Einreisebestimmungen Albanien

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Einreisebestimmungen für Albanien

Das kleine Land auf dem Balkan mit seiner langen Mittelmeer-Küste und Bergen mit zahlreichen Burgen wird für deutsche Touristen immer interessanter. Bei der Einreise sollte man jedoch einige Aspekte berücksichtigen:

Die schnellste und einfachste Art, nach Albanien zu reisen, ist mittels Flugzeug. Etliche Fluggesellschaften steuern den Flughafen von Tirana an. Eine weitere Möglichkeit ist per Fähre via Italien. Von den italienischen Städten Triest, Ancona, Bari, Brindisi und Otranto fahren regelmäßig Fähren nach Durres und Vlora. Per Auto ist die Anreise um einiges komplizierter. Dazu gehört neben zeitintensiven Grenzkontrollen auch die Tatsache, dass pro Aufenthaltstag eine Versicherungsgebühr bezahlt werden muss. Alle vollständigen Papiere müssen an der Grenze vorgezeigt werden. Die Hauptstraßen in Albanien sind zwar gut ausgebaut, allerdings befinden sich die Nebenstraßen oft in keinem guten Zustand. So können Fahrten übers Land schon mal länger dauern als ursprünglich angenommen. Manche Straßen können sogar nur durch allradfähige Geländewagen bewältigt werden. Das auswärtige Amt rät daher, die Fahrten so zu planen, dass das Reiseziel vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann. Mittels Bahn oder Zug ist es übrigens nicht möglich, nach Albanien zu gelangen.
Zur Einreise benötigt man entweder einen Personalausweis, einen Reisepass oder für Kinder einen Kinderreisepass. Die Personaldokumente müssen noch mindestens drei Monate gültig sein, ein vorläufiger Reisepass wird im Gegensatz zu einem vorläufigen Personalausweis akzeptiert. Bei Aufenthalten länger als 90 Tage muss ein Visum beantragt werden. Dies muss innerhalb der ersten 30 Tage beim Grenz- und Migrationsdirektorat geschehen. Grenzkontrollen finden stets statt und können zeitaufwendig sein, vor allem an der EU-Außengrenze zwischen Albanien und Griechenland. Beim Grenzübertritt mittels Auto empfiehlt es sich, einen europäischen statt dem herkömmlichen deutschen Führerschein mit sich zu führen. Letzterer wird nicht immer anerkannt. Der Besitz der grünen Versichertenkarte ist vorgeschrieben und wird ebenfalls kontrolliert.
Auch der Zoll überwacht die Grenzen. Die Einfuhr von Drogen, Waffen und pornographischem Schriftgut ist verboten, größere Geldmengen über 10.000 Euro müssen angemeldet werden.

Verständigung & medizinische Versorgung

Die Verständigung in Albanien ist nicht so einfach. Die Kommunikation mittels Englisch oder teilweise Italienisch ist manchmal möglich, allerdings sprechen viele Einheimische nur Albanisch. Bei Reisen in abgelegene Ecken des Landes empfiehlt sich, einen Grundwortschatz Albanisch zu beherrschen oder zumindest ein Wörterbuch mit sich zu führen. Ansonsten bleibt nur die Verständigung mittels Händen und Füßen. Das medizinische Versorgungsniveau befindet sich größtenteils deutlich unter dem deutschen Standard. Um im Notfall größere medizinische Eingriffe im Land zu vermeiden, hat sich ein Versicherungsschutz, der einen Rückflug nach Deutschland beinhaltet, bewährt. Auf alle Fälle muss eine zusätzliche Auslandsversicherung bei der Krankenkasse abgeschlossen werden, da die deutsche Versichertenkarte nicht in Albanien gültig ist. Impfvorschriften, mit Ausnahme der gängigen Empfehlungen gegen z. B. Tetanus, Diphtherie oder Keuchhusten, gibt es nicht. Es wird jedoch angeraten, bei längeren Aufenthalten über vier Wochen sich gegen Hepatitis A und B, Tollwut und FSME impfen zu lassen. Anzumerken ist hier noch, dass in Albanien eine erhöhte Infektionsgefahr für Typhus besteht. Sollte die letzte Impfung gegen Polio länger als zehn Jahre zurückliegen, wird ebenfalls eine Auffrischung empfohlen.

Nach Berücksichtigung dieser Punkte steht einem erholsamen und freundlichen Aufenthalt in Albanien nichts mehr im Wege.

