Die schönsten Strände auf Sansibar


Puderzuckerfeiner Sand zwischen den Zehen, türkisblaues Wasser bis zum Horizont und der Duft von Gewürzen in der warmen Brise – die Insel ist ein Sehnsuchtsort der Extraklasse. Jeder Sansibar Strand hat seinen ganz eigenen Charakter, und die zehn schönsten von ihnen locken mit einem unvergleichlichen Zauber.

Überblick

Das tansanische Eiland liegt nur eine kurze Bootsfahrt vor der ostafrikanischen Küste im warmen Indischen Ozean und misst gerade einmal 85 Kilometer in der Länge. Auf dieser überschaubaren Fläche erwartet euch eine fast schon unwirkliche Mischung aus puderfeinem Korallensand, leuchtend türkisfarbenen Wellen und einer Pflanzenwelt, die nach Gewürznelken, Zimt und Kardamom duftet. Jeder Sansibar Strand reiht sich nahtlos an den nächsten und bildet einen fast durchgehenden Saum aus weißen Flächen, die meist frei zugänglich sind.

Im Norden erwartet euch das wohl bekannteste Gesicht der Gewürzinsel: helle, feinkörnige Buchten, fast keine Gezeitenunterschiede und spektakuläre Sonnenuntergänge über dem offenen Meer. An der Ostküste hingegen prägt der starke Tidenhub den Rhythmus eines jeden Tages – bei Niedrigwasser zieht sich der Ozean mehrere hundert Meter zurück und gibt eine glitzernde Welt aus Wattflächen, Seesternen und kleinen Lagunen frei. Wer es noch ursprünglicher mag, fährt in den wilden Süden, wo versteckte Felsformationen, traditionelle Fischerdörfer und Delfinkolonien locken. Diese Vielfalt macht die schönsten Strände Sansibars so einzigartig. Somit ist garantiert auch euer persönlicher Lieblingsplatz dabei.

1. Kendwa Beach

Kendwa gilt als der schönste Strand auf Sansibar – und das hat einen ganz praktischen Grund: Die Bucht im äußersten Nordwesten zählt zu den wenigen Spots des Eilands, die kaum vom Tidenhub beeinflusst werden. Hier könnt ihr immer ins kristallklare Meer eintauchen, ganz egal, wie der Mond gerade steht. Genau diese Besonderheit erklärt, warum so viele Reisende die Region als ihren Lieblingsplatz für einen Aufenthalt auf der Insel ohne Ebbe und Flut bezeichnen.

Sansibar Strände Kendwa Beach
Einer der schönsten Strände Sansibars

Der Sand ist puderfein, fast schon mehlig, und das Wasser leuchtet in einem Türkis, das man sonst nur von Postkarten kennt. Tagsüber reihen sich entlang der Uferlinie gemütliche Beachbars, kleine Fischrestaurants mit frisch zubereitetem Lobster und Massai-Verkäufer, die handgemachte Armbänder anbieten. Den Höhepunkt bildet zweifelsohne das Farbspektakel am Abend: Der Himmel wechselt von Rosa zu tiefem Orange, während traditionelle Dhows lautlos vor der untergehenden Sonne vorbeigleiten. Wer den besten Strand auf Sansibar für entspannte Sundowner sucht, ist hier goldrichtig.

Aktivitäten gibt es ebenfalls reichlich: Schnorchel-Trips zum vorgelagerten Korallenriff, SUP-Sessions in der ruhigen Lagune, Katamaran-Ausflüge bei Dämmerung oder eine wohltuende Massage unter Palmen. Damit gehört Kendwa zweifelsohne zu den besten Stränden auf Sansibar zum Schwimmen und für abwechslungsreiche Tage am Meer. Besonders empfehlenswert sind die legendären Full-Moon-Partys im Kendwa Rocks – einmal im Monat verwandelt sich der Küstenabschnitt in eine ausgelassene Open-Air-Tanzfläche unter Sternenhimmel. Wer es ruhiger mag, schlendert einfach barfuß über die Uferlinie und genießt das warme Salzwasser, das auch nachts noch angenehm sanft an den Füßen plätschert.

2. Nungwi Beach

Die Bucht im äußersten Nord-Eck des Eilandes genießt international längst Kultstatus. Sie steht regelmäßig auf Platz eins, wenn Reisende nach dem besten Strand auf Sansibar gefragt werden. Genau wie das benachbarte Kendwa profitiert auch dieser Küstenabschnitt von minimalen Tidenunterschieden, was ihn zu einem Favoriten für ganztägiges Baden macht. Wirklich auszeichnend für Nungwi Beach ist jedoch seine Mischung aus Postkartenidylle und pulsierendem Inselleben.

