Matmata: Höhlendorf in Tunesien


Matmata ist ein Ort, der sich buchstäblich tief in den tunesischen Boden eingegraben hat. Das Berberdorf ist weltweit berühmt für seine einzigartigen Höhlenwohnungen, die in den weichen Fels gehauen wurden. Taucht ein in eine jahrtausendealte Lebensweise, die zwischen Wüstenromantik und cineastischem Flair kaum zu toppen ist.

Überblick

Matmata liegt im Süden Tunesiens nördlich des Djebel Dahar-Gebirges. Das Dorf ist Heimat der Berbern, die seit Jahrhunderten ihre Häuser buchstäblich in die Erde bauen, um sich vor der extremen Hitze des Sommers zu schützen. Die kreisförmigen Gruben sorgen für angenehm kühle Temperaturen in den Wohnräumen. Internationale Berühmtheit erlangte der Ort, als George Lucas hier 1976 Teile von Star Wars drehte. Doch diese Destination hat weit mehr zu bieten als Filmgeschichte: Es ist ein faszinierendes, lebendiges Denkmal berberischer Kultur, umgeben von wild-schöner Wüstenlandschaft.

Auf euren Streifzügen durch Matmata und die umliegende Region erwartet euch eine Welt voller Gegensätze: Uralte Höhlenwohnungen stehen neben dem UNESCO-Welterbe Ksar Ouled Soltane, endlose Sanddünen treffen auf üppige Palmenhaine. Wer diesen Ort besucht, spürt die Wärme der berberischen Gastfreundschaft, erkundet mystische Ksour, die traditionellen Berberfestungen, und wandert durch eine Landschaft, die sowohl im echten Leben als auch auf der Kinoleinwand zum Staunen einlädt. Ihr könnt auf Kamelen durch die Wüste reiten, in einem echten Troglodyten-Hotel übernachten oder mit dem Geländefahrzeug zu den entlegensten Highlights vordringen.

Matmata Hoehlendorf
Das Höhlendorf hat eine Menge zu bieten

Sehenswürdigkeiten

Matmata und seine Umgebung sind reich an Sehenswürdigkeiten, die euch in ihren Bann ziehen werden. Von den berühmten unterirdischen Behausungen über berühmte Filmkulissen bis hin zu spannenden Museen gibt es unzählige Eindrücke zu sammeln.

Höhlenwohnungen

Die Höhlen von Matmata sind ohne Frage das Herzstück des Orts. Berber gruben kreisförmige Gruben in den weichen Gesteinsuntergrund und erschufen so die sogenannten Troglodyten-Behausungen. Rund um einen zentralen Hof wurden Wohnräume, Küchen, Ställe und Lager in den Fels gehauen. Das Prinzip ist so simpel wie brillant: Die Erdmasse isoliert die Räume, hält die Hitze des Wüstensommers draußen und sorgt gleichzeitig im Winter für Wärme.

Einige dieser Häuser sind noch immer bewohnt, andere wurden zu kleinen Museen oder Pensionen umgewandelt. Nehmt euch Zeit, durch die engen Gassen zu schlendern und diese besondere Architektur von Matmata in Tunesien zu bewundern. Wer Glück hat, wird von den Einheimischen herzlich eingeladen, einen Blick ins Innere zu werfen. Diese Begegnungen gehören zu den schönsten Erinnerungen, die ihr aus eurem Aufenthalt mitnehmen könnt.

Matmata Hoehlenwohnungen
Das Dorf ist bekannt für diese einzigartigen Bauten

Hôtel Sidi Driss

Cineasten und Popkultur-Fans aufgepasst: In Matmata wurde 1976 der Film „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ gedreht. Als Kulisse diente damals das Hôtel Sidi Driss: ein echtes Troglodyten-Haus, das in dem Blockbuster das Heim von Luke Skywalker darstellte. Wer durch die unterirdischen Gänge und Innenhöfe dieses Hauses läuft, fühlt sich in eine andere Galaxie versetzt, auch wenn der Planet eigentlich Tunesien heißt.

