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Die besten Seen und Flüsse

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Angeln am Bodensee

Der Bodensee setzt sich aus dem Obersee und Untersee sowie einem Flussabschnitt, der beide verbindet, zusammen. Seine unterschiedlichen Gewässer und zahlreiche Fischarten bieten Anglern paradiesische Verhältnisse.

Regeln und Fischereierlaubnis

Wichtig ist, sich bei der jeweiligen Gemeinde oder Stadt eine Angelerlaubnis zu besorgen, wenn man am Bodensee angeln möchte. Auch in Angelgeschäften kann der Schein erworben werden. Die Regelungen für das Angeln sind am Bodensee je nach Region sehr unterschiedlich. Neben den Gebühren sollten Angler sich auch über das Fischrecht am Bodensee informieren. Wichtig sind die örtlichen Gegebenheiten der zulässigen Fanggebiete, die Schonzeiten und die Mindestmaße der geangelten Fische. Grundsätzlich darf im gesamten See nur tagsüber eine Stunde vor Sonnenaufgang bis zu einer Stunde nach Sonnenuntergang geangelt werden. Eine Ausnahme bietet der Aalfang, der vom Ufer aus stattfindet - dieser ist bis 01.00 Uhr nachts erlaubt. Wer vom Boot aus angeln möchte, sollte im Besitz einer Fischereierlaubniskarte sein. Kinder bis zu 10 Jahre dürfen immer nur in Begleitung eines Erwachsenen, der im Besitz eines Fischereischeines ist, angeln. Jugendliche bis 16 Jahre bekommen einen sogenannten Jugendfischereischein ausgehändigt und angeln stets in Begleitung eines erwachsenen Anglers.

Die besten Angelmöglichkeiten

Am Bodensee gibt es viele schöne Orte zum Angeln, sowohl vom Ufer aus als auch auf dem Wasser vom Boot aus. Beliebte Plätze sind Kressborn, Meersburg, Kreuzlingen und Konstanz - hier bieten sich hervorragende Angelmöglichkeiten. Die Highlights für das Angeln vom Ufer aus sind in der Regel die Flussmündungen. Durch angespülte Insekten und Nährstoffe werden die Fische geradezu magisch angezogen. Auch die langen Stege an Häfen sind geeignet für Angler, hier halten sich Friedfischschwärme und hungrige Raubfische gleichermaßen auf. Auf der deutschen Seite des Bodensees befinden sich vier lukrative Angelstellen. Das sind Fischbach, Rotach, Schussen und Argen. Hier findet der Angelfreund Edelfische wie Kretzer und Felchen, Seeforelle und Seesaibling, Hecht und Zander sowie Aale und Friedfische, auch Weißfische genannt. Österreich, die Schweiz und Bayern halten ebenfalls hervorragende Angelplätze bereit. Beispielsweise Bregenz ist ein wichtiger Insidertipp auf der österreichischen Seite. Hier wird nicht nur Aal geangelt, sondern auch die Regenbogenforelle, Äsche, Hecht, Barsch, Karpfen, Maräne, Saibling und Seeforelle sowie Weißfische und Zander. Das Seeufer ist weitgehend frei und gut zugänglich. Das Anglerrevier bietet durch die einmündenden Gewässer beste Möglichkeiten zum Angeln vom Ufer und auch vom Boot aus.

Die Zuflüsse dürfen innerhalb der Fischereigrenze im Mündungsbereich befischt werden. Ein besonders abwechslungsreiches Fischrevier mit einer großen Vielfalt an Fischen ist im Hafenbecken zu finden. Weiter gibt es hier die Lochau-Mündung im Bereich Obersee - die Angelstelle gehört mit zu den am meisten besuchten Plätzen am Bodensee. In der Schweiz braucht man zum Angeln im Bodensee vom Ufer aus für eine gängige Angel mit einfachem Haken und festem Schwimmer, Pose, Zapfen und Boje und toten Ködern keine Angelerlaubnis. Auf der gesamten Schweizer Uferstrecke bieten sich gute Angelstehplätze vom Ufer aus an. Hier rechnen Hobby- und auch Profiangler zu jeder Zeit mit guten Fängen. Vor allem Aale, Kretzer und Brachse werden gefangen. Der Untersee gehört zur bayrischen Seite und es gibt einen besonderen Fischereierlaubnisschein für dieses Gebiet. Das ist dadurch bedingt, dass hier eine zusätzlich private Fischereiverordnung gilt - ein örtlicher Fischereierlaubnisschein wird benötigt. Ein bekanntes Gebiet an der bayrischen Seite ist Lindau - hier werden Bitterling, Kaulbarsch und Gründling gefangen. Am Untersee befindet sich ein Informationsstand für Touristen, der den Angler über die zulässigen Fanggebiete und dafür notwendige Scheine informiert.