Sansibar Strände Nungwi Beach
Traumstrand auf Sansibar am Indischen Ozean

Direkt am Wasser zimmern einheimische Handwerker in jahrhundertealter Tradition imposante Dhows aus dunklem Mangrovenholz – ein Schauspiel, das ihr nirgendwo sonst auf der Welt so beobachten könnt. Im angrenzenden Fischerdorf findet täglich ein bunter Markt statt, auf dem fangfrische Meeresfrüchte, exotische Obstsorten und handgewebte Körbe angeboten werden. Wer die schönsten Strände Sansibars besuchen und parallel kulturell etwas erleben möchte, ist im äußersten Norden bestens aufgehoben. Ein echtes Highlight für Tierfreunde stellt das Mnarani Marine Turtles Conservation Pond dar. Es ist ein nicht kommerzielles Schutzprojekt für verletzte Schildkröten, in dem die Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden dürfen.

Vor der Küste lässt es sich übrigens hervorragend vom Ufer aus schnorcheln – damit gehört Nungwi zu den besten Sansibar Stränden für Unterwasser-Abenteuer und das vorgelagerte Hausriff beherbergt unter anderem Clownfische und mit etwas Glück auch Rochen. Abends solltet ihr unbedingt einen Sundowner-Trip mit einer hölzernen Ngalawa buchen oder eines der Lokale entlang der Hauptstraße ausprobieren. Frisch gegrillter Oktopus, würzige Currys und ein kühles Kilimanjaro-Bier zum Ausklang – mehr braucht es eigentlich nicht.

3. Mnemba Island Beach

Etwa viereinhalb Kilometer vor der ostafrikanischen Küste schwimmt eine winzige Koralleninsel wie ein grüner Punkt im tiefblauen Ozean: Mnemba. Die kreisrunde Landmasse selbst gehört zu einer einzigen, sehr exklusiven Lodge und kann von normalen Besuchern nicht betreten werden – doch das umliegende Atoll zählt zweifelsohne zu den absoluten Traumstränden auf Sansibar und ist per Bootstour problemlos erreichbar.

Sansibar Strände Mnemba Island
Mnemba Island – ein Paradies in Blau und Türkis

Berühmt geworden ist die Region vor allem durch ihre außergewöhnliche Unterwasserwelt. Hier findet ihr eines der intaktesten Korallenriffe Ostafrikas, das diesen Sansibar Strand zu einem der besten Spots zum Schnorcheln macht. Schon kurz nach dem Eintauchen umkreisen euch ganze Schwärme bunter Tropenfische, majestätische Adlerrochen ziehen elegant ihre Bahnen, und mit etwas Glück gleiten verspielte Spinnerdelfine direkt an eurer Maske vorbei. Auch grüne Meeresschildkröten sind regelmäßig zu Gast – die Wahrscheinlichkeit, ihnen zu begegnen, ist höher als an fast jedem anderen Ort im Indischen Ozean.

Ein typischer Tagestrip startet früh am Morgen von Matemwe oder Kiwengwa aus mit einem Speedboot oder einem traditionellen Holzkahn. Vor Ort warten zwei bis drei Stopps an verschiedenen Riffabschnitten auf euch, dazu meist ein längerer Halt auf einer kleinen Sandbank für Fotomomente und authentisches afrikanisches Essen mit tropischen Früchten an Bord. Achtet bei der Buchung unbedingt auf seriöse Anbieter mit nachhaltigen Konzepten – einige Veranstalter fahren bewusst respektvoll und ohne Lärm, was diesen Sansibar Strand zu einem echten Naturerlebnis macht.

4. Matemwe Beach

Wer das Postkartenklischee gegen echtes Inselgefühl tauschen möchte, fährt nach Matemwe. Dieser fast fünf Kilometer lange Küstenstreifen an der Nordostseite des Eilands liegt direkt gegenüber dem berühmten Mnemba-Atoll und bildet damit die perfekte Ausgangsbasis für Schnorchel- oder Tauchausflüge. Gleichzeitig hat sich der Ort einen ungekünstelten Charakter bewahrt und gehört zu den schönsten Stränden Sansibars.

