Das zauberhafte Königreich Bagan in Myanmar


Wer kennt nicht „Das Dschungelbuch“ des britischen Autors Rudyard Kipling oder die gleichnamige Zeichentrickverfilmung von Disney. Wer Urlaub in Myanmar macht und den größten Schatz des Landes besichtigt, wird unwillkürlich an die Szene des Affenkönigs Louie („Ich möcht‘ so sein wie Du“) zurückdenken. Die Rede ist von einem wahrhaft epischen Ort, der ehemaligen Königsstadt Bagan – Platz 9 unserer Serie:

Die verlorene Königsstadt Bagan.

Mythos von Bagan: Die Brücke zwischen Himmel und Erde

Das Königreich Bagan im heutigen Myanmar erlebte die Blüte seiner etwa 430 Jahre währenden Existenz im 11. Jahrhundert zu einer Zeit, in der man in Europa noch vor den ersten Kreuzzügen stand. Großer Reichtum von bis dahin ungeahntem Ausmaß ermöglichten es dem Königreich Bagan, immer herrlichere Tempelanlagen und Klöster zu errichten. Die Herrscher von Bagan galten als sehr fromm und knüpften ihre Macht an den buddhistischen Glauben. In einer rund 250 Jahre währenden Friedenszeit entstanden knapp 6.000 aufwendige Pagoden, von denen bis heute über 2.000 erhalten sind. Dieser Pracht verdankt Bagan den Mythos, die Brücke zwischen Himmel und Erde zu sein.

Historische Königsstadt Bagan in Myanmar

Historische Königsstadt Bagan in Myanmar

Die Entwicklung und der Wohlstand des Königreichs stagnierten, als die Kosten für Tempel und Klöster den Staat immer weiter schwächten und das Königreich nicht mehr gegen einfallende Rivalen verteidigt werden konnte. Die Pracht hingegen blieb bis heute erhalten. Das verlorene Königreich Bagan ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Südostasiens und eine touristische Attraktion von Weltrang, die zweifellos zu den Orten zählt, die man einmal im Leben gesehen haben muss.

Der beste Weg die Tempelstadt Bagan zu entdecken

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