Surfen Deutschland

Die besten Surfspots Deutschlands entdecken.

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Surfen in Deutschland

Das Surfen hat sich in Deutschland seit den 70er Jahren etabliert und ist nach wie vor sehr beliebt. Die Hochburg der Surfer in Deutschland liegt im Norden, vor allem an Ost- und Nordsee, die bekannteste Welle des Landes gibt es aber in der bayerischen Landeshauptstadt.

Sylt ist ein beliebter Surfspot

Die Insel Sylt hat schon seit Jahrzehnten eine sehr ausgeprägte Surfszene. Die größte der nordfriesischen Inseln bietet an der Westküste einen Strand, der eine Länge von etwa 40 Kilometer aufweist. Der beste Ort zum Surfen ist der Brandenburger Strand, der etwa in der Mitte der Küste liegt. Es ist der westlichste Punkt der Insel und ganz in der Nähe von Westerland. Die Surfer müssen die Wetterlage immer im Auge behalten, weil die Bedingungen davon anhängig sind. Je nachdem, welches Wetter vorherrscht, ist die Süd- oder Nordseite besser zum Surfen geeignet. Das ganze Jahr sind dort Surfer im Wasser, die Hauptzeit ist allerdings von Mai bis November. Die Sportler haben auf Sylt mehrere Möglichkeiten, sich Equipment in diversen Surfershops zu besorgen. In Westerland gibt es zum Beispiel Roots, Surfline Sylt und Boardrider Club, in denen man alles findet was das Surferherz begehrt. Neben den Surfshops sind natürlich auch Supermärkte zu finden, in denen sich die Sportler mit Essen und Getränken versorgen können. Die Sandbänke verändern sich ständig an der Küste von Sylt, deshalb müssen die Surfer immer kurzfristig schauen, wo die besten Bedingungen herrschen. Wenn man dann den besten Spot gefunden hat, ist das Surfen auf Sylt ein echtes Erlebnis. Die Buhnen bieten gute Peaks und Tracker und ab und zu auch mal kleine Tubes.

Ein weiterer beliebter Surfspot ist die Küste auf der Insel Norderney. Das Surfen hat auf der Insel in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Einheimische Bernd Flessner, der das Surfen auf Norderney erlernte, hat es in dem Sport sogar zu internationaler Bekanntheit geschafft und ist in der Surferszene sehr angesehen. Ideale Bedingungen gibt es am Januskopf. Sobald der Nordwest-Wind schwächer wird oder Richtung Süden dreht, stehen hier die Chancen für eine gute Welle nicht schlecht. Am Januskopf befindet sich außerdem eine große und bekannte Surfschule. Neulinge und Interessierte sind hier also bestens aufgehoben. Qualifizierte Trainer bringen den Anfängern das Surfen von Grund auf bei. Auf der Insel ist auch ein Surfcafé und sogar eine Surferbar, das Möpken, zu finden, die in der Szene bestens bekannt ist.

Die bekannteste Welle in ganz Deutschlands befindet sich aber nicht im hohen Norden, sondern fernab des Meeres in München. In den 70er Jahren entdeckten die Bayern das Surfen für sich. Das sogenannte Riversurfing hat sich mit der Zeit etabliert und hat sich mittlerweile zu einer sehr beliebten Angelegenheit entwickelt. Ein kleiner Spot, der wegen seiner schwachen Strömung eher für Anfänger und Einsteiger geeignet ist, sind die Floßlände direkt am Thalkirchener Campingplatz. Dort ist eine Verletzungsgefahr äußerst gering und die Neulinge können sich auf dem Board versuchen. Der bekanntere Spot ist der Eisbach neben dem Haus der Kunst im Englischen Garten. Dort surfen vor allem erfahrene Sportler, denn der raue Eisbach verlangt den Surfern einiges an Können ab. Hier ist es das ganze Jahr möglich, zu surfen, was auch genutzt wird. Ein Lokalmatador und in der Surfszene bekannte Persönlichkeit ist Quirin Rohleder. Er ist auf dem Eisbach groß geworden und gehört mittlerweile zu den besten Surfern in ganz Deutschland.