Sansibar Strände Matemwe Beach
Idyllische Ruhe an der Nordostküste

Der Alltag spielt sich noch immer in aller Selbstverständlichkeit am Meer ab. Frauen in farbenfrohen Kangas ernten bei Niedrigwasser ihre Algenkulturen, die später zu Naturkosmetik weiterverarbeitet werden. Männer flicken geschickt ihre Netze, Kinder kicken zwischen ausgedockten Booten Fußball, und Ochsenkarren tuckern entlang der Sandpisten. Die touristische Infrastruktur ist deutlich überschaubarer als im hohen Norden, was Matemwe zu einem der ruhigsten Strände der gesamten Insel macht. Wer seinen Urlaub auf Sansibar abseits des Trubels verbringen und ins echte Swahili-Leben eintauchen möchte, ist hier goldrichtig.

Neben den klassischen Bootstouren lohnen sich auch Ausflüge ins Umland. Eine geführte Gewürzfarm-Tour gibt beispielsweise einen tiefen Einblick in den Anbau von Nelken, Vanille und Pfeffer – einst der Reichtum des Sultanats von Oman. Damit ist dieser Sansibar Strand der ideale Ausgangspunkt, um Naturerlebnisse und Inselromantik zu verbinden. Ebenfalls empfehlenswert ist ein Besuch des Jozani-Chwaka-Bay-Nationalparks, in dem die endemischen Roten Stummelaffen heimisch sind.

5. Kiwengwa Beach

Etwas weiter südlich erstreckt sich einer der längsten und großzügigsten Sansibar Strände der gesamten Ostküste. Kiwengwa zieht sich über mehrere Kilometer hin und bietet jede Menge Platz für ausgedehnte Spaziergänge entlang puderfeinem Korallensand. Die vorgelagerte Riffbarriere sorgt dafür, dass die Wellen sanft anrollen – ein echter Pluspunkt für Familien mit kleinen Kindern.

Sansibar Strände Kiwengwa Beach
Kilometerlanger Strand auf Sansibar

Charakteristisch für diese Region ist der spektakuläre Gezeitenwechsel. Bei Ebbe zieht sich der Ozean mehrere hundert Meter zurück und gibt eine faszinierende Welt aus Wattflächen, Lagunen und farbenfrohen Seesternen frei. Genau das macht den Ort zu einem der schönsten Strände Sansibars für Familien. Denn die flachen Bereiche sind ideal für kleine Entdecker mit Eimer und Schaufel. Kehrt die Flut zurück, verwandelt sich die Bucht innerhalb weniger Stunden in einen schimmernden Spiegel, in dem ihr planschen könnt. Diese tägliche Änderung gehört zum besonderen Reiz der gesamten Inselseite.

Aktivitäten gibt es hier ebenfalls reichlich: vom Kite-Spot in der Nachbarschaft über geführte Quad-Touren ins palmenbestandene Hinterland bis hin zu Spice-Trips auf einer nahe gelegenen Gewürzfarm. Damit ist dieser Sansibar Strand auch ideal für alle, die mehr als nur Sonnenbaden im Sinn haben. Ein absolutes Highlight ist der Abstecher zur Kuza-Höhle, einem natürlichen Süßwasserbecken im Inselinneren, in dem ihr nach einem heißen Vormittag herrlich erfrischend abtauchen könnt.

6. Pongwe Beach

Zwischen Kiwengwa und Uroa versteckt sich ein wahres Kleinod, das viele oft übersehen. Pongwe ist eine sichelförmige Bucht, die zu den am besten gehüteten Geheimtipps der gesamten Insel zählt und einer der schönsten Strände Sansibars überhaupt ist. Hohe Kokospalmen säumen den blütenweißen Untergrund und in den Baumkronen turnen niedliche Buschbabys – großäugige Halbaffen, die ihr am späten Nachmittag besonders beobachten könnt.

Sansibar Strände Pongwe Beach
Ruhe pur in der Lagune von Pongwe

Was diesen von vielen anderen Sansibar Stränden unterscheidet, ist die geschützte Lage hinter einem ungewöhnlich nahen Korallenwall. Selbst bei Niedrigwasser bleibt in der türkis schimmernden Lagune genügend Tiefe, um problemlos zu schwimmen. Damit gehört der Ort neben Kendwa und Nungwi zu den wenigen Adressen, die ihr ganztägig nutzen könnt. Deshalb gilt diese Region als eine der beliebtesten Honeymoon-Destinationen – romantischer geht es kaum.

Aber auch aktive Urlauber kommen hier voll auf ihre Kosten. Ihr könnt in der ruhigen Lagune Kajak fahren, am Hausriff schnorcheln oder bei einer geführten Mangroven-Tour durch das nahe gelegene Naturschutzgebiet erkunden. Vom Ufer aus starten zudem Bootsausflüge zum unbewohnten Eiland Chapwani – einer winzigen Sandinsel, die für ihre weißen Dünen und das glasklare Wasser bekannt ist. Damit zählt dieser Sansibar Strand zu den vielseitigsten Adressen entlang der gesamten Ostküste. Kulinarisch verwöhnen euch die kleinen einheimischen Lokale rund um die Bucht mit traditioneller Swahili-Küche – probiert unbedingt die frischen Meeresfrüchte mit Kokos-Curry oder den fangfrischen Oktopus vom Holzkohlegrill.

