Monemvasia: Perle in Griechenland


Stellt euch eine mittelalterliche Festungsstadt vor, die sich auf der Rückseite eines gewaltigen Felsens versteckt – unsichtbar vom Ufer, nur vom Meer aus zu erkennen. Genau das ist Monemvasia. Im Südosten der Halbinsel Peloponnes gelegen, verbindet ein schmaler Damm diesen magischen Ort mit dem Festland.

Überblick

Der Name selbst verrät bereits das Geheimnis: „Moni Emvasia“ bedeutet auf Griechisch „einziger Zugang“. Seit dem sechsten Jahrhundert thront diese byzantinische Festungsstadt Monemvasia auf ihrer Felseninsel. Sie galt lange Zeit als uneinnehmbar und hat Angriffe unter anderem durch die arabischen und normanischen Eroberungsversuche überstanden. Heute schlendert ihr durch verwinkelte Gassen, vorbei an eleganten Steinhäusern und uralten Gotteshäusern, während das türkisblaue Meer unter euch glitzert.

In der Unterstadt entdeckt ihr gemütliche Tavernen, charmante Cafés und byzantinische Kirchen. Der steile Aufstieg zur Oberstadt belohnt euch mit den Ruinen der ehemaligen Siedlung und der atemberaubenden Kirche Hagia Sofia, die majestätisch auf der Klippe thront. In diesem Teil von Monemvasia leben heute keine Menschen mehr, der Ausblick von hier oben ist schlichtweg unvergesslich – das endlose Blau der Ägäis verschmilzt am Horizont mit dem Himmel.

Monemvasia Stadt
Entdeckt diesen historischen Ort vor Peloponnes

Strände

Die Küste rund um Monemvasia überrascht mit einer großen Vielfalt an Stränden. Direkt unterhalb der Festungsmauern könnt ihr in kristallklarem Wasser schwimmen, während nur wenige Fahrminuten entfernt weitläufige Sandstreifen auf euch warten.

Paralia Monemvasias

Direkt gegenüber des imposanten Festungsfelsen, unmittelbar neben dem Damm, der auf das Eiland führt, erstreckt sich Paralia Monemvasias. Dieser malerisch gelegene Kieselstrand ist der nächstgelegene Badeplatz zur Neustadt und bietet euch den wohl spektakulärsten Blick auf die Halbinsel, die majestätisch über dem Wasser thront. Zudem trägt dieser Abschnitt das begehrte Gütesiegel „Blaue Flagge“, was für die hervorragende Qualität spricht.

Was diesen Strand besonders praktisch macht, ist die unmittelbare Nähe zu allen Annehmlichkeiten: Direkt am Ufer findet ihr gemütliche Cafés und eine Taverne, wo ihr zwischendurch einen Kaffee oder frischen Fisch genießen könnt. Am östlichen Ende des Küstenstreifens gibt es einen Spielplatz, auf dem sich kleine Wasserratten austoben können. Für alle, die in Gefyra übernachten und nicht weit laufen möchten, ist Paralia Monemvasias die ideale Wahl – Baden mit Blick auf die Festung, nur wenige Schritte von eurem Hotel entfernt.

Portello Beach

Für ein wirklich einzigartiges Erlebnis führt kein Weg an Portello Beach vorbei. Dieses versteckte Juwel befindet sich direkt unter den imposanten Mauern der Altstadt. Eine kleine Öffnung in der südlichen Begrenzung führt euch zu dieser bezaubernden Bucht, die einst als Versorgungshafen der Festung diente. Hier schwimmt ihr buchstäblich im Schatten der Geschichte, während die massive Zitadelle hoch über euch aufragt.

Das tiefe, kristallklare Wasser schimmert in allen Blautönen und lädt zum Schnorcheln ein. Da der Zugang über Felsen erfolgt, empfehlen sich Schwimmschuhe. Im Gegensatz zu den organisierten Stränden der Umgebung gibt es keine Liegen oder Sonnenschirme. Dafür genießt ihr absolute Ruhe und ein Ambiente, das seinesgleichen sucht. Dieser Badeplatz ist perfekt für alle, die in der Altstadt übernachten und ohne lange Wege ins kühle Nass springen möchten.

Simos Beach

Wenn ihr bereit seid, einen Tagesausflug zu unternehmen, wartet auf der kleinen Insel Elafonisos mit dem Simos Beach ein einzigartiges Strandparadies auf euch: Er besteht eigentlich aus zwei Abschnitten, die durch eine schmale Landzunge aus puderzuckerweißem Sand miteinander verbunden sind. Von Monemvasia aus erreicht ihr in etwa 45 Minuten den Hafen von Pounta, wo eine Fähre zum Eiland übersetzt.

