Irland: Die „grüne Insel“ als Reiseziel


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Irland begeistert mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, charmanten Städten und einer jahrtausendealten Kultur. Ob ihr durch die bunten Straßen von Galway schlendert, die berühmten Cliffs of Moher bestaunt oder entlang des Wild Atlantic Way fahrt – die grüne Insel überrascht an jeder Ecke mit einzigartigen Erlebnissen.

Überblick

Irland ist eine Destination, die mit ihrer besonderen Atmosphäre sofort begeistert. Hier wechseln sich zerklüftete Steilküsten mit weiten grünen Weiden ab, während uralte Burgen und geheimnisvolle Ruinen von einer bewegten Vergangenheit erzählen. In den Städten findet ihr eine lebendige Kulturszene mit traditioneller Musik, modernen Restaurants und gemütlichen Pubs, in denen Einheimische und Besucher gleichermaßen willkommen sind.

Wer gerne draußen unterwegs ist, profitiert von unzähligen Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren oder Surfen. Besonders entlang der Atlantikküste erwarten euch spektakuläre Panoramastraßen und traumhafte Ausblicke. Gleichzeitig laden kleine Orte dazu ein, das ursprüngliche Irland kennenzulernen und in das entspannte Lebensgefühl einzutauchen. Auch kulinarisch hat die Insel einiges zu bieten: Frischer Fisch, deftige Eintöpfe, hausgemachtes Soda Bread und cremige Butter gehören ebenso dazu wie ausgezeichnete Whiskeys und das weltberühmte Guinness.

Irland Insel
Einzigartige Landschaften erwarten euch

Städte

In Irland findet ihr viele schöne Orte: Während die Hauptstadt mit internationalem Flair, historischen Sehenswürdigkeiten und einem abwechslungsreichen Nachtleben begeistert, vermitteln kleinere Siedlungen wie Killarney einen authentischen Einblick in das traditionelle Leben auf der Insel.

Dublin

Dublin gehört in jedem Fall zu den Städten, die man in Irland gesehen haben muss. Das kulturelle und wirtschaftliche Herz des Landes verbindet jahrhundertealte Geschichte mit modernem Flair und bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die bequem zu Fuß erreichbar sind. Beim Spaziergang durch das historische Zentrum entdeckt ihr prachtvolle georgianische Häuser, lebhafte Plätze und gemütliche Cafés.

Besonders beliebt ist das Ausgehviertel Temple Bar, dessen kopfsteingepflasterte Straßen von traditionellen Pubs, kleinen Galerien und Straßenmusikern geprägt werden. Kulturinteressierte sollten das Trinity College besichtigen, in dessen Bibliothek das berühmte Book of Kells ausgestellt wird. Ebenso lohnt sich ein Rundgang durch das Dublin Castle oder ein Besuch der St. Patrick’s Cathedral. Wer sich für die Geschichte des weltweit bekannten irischen Nationalgetränks interessiert, erlebt im Guinness Storehouse eine interaktive Ausstellung mit herrlichem Blick über die Dächer.

Irland Dublin
Die malerische Ha'penny Bridge

Galway

Schöne Orte gibt es in Irland auch an der Westküste. Galway, die drittgrößte Stadt des Landes, ist bekannt für ihre bunte Kunst- und Musikszene sowie ihre farbenfrohen Häuserfassaden. Im pittoresken Zentrum reihen sich kleine Boutiquen, Restaurants und traditionelle Pubs aneinander. Rund um den Eyre Square pulsiert das Leben, während der historische Spanish Arch an die alte Befestigungsanlage erinnert.

Galway eignet sich außerdem hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Connemara National Park oder zu den beeindruckenden Cliffs of Moher. Auch die vorgelagerten Aran Islands lassen sich von hier bequem mit der Fähre erreichen. Vor allem während der zahlreichen Festivals zeigt die Stadt ihre besondere Seite. Musik-, Kunst- und Straßenfeste sorgen das ganze Jahr über für eine ausgelassene Stimmung.

Cork

Wenn es um schöne Städte in Irland geht, darf Cork nicht fehlen: Dieser Ort an der südlichen Küste gilt als Genussmetropole und überzeugt mit einer entspannten Atmosphäre. Das Zentrum wird von zwei Armen des River Lee durchzogen und bietet euch zahlreiche kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. Ein absolutes Highlight ist der English Market, einer der ältesten Märkte der Welt. Dort erwarten euch regionale Spezialitäten wie frischer Fisch, Käse oder Backwaren.

