Nordfrankreichs Schönheiten


Zwischen dramatischen Steilküsten, idyllischen Fischerdörfern, beeindruckenden Kathedralen und einer kulinarischen Tradition, die euch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, erwartet euch in Nordfrankreich ein authentisches Erlebnis abseits der bekannten Pfade. Lasst euch von der Herzlichkeit der Menschen und der rauen Schönheit dieser Landschaft verzaubern.

Überblick

Ihr steht auf einer windumtosten Klippe, unter euch donnern die Wellen der Opalküste gegen den Fels, und der salzige Meeresduft weht euch um die Nase. Am nächsten Tag schlendert ihr durch kopfsteingepflasterte Gassen einer mittelalterlichen Stadt, genießt ein fluffiges Croissant in einem gemütlichen Café oder bewundert gotische Meisterwerke der Architektur. Nordfrankreich ist eine Region der Kontraste. Hier treffen maritime Traditionen auf flämisches Erbe und bewegende Kriegsgeschichte auf jede Menge lebendige Gegenwart.

Die unmittelbare Umgebung überrascht mit weltberühmten Kunstmuseen, Sterneküche zu erschwinglichen Preisen und Landschaften, die Maler wie Monet inspirierten. Ob ihr Kulturbegeisterte, Naturliebhaber oder Genussmenschen seid: Der Norden Frankreichs hält für jeden von euch unvergessliche Erlebnisse bereit.

Nordfrankreich Mohnfelder
Willkommen in Nordfrankreich

Städte und Orte

Nordfrankreich besticht durch eine bemerkenswerte Vielfalt an Highlights, die alle ihren ganz eigenen Charme besitzen. Von pulsierenden Metropolen mit internationalem Flair bis hin zu verschlafenen Fischerdörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint, findet ihr hier die perfekte Kulisse für euren Traumurlaub. Flämische Einflüsse prägen die Architektur vieler Städte mit ihren charakteristischen bunten Giebelhäusern, während elegante Boulevards vom französischen Savoir-vivre erzählen.

Lille

Lille ist eines dieser Reiseziele in Nordfrankreich und wird euch vom ersten Moment an in seinen Bann ziehen. Die Hauptstadt der Region Hauts-de-France vereint französische Eleganz mit flämischer Gemütlichkeit auf einzigartige Weise. Schlendert durch das historische Viertel Vieux-Lille mit seinen prächtigen Bürgerhäusern aus rotem Backstein, deren reich verzierte Fassaden von der wohlhabenden Vergangenheit als Handelszentrum zeugen. Der Grand’Place bildet das pulsierende Herz der City. Hier reihen sich lebhafte Brasserien aneinander, und das Treiben der Einheimischen lädt zum Verweilen ein.

Auch kulturell hat Lille einiges zu bieten: Das Palais des Beaux-Arts beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Frankreichs mit Meisterwerken von Rubens, Goya und Delacroix. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch während der berühmten Braderie de Lille im September. Europas größter Flohmarkt verwandelt die gesamte Stadt in ein einziges Fest. Was Lille außerdem auszeichnet, ist seine strategische Lage: In nur einer Stunde erreicht ihr von hier aus Paris, Brüssel oder London mit dem Hochgeschwindigkeitszug. Damit eignet sich die Stadt perfekt als Ausgangspunkt für eure Erkundungstouren.

Nordfrankreich Lille
Shopping, Kultur, Geschichte und viel zum Staunen

Rouen

Auch Rouen ist eine der schönen Städte, die zu Nordfrankreich gehören. Der Ort in der Normandie wird euch mit mittelalterlicher Atmosphäre und reichem kulturellen Erbe begeistern. Der Beiname „Stadt der hundert Kirchtürme“ kommt nicht von ungefähr. Überall erheben sich gotische Spitzen in den Himmel, allen voran die atemberaubende Kathedrale Notre-Dame. Claude Monet war so fasziniert von diesem Bauwerk, dass er es in seiner berühmten Gemäldeserie zu verschiedenen Tageszeiten verewigte.