Was diesen Ort so außergewöhnlich macht, ist die Kombination aus türkisfarbenem, kristallklarem Wasser und bis zu zehn Meter hohen Dünen, die bis in den angrenzenden Zedernwald reichen. Der Sand schimmert stellenweise in zartem Rosa, das von zerriebenen Muscheln stammt. In dem flach abfallenden Meer können die Kleinsten in Ruhe planschen, während sich die Erwachsenen entspannt zurücklehnen. Wer Lust auf mehr Action hat, dem bietet sich die Möglichkeit, Jetski zu fahren, eine Kanutour zu unternehmen oder sich auf ein SUP-Board zu trauen.

Peloponnes Simos Beach
Karibisches Flair in Griechenland

Paralia Pori

Etwa sechs Kilometer nördlich von Monemvasia bietet euch die Paralia Pori reichlich Platz für ausgedehnte Spaziergänge und Badevergnügen. Der Abschnitt besteht aus Sand und kleinen Kieselsteinen und eignet sich dank des flachen Einstiegs perfekt für Familien mit Kindern. Zudem weht an diesem Strand die Blaue Flagge als Auszeichnung für erstklassige Wasserqualität.

In der Sommersaison stehen Liegen und Sonnenschirme bereit, und eine Taverne versorgt euch mit kühlen Getränken. Das absolute Highlight ist jedoch die Aussicht: Der Blick von Pori auf den gewaltigen Felsen von Monemvasia mit der darauf thronenden Festungsstadt ist schlichtweg atemberaubend – besonders in den goldenen Stunden des Abendrots.

Sehenswürdigkeiten

Monemvasia in Griechenland ist auch für seine zahlreichen Sehenswürdigkeiten einen Besuch wert, die sich auf die gut erhaltene Unterstadt und die weitläufigen Ruinen der Oberstadt verteilen. In diesem lebendigen Freilichtmuseum begebt ihr euch auf eine faszinierende Reise durch die Jahrhunderte.

Kirche Hagia Sophia

Hoch über der Stadt, auf dem Gipfel des Felsens gelegen, thront die Hagia Sophia als architektonisches Meisterwerk des zwölften Jahrhunderts. Der Aufstieg zur Oberstadt dauert etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten über einen steilen, gewundenen Pfad. Ebenso beeindruckend wie das Gebäude selbst ist dessen Geschichte: Erbaut als katholisches Gotteshaus, wurde es unter Herrschaft der Osmanen in eine Moschee und nach der griechischen Unabhängigkeit wieder in eine Kathedrale verwandelt.

Die byzantinische Kirche selbst ist ein Zeugnis mittelalterlicher Baukunst mit ihrer charakteristischen Kuppel und den teilweise erhaltenen Fresken im Inneren. Doch der wahre Höhepunkt wartet draußen: Von der Klippe eröffnet sich ein panoramischer Rundblick über das endlose Blau der Ägäis, die Unterstadt tief unten und bei klarem Wetter sogar bis zu den fernen Inseln am Horizont. Bequemes Schuhwerk ist unbedingt zu empfehlen, ebenso ausreichend Wasser für den Aufstieg.

Monemvasia Hagia Sophia
Bauwerk mit bewegter Historie

Archäologische Sammlung von Monemvasia

In einer wunderbar erhaltenen Moschee aus dem 16. Jahrhundert am zentralen Elkomenos-Platz in der Unterstadt ist die Archäologische Sammlung von Monemvasia untergebracht. Ein faszinierender Ort, an dem Geschichte auf Architektur trifft. Das 1999 eröffnete Museum präsentiert Skulpturen, Keramiken und verschiedene Fundstücke, die bei Restaurierungsarbeiten und archäologischen Untersuchungen entdeckt wurden. Die Ausstellung gibt euch einen tiefen Einblick in den Alltag der Menschen, die einst an diesem Ort lebten.

Besonders interessant ist das Gebäude selbst: Die Moschee wurde während der osmanischen Herrschaft errichtet und diente in der Vergangenheit zudem als Kirche, Gefängnis und Kaffeehaus. Die ungewöhnliche Kombination aus islamischer Architektur und christlich-byzantinischem Erbe Monemvasias macht diesen Ort zu einem einzigartigen Symbol für die vielschichtige Geschichte der Stadt.

Kirche Christos Elkomenos

Im Herzen der Unterstadt, am zentralen Platz, steht die Kirche Christos Elkomenos als eines der ältesten Gotteshäuser Monemvasias. Ihr Name bedeutet „Christus in Ketten“. Das religiöse Bauwerk wurde während der byzantinischen Ära errichtet und im Laufe der Zeit immer wieder restauriert und überarbeitet. Architektonisch sticht sie mit der imposanten Kuppel und einem charakteristischen Glockenturm ins Auge.

