Die schöne Stadt Canterbury liegt idyllisch am Fluss Stour in der Grafschaft Kent. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre imposante Kathedrale, den Sitz des Oberhaupts der Church of England. Freut euch auf mittelalterliche Gassen, gemütliche Bootsfahrten und spannende Ausflüge ins malerische Umland.
Überblick
Malerisch gelegen an den Ufern des Flusses Stour ist diese Destination seit langer Zeit ein bedeutendes religiöses Zentrum. Canterbury ist vor allem bekannt für seine Kathedrale, die der Sitz des Erzbischofs der Church of England ist. Zugleich findet ihr an diesem Ort ein quirliges Studentenstädtchen mit engen Kopfsteinpflastergassen, mittelalterlichen Fachwerkhäusern und einer lebendigen Café- und Pubszene. Wer England abseits von London entdecken möchte, erlebt hier die perfekte Mischung aus Geschichte, Kultur und britischem Charme.
Eine Fahrt mit dem Punt, dem traditionellen Stechkahn, auf dem Stour zeigt euch Canterbury aus einer ganz neuen Perspektive. Wer es aktiver mag, wandert entlang der alten Stadtmauer oder radelt durch die sanfte Hügellandschaft von Kent. Auch kulinarisch kommt ihr auf eure Kosten: Äpfel, frischer Cider und Austern aus Whitstable stehen ganz oben auf der Liste. Von diesem Ort aus sind zudem Ausflüge zu den berühmten weißen Kreidefelsen von Dover oder zum märchenhaften Leeds Castle schnell gemacht.

Sehenswürdigkeiten
Diese Destination ist reich an historischen Bauwerken, die teils zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Neben der weltberühmten Kathedrale warten unter anderem mittelalterliche Stadttore, klösterliche Ruinen und spannende Museen auf euch.
Canterbury Cathedral
Dieses Gotteshaus ist zweifellos das Herzstück der Stadt. Gegründet wurde die Kathedrale von Canterbury bereits 597 von dem Benediktinermönch Augustinus, und sie zählt damit zu den ältesten in England. Das heutige Gebäude stammt größtenteils aus dem elften bis 15. Jahrhundert und vereint gotische sowie romanische Baustile auf beeindruckende Weise. Weltberühmt wurde dieser Ort aufgrund der Ermordung von Erzbischof Thomas Becket 1170. Dadurch entstand der bekannte „Pilgrim’s Way“, der bis heute Pilger aus aller Welt anzieht.
Ein Besuch der Kathedrale von Canterbury lohnt sich aber nicht nur aufgrund ihrer bewegten Geschichte, über die ihr bei einer geführten Tour mehr erfahren könnt. Im Inneren erwarten euch filigrane Decken, kunstvolle Buntglasfenster und die Krypta, die Anfang des zwölften Jahrhunderts erbaut wurde und damit zu den ältesten Teilen der Kirche zählt. Nehmt euch Zeit für den Kreuzgang, der mit seinen steinernen Bögen einen wunderbar ruhigen Kontrast zum quirligen Stadtleben bietet. Abends finden regelmäßig Evensong-Gottesdienste statt, bei denen Chorgesang durch die hohen Gewölbe hallt – ein Erlebnis, das euch garantiert im Gedächtnis bleibt.

St Augustine's Abbey
Nur einen kurzen Spaziergang entfernt liegt die Ruine der St Augustine’s Abbey, die gemeinsam mit der Kathedrale zum UNESCO-Welterbe zählt. Gegründet wurde die Abtei im Jahr 598 von Augustinus von Canterbury, der im Auftrag des Papstes nach England kam, um das Christentum zu verbreiten. Im Zuge der Reformation im 16. Jahrhundert wurde das Kloster von Heinrich VIII. aufgelöst.
Heute spaziert ihr zwischen den eindrucksvollen Mauerresten und könnt euch mithilfe von Infotafeln und einem kostenlosen Audioguide vorstellen, wie prächtig die Anlage einst war. Besonders sehenswert sind die Gräber früherer Erzbischöfe, die an diesem Ort bestattet wurden. Das kleine Museum am Eingang zeigt Fundstücke aus den Ausgrabungen, darunter Schmuck, Keramik und Gewänder.