Geschichte begegnet euch in Rouen auf Schritt und Tritt: Auf dem Place du Vieux-Marché wurde Jeanne d’Arc verbrannt, heute erinnert eine moderne Kirche an die französische Nationalheldin. Streift durch die engen Gassen der Altstadt, vorbei an über 2.000 liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, die ein lebendiges Bild des mittelalterlichen Frankreichs zeichnen. Besonders stimmungsvoll ist die astronomische Uhr Gros-Horloge.

Nordfrankreich Rouen
Ein Abstecher nach Rouen

Boulogne-sur-Mer

Dieser authentische Küstenort an der Opalküste verbindet maritimes Flair mit einer faszinierenden Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Die befestigte Oberstadt thront majestätisch auf einem Hügel und ist vollständig von mittelalterlichen Mauern umgeben. Ein Spaziergang auf den Wällen bietet euch einen Weitblick über den Hafen.

Im Herzen der Altstadt entdeckt ihr die Basilika Notre-Dame mit ihrer markanten Kuppel, sowie das imposante Schloss-Museum mit seinen Sammlungen zur Regionalgeschichte. Das absolute Highlight für Familien und Meeresbegeisterte ist Nausicaá. Eines der größten Meeresaquarien Europas. Hier taucht ihr ein in die faszinierende Unterwasserwelt und begegnet Haien, Rochen und tausenden anderen Exoten. Nach dem unterhaltsamen Besuch locken die Lokale rund um den Hafen mit fangfrischen Austern, Muscheln und dem besten Fisch, den ihr je probiert habt.

Amiens

Und noch ein weiteres Exemplar der schönsten Orte in Nordfrankreich: Das verwunschene Amiens wird euch mit seiner majestätischen Kathedrale den Atem rauben. Sie ist die größte gotische Kirche Frankreichs und ein UNESCO-Weltkulturerbe, das ihr unbedingt gesehen haben müsst. Das Innere fasst mit einer Höhe von 42 Metern das doppelte Volumen von Notre-Dame in Paris und die filigranen Steinmetzarbeiten der Fassade zeugen von der Meisterschaft mittelalterlicher Handwerkskunst. Besonders magisch wird es an den Sommerabenden, wenn eine spektakuläre Lichtshow die Farbenpracht der Skulpturen wieder zum Leben erweckt.

Die Hortillonnages, ein Labyrinth aus schwimmenden Gärten und von Kanälen durchzogenen Inseln, bilden eine grüne Oase mitten in der Stadt. Bei einer Bootsfahrt gleitet ihr durch dieses einzigartige Paradies, das seit dem Mittelalter von Gärtnern bewirtschaftet wird. Im lebhaften Viertel Saint-Leu reihen sich bunte Häuser an malerischen Kanälen.

Nordfrankreich Amiens
Sightseeing in Amiens

Sehenswürdigkeiten

Von mittelalterlichen Festungen über bewegende Gedenkstätten bis hin zu natürlichen Wundern: In Nordfrankreich erwartet euch eine Vielfalt an Attraktionen, die jeden Geschmack bedient. Egal, ob ihr euch für Architektur, Geschichte oder Naturschönheiten begeistert. Die folgenden Highlights solltet ihr auf keinen Fall verpassen.

Die Kreidefelsen von Étretat

Reist zur unumstritten schönsten Küste in Nordfrankreich und genießt einen Anblick, der euch sprachlos machen wird. Die Kreidefelsen von Étretat gehören zu den spektakulärsten Naturwundern des Landes und haben schon Künstler wie Monet, Courbet und Maupassant inspiriert. Die gewaltigen weißen Klippen ragen bis zu 90 Meter über dem türkisblauen Meer empor, und der berühmte Felsbogen Porte d’Aval sieht aus wie ein steinerner Elefant, der seinen Rüssel ins Wasser taucht.

Ein Wanderweg führt euch entlang der Klippenkante zu verschiedenen Aussichtspunkten, von denen jeder einzelne ein perfektes Fotomotiv bietet. Besonders empfehlenswert ist der Aufstieg zur Kapelle Notre-Dame de la Garde, von wo aus ihr beide berühmten Felsformationen (Porte d’Aval und Porte d’Amont) überblicken könnt. Unten am Strand, eingerahmt von den majestätischen Klippen, könnt ihr nach besonderen Kieselsteinen suchen oder einfach die kraftvolle Atmosphäre dieses weltberühmten Ortes auf euch wirken lassen.

