Sehenswürdigkeiten Meran

Die schönsten Hotspots der Stadt

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Sehenswürdigkeiten in Meran

Ihre mediterranen Parks und Promenaden vor alpiner Kulisse machen die in der italienischen Provinz Südtirol gelegene Stadt Meran schon seit dem 19. Jahrhundert zu einem beliebten Kurort. Neben viel Entspannung bietet sie den Urlaubern auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die Kunst- und Naturliebhaber gleichermaßen erfreuen.

Meran besticht durch das unvergleichliche Zusammenspiel von mediterranem Flair, österreichischer Kultur und alpiner Gastfreundschaft. Zünftige Tiroler Speckstadln sind hier genauso zu finden wie italienische Nobelboutiquen oder die Wiener Sachertorte. In dem außergewöhnlichen Ambiente erstreckt sich entlang des rechten Passerufers eine der zahlreichen Promenaden. Sie begeistert vor allem durch ihre Vielfalt an Palmen und kunstvoll arrangierten Blumenbeeten. An diesem Fußweg befindet sich außerdem der Musikpavillon, in dem es im Sommer täglich Konzerte des Meraner Kurorchesters gibt. Als architektonischer Kontrast befindet sich mitten im Herzen der Stadt ein im Jahre 2005 eröffneter Kubus aus Stein, Stahl und Glas, mit dem Meran seinen Ruf als Kurort neu belebt hat. Heilwasser vom Vigiljoch sorgt in der Therme Meran für die Linderung rheumatischer Beschwerden und das viele Millionen Jahre alte Schwefelwasser aus den Tiefen der Meraner Berge ist auch verantwortlich für das allgemeine Wohlbefinden der Gäste. Natürlich kommen in Meran Sportfreunde ebenfalls auf ihre Kosten. So befindet hier die europaweit größte Pferderennbahn. Die Publikumsmagnete sind das Haflinger Galoppreiten am Ostermontag und der Große Preis von Meran, bei dem es sich um ein hoch dotiertes Hindernisrennen am letzten Sonntag im September handelt. Die Umgebung von Meran bietet im Winter außerdem zahlreiche Möglichkeiten zum Skifahren.

Meran Panorama

Auf den Spuren von Sissi

Der Tourismus Merans wurde besonders stark von der österreichischen Kaiserin Elisabeth, liebevoll Sissi genannt, geprägt. Denn aufgrund der sonnigen und windgeschützten Lage wählte Sissi mehrfach das hier gelegene Schloss Trauttmansdorf als Winterdomizil. Während des Aufenthaltes in dem im 19. Jahrhundert mit neugotischen Elementen erweiterten mittelalterlichen Gebäudes kam es zur vollständigen Genesung ihrer kränkelnden Tochter Marie Valerie. Dadurch erreichte Meran seinen Höhepunkt als beliebter Luftkurort. Heute befindet sich in dem Gebäude das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Sowohl bei Einheimischen als auch bei Urlaubern ganz besonders beliebt sind die wundervollen Gärten des Schlosses, die sich in der Form eines Amphitheaters präsentieren. Seltene und außergewöhnliche Pflanzen laden hier auch Familienurlauber zum ausgiebigen Verweilen ein. In den oberen Rängen leben bunte Papageien fast wie in einem Dschungel, im zentralen Seerosenteich schwimmen exotische Karpfen, die sogenannten Kois. Mehrere Künstlerpavillons greifen botanische Themen auf.

Museen und historische Bauwerke

Eines der bedeutendsten Bauwerke von Meran ist das im 19 und frühen 20. Jahrhundert errichtete Kurhaus. Dieses Gebäude repräsentiert den Höhepunkt der Umgestaltung Merans in einen Kurort und dient heute als Veranstaltungsstätte. Eine mindestens ebenso bedeutende Sehenswürdigkeit ist die Landesfürstliche Burg. Sie liegt im Herzen der Stadt und diente ab 1470 als Residenz der Fürsten von Tirol. In der Gebäudeanlage wurde wiederholt Kaiser Maximilian beherbergt. Mittlerweile finden an diesem öffentlich zugänglichen Ort standesamtliche Trauungen statt. Als Wahrzeichen der Stadt gilt die römisch-katholische Stadtpfarrkirche. St. Nikolaus, die ebenso ein Zeugnis der Spätgotik in Meran darstellt. Das Stadttheater hingegen verkörpert den Jugendstil der Zeit um 1900 und sollte den Kurort noch attraktiver machen. Sehenswert ist auch die etwa zur gleichen Zeit im Auftrag der jüdischen Gemeinde erbaute Synagoge, die im neoklassizistischen Stil gehalten wurde. In ihr befindet sich das Jüdische Museum, das die Geschichte der Kultusgemeinde von der Blütezeit bis zum Holocaust darstellt. Ein ganz spezielles Museum, das einzige seiner Art in Italien, ist das Frauenmuseum am Kornplatz. Anhand von Kleidungsstücken und Alltagsgegenständen vermittelt es seinen Besuchern den Zeitgeist vergangener Epochen bis heute.