Westgate Towers
Bei den Westgate Towers handelt es sich um das größte noch erhaltene Stadttor in England. Der rund 18 Meter hohe Turm wurde im 14. Jahrhundert aus Kalkstein aus der Grafschaft Kent errichtet. Einst diente das imposante Bauwerk der Verteidigung, später wurde es sogar als Gefängnis genutzt. Heute erwartet euch im Inneren ein kleines Museum, das die bewegte Geschichte des Ortes sowie alte Waffen und Rüstungen zeigt. Von der Zinne aus genießt ihr einen herrlichen Blick über die Dächer und den Fluss Stour.
Direkt anschließend liegen die Westgate Gardens, eine der schönsten Grünanlagen der Stadt. Hier könnt ihr auf gepflegten Rasenflächen entspannen, während Enten und Schwäne gemächlich auf dem Stour vorbeiziehen. Besonders im Frühling verwandeln blühende Bäume und Beete den Park in ein farbenfrohes Fotomotiv. Von den Gärten aus starten auch viele der beliebten Punting-Touren, sodass sich ein Besuch ideal mit einer Bootsfahrt kombinieren lässt.

The Canterbury Tales Immersive Experience
Nicht nur für die Kathedrale ist Canterbury berühmt, der bekannte „Pilgrim’s Way“ ist eine weitere Besonderheit. Eben jener inspirierte „The Canterbury Tales“ und ein Besuch dieser Sehenswürdigkeit bringt euch die Geschichten von Geoffrey Chaucer aus dem 14. Jahrhundert auf unterhaltsame Weise näher. Mithilfe von Figuren, Klanginstallationen und stimmungsvoller Beleuchtung werdet ihr in die Welt mittelalterlicher Pilger versetzt, die einst von London zum Grab von Thomas Becket wanderten.
Die einzelnen Erzählungen, von der komischen bis zur derben Geschichte, werden nacherzählt und geben euch einen unterhaltsamen Einblick in Sprache, Humor und Alltag des damaligen Englands. Auch wenn ihr Chaucers Original nie gelesen habt, kommt hier keine Langeweile auf, denn die Inszenierung ist kurzweilig und für die ganze Familie geeignet. Der Rundgang eignet sich hervorragend als Schlechtwetter-Alternative oder als kulturelle Ergänzung zur Besichtigung der Kathedrale. Kombiniert den Besuch am besten mit einem Spaziergang durch die angrenzende High Street, die zu den belebtesten Einkaufsstraßen der Stadt zählt.
St Martin's Church
Nur wenige Gehminuten von der St Augustine’s Abbey entfernt steht die St Martin’s Church, die als älteste noch genutzte Pfarrkirche der englischsprachigen Welt gilt. Teile des Mauerwerks stammen sogar aus römischer Zeit. Bereits im sechsten Jahrhundert diente das Gebäude Königin Bertha, der christlichen Ehefrau des angelsächsischen Königs Æthelberht, als Gebetsstätte. Zusammen mit der Kathedrale und der Abtei bildet es das dritte Element des UNESCO-Weltkulturerbes von Canterbury.
Im Inneren erwartet euch trotz der bescheidenen Größe eine besondere Atmosphäre: Dicke Steinmauern, ein schlichtes normannisches Taufbecken und kunstvolle Buntglasfenster erzählen von der langen Geschichte des Ortes. Der kleine, von alten Bäumen gesäumte Friedhof lädt zu einem Spaziergang abseits des Trubels ein und bietet einen schönen Blick zurück auf die Kathedraltürme. Da die Kirche etwas außerhalb des Zentrums liegt, verirren sich deutlich weniger Touristen hierher, was einen Besuch angenehm und beschaulich macht.

