See Italien

Die schönsten See im Land der Dolce Vita entdecken.

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Seen in Italien

Der Lago Maggiore, der Gardasee und die anderen größeren und kleineren Seen Norditaliens zählen bereits seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Reisezielen des Landes. Weitgehend unbekannt, aber deshalb nicht weniger sehenswert sind die Seen in Mittel- und Süditalien, wo sowohl Naturfreunde als auch historisch Interessierte auf ihre Kosten kommen können.

Dank der ungewöhnlichen geologischen Verhältnisse an der Kollisionsstelle zweier Erdplatten verfügt die italienische Halbinsel über eine äußerst abwechslungsreiche Landschaft, die die Entstehung von Seen begünstigte. Insgesamt weist das Land mehr als 200 Seen auf, die alle ihre ganz besonderen Reize haben. Während sich im Norden des Landes die meisten Seen in von Eiszeitgletschern geformte Alpentäler schmiegen, sind in anderen Regionen manche Seen vulkanischen Ursprungs. Auch Stauseen sind in Italien zu finden.

Seen in der italienischen Alpenregion

Die Seen Norditaliens gehören zu den schönsten Gewässern Europas, weshalb sie bereits im 19. Jahrhundert von den ersten Urlaubsreisenden besucht wurden. Das unvergleichliche Gebirgspanorama und die angenehm milden Temperaturen machen die Region auch außerhalb der Hochsaison zu einem hervorragenden Ziel für einen entspannten Urlaub. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sowie eine breite Palette an Sportmöglichkeiten und Freizeitangeboten sorgen zudem dafür, dass keine Langeweile aufkommen kann. Der Gardasee, der größte See des Landes, bietet durch seine lang gezogene Form eine Kombination aus dem Besten Italiens. Der südliche Bereich des Sees öffnet sich zur flachen Landschaft der Poebene hin und ist sehr mediterran geprägt. Im Norden wird der Gardasee dagegen von hohen Gipfeln umrahmt. Es lässt sich hier deshalb nicht nur hervorragend schwimmen und segeln, sondern auch wandern und klettern. Insbesondere Familien lieben den Gardasee, da Ausflüge zu Inseln, Burgen und römischen Mosaiken bei einem Urlaub mit Kindern für Abwechslung sorgen.


Blick auf die Isola Bella, Lago Maggiore, Italien

Der Lago Maggiore, dessen nördlicher Bereich zur Schweiz gehört, bietet ebenfalls zahlreiche Aktivitäten für Wassersportler und Wanderlustige. Besonders interessant für Kulturreisende sind die Borromäischen Inseln mit ihren beeindruckenden Palästen und Gartenanlagen. Mit der Wallfahrtsstätte Sacro Monte di Ghiffa wartet am Lago Maggiore auch ein UNESCO-Weltkulturerbe auf Besucher. Sehr mondän geht es an dem idyllisch gelegenen Comer See zu, an dem auch zahlreiche Prominente ihren Urlaub verbringen. Wer es lieber etwas ungestörter mag, findet am Orta See oder am Lago d'Iseo die notwendige Ruhe abseits der Besucherströme.

Seen in Mittel- und Süditalien

In Umbrien liegt mit dem Lago Trasimeno nicht nur der viertgrößte See Italiens, sondern auch ein unvergleichliches Naturparadies, das wie aus der Zeit gefallen wirkt. Zwischen sanften Hügeln gelegen bietet der See zahlreichen Wasservögeln eine Heimat, und die mittelalterlichen Dörfer, Klöster und Paläste in der Umgebung verleihen dem See einen altertümlichen Charme. Schon in der Antike berühmt war dagegen der Nemi See unweit der Hauptstadt Rom. Hier machten bereits die alten Römer Urlaub und Kaiser Caligula befuhr den See mit extra angefertigten Prunkschiffen. Der ebenfalls in der Nähe von Rom gelegene Albanersee ist vor allem dadurch bekannt, dass hier der Papst die Sommerzeit verbringt.


Blick von Castel Gandolfo auf den Lago Albano

Wie der Albanersee füllt auch der fast kreisrunde Lago di Bolsena die Kaldera eines erloschenen Vulkans. In der Umgebung können zahlreiche etruskische Fundstätten besichtigt werden. Da die Region auf sanften Tourismus setzt, hat sie noch viel von ihrem ursprünglichen Charme bewahren können.
Aber nicht nur auf dem italienischen Festland sind Seen zu finden. Auf Sizilien lädt der Lago di Pergusa zur Erkundung ein. Als Rastplatz für Zugvögel ist der vulkanische See besonders in den Frühlings- und Herbstmonaten eine Reise wert. Und selbst auf Sardinien gibt es mehrere Seen. Besonders faszinierend ist der Lago Omodeo, denn wenn im Sommer der Wasserpegel fällt, kommen antike Überreste zum Vorschein, die einen Blick in die Vergangenheit der ungewöhnlichen Insel erlauben.

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