Amsterdam: Entdecke das Venedig des Nordens

Mehrfach wurde Amsterdam in Liedern wie „Heute Nacht, Amsterdam“ oder „Komm wir fahren nach Amsterdam“ besungen: Aus gutem Grund! In der Hauptstadt der Niederlande liegt stets ein Hauch von Romantik in der Luft. Amsterdam ist die einwohnerstärkste Stadt in Holland und dem gesamten Königreich der Niederlande. Mit rund 850.000 Einwohnern ist die Hauptstadt Amsterdam dennoch vergleichsweise übersichtlich und hat sich so einen besonderen Charme bewahrt. Die Stadt liegt idyllisch am IJsselmeer, südlich des Markermeer, das von Amsterdam und Holland von der Nordsee getrennt wird. Holland, als Teil der Niederlande, hat mit Amsterdam eine echte Perle zu bieten. Das markanteste Merkmal von Amsterdam ist zudem der einzigartige Grachtengürtel, ein System von Kanälen, welches Amsterdam den Beinamen „Venedig des Nordens“ einbrachte. Die Grachten wurden im 17. Jahrhundert notwendig, um die florierende Wirtschaft aufrecht zu erhalten, denn die Grachten dienten dem innerstädtischen Warenverkehr zu Wasser. Insgesamt sind es 165 Grachten, die Amsterdam auszeichnen. Seit dem 1. August 2010 zählt der Grachtengürtel von Amsterdam zum UNESCO Welterbe. Amsterdam hat zwar noch viel mehr zu bieten, als seine Grachten, aber als Anstoß für eine Reise nach Amsterdam sind sie Grund genug.

Budget für Hotels in Amsterdam

Wer günstige Hotels in Amsterdam sucht, hat eine riesige Auswahl, denn Amsterdam ist eine vielbesuchte Stadt. Mehrere Millionen Besucher aus der ganzen Welt kommen jedes Jahr, um sich von der Stadt verzaubern zu lassen. Die Hotels führen einen entsprechend starken Preiskampf. Dennoch ist der Tourismus neben der Counsil Tax, einer Steuer auf Häuser, zu einer wichtigen Einnahmequelle Amsterdams geworden. Durch die besagte Steuer, welche Hausbesitzer entrichten müssen, sind die Übernachtungen in Hotels in Amsterdam auch etwas teurer, als in anderen vielbesuchten Städten. Wie überall, richtet sich der endgültige Preis aber nach der Lage und Saison.

Hotels im Zentrum von Amsterdam, im Stadtteil De Vallen, gibt es etwa ab 100 Euro pro Nacht. Diese Hotels verfügen über eine gute Ausstattung und beinhalten oft auch ein kleines Frühstück oder Getränke, wie das in Hotels in Großstädten häufig üblich ist. In den angrenzenden Stadtteilen wie Amsterdam West oder Oud-Zuid liegt man bereits bei nur noch 70 Euro für ein durchschnittliches Hotel. Hier, rund um den Vondelpark, ist die beste Lage für preisbewusste Urlauber, die in Amsterdam dennoch nicht abseits nächtigen möchten. Die Anbindung ins Zentrum ist dank Bus und Bahn ausgezeichnet, sodass sich kein echter Nachteil ergibt. Erst wenn man noch weiter außen ein Hotel in Amsterdam buchen möchte, um einfache Hotelzimmer schon ab 30 Euro zu bekommen, sollte man sich bewusst sein, dass ein täglicher Transfer nötig wird. Solche sehr günstigen Hotels in Amsterdam liegen beispielsweise entlang der A9 im Südwesten. Wer ein Luxushotel in Amsterdam buchen möchte und nicht primär aufs Geld schaut, der sollte sich folgende 5 Sterne Hotels ansehen:

• Hotel Waldorf Astoria Amsterdam
• Hotel Okura Amsterdam
• Hotel Conservatorium Amsterdam
• NH Collection Grand Hotel Krasnapolsky Amsterdam
• Hotel D l´Europe Amsterdam

2 Frauen vor dem Fluss Amstel in Amsterdam

Der Fluss Amstel fließt mitten durch die Stadt

Unvergesslich: Eine Bootsfahrt auf den Grachten

Generell darf beim Hotel in Amsterdam durchaus etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden, da es viele Angebote gibt, Amsterdam kostenlos zu entdecken. So bleibt mehr Budget für das Hotel und andere Extras in Amsterdam, wie eine Bootsfahrt auf den Grachten. Die Hauptgrachten Keizer-, Heren- und Prinzengracht bahnen sich den Weg durch Amsterdams Innenstadt. Kein Urlauber sollte es sich nehmen lassen, an einer der Bootsrundfahrten auf den Grachten teilzunehmen, die den Blick auf Amsterdam aus einer vollkommen neuen Perspektive offenbaren. So verschafft man sich auch gleich einen guten Überblick über Amsterdam und bekommt ein Feeling für dieses schöne Ziel einer Städtereise.