Canterbury Roman Museum
Tief unter den Straßen der Innenstadt verbirgt sich das Canterbury Roman Museum, das euch auf spannende Weise in die Zeit zurückversetzt, als die Stadt unter dem Namen Durovernum Cantiacorum eine bedeutende römische Siedlung war. Es wurde direkt über den Überresten eines original erhaltenen Wohnhauses errichtet, dessen Mosaikböden ihr noch heute bestaunen könnt. Anhand von Fundstücken wie Münzen, Schmuck, Keramik und Werkzeugen bekommt ihr einen lebendigen Eindruck vom Alltag der damaligen Bewohner.
Besonders spannend sind die interaktiven Stationen, an denen ihr selbst ausprobieren könnt, wie ein römischer Markt funktionierte oder wie Legionäre ausgerüstet waren, was einen Besuch auch für Kinder äußerst kurzweilig macht. Die unterirdische Lage des Museums verleiht dem Ganzen eine authentische Atmosphäre, da ihr buchstäblich auf den Spuren der Vergangenheit wandelt. Ein Rundgang eignet sich hervorragend als kompakter, lehrreicher Programmpunkt zwischendurch, gerade an einem verregneten Nachmittag in Canterbury.
Aktivitäten
Neben den zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten hat Canterbury auch abseits der Geschichtsbücher einiges zu bieten. Ob entspannte Bootsfahrt, aktiver Küstenausflug oder gemütlicher Bummel durch die Stadt – es kommt garantiert jeder auf seine Kosten.
Punting auf dem Stour
Eine der beliebtesten Aktivitäten in Canterbury ist eine Fahrt mit dem sogenannten Punt, einem traditionellen flachen Stechkahn, der mit einer langen Stange durch das Wasser gestakt wird. Gleitet gemächlich über die Oberfläche des Stours, unter historischen Steinbrücken hindurch und vorbei an malerischen Fachwerkhäusern und den grünen Ufern der Westgate Gardens. Diese Perspektive vom Fluss aus zeigt euch Ecken, die ihr zu Fuß so nie entdecken würdet, etwa versteckte Gärten und private Hinterhöfe.
Die meisten Touren dauern etwa 40 bis 50 Minuten und werden von ortskundigen Guides begleitet, die euch unterhaltsame Anekdoten und historische Hintergründe zu den Gebäuden am Wasser erzählen. Auch spezielle Fahrten wie ein Ausflug mit Gruselgeschichten oder durch das Umland von Canterbury sind verfügbar.

Spaziergang entlang der Stadtmauer
Canterbury ist noch immer von Teilen seiner mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die einst zum Schutz vor Angreifern errichtet wurde. Ein Spaziergang entlang der gut erhaltenen Abschnitte führt euch einmal quer durch die Geschichte des Ortes und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf das historische Zentrum sowie die Kathedraltürme in der Ferne. Besonders sehenswert ist der Teil nahe der Dane John Gardens.
Der Park bietet weite Rasenflächen, alte Baumbestände sowie ein Denkmal zu Ehren von James Simmons, der die Anlage Ende des 18. Jahrhunderts neu gestalten ließ. Steigt die Stufen zum Hügel hinauf, um einen der schönsten Panoramablicke über Canterbury zu genießen. Die grüne Oase eignet sich hervorragend für ein Picknick oder eine kurze Verschnaufpause zwischen den Sightseeing-Stationen. Kombiniert euren Rundgang entlang der Stadtmauer am besten mit einem Abstecher zu den nahegelegenen Westgate Towers, um so einen vollständigen Eindruck von der einstigen Verteidigungsanlage zu bekommen.
Besuch in Dover
Rund eine halbe Stunde Fahrtzeit südöstlich von Canterbury liegt die Stadt Dover mit ihrer imposanten Burg. Diese thront hoch über den Dächern und blickt auf den Ärmelkanal sowie die berühmten weißen Kreidefelsen. Die Anlage wurde bereits im zwölften Jahrhundert errichtet und diente lange Zeit als strategischer Verteidigungspunkt. Im Zweiten Weltkrieg wurden die geheimen Tunnel der Festung als Kommandozentrale und Krankenhaus genutzt.
Heute findet ihr im Inneren spannende und interaktive Ausstellungen sowie originalgetreu eingerichtete Räume, die euch auf eine Reise in die Vergangenheit mitnehmen. Im Anschluss an die Burgbesichtigung bietet sich ein Spaziergang entlang der White Cliffs of Dover an, jener schroffen Kreidefelsen, die seit jeher als Symbol Englands gelten. Von den Klippen aus habt ihr an klaren Tagen sogar einen Blick bis zur französischen Küste.

