Klima Formentera

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Klima auf Formentera

Das Klima auf Formentera, der zweitkleinsten der balearischen Inseln, wird wesentlich vom Mittelmeer beeinflusst. Das Meerwasser als Wärmespeicher sorgt für milde Winter und Abkühlung im Sommer, sodass auf der Insel das ganze Jahr über angenehme Temperaturen herrschen.

Als wärmste und trockenste Insel der Balearen besitzt Formentera ein subtropisches Klima mit nur wenigen Niederschlägen. Da das kleine Eiland keine größeren Erhebungen hat, ziehen die meisten Regenwolken einfach über die Insel hinweg und laden ihren Inhalt woanders ab. Die wenigen Niederschläge fallen hauptsächlich im Herbst und frühen Winter, im Sommer regnet es nur sehr selten. Dafür wird die Insel dann mit bis zu zwölf Sonnenstunden täglich verwöhnt und ist damit ein beliebtes Ziel bei Urlaubern. Der kälteste Monat auf Formentera ist der Januar mit durchschnittlich 10 °C. Im April werden zwar schon wieder Höchstwerte von bis zu 20 °C gemessen, verlässlich warm wird es auf der Insel aber erst ab Mai. Bereits im Juni beginnt der Sommer, die wärmsten Monate sind Juli und August mit Spitzentemperaturen über 30 °C. Der September ist etwas kühler, aber immer noch angenehm warm, auch der Oktober ist noch mild. Erst ab November sinken die Temperaturen deutlich und der Winter hält auf Formentera Einzug. Doch selbst dann fallen die Temperaturen nur selten unter die 10-°C-Marke. Schnee ist der Insel fremd und wer dem kalten Grau des deutschen Winters entfliehen will, ist auf der Mittelmeerinsel genau richtig.
Da Formentera sehr flach ist - die höchste Erhebung ist gerade einmal 192 Meter hoch - streicht das ganze Jahr eine sanfte Brise über die Insel, die vor allem im Sommer willkommen ist und die heißen Temperaturen deutlich angenehmer macht. Trotzdem ist das Wetter auf Formentera sehr beständig. Plötzliche Wetterwechsel sind selten, auch wenn schlechtes Wetter nie von langer Dauer ist und in der Regel rasch vorübergeht.

Die beste Reisezeit für den Urlaub auf Formentera

Im Juli und August herrscht auf Formentera Hochsaison und die Insel ist oft nahezu ausgebucht. Trotzdem gibt es hier zu dieser Zeit weniger Andrang als auf den restlichen Inseln der Balearen, da die Zahl der Unterkünfte begrenzt und noch überschaubar ist. Die Badesaison beginnt bereits im Juni, wenn das Wasser des Mittelmeers die 20-°C-Marke überschreitet. Dann ist das erfrischende Nass genau richtig für eine Abkühlung bei sommerlich heißen 25 bis 30 °C. Vom warmen Sommer aufgeheizt, kühlt das Meer nur langsam wieder ab und lädt selbst im Oktober noch zum Baden ein. Wer die Hauptsaison meiden möchte, aber trotzdem zum Baden nach Formentera fliegen will, wählt also einfach den Juni, September oder Oktober als Reisezeit.
Wer nicht ganz so viel Wert auf das Baden im Meer legt, dafür aber gerne wandert, der wird das Frühjahr auf Formentera lieben. Dann erstrahlt die Insel in voller Blüte. Die Pinien- und Sadewälder treiben aus und verströmen ein angenehmes Aroma. Gespeist von den winterlichen Regenfällen wächst und gedeiht es überall und Naturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Zu dieser Zeit ist die Regenwahrscheinlichkeit zwar höher als im Sommer, die Niederschläge sind jedoch in der Regel nur von kurzer Dauer. Davor und danach zeigt sich meist schnell wieder die Sonne.
Das klare Wasser und die weißen Strände Formenteras haben der Insel den Beinamen „die kleine Karibik″ verschafft. Denn wie in der Karibik kann man hier aufgrund des klaren Wassers, das durch die beständige, ruhige Wetterlage entsteht, hervorragend tauchen und die Unterwasserwelt erkunden.