7. Paje Beach

An der südöstlichen Inselseite liegt der wohl bekannteste Ort der gesamten Region und gleichzeitig die unbestrittene Kitesurf-Hauptstadt des afrikanischen Kontinents. Paje hat sich in den letzten Jahren zu einem internationalen Hotspot für Wassersportler und junge Backpacker entwickelt. Doch auch, wer nicht aufs Brett steigt, wird diesen pulsierenden Küstenstreifen ins Herz schließen – nicht ohne Grund zählt er zu den schönsten Sansibar Stränden überhaupt.

Sansibar Straende Paje Beach
Paje – ein Paradies für Kitesurfer

Der breite, kreidefarbene Sandstreifen erstreckt sich kilometerweit und ist gesäumt von gemütlichen Lodges, stylishen Boutique-Unterkünften und entspannten Beach Bars mit Reggae-Musik. Tagsüber sorgt der konstante Passatwind für ein farbenprächtiges Spektakel am Himmel: Dutzende Drachen tanzen über dem flachen Türkiswasser, das sich bei Ebbe in eine endlose Spiegelfläche verwandelt – ein Anblick, den ihr so schnell nicht vergesst. Die internationale Community schafft eine ungezwungene Atmosphäre, in der Soloreisende, Pärchen und Gruppen gleichermaßen schnell Anschluss finden. Wer Action mit Chill-Vibes kombinieren möchte, findet hier für jedes Budget das passende Hotel auf Sansibar.

Neben Kitesurf-Kursen für Anfänger lockt der Ort mit morgendlichen Yoga-Sessions am Meer, geführten Stand-up-Paddle-Touren in der Lagune und gemütlichen Fahrradausflügen in die umliegenden Dörfer. Ein absolutes Highlight liegt nur wenige Minuten entfernt: ein winziges Restaurant auf einem freistehenden Korallenfelsen an der nahen Pingwe-Klippe, das bei Hochwasser wirkt, als würde es im Ozean schweben. Damit gilt Paje für viele Reisende als bester Strand auf Sansibar für einen längeren Aufenthalt. Abends verwandeln sich die Bars in lebhafte Treffpunkte, in denen Live-Musik, frische Cocktails und der weite Sternenhimmel für einen perfekten Tagesausklang sorgen.

8. Jambiani Beach

Direkt südlich der Kitesurf-Region beginnt ein gänzlich anderer Küstenabschnitt. Jambiani zieht sich über rund acht Kilometer dahin und ist deutlich verschlafener, traditioneller und tief verwurzelt in der lokalen Kultur. Für viele Insider gilt dieser Ort als der heimliche Favorit unter den schönen Stränden Sansibars. Gerade weil er sich seinen ursprünglichen Charakter so gut bewahrt hat.

Sansibar Strände Jambiani
Authentisches Dorfleben am Strand auf Sansibar

Hier prägen Bräuche und Traditionen das Tagesgeschehen in nahezu jeder Minute. Frauen in leuchtend bunten Tüchern ernten bei niedrigem Wasserstand ihre Algenkulturen in akkurat angelegten Reihen, traditionelle Ngalawa-Auslegerboote werden von Hand gezimmert, und Kinder springen lachend zwischen den schaukelnden Holzkähnen umher. Wer in das echte Inselleben eintauchen möchte, kann an einer Kochstunde mit einer einheimischen Mama teilnehmen und lernen, wie man echtes Pweza wa Nazi (Tintenfisch in Kokosmilch) zubereitet. Auch eine geführte Seetang-Tour liefert spannende Einblicke in das nachhaltige Wirtschaften der Insulaner – inklusive Verkostung selbstgemachter Naturkosmetik aus Algen.

Wer die Unterwasserwelt erkunden möchte, bucht einen Tauchgang am vorgelagerten Riff oder schließt sich einer Exkursion zur nahen Mwana-wa-Mwana-Sandbank an. Hier zählt die Region übrigens zu den besten Stränden auf Sansibar zum Schnorcheln, da die Korallengärten noch weitgehend unberührt sind. Wer einfach nur abschalten möchte, schnappt sich ein Stand-up-Paddle-Board, gleitet über das spiegelglatte Türkis und beobachtet dabei die kleinen Krebse, die geschäftig über den Meeresboden huschen.