Das romantische Ambiente setzt sich im Stadtteil Jordaan fort. Das Faszinierende in diesem charmanten Stadtviertel ist, dass Besucher vor Ort keine bemerkenswerten touristischen Attraktionen finden. Dennoch verbreitet Jordaan einen besonderen Charme und ist ein reizvolles Pendant zur quirligen Innenstadt, in dem Besucher in liebevoll gepflegten Hintergärten frische Luft schnuppern können. Nehmt euch also ruhig viel Zeit für Amsterdam, es ist sehr facettenreich.

Fortbewegungsmittel in Amsterdam

Um in Amsterdam vom einen in den anderen Stadtteil zu kommen und Amsterdam mobil zu erleben, empfehlen sich verschiedene Möglichkeiten. Eine, das Fahrrad, ist die typischste Weise der Fortbewegung. Es gibt fast überall Fahrradspuren in Amsterdam und die sollte man nicht als Gehweg missbrauchen, möchte man nicht negativ auffallen. Ein Auto in Amsterdam ist hingegen weniger empfehlenswert, da die Stadt ihren Zauber vor allem entlang der Grachten offenbar. Die angrenzenden Straßen sind hingegen eng und verwinkelt. Autofahren macht da keinen großen Spaß. Die gängigste Methode, um sich in Amsterdam nicht zu Fuß fortzubewegen, sind aber Bus und Bahn.

Amsterdam verfügt über ein dichtes Nahverkehrsnetz mit vielen Bus- und Straßenbahnlinien. Der Nahverkehr ist in Amsterdam schnell und besonders zuverlässig. Um mitzufahren, können Einzelfahrscheine direkt beim Fahrer gekauft werden. Empfehlenswerter sind aber die Amsterdamer Tageskarten, die es an Automaten im Vorverkauf oder in der Straßenbahn (nicht im Bus) gibt. Unser Tipp gilt bei diesen Karten der „I amsterdam City Card“. Mit diesem Amsterdam Citypass erhält man kostenlosen Zugang zu vielen Sehenswürdigkeiten in Amsterdam und kann den öffentlichen Nahverkehr der Stadt nach Belieben nutzen, entweder für 24, 48 oder auch 72 Stunden. Die City Card für Amsterdam beinhaltet auch eine gratis Grachtenrundfahrt, einen kostenlosen Stadtplan sowie Rabatte in Amsterdamer Restaurants, in Theatern und vieles mehr. Die Amsterdam City Card für 24 Stunden kostet 59,-€, während die 72 Stunden-Variante 87 Euro kostet. Vorbestellen lässt sich der City Pass für Amsterdam auf iamsterdam.com (Stand 2018).

Parkanlagen und Shopping-Bummel

Und wohin führt der Weg durch Amsterdam? Sicherlich früher oder später auf den Dam. Das ist der zentrale Hauptplatz in Amsterdam mitten im Zentrum des historischen Amsterdamer Stadtkerns. Hier stehen viele Gebäude nationaler Bedeutung. Der richtige Spot, um zu sehen und gesehen zu werden. Ein schöner und beliebter Ort ist aber auch der Vondelpark. Mehrere kleine Teiche sowie tiefgrüne Liegewiesen laden zum Verweilen ein. Die Cafés und Restaurants des Vondelparks sind die perfekten Orte, um sich Spezialitäten wie eine deftige „Ossenworst“ oder die Cocktail-Zwiebeln „Amsterdamse uien“ schmecken zu lassen. Lust auf einen Shoppingbummel durch Amsterdam? Dann ist der Albert-Cuip-Markt als meistbesuchter Straßenmarkt der Stadt genau das richtige Ausflugsziel. Dies alles sind Sehenswürdigkeiten für den Lifestyle in Amsterdam. Zu den Top 3 Klassikern für typisches Sightseeing zählen hingegen:

1. Oude Kerk – Alte Kirche von Amsterdam
Dieses im Herzen von Amsterdams Rotlichtviertel gelegene Gotteshaus ist die älteste Kirche der Stadt. Gotisch geprägte Stilelemente ziehen die Blicke auf sich. Heute ist die Alte Kirche Schauplatz zahlreicher Ausstellungen wie der World Press Photo Show.

2. Königspalast in Amsterdam
Inmitten der Amsterdamer Innenstadt ziehen der Königspalast und dessen Vorplatz „Dam“ die Besucher in ihren Bann. Das einstige Rathaus wurde erst als Palast auserkoren, nachdem Napoleon seinen Bruder Louis zum König der Niederlande ernannte. Ist die königliche Familie nicht zugegen, dürfen Besucher einen Blick in den Innenraum des Palastes werfen.

