Wandern Fuerteventura

Die wunderschöne Insel der Winde auf eigene Faust entdecken.

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Wandern auf Fuerteventura

Auf der zweitgrößten Kanarischen Insel Fuerteventura zu wandern, heißt, einzigartige Naturlandschaft zu erkunden. Es geht durch karge Vulkanlandschaften und Steilküsten und dann wieder durch weitläufige Dünen und Täler.

Geführte Touren werden hier gerne gebucht, wenn es beispielsweise um Klippenwanderungen geht. Der zweithöchste Berg der Insel ist der Pico de Betancuria, der als beliebtes Ausflugsziel für Wanderer gilt. Viele Wanderwege führen durch die ausgewiesenen Natur- und Landschaftsschutzgebiete, wie das vulkanisch geprägte Nordland Fuerteventuras. Manch ein Wanderer verbindet seine Tour auch gerne mit einem Zwischenstopp an einem der traumhaften Strände mit herrlichem türkisblauem Wasser.

Welche Wandertouren gibt es auf Fuerteventura?

Die erste Outdoortour ist eine geführte Tour für fortgeschrittene Wanderer. Maximal 8 Teilnehmer dürfen mit und es ist eine Zeit von 6 Stunden vorgesehen. Die 9 Kilometer lange Strecke beinhaltet das Durchqueren eines historischen Landschafsabschnittes: ein unberührter ländlicher Wanderbereich in den Ausläufern des Betancuria-Massivs. Hier erlebet man Fuerteventura mal von einer anderen Seite. Umgeben von hügligen Landschaften mit etwas Grün der Tabaiba geht es durch ausgetrocknete Schluchten langsam bergauf. Doch bereits nach einigen Höhenmetern kommt die Belohnung in Form einer traumhaft schönen Kulisse, die in verschiedenen Brauntönen gehalten wird. Die Krönung stellt der Panoramablick dar, weshalb man den Fotoapparat nicht vergessen sollte. Die schöne Aussicht bleibt und es geht durch verschiedene Dörfer, die vom Tourismus eher wenig mitbekommen. Wenn der Staudamm und das Örtchen Vega de Rio Palma erreicht sind, ist der größte Teil geschafft und die alte Hauptstadt Betancuria liegt dem Wandersmann zu Füßen. Wieder bergab geht es in Richtung Terequey und Degollada de los Granadillos. Wilde Ölbäume und mächtige Agaven säumen den Weg. Gut ausgebaute Wanderwege führen hinab ins Tal, wo der Rundwanderweg sich dem Ende neigt.

Eine weitere geführte Wandertour hat einen leichten Schwierigkeitsgrad und eignet sich somit auch für Anfänger. Die Dauer beträgt 5,5 Stunden und die Tour wird in zwei Abschnitte aufgeteilt, ist also eine Kombination aus Natur und Kulturellem. Schon beim Transfer ins Landesinnere kann das vielseitige Landschaftsbild genossen werden. Los geht es in der Hauptstadt Puerto del Rosario in Richtung des größten Waldgebietes der Insel. Die Wanderung führt zum Bergkamm des Monte Janana, dort geht es weiter entlang an einem alten Pilgerweg, den Camino Real. Dieser Weg verbindet die neue mit der ehemaligen Hauptstadt. Angekommen in Betancuria, kann in dem historischen Städtchen Rast gemacht werden. Nachdem alle sich gestärkt und ausgeruht haben, folgen die Wanderer einem breiten ausgetrockneten Flusslauf, den Romeria de la Peña. Nach einem Besuch in der Wallfahrtskapelle geht es weiter entlang des Pfades bis zum Ende einer Schlucht. Mit der traumhaften Aussicht auf landwirtschaftlich genutzte Felder endet die Tour in Buen Paso.

Als dritte Tour wird gerne eine geführte Wanderung zum Vulkan gebucht. Hier geht es zu Fuß durch das Naturschutzgebiet. Auf der Zentralebene treffen gleich zwei große Lavafelder aufeinander. Vor etwas mehr als 10.000 Jahren war der Vulkan noch aktiv und es fanden Ausbrüche statt. Die Lavaströme von damals sind erstarrt und geben dem Malpais Chico und dem Malpais Grande ihr heutiges Aussehen. Die Tour dauert ungefähr 3 Stunden bei einer Länge von 10 Kilometern. Am Vulkankegel geht es entlang, vorbei an bizarren Lavabomben. Während der Wanderung kann man den Verlauf der Ströme gut erkennen. Vielleicht werden hier auch ein paar Schmutzgeier gesichtet - der Aas fressende Raubvogel, der einen wichtigen Dienst auf der Insel verrichtet und unter Schutz steht. Vorbei an großen Aloe-Vera-Feldern geht die Rundwanderung zu Ende.