Nordfrankreich Kreidefelsen
Bei vielen auf der Bucketlist

Gedenkstätten der Schlachtfelder

Hier erwartet euch eine tief bewegende Erfahrung, die die Schrecken des Krieges und die Bedeutung des Friedens eindringlich vor Augen führt. Die Region um die Somme und Flandern war Schauplatz einiger der blutigsten Schlachten der Menschheitsgeschichte, und heute erinnern zahlreiche Denkmäler und Friedhöfe an die Millionen von Soldaten.

Das Historial de la Grande Guerre in Péronne bietet eine eindrucksvolle und ausgewogene Darstellung des Geschehens aus französischer, deutscher und britischer Perspektive. Besonders ergreifend ist ein Besuch des Mémorial de Thiepval, des größten britischen Kriegsdenkmals, auf dem die Namen von über 72.000 vermissten Soldaten eingraviert sind. Die endlosen Reihen weißer Kreuze auf den Friedhöfen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Trotz der schweren Thematik sind diese Orte keine düsteren Plätze. Sie strahlen eine stille Würde aus und laden zur Reflexion ein.

Zitadelle von Montreuil-sur-Mer

Lasst euch von dem Namen nicht täuschen. Montreuil-sur-Mer liegt heute einige Kilometer vom Atlantik entfernt, doch das macht dieses mittelalterliche Juwel nur noch faszinierender. Die vollständig erhaltene Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert umschließt ein bezauberndes Städtchen, das Victor Hugo so sehr verzauberte, dass er es als Handlungsort für seinen Roman „Les Misérables“ wählte.

Die Zitadelle selbst thront majestätisch über der Stadt und bietet bei einem Rundgang auf den mächtigen Wällen einen herrlichen Ausblick auf die Hügellandschaft der Côte d’Opale. Innerhalb der Mauern schlängeln sich kopfsteingepflasterte Gassen vorbei an Fachwerkhäusern, kleinen Kunstgalerien und gemütlichen Restaurants. Besonders stimmungsvoll ist ein Besuch am Markttag, wenn die Einheimischen ihre frischen Produkte anbieten. Die perfekte Gelegenheit, um nach einem schönen Souvenir aus Frankreich zu stöbern.

Montreuil sur Mer
Pure Postkartenidylle!

Das Louvre-Lens

Auch für Kunstliebhaber ist Nordfrankreich sehenswert: Im ehemaligen Bergbaustädtchen Lens hat der Pariser Louvre eine spektakuläre Zweigstelle eröffnet, die euch begeistern wird. Das von den japanischen Architekten SANAA entworfene Gebäude ist selbst ein Kunstwerk. Ein fließender, lichtdurchfluteter Bau, der sich elegant in die umgebende Parklandschaft einfügt. Hier erlebt ihr Meisterwerke aus 5.000 Jahren Kunstgeschichte in einer völlig neuen Atmosphäre, fernab der Besuchermassen des Pariser Mutterhauses.

Die Galerie du Temps präsentiert über 200 Werke in chronologischer Ordnung in einem einzigen, 120 Meter langen Raum. Von antiken mesopotamischen Skulpturen über mittelalterliche Schätze bis hin zu Gemälden von Delacroix. Der Clou: Der Eintritt zur Dauerausstellung ist kostenlos. Das Museum hat zudem einen wichtigen sozialen Aspekt, denn es brachte kulturelles Leben in eine Region, die unter dem Niedergang der Kohleindustrie gelitten hatte.

Aktivitäten

Die Region ist ein wahres Eldorado für Aktivurlauber und Entdecker. Freut euch auf Wassersport, Wanderungen und jede Menge kulturelle Erlebnisse, die eure wohlverdiente Auszeit in Frankreich garantiert bereichern werden.

