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Die besten Seen und Flüsse

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Angeln in Schweden

Wilde, unberührte Natur und kristallklare Seen und Flüsse machen Schweden zu einem Hotspot für viele Angler weltweit.

Zahlreiche Angelspots in der Natur

Ca. 10 Prozent des schwedischen Bodens besteht aus Wasser. Aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass Angler hier kaum Probleme haben, einen geeigneten Angelspot in unmittelbarer Nähe zu finden. Ob im Meer, in Seen oder Flüssen - Schweden bietet für jeden das Richtige. 100.000 Seen sind im skandinavischen Schweden zu entdecken. Der Größte von ihnen heißt Vänern-See. Er zeichnet sich besonders durch sein klares Wasser und seine Tiefen von bis zu 100 m aus. Das Angeln ist hier für jeden komplett frei. Allerdings muss man beachten, dass es gewisse Sperrzonen auf dem Vänern-See gibt, die nicht befischt werden dürfen. Besonders zu empfehlen ist es, sich gegen eine kleine Gebühr ein Boot zu leihen. An den Haken kommen vor allem Seeforellen, Binnenlachse sowie Seesaiblinge. In der gleichen Region im Süden befinden sich noch zahlreiche andere Seen, die Hechte, Zander, Friedfische und Barsche beherbergen. Besonders Fischer, die sich auf das Lachsangeln spezialisiert haben, kommen im Süden Schwedens auf ihre Kosten. Der bekannte Fluss Mörrumså in der Provinz Blekinge ist bei Lachsfischern die erste Anlaufstelle, wenn es um kapitale Lachse geht. Je weiter man Richtung Norden fährt, desto bergiger wird die Landschaft. Zwischen weiten Wäldern und bergigen Kulissen liegen Hunderte kleiner und großer Seen. In Nordschweden am Rande der gewaltigen Nadelwälder erstrecken sich steile Berge mit Gletschern und Wiesen. In den Seen im Norden finden sich vor allem Bachforellen, Äschen und Rotforellen. Daneben kann im Norden aber auch in einer Vielzahl an Flüssen, starken Stromschnellen und an Wasserfällen gefischt werden. Besonders spannend, aber auch rauer, wird es, wenn man nördlich vom Polarkreis angeln möchte. Extreme Wetterverhältnisse und eine dünn besiedelte Landschaft machen das Angeln im tiefen Norden etwas anspruchsvoller. Hier ist es vorteilhaft, wenn man sich einen Guide bucht, der den Angeltrip gen Norden plant und sich in der Gegend auskennt. Ein weiteres Argument für einen Angelausflug in den Norden stellen die wunderschönen Nordlichter und die beeindruckende Mitternachtssonne dar. Neben den zahlreichen Flüssen und Seen laden auch die Küsten Schwedens zum Angeln ein.
Hier hat man die Qual der Wahl zwischen der südlichen, westlichen oder östlichen Küste des Landes. Vor der Ostküste befinden sich eine Reihe von kleinen Inseln, auch Schärengarten genannt, auf denen man ideal fischen kann. Meistens hat man hier Hechte und kapitale Meeresforellen an der Angel. Auch besteht die Möglichkeit, mit einem Boot weiter raus zu fahren und zu fischen. Die Südküste Schwedens ist besonders bekannt für ihre Lachsbestände. In der Hanöbucht und im Meer vor Simrishamn lassen sich Fische von anständiger Größe fischen. Wer besonders Gefallen am Meeresangeln hat, kommt vor allem in der westlichen Küstenregion Schwedens auf seine Kosten. Egal, ob direkt von den felsigen Küsten oder von einem Boot - hier hat man eine Menge verschiedener Fischarten am Haken. Unter anderem zählen dazu Makrelen, Hornhechte, Meeresforellen und Kabeljau. Darüber hinaus ist die westliche Küste für ihre Schalentiere bekannt. Interessant ist für manchen daher eventuell eine Austern- oder Hummersafari, ein geführter Ausflug, bei dem man gemeinsam auf Austern- und Hummerjagd geht.
Möchte man in Schweden angeln, braucht man keinen Fischereischein wie in Deutschland. Hier können auch unerfahrene Angler oder Neueinsteiger ihre ersten Fischversuche wagen. Allerdings braucht man für einige Gewässer eine Angelkarte. Diese kann man bequem und günstig in den meisten Touristenbüros, Tankstellen, Sportgeschäften und, wenn man Glück hat, sogar an Automaten kaufen.