Auch kulturell gibt es in Cork einiges zu entdecken. Die St. Fin Barre’s Cathedral beeindruckt mit ihrer neugotischen Architektur, während das Cork City Gaol spannende Einblicke in die Historie der Stadt ermöglicht. Diese erhaltet ihr ebenso in der Elizabeth Fort, einer Festung aus dem 17. Jahrhundert mit atemberaubender Aussicht. In der Umgebung bieten sich Tagesausflüge zum Blarney Castle und nach Cobh an. Der Ort war der letzte Anlaufhafen der Titanic – eine Geschichte, der ihr heute in einem eigenen Museum nachspüren könnt.

Irland Cobh
Die Kathedrale in Cobh ist ein beliebtes Fotomotiv

Killarney

Die schönsten Orte in Irland müssen nicht immer die bevölkerungsreichsten sein. Das kleine Städtchen Killarney begeistert vor allem mit seiner traumhaften Lage am gleichnamigen Nationalpark sowie an der Panoramaküstenstraße Ring of Kerry. Ein Highlight im Zentrum ist die Saint Mary’s Cathedral, die zu den größten Kirchen des Landes zählt. Am Abend laden zahlreiche traditionelle Pubs, Restaurants und Livemusik zum Verweilen ein.

Direkt vor den Toren der Stadt erstreckt sich der Nationalpark, der von der UNESCO als Biosphärenreservat eingestuft wurde. Er beherbergt unter anderem drei Seen, rauschende Wasserfälle und dichte Wälder. Ob Wanderungen, Bootsfahrt oder Radtour – es gibt viel zu entdecken. Ein weiteres Highlight ist das viktorianische Muckross House mit seinen weitläufigen Gärten.

Sehenswürdigkeiten

Irland steckt voller beeindruckender Sehenswürdigkeiten, die Natur, Geschichte und Kultur miteinander verbinden: Mächtige Steilküsten treffen auf geheimnisvolle Burgruinen, uralte Klosteranlagen liegen eingebettet in grünen Landschaften und spektakuläre Panoramastraßen führen durch einige der schönsten Regionen Europas.

Cliffs of Moher

Zu den Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Urlaub in Irland unbedingt gesehen haben sollte, zählen die Cliffs of Moher. Die bis zu 214 Meter hohen Klippen erstrecken sich über rund acht Kilometer entlang der Atlantikküste im County Clare und bieten ein Panorama, das selbst erfahrene Reisende immer wieder beeindruckt. Unter euch brechen die Wellen mit voller Kraft gegen das Ufer, während Möwen und Papageientaucher über den Felsen ihre Kreise ziehen. Besonders im Sommer lassen sich zahlreiche Seevögel beobachten, die hier ihre Brutplätze haben.

Entlang der gut ausgebauten Wanderwege erwarten euch ständig neue Perspektiven auf die Küste. Ein beliebter Aussichtspunkt ist der O’Brien’s Tower, der bereits im 19. Jahrhundert errichtet wurde und einen fantastischen Rundumblick ermöglicht. Wer die berühmteste Sehenswürdigkeit in Irland in einer ruhigeren Atmosphäre erleben möchte, sollte möglichst früh am Morgen oder in den Abendstunden vorbeischauen. Dann zeigt sich die Landschaft oft von ihrer stimmungsvollsten Seite und das warme Licht taucht die Felsen in eindrucksvolle Farben.

County Clare Cliffs of Moher
Eines der Wahrzeichen Irlands

Ring of Kerry

Der Ring of Kerry gehört in Irland ebenfalls zu den Highlights, die auf eurer Reiseliste stehen sollten. Die Rundstraße führt auf rund 180 Kilometern von Killarney einmal um die Iveragh-Halbinsel und verbindet dabei zerklüftete Küsten, grüne Täler und idyllische Dörfer miteinander. Während der Fahrt erwarten euch ständig wechselnde Ausblicke auf den Atlantik, kleine Sandbuchten, weite Moore und schroffe Felsen. Zahlreiche Aussichtspunkte laden dazu ein, anzuhalten und die Landschaft in Ruhe zu genießen.

