Angeln Hamburg

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Angeln in Hamburg

In der Metropolregion in Deutschlands Norden finden Angelfreunde eine abwechslungsreiche Wasserlandschaft - nicht nur Alster und Elbe eignen sich gut zum Fischen in der Großstadt.

Hamburg zählt zu den größten deutschen Städten, die absolut lukrativ für Angler sind. Da die Hansestadt direkt an der Elbe und an den Mündungen der Alster und der Bille liegt, hat die Stadt viele Wasserflächen. Diese verteilen sich fast über ganz Hamburg und beherbergen eine reichhaltige Fischfauna. Die insgesamt 2500 Brücken in der Hansestadt erhöhen zusätzlich das Angelpotenzial. Ein besonderes Angelrevier ist der riesige Hafenbereich, der bis auf einige Kanäle und wenige Becken fast komplett den Anglern zur Verfügung steht. Viele Gebäude und die Hafenanlage, ebenso wie die gesamte Speicherstadt, sind auf Eichenpfählen aufgebaut worden. Das schafft hervorragende Bedingungen für das Gedeihen und die Fortpflanzung zahlreicher Fischarten. Hauptsächlich schwimmen hier Zander, Barsch, Hecht, Rapfen, Brasse, Aland, Aal und Butt. Wenn dann ein Fischereischein mit Angelschein vorliegt, kann es losgehen und es darf in den dafür bestimmten Gewässern geangelt werden. Das Mindestalter für den Erwerb eines Fischereischeins ist zwölf Jahre, wobei der Hauptwohnsitz des Anglers in Hamburg sein muss. Wer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und in Hamburg angeln möchte, wendet sich dazu an die Hamburger Wirtschaftsbehörde. Angelt jemand ohne Erlaubnis, ist der Tatbestand Fischwilderei erfüllt und Geldbußen bis zu mehreren Tausend Euro werden, je nach Schwere der Tat, fällig. Grundsätzlich ist im Hafen die Verwendung von zwei Handangeln erlaubt.

Die besten Angelplätze

Unter den Top-10-Angelplätzen in Hamburg befindet sich die Stadthausbrücke in Hamburg-Neustadt. In diesem Gebiet haben sich viele Barsche angesiedelt. Wer sich an den Touristenströmen nicht stört, findet hier sehr gute Bedingungen, wie auch an den Landungsbrücken - zu den Barschen gesellen sich hier Zander und Waller.
Am Afrikahöft präsentiert sich ein weiteres attraktives Angelgebiet. Der vorhandene Kiesboden ist mit markanten Strukturen versehen, sodass sich hier der Zander besonders wohl fühlt.
In der Hamburger Hafencity liegt das Angelgebiet Sandtorkai, welches zu einem Zander-Hotspot gehört. Barschfänge sind hier ebenfalls möglich. Ein kleiner Nachteil mag sein, dass dieser Bereich wegen vieler Veranstaltungen wie beispielsweise dem Hafenbasar durch die Touristenströme regelmäßig stärker frequentiert wird. Wen das nicht stört, der kann an dieser Stelle erfolgreich angeln. Wichtig ist, einen Spundwandkescher im Angelrepertoire zu haben, weil das Mauerwerk hier oft meterweise steil nach unten geht. Die Rethebrücke gehört ebenfalls zu einem Zander-Hotspot, doch auch Aalfänge gelingen hier gut. Das Aalangeln verläuft in einer warmen Sommernacht bei steigendem Wasserspiegel am erfolgreichsten - als Köder eignen sich Tauwürmer und Wollhandkrabben.

Neben den Raubfischen ist auch das Friedfischangeln interessant

Während das Raubfischangeln im Hafenbereich im Vordergrund steht, befinden sich in der Billwerder Bucht viele Friedfischarten. Im leicht getrübten Wasser fühlen sich viele Pflanzenfresserarten wohl. Das sind beispielsweise Brassen, Alande, Rotaugen, Karpfen und Rotfedern. Als Köder werden Maden bevorzugt eingesetzt und es wird geraten, die Angelstellen anzufüttern. Weitere gute Angelgebiete sind die Dove Elbe, die Bunthäuser Spitze, die Kennedybrücke und die Krugkoppelbrücke.
Die Stadt Hamburg hält auch öffentliche Gewässer für Angler bereit, die ohne eine Vereinsmitgliedschaft und Angelschein befischt werden können. Entlang der Nordelbe handelt es sich hierbei um einen Abschnitt des rechten Ufers mit Ausnahme des Naturschutzgebiets Boberger Dünen. Am linken Ufer ist es das Gebiet von der Norderelbbrücke bis zur Landesgrenze zu Niedersachsen bei der Stadt Cranz. Auch hier gilt eine Ausnahme vom Ort Goetjensort bis zur Müggenburger Schleuse, auch das Hafenbecken gehört nicht zu den freien Gewässern. Weitere angelfreie Gebiete sind an der Süderelbe, der Köhlbrandbrücke und an der Alster zu finden - Genaueres finden Interessierte im Hamburger Fischereigesetz.