch im Winter ein schönes Reiseziel zwischen Entspannung und einer mystischen Landschaft aus Schnee und Eis. Und an heißen Sommertagen stehen euch zahlreiche Badeseen sowie Freibäder für eine kleine Abkühlung zwischendurch zur Verfügung. Die besten Spots für etwas Wellness sind also zum Beispiel:

 

  • Toskana Therme in Bad Schandau
  • Bade- und Erlebniswelt Mariba in Neustadt
  • Geibeltbad in Pirna
  • Kräutervitalbad in Sebnitz

Unterhaltung

Darf es etwas aufregender sein, ist Ausflüglern und Familien in der Sächsischen Schweiz so manches Abenteuer geboten. Dazu gehört beispielsweise der familienfreundliche Freizeitpark namens Elbe-Freizeitland Königstein. Spannende Einblicke in den harten Arbeitsalltag der früheren Bergleute erhaltet ihr im Besucherbergwerk Marie-Luise-Stollen. Könnt ihr euch hingegen für Eisenbahnen begeistern, solltet ihr euch die Eisenbahnwelten Rathen nicht entgehen lassen. Last but not least, ist auch der Miniaturpark Kleine Sächsische Schweiz absolut sehenswert!

Sightseeing

Möchtet ihr den Nationalpark aus einer anderen Perspektive betrachten, könnt ihr eine Dampfschifffahrt buchen. Auf der Elbe legt nämlich die weltweit älteste Raddampferflotte ab und bringt euch zu den schönsten Felslandschaften rund um die Ufer. Vom Sonnendeck aus genießt ihr eine herrliche Aussicht über die Landschaft und könnt derweil die Seele baumeln lassen. Möchtet ihr hingegen selbst aktiv werden, steht euch in der Sächsischen Schweiz zudem die Möglichkeit offen, ein Kajak oder Boot zu mieten. Hierfür habt ihr die Auswahl aus verschiedenen Touren mit Start in Pirna oder Schmilka.

Zu Land genießt hingegen die Kirnitzschtalbahn weltweite Berühmtheit, welche euch von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall bringt. Gemächlich schlängelt sich die historische Bahn auf ihrem Weg durch die imposanten Felsenlandschaften und bringt euch somit zu den schönsten Ausgangspunkten für Wanderungen oder die Einkehr in gemütliche Gaststätten. Rund acht Kilometer lang ist die Strecke, welche im Jahr 1898 eingeweiht wurde. Die Fahrt in der Kirnitzschtalbahn ist ein unvergessliches Erlebnis.

Reise-Infos

Die Sächsische Schweiz liegt im Südosten von Sachsen und ist nur rund 30 Kilometer von Dresden entfernt. Dadurch lässt sie sich mühelos erreichen – mit dem Flugzeug, Zug, Bus oder Auto. Für die Weiterreise nach Pirna oder für das Erkunden des Nationalparks, stehen euch Busse, Bahnen oder auch eine Fähre von Dresden aus zur Verfügung.

Viele Besucher entscheiden sich dafür, die Sächsische Schweiz in ihrer vollen Pracht zu erkunden und somit die Unterkünfte je nach Route zu wechseln. Doch auch der längere Aufenthalt an einem Ort verspricht tolle Ausflugsmöglichkeiten, Abenteuer und Wellness. Typische Unterkünfte in der Sächsischen Schweiz sind zum Beispiel kleine Hotels mit familiärem Charakter, umgebaute Bauernhöfe, moderne Bio-Hotels oder auch Hotels in historischen Schlösschen. Somit dürfte für jeden Geschmack die richtige Wahl dabei sein!

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