Verkehr Kroatien

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Verkehr in Kroatien

Wer Kroatien erkunden will, hat die Wahl zwischen dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln wie Zügen und Bussen. Beides hat seine Vor- und Nachteile und es gibt einiges zu beachten, damit man sicher ans Ziel kommt.

Viele Deutsche reisen mit dem eigenen Auto nach Kroatien. Die Route führt dabei über Österreich und Slowenien. Wer in den Osten des Landes reist, kann auch über Ungarn fahren. Unbedingt notwendig ist dabei das Mitführen der Internationalen Versicherungskarte für den Kraftverkehr, umgangssprachlich aufgrund ihrer Farbe oft auch einfach Grüne Versicherungskarte genannt. Diese dient im Ausland als Nachweis für eine abgeschlossene Kfz-Haftpflichtversicherung und wird von der Versicherungsgesellschaft ausgestellt. Kann man die Versicherung an der Grenze nicht mit der Grünen Karte nachweisen, muss man für die Einreise eine extra Haftpflichtversicherung für die Dauer des Aufenthalts abschließen.

Für die Nutzung der kroatischen Autobahnen wird eine Mautgebühr fällig, die sich nach der Fahrzeugkategorie und der zurückgelegten Strecke berechnet. Dafür zieht man bei der Auffahrt ein Ticket, ähnlich wie im Parkhaus, das bei der Abfahrt von der Autobahn wieder vorgezeigt werden muss. Das System errechnet die zurückgelegte Strecke und leitet daraus die zu entrichtenden Gebühren ab. Diese können sowohl bar als auch mit EC- oder Kreditkarte gezahlt werden. Insgesamt sind die Verkehrsregeln in Kroatien denen in Deutschland sehr ähnlich. Die Promillegrenze für Alkohol liegt bei 0,5 Promille. Die Regelung für Fahranfänger und Berufskraftfahrer ist wesentlich strenger. Sie müssen absolut nüchtern sein, für sie sind nur 0,0 Promille erlaubt. Auch bei den Tempolimits sind die Kroaten etwas strenger als die Deutschen. Auf Autobahnen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Außerorts darf man bis zu 90 km/h schnell fahren, innerhalb geschlossener Ortschaften nicht schneller als 50 km/h. Fahrer unter 25 Jahren dürfen außerorts nur 80 km/h und auf den Autobahnen nur 120 km/h fahren.

Das Abblendlicht muss zwischen Oktober und März auch tagsüber angeschaltet sein. Außerdem muss man stets passende Ersatzglühbirnen mit sich führen. Bei Xenon und Neon-Scheinwerfern entfällt diese Regelung jedoch. Zusätzlich muss für jeden Insassen im Fahrzeug eine eigene Warnweste vorhanden sein.

In einigen Gebieten Kroatiens herrscht im Winter Winterreifen- und/oder Schneekettenpflicht. Wer also zum Skifahren hierher kommt, der sollte sich im Vorfeld genau informieren, welche Regelungen für sein Urlaubsziel gelten.

Öffentliche Verkehrsmittel in Kroatien

Das beliebteste öffentliche Verkehrsmittel in Kroatien sind Busse. Da das Straßennetz bereits recht gut ausgebaut ist und die kroatische Regierung viel Geld in den weiteren Ausbau investiert, sind Busse eine recht bequeme Methode, um innerhalb Kroatiens zu reisen. Die zahlreichen Überlandbusse verbinden sowohl die großen Städte untereinander als auch kleine Ortschaften. Es gibt auch Busfahrten bis auf die kroatischen Inseln, bei denen man im Bus auf einer Fähre übersetzt. Busfahren ist außerdem die günstigste Methode, sich in Kroatien fortzubewegen. Die Tickets erhält man meist direkt beim Fahrer, was oft günstiger ist, als sie vorher am Schalter zu kaufen.

Das kroatische Bahnnetz hinkt dem Straßennetz noch weit hinterher. Viele Strecken sind nicht elektrifiziert oder einspurig und kurvenreich. Enge Taktverbindungen, bei denen die Züge alle Stunde oder alle zwei Stunden fahren, gibt es so gut wie gar nicht. Stattdessen werden die meisten Strecken zwischen drei und fünfmal am Tag bedient. Man sollte sich also weniger auf seine Erfahrungen als auf die aushängenden Fahrpläne verlassen. Verbindungen zwischen den großen Städten sind aber meist recht gut ausgebaut, da in diesem Bereich schon mehr investiert wurde. Straßenbahnen gibt es bisher nur in der kroatischen Hauptstadt Zagreb und in Osijek.

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