Währung in Albanien

Wie vor jedem Urlaub sollte man sich auch vor der Reise in das südosteuropäische Land Albanien Gedanken rund um das Thema Reisekasse machen. Die Landeswährung auf der Balkanhalbinsel ist der Albanische Lek, der sich seit 1925 im Umlauf befindet.

Um einen unbeschwerten Urlaub in Albanien genießen zu können, ist es wichtig, sich vorher zu informieren, welche Zahlungsmittel in dem Land akzeptiert werden und wo und wie man am besten Geld abholen kann. Den Albanischen Lek erhält man in Form von Münzgeld sowie Banknoten.

Allgemeine Informationen rund um die offizielle albanische Landeswährung

Die offizielle Abkürzung des Albanischen Lek im Finanzverkehr lautet ALL. Übersetzt bedeutet der Begriff Lek nichts anderes als Geld. Nach einer Währungsreform im Jahr 1964 wurde eine Null des Lek gestrichen. Da einige Albaner noch heute Probleme mit dieser Umstellung haben, sollte man im Urlaub darauf achten, dass nicht zehn Lek gemeint sind, wenn von einem gesprochen wird. Die albanischen Münzen sind in folgender Stückelung erhältlich: 100 Lekë, 50 Lekë, 20 Lekë, 10 Lekë, 5 Lekë und 1 Lek. Banknoten gibt es als 200 ALL, 500 ALL, 1000 ALL, 2000 ALL und 5000 ALL.

Geld wechseln und andere wichtige Dinge zur Landeswährung für den Urlaub in Albanien

Eine der wichtigsten Informationen ist, dass der Albanische Lek für die Reise nach Albanien weder ein- noch ausgeführt werden darf. Es ist also nicht notwendig, vor dem Urlaub Geld zu wechseln. Um sein Bargeld in die Landeswährung umzutauschen, stehen in Albanien ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung. Uneingeschränkt in das Land eingeführt werden dürfen jedoch Devisen in Fremdwährung. Diese sind bei der Einfuhr ab einem Betrag von 5.000,00 US-Dollar oder dessen Gegenwert zu deklarieren.
Möchte man sein Geld wechseln, ist zu empfehlen, dies entweder bei einer Bank oder einer legalen Wechselstube zu tun. Ein Geldwechsel im Hotel ist nicht ratsam. Diese wechseln oft zu schlechteren Kursen. Da die Herausgabe von Wechselgeld oft problematisch ist, sollte man beim Umtausch darauf achten, nur kleine Beträge zu wechseln und sich nach Möglichkeit Banknoten in kleinerer Stückelung geben zu lassen. Vielerorts werden in Albanien auch der Euro oder der US-Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert. Auch die Mitnahme von Reiseschecks in Kombination mit anderen Zahlungsmitteln ist zu empfehlen. Diese sollten entweder auf Euro oder US-Dollar ausgestellt sein. Möchte man in Albanien mit seiner Kreditkarte bezahlen, sollte man wissen, dass diese dort nur begrenzt für bargeldlose Zahlungen eingesetzt werden kann. Die höchste Akzeptanz erfahren hier American Express, Mastercard und Diners Club. Vor der Reise ist zu empfehlen, sich bei seiner Bank über die Gebühren zu informieren, die beim Einsatz der Kreditkarte im Ausland anfallen.
Auch die Abhebung von Bargeld am Geldautomaten ist in Albanien mit der Kreditkarte möglich. Allerdings stehen diese in dem Land nur in größeren Städten, wie zum Beispiel der Hauptstadt Tirana. Möchte man mit seiner EC-Karte Geld abheben, sollte man darauf achten, dass am Automaten ein Maestro-Zeichen angebracht ist. Nur dann steht diese Funktion zur Verfügung. Die Nutzung von V-Pay-Karten ist in Albanien generell nicht möglich. Um sich vor Klein- und Straßenkriminalität zu schützen, ist bei der Abhebung am Automaten darauf zu achten, die PIN verdeckt einzugeben. Auch sollte die PIN immer getrennt von der Karte aufbewahrt werden. Kombiniert man mehrere Zahlungsmittel und beachtet die Hinweise, kann man sich auf einen erholsamen und erlebnisreichen Urlaub im Balkanstaat Albanien mit seinem mediterranen Ambiente und historischen Städten freuen.