Einen Tag am Meer verbringen
Von Canterbury aus erreicht ihr das Meer in rund 20 Minuten mit dem Auto. Das charmante Küstenstädtchen Whitstable ist bekannt für seine Austern und die bunten Fischerhäuschen. Schlendert an der Promenade entlang, vorbei an farbenfrohen Strandhütten und kleinen Restaurants, die Gerichte mit Meeresfrüchten mit Blick auf das Wasser servieren. Alternativ könnt ihr im Hafen auf dem Markt vorbeischauen, wo ebenfalls frischer Fang verkauft wird.
Historisch Interessierte sollten dem kleinen Whitstable Museum einen Besuch abstatten, das die Geschichte der Austernfischerei und der Seefahrt in der Region anschaulich erklärt. In der angeschlossenen Galerie könnt ihr zudem Bilder als Andenken erstehen. Jedes Jahr findet das beliebte Whitstable Oyster Festival statt, bei dem die ganze Stadt im Zeichen der berühmten Muscheln steht, inklusive Familienaktivitäten, Livemusik und kulinarischen Ständen.

Wandern im Umland von Kent
Die sanft hügelige Umgebung rund um Canterbury, bekannt als „Garden of England“, bietet zahlreiche Möglichkeiten für ausgedehnte Touren zu Fuß oder auf dem Rad. Der Fernwanderweg „North Downs Way“ führt in der Nähe der Stadt vorbei und verbindet diese mit malerischen Dörfern, Obstwiesen und Weinbergen der Region. Schon eine kurze Etappe zeigt euch die typische Landschaft von Kent mit ihren weiten Feldern, Hopfengärten und alten Oasthäusern, die zum Trocknen der Ernte genutzt wurden.
Auch der „Crab and Winkle Way“, ein etwa 12 Kilometer langer, überwiegend flacher Rad- und Wanderweg, verbindet Canterbury mit dem Küstenort Whitstable und folgt dabei der Trasse einer der ersten Eisenbahnstrecken Großbritanniens. Diese führt größtenteils durch Wälder und ruhige Landschaften. Einen Drahtesel könnt ihr euch problemlos in der Stadt ausleihen. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, findet in der Umgebung auch kürzere Routen wie im Blean Woods, einem Naturschutzgebiet, das für seine Schmetterlinge bekannt ist.
Ausflug zum Leeds Castle
Wenn ihr eure England-Reise mit einer Schlossbesichtigung verbinden möchtet, seid ihr hier an der richtigen Adresse. Etwa 50 Kilometer von Canterbury entfernt befindet sich Leeds Castle. Die Burg erhebt sich malerisch auf einer Insel inmitten eines Sees. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1119 zurück, später diente sie unter anderem als Residenz für sechs englische Königinnen sowie als Palast von Heinrich VIII. Im Inneren erwarten euch prunkvoll eingerichtete Räume, kostbare Gemälde und Möbelstücke aus verschiedenen Jahrhunderten.
Rund um das Schloss erstreckt sich ein weitläufiger Park mit einem Labyrinth aus Eibenhecken, einem versteckten Grottengang sowie liebevoll angelegten Gärten, die je nach Jahreszeit in unterschiedlichsten Farben erblühen. Besonders bei Familien beliebt ist das Greifvogelzentrum, in dem es regelmäßig Flugshows mit Falken, Eulen und Habichten gibt. Im Sommer finden auf dem Gelände zudem Open-Air-Veranstaltungen wie Konzerte oder Filmvorführungen statt.