9. Mtende Beach

Ganz unten im Zipfel der Hauptinsel, weit weg vom touristischen Mainstream, wartet ein wahres Naturwunder. Mtende ist eine kleine, von hohen Korallenfelsen eingerahmte Bucht, die sich wie ein gut gehütetes Geheimnis vor neugierigen Blicken verbirgt. Dieser Sansibar Strand gehört zu den ursprünglichsten Adressen der gesamten Region. Wer hier zum ersten Mal ankommt, fragt sich unweigerlich, warum noch nicht die ganze Welt von diesem Ort weiß.

Sansibar Strände Mtende Beach
Ein echter Geheimtipp unter Sansibars Stränden

Die Anreise über holprige Pisten durch dichte Vegetation und kleine Bauerndörfer ist Teil des Abenteuers – doch sobald ihr die letzte Kurve hinter euch lasst und das malerische Becken zum ersten Mal seht, werdet ihr garantiert ins Staunen geraten. Türkisfarbenes Meer brandet sanft gegen bizarre Felsformationen, in natürlichen Gezeitenpools tummeln sich farbenprächtige Seesterne und winzige Tropenfische, und ein einsamer Baobab-Baum thront majestätisch über der Szenerie. Kommt am besten morgens vor Hochwasser, dann könnt ihr stundenlang die Lagunen erkunden und habt das Spektakel oft fast für euch allein.

Aktivitäten beschränken sich hier auf das Wesentliche. Schwimmen in den glasklaren Becken, Spaziergänge entlang der zerklüfteten Klippen oder einfach in der Hängematte schaukeln und der Brandung lauschen. Mtende ist kein Ort für Adrenalin-Junkies, sondern für stille Genießer. Wer trotzdem Lust auf mehr Erkundungen hat, kombiniert den Besuch mit einem Abstecher ins benachbarte Kizimkazi, wo Bootstouren zu wilden Delfinen starten – ein Erlebnis, das oft als einer der besten Sansibar Strand-Ausflüge überhaupt beschrieben wird. Ebenfalls einen Stopp wert ist die Kizimkazi-Moschee aus dem 12. Jahrhundert, die als älteste islamische Gebetsstätte Ostafrikas gilt.

10. Nakupenda Beach

Den krönenden Abschluss bildet ein ganz besonderes Naturphänomen vor der Küste von Stone Town. Nakupenda, was auf Suaheli schlicht „Ich liebe dich“ bedeutet, gehört zweifelsohne zu den außergewöhnlichsten Traumstränden auf Sansibar. Genau dieses Gefühl überkommt euch garantiert, sobald euer Boot vor der winzigen, halbmondförmigen Sandinsel ankert, die wie ein blendend heller Tupfer mitten im türkisblauen Ozean schwimmt. Sie ist nur per Schiff erreichbar und ausschließlich bei Niedrigwasser überhaupt sichtbar.

Sansibar Strände Nakupenda
Sansibar Strand zum Verlieben

Die Anreise erfolgt typischerweise von der historischen Inselhauptstadt aus mit einer traditionellen Dhow oder einem Motorboot und dauert je nach Wind etwa 30 bis 45 Minuten. Dann taucht sie auf wie eine Fata Morgana: ein leuchtender Streifen, umspült von glasklarem Wasser in allen erdenklichen Blau- und Türkistönen. Hier gibt es keine Gebäude, keine Palmen, keinen festen Boden – nur Sand, Meer und Himmel. Damit zählt Nakupenda zu den schönsten Stränden Sansibars überhaupt. Schon wenige Meter vom Ufer entfernt entdeckt ihr farbenprächtige Korallenfische, Seesterne und mit etwas Glück sogar kleine Riffhaie, die elegant durch die seichten Gewässer gleiten.

Viele Bootstouren kombinieren den Stopp mit einem Besuch der Prison Island, auf der ihr Aldabra-Riesenschildkröten beobachten könnt – einige Exemplare sind über 150 Jahre alt! An Bord wird euch traditionell ein frisches Seafood-BBQ serviert: gegrillter Hummer, würziger Pulpo, Reis in Kokosmilch und tropische Früchte. Bucht eure Tour am besten über euer Hotel oder eine seriöse Agentur in der Altstadt, achtet auf Schwimmwesten und ausreichend Trinkwasser – dann steht einem unvergesslichen Tag in diesem traumhaften Paradies nichts mehr im Wege. Karibu Zanzibar – willkommen auf der schönsten Gewürzinsel der Welt!

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