Spezialitäten Italien

Die besten Spezialitäten aus Italien

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Spezialitäten in Italien

Die italienische Küche ist zu recht weltweit für ihre hohe Qualität und ihren unvergleichlichen Geschmack bekannt. Dank der günstigen geologischen und klimatischen Bedingungen auf der italienischen Halbinsel kann sie auf eine enorme Palette an hochwertigen Ausgangsprodukten zurückgreifen, die zu den unterschiedlichsten regionaltypischen Spezialitäten weiterverarbeitet werden.

Obwohl in ganz Italien die Küche auf der Verwendung von sehr viel Gemüse, frischen Kräutern und Olivenöl basiert, ist eine Reise durch die verschiedenen Regionen gleichzeitig eine kulinarische Entdeckungsreise. Aufgrund der äußerst bewegten Geschichte des Landes, das bis zum 19. Jahrhundert aus mehreren unabhängigen Kleinstaaten bestand, konnten sich unabhängige und deutlich unterscheidbare Regionalküchen herausbilden. Während in Norditalien traditionell sehr aufwendig gekocht und bevorzugt Rind- und Schweinefleisch verwendet wird, sind die süditalienischen Spezialitäten meist einfacher und enthalten weniger Zutaten. Zudem sind im Süden Lamm und Geflügel verbreiteter. In den Küstenregionen sind darüber hinaus zahlreiche Spezialitäten mit Fisch und Meeresfrüchten zu finden.

Mehr als nur Pizza und Pasta

Internationale Bekanntheit haben vor allem die Pizza und die traditionellen Nudeln, insbesondere Spaghetti, erlangt. Dabei handelt es sich aber nur um einen kleinen und heute außerhalb Italiens oft verfälschten Ausschnitt aus dem Repertoire der italienischen Küche. Die Pizza stammt ursprünglich aus Neapel und wird nicht als Hauptmahlzeit gereicht. Vielmehr ist das Gericht, das sich aus einem belegten Fladenbrot entwickelt hat, ein klassischer Straßensnack, der aus der Hand gegessen wird. Besonders beliebt ist in Neapel auch die mit der Pizza eng verwandte Calzone. Dabei handelt es sich um einen belegten und zu einer Tasche zusammengeklappten Hefeteigfladen, der in Öl frittiert wird. Eine italienische Hauptmahlzeit, die in der Regel abends eingenommen wird, umfasst auch im privaten Bereich mehrere Gänge, wobei Nudelgerichte meist getrennt von Fleischgerichten serviert werden. Zu Beginn der Mahlzeit werden Antipasti genannte Vorspeisen gereicht. Dabei kann es sich beispielsweise um Parmaschinken mit Melone, den nach der Insel Capri benannten Vorspeisensalat aus Tomaten, Mozzarella und Basilikum oder auch die für Sizilien typischen Arancini, frittierte Reisbällchen, handeln. Der erste Hauptgang ist meist sehr kohlehydratlastig.

Neben den unterschiedlichsten Nudelgerichten sind im Norden des Landes auch Risottos sowie ein Polenta genannter Maisbrei beliebt. Außerdem sind Gnocchi, kleine Klößchen aus Kartoffeln oder Weizengrieß, weit verbreitet, wobei die bekannte Variante mit Butter und Salbei aus der Region um Verona stammt. In den Wintermonaten kann auch eine Minestrone serviert werden, eine kräftige Gemüsesuppe, wie sie vor allem in Nord- und Mittelitalien gerne gegessen wird. Das zweite Hauptgericht besteht meist aus gebratenem oder geschmortem Fleisch wie beispielsweise Saltimbocca alla romana, Kalbsschnitzel mit Salbei und Schinken, oder das Kalbsschmorgericht Ossobuco. Fisch- oder Gemüsegerichte können aber ebenfalls als zweiter Hauptgang serviert werden. Den Abschluss der Mahlzeit bildet ein süßes Dessert wie das aus Venetien stammende Tiramisu oder die Weinschaumcreme Zabaglione.

Auch für kleinere Mahlzeiten hält Italien zahlreiche regionale Spezialitäten bereit. Als Beilage zu einem typischen Brot wie Ciabatta oder Focaccia bietet sich beispielsweise neben Parmaschinken auch Mortadella oder eine der unterschiedlichen Salamivarianten an. Käsespezialitäten sind ebenfalls in großer Zahl zu finden. Neben dem bekannten Parmesan reicht die Palette von dem frischkäseartigen Mascarpone über den weichen Büffel-Mozzarella und den Schnittkäse Bel Paese bis hin zu dem Blauschimmelkäse Gorgonzola. Wer es lieber süß mag, wird in Italien ebenfalls fündig, da in jeder Region auch typische Backwaren produziert werden. Diese reichen von Amaretti, kleinen Mandelmakronen, bis hin zu dem mächtigen Panettone, einem Hefekuchen mit kandierten Früchten. Abgerundet wird die italienische Küche durch Espresso, Cappuccino, Latte macchiato und andere typische Kaffeespezialitäten sowie durch die hochwertigen Weine des Landes.

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