Unterwegs lohnt sich ein Stopp in charmanten Orten wie Kenmare oder Sneem, die mit bunten Häuserfassaden, kleinen Geschäften und gemütlichen Pubs begeistern. Ebenso sehenswert sind historische Bauwerke wie das Staigue Fort oder das elegante Muckross House in der Nähe von Killarney. Wer ausreichend Muße mitbringt, sollte den Ring of Kerry nicht an einem einzigen Tag abhaken. Viele Wanderwege, versteckte Strände und Aussichtspunkte liegen etwas abseits der Hauptstraße und belohnen alle, die sich Zeit nehmen.

County Kerry Ring of Kerry
Roadtrip durch eindrucksvolle Landschaften

Connemara National Park

In Irland bietet die Natur meist die schönsten Sehenswürdigkeiten. So begeistert der Connemara National Park im Westen des Landes mit ausgedehnten Moorlandschaften, glasklaren Seen, schroffen Bergen und weiten Heideflächen, die eine nahezu unberührte Kulisse bilden. Zahlreiche Wanderwege führen durch die abwechslungsreiche Umgebung und ermöglichen sowohl gemütliche Spaziergänge als auch anspruchsvollere Touren. Besonders beliebt ist der mittelschwere Diamond Hill Loop Walk, dessen Gipfel einen spektakulären Blick über den Park, die Atlantikküste und die vorgelagerten Inseln eröffnet.

Das Gebiet ist außerdem für seine ursprüngliche Tierwelt bekannt. Mit etwas Glück entdeckt ihr freilebende Connemara-Ponys, Rothirsche oder verschiedene Greifvogelarten. Auch kulturell hat die Umgebung einiges zu bieten: Ein besonderes Highlight ist die älteste Benediktinerinnenabtei des Landes, Kylemore Abbey, die idyllisch am Ufer eines Sees liegt. Im Inneren könnt ihr in restaurierten viktorianischen Zimmern eine Reise in die Vergangenheit antreten.

Irland Connemara
Ein Paradies für Naturliebhaber

Rock of Cashel

Zu den Top Sehenswürdigkeiten in Irland zählt auch der Rock of Cashel. Auf einem rund 65 Meter hohen Kalksteinfelsen im County Tipperary erhebt sich eine außergewöhnliche Ansammlung historischer Bauwerke, die schon aus der Ferne einen beeindruckenden Anblick bietet. Über viele Jahrhunderte war der Ort Sitz der Könige von Munster und entwickelte sich späterhin zudem zu einem bedeutenden kirchlichen Zentrum.

Beim Rundgang über das weitläufige Gelände entdeckt ihr eine faszinierende Mischung aus Geschichte und Architektur. Besonders sehenswert sind der gut erhaltene Rundturm aus dem zwölften Jahrhundert, die gotische Kathedrale sowie Cormac’s Chapel. Die romanische Kapelle beeindruckt mit prachtvollen Fresken, die einen Einblick in die mittelalterliche Baukunst geben. Von den alten Mauern eröffnet sich ein herrlicher Blick über die sanften grünen Hügel und Felder der Grafschaft Tipperary.

Aktivitäten

Irland ist wie geschaffen für alle, die ihren Urlaub aktiv gestalten möchten. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet ideale Voraussetzungen für Wanderungen, Radtouren und Wassersport, während historische Städte und traditionelle Pubs zu kulturellen Entdeckungen einladen.

Wandern im Killarney National Park

Das Wandern im Killarney National Park gehört im Urlaub in Irland zu den besten Aktivitäten. Alte Eichenwälder, glitzernde Seen, rauschende Kaskaden und sanfte Bergketten bilden die Kulisse für zahlreiche Pfade unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Eine besonders beliebte Route führt zum Torc Waterfall, dessen Wasser sich über moosbewachsene Felsen in die Tiefe stürzt. Von dort könnt ihr eure Tour bis zum Aussichtspunkt Torc Mountain fortsetzen und werdet mit einem herrlichen Blick über die Killarney Lakes belohnt.

Mit etwas Glück begegnet ihr unterwegs den berühmten Rothirschen, die seit Jahrhunderten im Nationalpark leben und als Wahrzeichen der Region gelten. Auch zahlreiche Vogelarten fühlen sich in den geschützten Wäldern heimisch. Plant genügend Zeit ein, denn gerade die Ruhe und die abwechslungsreiche Landschaft machen den besonderen Reiz dieses Gebiets aus. Nach einer ausgedehnten Wanderung laden die gemütlichen Pubs in Killarney dazu ein, den Tag bei traditioneller Musik und lokalen Spezialitäten ausklingen zu lassen.