Das Hotel ist weiterhin in Betrieb und hat mehrere der originalen Filmdekorationen erhalten, darunter Requisiten und Wandgemälde. Selbst wer kein ausgesprochener Star Wars-Fan ist, wird von der Atmosphäre dieses Ortes beeindruckt sein: Die Kombination aus der authentischen berberischen Architektur und dem filmhistorischen Hintergrund ist einfach faszinierend. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall, und wer möchte, kann hier sogar übernachten – ein unvergessliches Erlebnis.

Matmata Star Wars
Highlight für Star Wars-Fans

Musée Dar Khadija

Mitten im alten Matmata verbirgt sich mit dem Dar Khadija eine der authentischsten Möglichkeiten, den Alltag in einem echten Troglodyten-Haus zu erleben. Dieses Museum öffnet den Blick in einen vollständig eingerichteten unterirdischen Komplex – mit Schlaf- und Wohnzimmern, Küche, Vorratsräumen und Stall, allesamt in den weichen Fels gegraben und mit originalem Mobiliar, Gewändern und traditionellen Gebrauchsgegenständen ausgestattet.

Während die meisten Bewohner längst in das neu gebaute Nouvelle Matmata gezogen sind, hält das Dar Khadija das Wissen um das alte Leben aufrecht. Der Eintrittspreis ist niedrig, und trotz möglicher Sprachbarrieren gelingt es den Gastgebern, die Atmosphäre und Geschichte des Hauses eindrucksvoll zu vermitteln. Vom Flachdach des Museums bietet sich zudem ein schöner Blick über die hügelige Landschaft. Wer verstehen möchte, wie sich Generationen von Berbern in diesen unterirdischen Räumen eingerichtet haben, ist hier goldrichtig.

Musée Berbère de Tamezret

Nur etwa 13 Kilometer von Matmata entfernt, hoch oben im Berberdorf Tamezret, wartet eines der persönlichsten und berührendsten Museen des tunesischen Südens auf euch: das Musée Berbère de Tamezret. Ende der 1990er-Jahre von Mongi Bouras ins Leben gerufen, ist es ein echtes Herzensprojekt, entstanden aus dem Wunsch, die Kultur und das Gedächtnis der Amazigh für kommende Generationen zu bewahren.

Untergebracht in einem traditionellen, halb-troglodytischen Haus im Ortskern, präsentiert die Sammlung eine beeindruckende Vielfalt an Alltagsgegenständen, Textilien und Kunsthandwerk: bestickte Gewänder, gewebte Schals und diverse Keramiken. Was den Besuch jedoch wirklich unvergesslich macht, ist Mongi Bouras selbst: Als leidenschaftlicher Erzähler führt er seine Gäste durch die Räume und lässt die Geschichte seines Volkes lebendig werden. Zudem kümmert er sich höchstpersönlich um die detailgetreuen Nachbildungen der Exponate.

Chenini

Rund zweieinhalb Stunden Autofahrt von Matmata entfernt thront das imposante Berberdorf Chenini. Der verlassene alte Ortskern erstreckt sich über die steil abfallenden Felswände und bietet so ein einzigartiges und dramatisches Panorama. Gassen aus aufeinandergestapelten Steinen schlängeln sich den Hang hinauf, alte Speicherhäuser lehnen sich an das Gebirge, während eine weiß getünchte Moschee für einen Farbtupfer sorgt.

Tunesien Chenini
Eine eindrucksvolle Kulisse

Vom Gipfel aus habt ihr einen spektakulären Blick über die Landschaft des Djebel Dahar. In einer kleinen Siedlung im Tal lebt heute noch eine kleine Berbergemeinde, deren Alltag sich vor den Kulissen dieser Felsarchitektur abspielt. Nehmt euch Zeit für einen Spaziergang durch das alte Dorf und spürt die Vergänglichkeit und zugleich die Beharrlichkeit dieser Zivilisation.