Reise-Infos
Damit eure England-Reise nach Canterbury und in die Grafschaft Kent zu einem vollen Erfolg wird, haben wir euch in den folgenden Abschnitten die wichtigsten Informationen rund um die Anfahrt, kulinarische Highlights und Unterkünfte zusammengestellt.
Ideale Reisezeit und Reisedauer
Ein Besuch in Canterbury lohnt sich vor allem zwischen Mai und September: In diesen Monaten herrscht ein mildes und sonniges Wetter, ideal für ausgedehnte Stadtspaziergänge, Punting-Touren und Ausflüge an die Küste. Der Frühling punktet mit blühenden Gärten und weniger Touristen als in der Hauptsaison. Ein weiteres Highlight ist das bekannte Canterbury Festival im Oktober, dann ist jedoch mit kühleren Temperaturen und gelegentlichem Regen zu rechnen. Auch die Vorweihnachtszeit hat ihren Reiz, wenn sich das historische Zentrum mit Lichterketten und Weihnachtsmärkten in eine stimmungsvolle Kulisse verwandelt.
Für einen Besuch der Stadt selbst reichen zwei bis drei Tage vollkommen aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu erkunden. Wer zusätzlich Ausflüge nach Dover, Whitstable oder zum Leeds Castle unternehmen möchte, sollte den Aufenthalt auf bis zu eine Woche ausdehnen. So lässt sich Canterbury ideal mit einer Rundreise durch Kent oder einem Städtetrip nach London kombinieren, das nur etwa anderthalb Stunden entfernt liegt.

Anreise und Fortbewegung vor Ort
Die Anreise nach Canterbury gestaltet sich unkompliziert, da sich der Ort verkehrsgünstig im Südosten Englands befindet. Am bequemsten fliegt ihr zunächst in die britische Hauptstadt, wobei sich die Flughäfen Gatwick und Stansted aufgrund der guten Bahnanbindung besonders anbieten. Von Victoria Station und St Pancras bringen euch regelmäßig Züge an euer Ziel. Auch eine Anfahrt über den Eurotunnel oder die Fähre von Calais nach Dover sind beliebte Optionen, insbesondere wenn ihr mit dem eigenen Auto unterwegs seid.
In Canterbury selbst erkundet ihr die kompakte Altstadt am besten bei einem Spaziergang. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen alle in fußläufiger Entfernung zueinander. Für Ausflüge ins Umland, etwa nach Whitstable oder zum Leeds Castle, empfiehlt sich entweder ein Mietwagen oder die gut ausgebauten Regionalzüge und Busse.
Essen und Spezialitäten
Kent gilt nicht umsonst als „Garden of England“, denn die Grafschaft ist bekannt für ihre Obstwiesen und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse. Probiert unbedingt die zahlreichen Apfelsorten aus der Region sowie den daraus hergestellten Cider, der in vielen Pubs der Stadt ausgeschenkt wird. Auch Hopfen wird rund um Canterbury angebaut, weshalb es eine wachsende Craft-Beer-Szene mit kleinen, lokalen Brauereien gibt. Ein absolutes Muss ist ein Ausflug nach Whitstable, um dort frische Austern direkt aus der Bucht zu kosten, gerne begleitet von einem Glas Weißwein oder Champagner.
In den urigen Pubs Canterburys solltet ihr euch traditionelle britische Gerichte wie Fish and Chips, Shepherd’s Pie oder einen deftigen Sunday Roast mit Yorkshire Pudding nicht entgehen lassen. Für den Nachmittag empfiehlt sich ein klassischer Cream Tea, bestehend aus Scones, Clotted Cream und Marmelade, serviert mit einer Tasse englischem Tee. Auf dem Wochenendmarkt im Goods Shed findet ihr zudem lokale Käsesorten, frische Backwaren und weitere Spezialitäten aus der Region. Wer es süß mag, sollte unbedingt einen Kentish Cobnut Cake mit Haselnüssen probieren.
Hotels und Unterkünfte
Wer zentral wohnen möchte, um alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen zu können, findet in der Altstadt zahlreiche charmante Boutique-Hotels sowie Häuser international bekannter Ketten. Für einen besonders stilvollen Aufenthalt bieten sich Unterkünfte in unmittelbarer Nähe der Kathedrale an, von denen aus ihr morgens direkt auf die imposanten Türme blicken könnt. Auch urige Bed & Breakfasts sind in Canterbury weit verbreitet und bestechen durch ihren persönlichen Service sowie ein reichhaltiges englisches Frühstück.
Wer etwas außerhalb des Zentrums übernachten möchte, findet in der Umgebung gemütliche Cottages und umgebaute Bauernhöfe, die einen ruhigeren Aufenthalt mit direktem Zugang zur Natur ermöglichen. Egal, für welche Option ihr euch entscheidet, die kurzen Wege in der kompakten Stadt garantieren, dass ihr von überall aus schnell mitten im Geschehen seid.
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