See Bayerischer Wald

Die schönsten Seen im Bayerischen Wald entdecken.

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Seen im Bayerischen Wald

Der Bayerische Wald ist ein eindrucksvolles Mittelgebirge, das sich nach der letzten Eiszeit herausgebildet hat. Dass das beliebte Freizeit- und Wandergebiet auch eine idyllische Seenlandschaft zu bieten hat, wissen die wenigsten Gäste.

Als vor vielen Millionen Jahren die Gletscher im heutigen bayerischen Wald dahin schmolzen, gruben sich die Moränen tief in die Erdschichten des Geländes ein. So entstand nicht nur ein imposantes Mittelgebirge, dessen Gipfel Wanderer und Skibegeisterte aus aller Welt anlocken, sondern auch eine attraktive Seenlandschaft, die in einzigartiger Weise in die entstehenden Urwälder eingebunden war.
Einer der beeindruckenden Seen, die so entstanden, ist der Arbersee am Fuße des großen Arbers. In nur einer halben Stunde kann der Waldsee auf einem Rundwanderweg erkundet werden. Mit einer Fläche von fast acht Hektar und stattlichen fünfzehn Metern Tiefe ist der einstige Moorsee ein dunkler Vorbote der Mischwälder, die hinter seinem Rücken steil aufsteigen. Seit vielen Jahrzehnten gilt der Arbersee als Naturschutzgebiet. Eine besondere Attraktion für die vielen Gäste, die ihn mit dem Tretboot erkunden können, sind die schwimmenden Moorinseln. Sie dürfen nicht betreten werden und stellen eine Besonderheit dar, die infolge der Holzdrift in früheren Jahrhunderten entstanden ist. Am Arbersee liegt idyllisch eine traditionsreiche Gaststätte, die auch den Tretbootverleih verwaltet. Für die kleinen Gäste lockt nebenan ein historischer Märchenwald mit fantasievollen Gestalten und Geschichten. Hier entscheidet sich, ob Urlauber noch den mittelschweren Aufstieg zum Großen Arber auf sich nehmen wollen, dessen Wanderweg direkt am See beginnt oder lieber doch mit der Arberseilbahn bequem zum Gipfel auffahren.
Ein weiteres Eiszeitrelikt ist der Rachelsee am Fuße des großen Rachels. Auch er ist ein eiszeitlicher Karsee, durch Moränen entstanden und an einer steilen Seewand angelehnt. Da er mitten im Naturschutzgebiet liegt, ist am Rachelsee ein beeindruckendes Naturerlebnis garantiert. Seit 1950 hat sich der Bayerische Wald hier zum Urwald gewandelt. Wanderer können den See ausschließlich über einen Urwaldlehrpfad umrunden, da seit Jahrzehnten kein Baum mehr gefällt wurde und der Wald sich selbst überlassen ist. Natur pur wie vor tausenden von Jahren, der Rachelsee ist gelebte Geschichte!

Seen zum Genießen und Toben

Schon immer haben die Bewohner des bayerischen Waldes Seen auch zur Bewirtschaftung genutzt. Entstanden sind so zahlreiche Stauseen, einige davon sind viele hundert Jahre alt, wie der Dreiburgensee oder der Freudensee. Gerade die historischen Stauseen zeichnen sich durch eine geringe Tiefe und einen hohen Fischreichtum aus, Angler sind hier herzlich willkommen. Bei Bootsfahrten über den See kann meist eine sehr natürliche Flora und Fauna bestaunt werden, während kleine und große Badegäste sich über die Gelegenheit freuen, sich in den Badeseen abzukühlen. Meist verfügen die Badeseen über Bootsanlegestellen und traditionelle Gasthäuser, die mit bayerischen Schmankerln hungrige Badegäste verköstigen. Auch die neueren Stauseen wie der Rannasee, der Stausee Oberilzmühle und der Eginger See sind zum Baden geeignet. Manche davon sind mit bis zu fünfzehn Metern Wassertiefe vor allem für routinierte Schwimmer interessant, während gerade der Eginger See oder der Saldenburger See mit einem flachen Einstieg ins Wasser und wunderbaren Liegeflächen locken. Auf Rundwanderwegen lassen sich die angestauten Seen meist bequem erkunden, Gaststätten und Spielplätze bieten dabei willkommene Pausen. Viele der angelegten Wege sind auch für Kinderwägen oder Rollstühle kein Problem und auch Familien, die einen Fahrradurlaub geplant haben, können gerade an heißen Tagen an den Seeufern entspannte Touren unternehmen. Die kleineren Seen werden im Bayerischen Wald auch zur Winterzeit genutzt. Der Freudensee bei Hauzenberg wurde vor hunderten von Jahren zum Betrieb einer Hammermühle angelegt. Nun ist er im Sommer für das Badevergnügen und idyllische Spaziergänge zuständig, während zur Winterzeit die Eisstockschützen und Schlittschuhläufer ihr Glück auf dem See versuchen. Bei Gästen und Anwohnern sind die Gewässer als Naherholungsgebiete gleichermaßen beliebt.