Strandsegelfahren an der Opalküste

Habt ihr schon einmal von Char à Voile gehört? Diese aufregende Sportart, auch Strandsegelfahren genannt, ist an der Opalküste eine wahre Institution. Die breiten, festen Sandabschnitte zwischen Calais und Berck bieten ideale Bedingungen, um mit einem dreirädrigen Segelwagen über den Boden zu düsen. Der Wind peitscht euch um die Ohren. Ein Adrenalinkick, den ihr so schnell nicht vergessen werdet. Zahlreiche Schulen entlang der Küste bieten Einführungskurse für Anfänger an, bei denen ihr schon nach kurzer Einweisung selbst das Segel in die Hand nehmen könnt. Keine Sorge, die Sportart ist sicherer, als sie aussieht, und schon nach wenigen Versuchen habt ihr den Dreh raus. Besonders beliebt sind die Strände von Hardelot, Le Touquet und Berck, wo die Bedingungen nahezu ganzjährig ideal sind.

Nordfrankreich Strandsegeln
Dem Horizont entgegen

Wandern auf dem GR21

Der Fernwanderweg GR21 führt euch entlang einer der spektakulärsten Küstenlandschaften Europas und ist ein Traum für Naturliebhaber. Von Le Tréport bis Le Havre schlängelt sich der Weg über 180 Kilometer an der Alabasterküste entlang, vorbei an dramatischen Kreidefelsen, durch idyllische Fischerdörfer und über blühende Weiden. Jeder Abschnitt bietet neue Überraschungen und Panoramen, die euch immer wieder innehalten lassen werden.

Ihr müsst nicht die gesamte Strecke wandern. Der Weg lässt sich wunderbar in Tagesetappen aufteilen. Besonders beliebt ist der Abschnitt zwischen Étretat und Fécamp, der euch an einigen der berühmtesten Aussichtspunkte vorbeiführt. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter mild ist und die Klippen in sattem Grün erstrahlen. Unterwegs passiert ihr charmante Dörfer, in denen ihr einkehren und die lokale Küche probieren könnt.

Strandtage in Nordfrankreich

In Nordfrankreich kann man natürlich auch baden. Auch wenn die Region nicht mit mediterranem Klima lockt, hat die Küste einige traumhafte Strände zu bieten, die euch begeistern werden.

  • Der elegante Badeort Le Touquet-Paris-Plage verzaubert mit seinem kilometerlangen, feinsandigen Strand.
  • In Wimereux erwartet euch ein charmanter Familienstrand, eingerahmt von zahlreichen bunten Strandhütten.
  • Die wilden Dünenstrände bei Berck-sur-Mer sind ein Paradies für Naturliebhaber und Wassersportler gleichermaßen.
  • Wer es dramatischer mag, wird die Strände unterhalb der Kreidefelsen von Étretat und Varengeville lieben.
  • An der Baie de Somme locken endlose Sandstrände, die bei Ebbe zu ausgedehnten Spaziergängen einladen.
Nordfrankreich Strand
Erholung an der Le Touquet-Paris-Plage

Kajakfahren in der Baie de Somme

Die Baie de Somme ist eines der schönsten Naturschutzgebiete Frankreichs und lässt sich am besten vom Wasser aus erkunden. Bei einer atemberaubenden Kanufahrt gleitet ihr durch das Labyrinth aus Wasserläufen, Sandbänken und Salzwiesen, die dieses einzigartige Ökosystem ausmachen. Das Besondere: Hier lebt eine der größten Robbenkolonien des Landes, und mit etwas Glück begegnet ihr den neugierigen Tieren, die oft ganz nah an die Boote heranschwimmen. Geführte Touren werden von lokalen Anbietern organisiert, die euch sicher durch die Gewässer navigieren und dabei faszinierende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt der Bucht geben.

Reise-Infos

Damit eure Reise nach Frankreich reibungslos verläuft und ihr das Beste aus eurem Urlaub herausholen könnt, haben wir hier die wichtigsten praktischen Informationen für euch zusammengestellt. Denn gut vorbereitet ist schon halb im Sonnenschein.