3. Anne Frank-Haus in Amsterdam
Die durch ihr Tagebuch während des 2. Weltkriegs berühmt gewordene Anne Frank lebte einst in einem Gebäude in der Prinsengracht 263-267 in Amsterdam. Heute befindet sich im einstigen Wohnhaus des in einem Konzentrationslager getöteten Mädchens eine Dauerausstellung zum Faschismus sowie zur Judenverfolgung. Da dieses Museum stark besucht ist, empfehlen wir ein Online-Ticket mit Zeitfenster zu buchen. Die Tickets werden zwei Monate im Voraus auf annefrank.org freigegeben und kosten für Erwachsene je 9,- Euro (Stand 2018).

Tipps für Museen in Amsterdam

Neben dem Anne Frank-Haus gibt es in Amsterdam noch zahlreiche weitere Museen unterschiedlicher Themen. Es lohnt sich, das reiche Angebot wahrzunehmen und mit einer Vorauswahl weitere Museen in Amsterdam zu besuchen. Immerhin können sieben Millionen Besucher im Jahr nicht irren. Und die Bandbreite ist groß, vom Rijksmuseum, dem Van Gogh Museum bis zum Stedelijk Museum gibt es von bildender Kunst über Film und Theater bis hin zu Fotografie eigentlich alles in den Museen von Amsterdam. Auch die kleineren Museen, wie das Heineken Museum, das Tropenmuseum Amsterdam oder das Hausboot Museum sind ein schöner Tipp. Für eine Reise mit Kindern nach Amsterdam lohnt aber besonders das NEMO, welches in einem markanten Gebäude, das einem Schiff ähnelt, untergebracht ist. Das Museum NEMO widmet sich naturwissenschaftlichen Experimenten zum Mitmachen. Ganz in der Nähe liegt zudem das Nationale Schifffahrtsmuseum Het Scheepvaartsmuseum. Und dann gibt es da natürlich noch die populären Erotik-, Marihuana- und Foltermuseen in Amsterdam, die eher unterhaltsamen Charakter haben.

Das Foltermuseum von Amsterdam liegt an der Gracht Singel 449 in der Nähe des Muntplein. Es ist recht dunkel und leider nicht barrierefrei. Zu sehen gibt es schaurige Szenen mit mittelalterlichen Foltergerätschaften sowie einige historische Aspekte zur Vergangenheit von Amsterdam. Das Erotikmuseum in Amsterdam Centrum stellt hingegen auf vier Stockwerken Objekte, Abbildungen und erotische Ansichtskarten aus und ist in ein altes Lagerhaus im Rotlichtviertel De Wallen von Amsterdam eingezogen. Dieses Kanalhaus aus dem 17. Jahrhundert steht in der Oudezijds Achterburgwal 54. Das Marihuana Museum ist ganz in der Nähe, in der Hausnummer 148.

Reisezeit und Wetter in Amsterdam

Die Museen sind die beste Wahl, wird man bei der Reise in Amsterdam von einem Regenschauer überrascht. Generell treffen Besucher der Hauptstadt der Niederlande aber auf mildes Wetter. Schnee liegt im Winter nur selten in Amsterdam und im Sommer wird es selten heißer als 20 Grad Celsius. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt ganzjährig bei 2:1 bis 3:1 Regentagen, doch sind es meist nur kurze, leichte Schauer, sodass Amsterdam das ganze Jahr über eine Reise wert ist. Am angenehmsten ist es aufgrund der Temperaturen von durchschnittlich 14 bis 16 Grad von Mai bis Mitte September. Für eine Städtereise mit Sightseein ist das die beste Reisezeit für Amsterdam und genau die richtige Temperatur, um nicht träge zu werden. Gemütliche Cafés, bilderbuchtaugliche Gewässer sowie Grünanlagen und Sehenswürdigkeiten, die Geschichte geschrieben haben: All das kann dann in Amsterdam genossen werden. Wann entdeckt ihr den Facettenreichtum der einwohnerstärksten Stadt der Niederlande und kommt zu Besuch nach Amsterdam? Findet gleich hier günstige Hotels in Amsterdam für eure nächste Reise nach Holland.

Amsterdam aus der Vogelperspektive


Quelle: Youtube.com/Jeffrey Lin

Do’s and Don’ts für eine Reise nach Amsterdam

Do’s in AmsterdamDon’ts in Amsterdam
· auf dem Bürgersteig gehen

· lokales Bier probieren

· in Amsterdam ein Fahrrad mieten

· ca. 10% Trinkgeld geben

· Herengracht und Prinsengracht bei Nacht entdecken

· offizielle Taxis, Bus und Bahn nutzen

· Marihuana nur in Coffeeshops konsumieren

· nicht auf der Radspur stehen

· nicht auf der Straße nach Drogen fragen

· nicht auf der Straße kiffen

· das Königshaus beleidigen

· im Rotlichtviertel Prostituierte fotografieren

· keine kotenlosen Cookies essen

· öffentlich mit Geld hantieren

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