Killarney National Park Wasserfall
Der Torc Waterfall ist ein beliebtes Ausflugsziel

Den Wild Atlantic Way entdecken

Der Wild Atlantic Way zählt zu den längsten Küstenstraßen der Welt und eignet sich hervorragend für einen unvergesslichen Roadtrip. Auf über 2.600 Kilometern verbindet die Route die schönsten Landschaften im Westen Irlands – von der Halbinsel Inishowen im Norden bis nach Kinsale im Süden. Während eurer Fahrt wechseln sich dramatische Klippen, einsame Sandstrände, grüne Hügel und kleine Fischerdörfer ständig ab. Hinter nahezu jeder Kurve eröffnet sich ein neues Panorama, sodass sich spontane Stopps fast von selbst ergeben.

Viele Aussichtspunkte, Wanderwege und versteckte Buchten liegen direkt an der Strecke und laden dazu ein, die Natur intensiv zu erleben. Besonders reizvoll ist es, den Wild Atlantic Way nicht unter Zeitdruck zu bereisen. Übernachtet unterwegs in kleinen Bed & Breakfasts oder familiengeführten Pensionen und entdeckt Regionen, die sich abseits der bekannten Pfade befinden. So lernt ihr nicht nur die landschaftliche Vielfalt, sondern auch die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen kennen.

Surfen an der Atlantikküste

Irland hat sich längst zu einem angesagten Ziel für Surfer entwickelt. Die kraftvollen Wellen des Atlantiks, kilometerlange Sandstrände und zahlreiche Schulen schaffen ideale Bedingungen – sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Sportler. Zu den bekanntesten Spots zählt Lahinch im County Clare. Der breite Küstenabschnitt bietet konstante Wogen und mehrere Camps, die Kurse für jedes Erfahrungsniveau im Programm haben. Ebenfalls beliebt sind Bundoran, Strandhill oder Inch Beach, wo ihr die raue Schönheit des Meeres hautnah erleben könnt.

Selbst wenn ihr noch nie auf einem Surfbrett gestanden habt, lohnt sich ein Schnupperkurs. Die erfahrenen Trainer vermitteln die Grundlagen in entspannter Atmosphäre und sorgen dafür, dass ihr euch schnell sicher im Wasser fühlt. Im Anschluss könnt ihr den Tag bei einem Strandspaziergang oder in einem gemütlichen Café mit Blick auf den Atlantik ausklingen lassen.

Atlantik Surfen
Stürzt euch in die Wellen

Traditionelle Pub-Kultur erleben

Ein Besuch in einem Pub gehört zu jeder Irlandreise einfach dazu. Die Kneipen sind weit mehr als Orte zum Essen und Trinken – sie bilden das gesellschaftliche Zentrum vieler Städte und Dörfer. Hier treffen sich Einheimische und Touristen, erzählen Geschichten, lachen gemeinsam und genießen die entspannte Atmosphäre. Besonders stimmungsvoll wird es am Abend, wenn Musiker zu sogenannten „Sessions“ zusammenkommen: Mit Geige, Flöte, Akkordeon, Bodhrán und Gitarre spielen sie traditionelle Melodien, die für ein einzigartiges Ambiente sorgen.

Viele Pubs servieren außerdem regionale Spezialitäten wie Irish Stew, Fish & Chips oder hausgemachte Meeresfrüchtegerichte. Dazu passt ein frisch gezapftes Guinness oder – wer es etwas milder mag – ein lokales Craft Beer oder ein Glas Whiskey. Lasst euch Zeit und kommt mit den Menschen ins Gespräch. Oft entstehen gerade bei einem gemütlichen Abend im Pub die schönsten Erinnerungen und interessantesten Begegnungen.

Irland Pubs
Taucht ein in das berühmte irische Nachtleben

Reise-Infos

Eine gute Vorbereitung sorgt dafür, dass ihr eure Irlandreise von Anfang an entspannt genießen könnt. Mit den folgenden Informationen für eure Planung könnt ihr eure Zeit optimal nutzen und die Vielfalt der Grünen Insel in vollen Zügen erleben.