Ideale Reisezeit und Reisedauer

Der Frühling von April bis Juni ist ideal für einen Besuch in Nordfrankreich: Die Kreidefelsen erstrahlen vor saftig grünen Wiesen und die Temperaturen sind angenehm mild. Der Sommer lockt mit warmem Wetter und langen Tagen.  Perfekt für Strandaktivitäten und ausgedehnte Wanderungen. Allerdings sind Juli und August auch die touristisch geschäftigsten Monate, besonders an der Küste. Der Herbst von September bis November hat seinen ganz eigenen Zauber. Auch der Winter ist ausgesprochen reizvoll. Die Städte sind weihnachtlich geschmückt, und ihr könnt die Attraktionen ohne Gedränge genießen.

Was die Reisedauer betrifft: Für einen ersten Überblick sind sieben bis zehn Tage ideal. So habt ihr ausreichend Zeit, sowohl die Küste als auch einige Städte im Landesinneren zu erkunden. Wer tiefer eintauchen möchte, sollte zwei Wochen einplanen, um auch abgelegene Winkel zu entdecken.

Nordfrankreich Kind Winter
Auch im Winter eine pure Freude

Anreise und Fortbewegung vor Ort

Euer Trip nach Nordfrankreich könnte kaum einfacher sein. Von Deutschland aus erreicht ihr die Region bequem mit dem Auto über gut ausgebaute Schnellstraßen. Lille liegt nur etwa drei Stunden von Köln entfernt. Beachtet, dass auf französischen Autobahnen Mautgebühren anfallen. Noch entspannter reist ihr mit dem Zug. Der Thalys verbindet Köln und Aachen direkt mit Lille, und von dort habt ihr Anschluss an das französische TGV-Netz. Auch Flüge sind eine Option. Die Flughäfen Lille, Paris-Charles de Gaulle oder sogar Brüssel sind gute Ausgangspunkte für Entdeckungen.

Vor Ort empfiehlt sich für maximale Flexibilität ein Mietwagen, besonders wenn ihr die ländlichen Gebiete und kleinere Dörfer erkunden möchtet. Die Ausschilderung ist leicht verständlich. Für Städtetrips sind die Züge des TER-Regionalnetzes eine praktische Alternative. Sie verbinden die wichtigsten Städte zuverlässig und kostengünstig. In den größeren Orten wie Lille, Rouen oder Amiens kommt ihr auch ohne Auto bestens zurecht: Öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleihsysteme und die fußgängerfreundlichen Altstädte machen die Erkundung zum Vergnügen.

Essen und Spezialitäten

Bereitet euch auf kulinarische Höhenflüge vor, denn Nordfrankreich ist ein Paradies für Genießer. Die Küche dieser Region verbindet französische Raffinesse mit deftigen flämischen Einflüssen und den frischen Schätzen des Meeres zu einer unwiderstehlichen Mischung. Probiert die berühmten Moules-frites, saftige Miesmuscheln in cremiger Soße mit knusprigen Pommes. Austern, Garnelen und fangfrischer Fisch direkt aus dem Ärmelkanal sind an der Küste ein Muss.

Im Landesinneren erwarten euch herzhafte Gerichte wie die Carbonnade flamande, ein langsam geschmorter Rindfleischeintopf mit Bier und Lebkuchen, oder das Welsh, ein üppiges Käse-Bier-Gericht auf Toast. Die Region ist auch für ihre Käsevielfalt bekannt: Der Maroilles mit seinem intensiven Aroma, die mildere Boulette d’Avesnes oder der cremige Mimolette.

Hotels und Unterkünfte

In den größeren Städten wie Lille, Rouen oder Amiens findet ihr von gemütlichen Boutique-Hotels in historischen Gebäuden bis hin zu internationalen Ketten alles, was das Herz begehrt. Besonders reizvoll sind Unterkünfte in den Altstädten, von wo aus ihr die Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen könnt. Entlang der Küste erwarten euch charmante Bleiben mit Meerblick und familiär geführte Pensionen in Fischerdörfern. Wer das ländliche Frankreich hautnah erleben möchte, sollte eine Nacht in einem der zahlreichen Chambres d’hôtes verbringen. Diese französische Variante des Bed & Breakfast bietet persönlichen Kontakt zu den Gastgebern und oft ein reichhaltiges Frühstück mit regionalen Produkten.

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