Aktivitäten

Matmata und die umliegende Region bieten weit mehr als bloßes Besichtigen. Wer in seinem Urlaub aktiv werden möchte, findet ein vielfältiges Programm, das von Wüstenabenteuern bis hin zu kulturellen Begegnungen reicht.

Fahrt an den Chott el-Djerid

Einer der surrealistischsten Orte Tunesiens liegt rund anderthalb Stunden von Matmata entfernt: der Chott el-Djerid, der größte Salzsee der Sahara. In der Trockenzeit verwandelt er sich in eine weiße Kruste, während er bei hohem Wasserstand in unglaublichen Farben flimmert – Blau, Weiß, Rosa und Orange wechseln sich je nach Tageszeit ab. Die Hitze erzeugt spektakuläre Fata Morganas, die in der Wüstenluft tanzen.

Ein besonderes Highlight ist eine Fahrt über die Straße, die den Salzsee auf einem langen Damm überquert. Haltepunkte mit Aussichtsplattformen laden zum Innehalten und Fotografieren ein. Der Chott el-Djerid sollte auf keiner Reise in den tunesischen Süden fehlen.

Matmata Salzsee
Das Gewässer bietet ein farbenfrohes Schauspiel

Ausflüge in die Wüste

Douz, etwa 100 Kilometer westlich von Matmata, wird liebevoll als „Tor zur Sahara“ bezeichnet und ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in die Weiten der Wüste. Eines der unvergesslichsten Erlebnisse ist eine Kamelreittour. Einheimische Guides bieten diese in unterschiedlichen Varianten an – von kurzen Ausritten bei Sonnenuntergang bis hin zu mehrtägigen Karawanentouren. Dabei erlebt ihr die Weite und Stille dieser einzigartigen Landschaft auf ganz besondere Weise: kein Motorgeräusch, kein Stadtlärm, nur der Wind und das leise Stapfen der Kamele im Sand.

Wer schneller und weiter in die Wüste vordringen möchte, ist mit einer 4×4-Tour bestens beraten. Geländefahrzeuge bringen euch zu den beeindruckendsten Ecken der Region: zu versteckten Oasen, abgelegenen Berberdörfern, die kaum ein normaler Tourist je betritt, oder zu den Ausläufern der Sahara, wo Sand und Fels dramatische Kulissen bilden. Manche dieser Ausflüge führen euch auch an Drehorten aus Star Wars und anderen Filmproduktionen vorbei. Gute Vorbereitung ist wichtig: Sonnenschutz, ausreichend Wasser und leichte, aber bedeckende Kleidung sind Pflicht.

Tunesien Kamelreiten
Ein Ausritt durch die Sahara

Besuch des Ksar Ouled Soltane

Etwa 150 Kilometer östlich von Matmata, in der Nähe von Tataouine, erhebt sich einer der eindrucksvollsten Ksour Tunesiens: Ksar Ouled Soltane. Diese befestigte Speicherburg wurde in der Vergangenheit von den Berbern genutzt, um ihre Vorräte oder Habseligkeiten zu lagern, oder diente den vorbeiziehenden Karawanen als Rastplatz. Die Anlage besteht aus zwei großen Innenhöfen mit mehrstöckigen Ghorfa-Kammern, langgestreckten Gewölberäumen aus Lehm, die in beeindruckendem Zustand sind und Besucher aus aller Welt anlocken.

Matmata Ksar Ouled Soltane
Einblick in den Alltag vergangener Zeiten

Wandern im Djebel Dahar

Das Bergmassiv des Djebel Dahar, in dem Matmata liegt, ist ein hervorragendes Wandergebiet, das noch weitgehend abseits des Massentourismus liegt. Diverse Pfade führen durch das zerklüftete Gebirge, vorbei an verlassenen Troglodyten-Siedlungen, blühenden Olivenhainen und tief eingeschnittenen Wadis – trockenen Flusstälern, die nach Regenfällen kurzzeitig zu wilden Bächen werden.