Im Inneren erwarten euch eine andächtige Atmosphäre sowie eine umfangreiche Ikonensammlung. Die berühmteste ist die des „Elkomenos Christus“ aus dem 14. Jahrhundert. Nachdem sie einst gestohlen und nach ihrer Wiederentdeckung im Byzantinischen Museum von Athen aufbewahrt wurde, befindet sie sich seit 2011 wieder an ihrem ursprünglichen Ort. Auf dem zentralen Platz vor der Kirche befindet sich eine alte Kanone, die an die bewegte Vergangenheit der Festungsstadt erinnert. Von hier beginnen die verwinkelten Gassen, die zum Erkunden einladen.

Monemvasia Kirche
Gotteshaus in zentraler Lage

Geburtshaus des Dichters Yiannis Ritsos

Monemvasia ist bekannt als Heimat des gefeierten Dichters Yiannis Ritsos, der 1909 auf der Felseninsel geboren wurde und als einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts in Griechenland gilt. Gleich hinter dem Haupttor der Festung zieht sein Geburtshaus, vor dem sich eine Büste des Schriftstellers befindet, die Aufmerksamkeit auf sich.

Das Museum im Inneren wurde im Sommer 2025 eröffnet und zeichnet in elf thematischen Einheiten den Lebensweg des Dichters von 1909 bis zu seinem Tod im Jahr 1990 nach. Die Sammlung umfasst Möbel, persönliche Gegenstände und Fotos, die von der Familie gespendet wurden. Multimediale Stationen und Videoinstallationen sorgen für ein interaktives Erlebnis. Für Literaturliebhaber ist dieser Ort ein bewegendes Zeugnis künstlerischer Tradition und persönlicher Geschichte.

Aktivitäten

Monemvasia und seine Umgebung bieten weit mehr als nur Sightseeing und Strandvergnügen. Alle, die ihren Urlaub aktiv gestalten möchten, kommen voll auf ihre Kosten. Von kulinarischen Entdeckungsreisen bis hin zu Tagesausflügen zu nahegelegenen Attraktionen gibt es vielfältige Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Aufenthalt.

Trip zur Halbinsel Mani

Etwa zwei Autostunden westlich von Monemvasia beginnt eine Welt, die rauer, wilder und geschichtsträchtiger kaum sein könnte: die Halbinsel Mani, der mittlere Finger des Peloponnes und südlichster Punkt des griechischen Festlands. Diese Region, eingezwängt zwischen dem Lakonischen und dem Messenischen Golf, ist geprägt von unzähligen Wehrtürmen, mit denen mächtige Familienclans ihre Territorien verteidigten und untereinander blutige Fehden austrugen.

Euer erster Halt sollte Gythio sein, wo ihr am malerischen Ufer entlangschlendern und neoklassizistische Architektur bewundern könnt. Im Anschluss bietet sich ein Stopp im Hauptort Areopoli an. Ein absolutes Highlight sind die Diros-Höhlen, ein unterirdisches Labyrinth aus Stalaktiten und Stalagmiten, das ihr per Boot erkundet. Das verlassene Dorf Vathia bietet eines der ikonischsten Fotomotive Griechenlands. Mutige fahren weiter bis zum Kap Tenaro, wo laut antiker Mythologie der Eingang zur Unterwelt lag.

Griechenland Mani
Türkisblaues Wasser im Hafen von Limeni

Tagesausflug nach Mystras

Während eures Urlaubs in Peloponnes lohnt sich ein Abstecher in die byzantinische Ruinenstadt Mystras, die rund eineinhalb Autostunden nördlich von Monemvasia liegt und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. 1249 auf einem 280 Meter hohen Hügel im Taygetos-Gebirge errichtet, diente eine Festung zunächst als Schutz gegen Angriffe und zur Kontrolle der Region Lakonien.

Heute wandert ihr durch die Ruinen von Palästen, Gotteshäusern und Klöstern, deren Fresken teilweise erstaunlich gut erhalten sind. Der Aufstieg durch die verschiedenen Ebenen der Stadt führt vorbei an der eindrucksvollen Metropolis-Kirche und dem Palast der Despoten bis hinauf zur Festung mit Panoramasicht über das Tal. Kombiniert werden kann der Besuch mit einem Abstecher ins moderne Sparta, wo das archäologische Museum weitere Einblicke in die antike Geschichte der Region gewährt.

Peloponnes Mystras
Die beeindruckende Metropolis-Kirche

Fahrt zum Gerakas-Fjord

Etwa dreißig bis vierzig Autominuten nördlich von Monemvasia erwartet euch mit dem Gerakas-Fjord der einzige natürliche Fjord Griechenlands. Das gleichnamige Hafenstädtchen schmiegt sich malerisch an die steilen Felswände dieses schmalen Meeresarms, mit weiß getünchten Steinhäusern und Tavernen direkt am Pier.