Ideale Reisezeit und Reisedauer

Die Monate Mai bis September gelten als die beste Zeit, um nach Irland zu reisen. Dann sind die Temperaturen angenehm mild, die Tage lang und viele Festivals sowie andere kulturelle Veranstaltungen finden statt. Im Frühling erwarten euch blühende Landschaften, während der Herbst mit bunten Wäldern ebenfalls reizvolle Bedingungen bietet. Da das Wetter auf der grünen Insel schnell umschlagen kann, solltet ihr unabhängig von der Saison immer eine wasserdichte Jacke und mehrere Kleidungsschichten dabeihaben. Häufig wechseln sich Sonne, Wolken und kurze Regenschauer innerhalb weniger Stunden ab.

Für einen ersten Eindruck reichen etwa fünf bis sieben Tage, wenn ihr euch auf eine bestimmte Region konzentriert. Möchtet ihr mehrere Landesteile entdecken und den Wild Atlantic Way, den Ring of Kerry oder die Küsten des Westens erkunden, empfiehlt sich eine Rundreise von bis zu zwei Wochen. So bleibt euch ausreichend Zeit, um nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern auch kleinere Ortschaften und versteckte Naturparadiese kennenzulernen.

Irland Fruehling
Frühling an der St. Patrick's Cathedral in Dublin

Anreise und Fortbewegung vor Ort

Die grüne Insel erreicht ihr am besten aus der Luft. Direktverbindungen gibt es unter anderem nach Dublin und Cork, was je nach Abflughafen meist zwischen zwei und drei Stunden in Anspruch nimmt. Alternativ könnt ihr mit dem eigenen Auto anreisen und für die Überfahrt eine Fähre von Großbritannien oder Frankreich nutzen.

Vor Ort ist ein Mietwagen für viele Reisende die beste Wahl. Vor allem in ländlichen Regionen und entlang der Westküste erreicht ihr so zahlreiche Sehenswürdigkeiten deutlich flexibler. Beachtet dabei, dass in Irland Linksverkehr herrscht. Zwischen den größeren Städten fahren regelmäßig Züge und Fernbusse, die eine komfortable Alternative darstellen.

Essen und Spezialitäten

Die lokale Küche zeichnet sich durch hochwertige regionale Zutaten und herzhafte Gerichte aus. Besonders entlang der Küsten spielen fangfrischer Fisch, Muscheln und Austern eine wichtige Rolle. Zu den bekanntesten Klassikern gehört der Irish Stew – ein deftiger Eintopf mit Fleisch, Kartoffeln und Gemüse. Ebenso beliebt sind Shepherd’s Pie, Fish & Chips oder das traditionelle Irish Breakfast mit Eiern, Speck, Würstchen, Bohnen und Black Pudding. Dazu passt ein Stück frisch gebackenes Soda Bread.

Auch Käse, Räucherlachs und hochwertige Milchprodukte genießen international einen ausgezeichneten Ruf. Wer Süßes liebt, sollte unbedingt einen frisch gebackenen Apfelkuchen oder Scones mit Marmelade und Clotted Cream probieren. Natürlich gehört auch ein Besuch in einer traditionellen Brauerei oder Whiskey-Destillerie zum kulinarischen Erlebnis. Neben dem berühmten Guinness erfreuen sich zahlreiche Craft-Biere großer Beliebtheit.

Hotels und Unterkünfte

Irland bietet für nahezu jedes Budget und jeden Reisestil das passende Quartier. In den größeren Städten findet ihr moderne Hotels, stilvolle Boutique-Unterkünfte und charmante Pensionen. Wer zentral wohnen möchte, profitiert von kurzen Wegen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie einer großen Auswahl an Restaurants und Pubs. Besonders beliebt sind die Bed & Breakfasts. Sie werden häufig familiengeführt und vermitteln einen authentischen Einblick in die berühmte Gastfreundschaft der Iren. Oft erwartet euch morgens ein frisch zubereitetes Frühstück sowie wertvolle Tipps für Ausflüge in der Umgebung.

Naturliebhaber entscheiden sich gerne für gemütliche Hotels oder Pensionen in urigen Cottages. Gerade entlang des Wild Atlantic Way ermöglichen sie einen Aufenthalt inmitten beeindruckender Landschaften. Viele dieser Häuser befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Wanderwegen oder Küstenabschnitten und eignen sich hervorragend als Ausgangspunkt für Erkundungstouren. Da Irland insbesondere während der Sommerferien und zum St. Patrick’s Day ein beliebtes Ziel ist, empfiehlt es sich, Unterkünfte frühzeitig zu reservieren. So sichert ihr euch die größte Auswahl und könnt eure Rundreise ganz entspannt genießen.

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