Währung Kreta

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Währung auf Kreta

Seit der Einführung des Euros entfällt bei einem Griechenlandurlaub das lästige Geldwechseln. Trotzdem gibt es noch einige Besonderheiten, die man beim Bezahlen auf Kreta berücksichtigen sollte.

Während die Euro-Banknoten überall identisch sind, gestaltet jedes Land die nationale Rückseite der ausgegebenen Euromünzen individuell. Die kleinen griechischen Centmünzen zeigen eine Serie von Schiffen: Auf der 1-Cent-Münze prangt eine Attische Triere, auf der 2-Cent-Münze eine Korvette und auf der 5-Cent-Münze ein moderner Tanker. Damit symbolisieren die Motive die bewegte griechische Geschichte und die moderne Wirtschaftskraft des Landes. Die 10-, 20- und 50-Cent-Stücke zeigen bekannte und bedeutende Griechen des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Rückseite der 1-Euro-Münze ist der athenischen 4-Drachmen-Münze nachempfunden und zeigt einen Steinkauz mit Olivenzweig. Auf die 2-Euro-Münze wird die Entführung der Europa durch Zeus in Stiergestalt geprägt, ein Motiv aus der umfangreichen griechischen Mythologie. Die Euromünzen Griechenlands sind die einzigen, auf denen nicht der Begriff Cent, sondern ΛΕΠΤΟ oder ΛΕΠΤΑ zu lesen ist. Das meint Lepto (beziehungsweise Lepta) und ist der griechische Begriff für Cent. Übersetzt bedeutet es soviel wie "dünnes Geld".

Geld abheben auf Kreta

Einen Teil seiner Reisekasse kann man natürlich in Form von Bargeld bereits bei der Anreise mit nach Kreta bringen. Obwohl die Kriminalität auf der Insel niedrig ist und Diebstähle selten vorkommen, sollte man trotzdem nicht mit zu viel Bargeld reisen. Wichtig ist, dass man auf die Stückelung achtet, da 200- und 500-Euro-Scheine oft nicht gewechselt werden können. Am besten nimmt man stattdessen 50-Euro-Scheine mit. Damit sollte man keine Probleme beim Bezahlen haben. Zur Aufbewahrung kann und sollte man im Hotel den Safe nutzen.

Geld abheben stellt auf Kreta überhaupt kein Problem dar. In fast allen größeren Orten findet man einen oder mehrere Geldautomaten, an denen man mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld bekommt. Nur in abgelegenen Bergregionen ist der nächste Automat auch schon einmal ein bisschen weiter entfernt. Nicht immer arbeiten die Geldautomaten auf Kreta so zuverlässig wie in Deutschland. Manchmal sind sie kaputt oder leer. Letzteres kommt besonders häufig am Sonntag oder Montag vor, da die Automaten am Wochenende meist nicht aufgefüllt werden. Für Abhebungen im Ausland berechnen die meisten deutschen Banken eine Gebühr, über die man sich im Vorfeld der Reise informieren sollte, um seine Planung dementsprechend anzupassen.

Bezahlen auf Kreta

Das beliebteste Zahlungsmittel auf Kreta ist nach wie vor Bargeld. Viele Griechen haben durch die Wirtschaftskrise das Vertrauen in Buchgeld verloren und haben ihre Bezahlung deutlich lieber cash auf der Hand. Kreditkarten von Visa und MasterCard werden zwar inzwischen von vielen Hotels und Restaurants auf Kreta angenommen, die Griechen selbst zahlen aber so gut wie nie mit Kreditkarte, sondern viel lieber bar. Auch für das Mieten eines Autos vor Ort benötigt man in den meisten Fällen keine Kreditkarte, sondern zahlt stattdessen eine Barkaution. Viele kleinere Autovermietungen verzichten sogar darauf. In abgelegenen Teilen der Insel kommt man mit Plastikgeld oft nicht weiter, sondern hat nach wie vor nur die Möglichkeit, bar zu zahlen.

Trinkgeld wird auf Kreta nicht unbedingt erwartet, nur in touristisch geprägten Regionen sind die Bedienungen an die kleinen Zuwendungen gewöhnt. Die Griechen selbst geben lieber manchmal viel als immer wenig. Daher werden sehr kleine Beträge unter 50 Cent unter Umständen als Beleidigung aufgefasst. Das in Deutschland übliche Aufrunden der Summe ist in Griechenland eher unbekannt. Stattdessen zahlt man die Rechnung und lässt das Trinkgeld beim Aufstehen auf dem Tisch liegen.

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