Die Bucht ist eingerahmt von einer dramatischen Landschaft aus imposanten, bewaldeten Hügeln, die sich im ruhigen, türkisfarbenen Wasser spiegeln. Sie ist Heimat diverser Zugvögel und seltener Tierarten. In der Lagune ankern zahlreiche kleine Boote. In den urigen Tavernen am Ufer genießt ihr fangfrischen Fisch, während ihr das entspannte Treiben beobachtet. Die Atmosphäre in Gerakas ist weit entfernt vom touristischen Trubel – hier scheint die Zeit stillzustehen.

Griechenland Gerakas Fjord
Naturparadies für Ruhesuchende

Reise-Infos

Euer Aufenthalt in Monemvasia will gut vorbereitet sein, damit ihr das Beste aus dieser einzigartigen Destination herausholt. Von der idealen Reisezeit über die Fortbewegung vor Ort bis hin zu kulinarischen Tipps und Unterkunftsempfehlungen – hier findet ihr alle praktischen Informationen für die Planung eures Urlaubs in Peloponnes.

Ideale Reisezeit und Reisedauer

Die beste Zeit für einen Besuch in Monemvasia ist von April bis Mai und von September bis November. In diesen Monaten herrschen angenehme Temperaturen und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite: im Frühling mit Wildblumen, im Herbst mit mildem Licht und ruhigem Meer. Der Sommer von Juni bis August lockt alle Sonnenanbeter mit perfektem Strandwetter und warmem Wasser.

Um die Festungsstadt in Ruhe zu erkunden, einige Badeorte zu besuchen und einen Ausflug nach Mystras oder Elafonisos zu unternehmen, braucht ihr etwa drei bis vier Tage in Monemvasia. Wer die Region wirklich kennenlernen und weitere Highlights des Peloponnes entdecken möchte, plant eine Woche ein.

Anreise und Fortbewegung vor Ort

Nach Monemvasia gelangt ihr zunächst am besten über den Flughafen in Athen, der täglich direkt aus Deutschland angesteuert wird. Von dort erreicht ihr euer Ziel mit dem Mietwagen in rund vier Stunden. Alternativ könnt ihr über Thessaloniki zunächst nach Kalamata fliegen. Die anschließende Autofahrt dauert etwa drei Stunden.

Ein eigenes Fahrzeug ist die praktischste Option, da ihr damit flexibel die umliegenden Sehenswürdigkeiten, Dörfer und Strände erkunden könnt. Die Altstadt von Monemvasia selbst ist komplett autofrei. Vom Festland aus gelangt ihr über einen Damm auf die Halbinsel, parken könnt ihr ganz im Westen des Eilands. Von dort sind es etwa 20 Minuten zu Fuß bis ins Zentrum.

Monemvasia Gassen
Festes Schuhwerk ist in den engen Gassen von Vorteil

Essen und Spezialitäten

Die Küche Monemvasias ist eine Liebeserklärung an lokale Produkte und traditionelle Rezepte. Ein Muss sind die handgemachten „Goges“, traditionelle Nudeln in Form einer Muschel, die häufig mit gehobeltem Myzithra-Käse und Butter oder Tomatensoße serviert werden. Eine weitere Spezialität sind „Tsaitia“, knusprige, hauchdünne Teigtaschen, gefüllt mit Spinat, Blumenkohl und Feta.

Dazu darf ein Glas Malvasia-Wein nicht fehlen – dieser süße, aromatische Tropfen mit geschützter Ursprungsbezeichnung ist untrennbar mit der Geschichte der Stadt verbunden. Zum Nachtisch probiert ihr unbedingt die „Flogeres“, Teigröllchen gefüllt mit Mandeln und Sirup.

Hotels und Unterkünfte

Monemvasia bietet eine einzigartige Unterkunftslandschaft, die es so nirgendwo sonst gibt. In der autofreien Altstadt wohnt ihr in liebevoll restaurierten historischen Gebäuden, die in Boutique-Hotels und charmante Gästehäuser umgewandelt wurden. Diese Urlaubsquartiere in der Festung bieten unvergessliche Atmosphäre mit Steinmauern, gewölbten Decken und oft atemberaubendem Meerblick.

Für Familien oder Reisende, die mehr Platz und einfacheren Zugang bevorzugen, empfiehlt sich eine Unterkunft in Gefyra, der modernen Siedlung auf der anderen Seite des Damms. Dort findet ihr Hotels mit Parkplätzen, von denen aus ihr in etwa zwanzig Gehminuten die Monemvasia erreicht. Egal, wo ihr übernachtet – die Magie dieses besonderen Ortes wird euch verzaubern.

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