Besonders empfehlenswert ist eine geführte Wanderung, da lokale Guides euch nicht nur sicher durch das Gelände leiten, sondern auch spannende Geschichten über die Berber, ihre Kultur und die Geologie des Gebirges erzählen. Bei einigen dieser Ausflüge ist ein traditionelles Essen enthalten. Auch mehrtägige Touren mit Übernachtung in einem authentischen Troglodytenhaus sind im Angebot. Frühmorgens zu starten, lohnt sich besonders: Die Temperaturen sind kühler, das Licht auf den Felsen ist wunderschön, und die Dörfer erwachen langsam zum Leben.

Tunesien Dahar
Wanderfreunde kommen definitiv auf ihre Kosten

Alltagskultur erleben

Wer das pulsierende Leben der Einheimischen hautnah erleben möchte, sollte unbedingt einen der traditionellen Wochenmärkte der Region besuchen. Einer der bekanntesten und farbenfrohsten ist der Souk von Tataouine, rund 130 Kilometer südlich von Matmata. Er findet jeden Montag- und Donnerstagvormittag statt und verwandelt die Stadt in ein buntes Treiben aus Gewürzbergen, Lederarbeiten, handgewebten Stoffen, Silberschmuck und frischen Agrarprodukten.

Wer im März in der Gegend ist, sollte das alljährliche Ksar-Festival in Tataouine nicht verpassen: Das Volksfest mit Kamelrennen, Pferdeshows, traditioneller Musik und Gesängen und viel Handwerkskunst zieht Besucher aus der ganzen Region an und bietet einen unvergleichlichen Einblick in die lebendige Kultur des tunesischen Südens.

Matmata Berber
Stände voller bunter Souvenirs

Oasen erkunden

Westlich von Matmata, jenseits des Chott el-Djerid, liegen zwei der schönsten Oasenstädte Tunesiens: Tozeur und Nefta. Beide Ortschaften sind durch ihre charakteristischen Viertel bekannt, in denen die Häuser aus Lehmziegeln bestehen, mit dekorativen geometrischen Mustern, die die Fassaden schmücken.

Tozeur bietet zudem einen botanischen Garten sowie ein buntes Souk-Leben. Nefta dagegen gilt als spirituelles Zentrum der Region mit zahlreichen Sufi-Schreinen und Moscheen. Die Corbeille von Nefta, eine natürliche Mulde voller Dattelpalmen, ist ein atemberaubender Anblick. Gemeinsam lassen sich beide Städte wunderbar an einem Tag erkunden, am besten kombiniert mit einem Halt am Chott el-Djerid.

Reise-Infos

Ein Trip nach Matmata will gut vorbereitet sein. Damit euer Abenteuer in der Wüste reibungslos verläuft, haben wir die wichtigsten Tipps zu Anreise, Gastronomie und Unterkunft für euch zusammengestellt. So könnt ihr euren Urlaub in Tunesien rundum genießen.

Ideale Reisezeit und Reisedauer

Matmata ist vor allem im Frühjahr und Herbst einen Besuch wert. In dieser Zeit sind die Temperaturen angenehm warm, ohne die extremen Hitzespitzen des tunesischen Sommers. Wer die Sahara dennoch in ihrer heißesten Stimmung erleben möchte, kommt im Juli oder August, gut ausgerüstet und mit ausreichend Wasser, versteht sich. Der Winter ist mild, kann aber in den Bergen des Djebel Dahar auch empfindlich kalt werden, besonders nachts. Im Dezember lockt das International Festival of the Sahara in Douz zahlreiche Besucher an.

Für Matmata und die Umgebung solltet ihr mindestens vier bis fünf Tage einplanen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Ruhe zu erkunden. Kombiniert ihr die Region mit einem Strandaufenthalt an der Küste bei Hammamet, Djerba oder Sousse, lassen sich daraus zwei wunderbar abwechslungsreiche Wochen gestalten.

Tunesien Hammamet
Die bunten Straßen von Hammamet

Reisevorbereitungen

Ein Visum braucht ihr als deutsche Staatsbürger für einen Aufenthalt von bis zu vier Monaten nicht. Euer Pass sollte bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein, der Personalausweis reicht nicht aus. Individualreisende sollten außerdem ein Rückflugticket sowie einen Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel dabeihaben. Die ausgegebene „Carte de visiteur non-résident“ solltet ihr unbedingt aufbewahren und bei Abflug vorlegen.

Pflichtimpfungen gibt es keine, aber der Standardschutz sollte auf dem aktuellen Stand sein. Sprecht am besten rechtzeitig mit eurem Hausarzt. Eure deutschen Stecker passen in Tunesien problemlos. Die Landeswährung ist der Tunesische Dinar. Diese darf weder ein- noch ausgeführt werden, deckt euch daher am besten direkt am Flughafen bei einer Wechselstube oder am Bankautomaten ein.

Anreise und Fortbewegung vor Ort

Der bequemste Weg in euren Tunesien-Urlaub führt über einen Direktflug aus diversen deutschen Städten nach Djerba. Von dort erreicht ihr Matmata in rund drei Stunden mit einem Mietwagen, der euch die nötige Flexibilität verschafft, um die oft abgelegenen Sehenswürdigkeiten der Wüstenregion zu erkunden. Die Straßen zwischen den großen Orten und touristischen Zentren sind gut ausgebaut, in entlegeneren Gebieten empfiehlt sich ein geländegängiges Fahrzeug.

Mit dem Louage, einem tunesischen Sammeltaxi, kommt ihr günstig zwischen den größeren Städten hin und her. Innerhalb von Matmata selbst sind die Troglodytenhäuser gut zu Fuß erreichbar, für Ausflüge in die weitere Umgebung ist ein eigenes Fahrzeug jedoch unerlässlich.

Essen und Spezialitäten

Die lokale Küche ist herzhaft, aromatisch und von berberischen Traditionen geprägt. Das Nationalgericht Tunesiens, Couscous, sowie die feurige Gewürzpaste Harissa, die unter anderem aus Chilis, Knoblauch, Koriander und Kreuzkümmel besteht, begegnen euch auch in dieser Region überall. Eine weitere Spezialität ist Brik, eine knusprig frittierte Teigtasche, die klassischerweise mit einem Ei und Thunfisch gefüllt wird und als Vorspeise oder Snack beliebt ist.

In den Oasenstädten rund um Douz und Tozeur sind Datteln wie die Deglet Nour in höchster Qualität ein absolutes Muss und als Souvenir sehr empfehlenswert. Dazu trinkt ihr am besten den stark gesüßten Minztee, der in kleinen Gläsern gereicht wird und zu jeder Begegnung dazugehört. Zu den besonderen Spezialitäten zählt auch der Legmi, ein prickelnder Palmsaft mit hohem Zuckergehalt.

Hotels und Unterkünfte

Das Besondere an Matmata ist, dass ihr hier tatsächlich in einem echten Troglodyten-Haus übernachten könnt. Mehrere der unterirdischen Berberwohnungen sind zu Pensionen oder kleinen Hotels umgebaut worden und bieten ein einzigartiges Erlebnis in kühlen, höhlenhaften Zimmern. Das bekannteste davon ist das bereits erwähnte Hôtel Sidi Driss mit seiner Star Wars-Geschichte, aber auch die anderen Unterkünfte empfangen Gäste in authentischer Atmosphäre.

In der weiteren Region, etwa in Douz, Tozeur oder Tataouine, findet ihr eine breitere Auswahl an Urlaubsquartieren, von einfachen Gästehäusern bis hin zu komfortablen Wüstenresorts und Designhotels, die traditionelle berberische Architektur mit modernem Komfort verbinden. Für ein ganz besonderes Erlebnis empfiehlt sich eine oder zwei Nächte in einem Wüstenlager inmitten der Dünen – unter freiem Himmel oder im Berberzelt, mit Lagerfeuer und dem weiten Sternenhimmel über euch. Wer komfortabler reisen möchte, wählt eine der Unterkünfte in Gabès als Basisstation und erkundet die Region von dort aus auf Tagestouren.

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