Heute nehmen wir euch mit ins Glemmtal, ins Herz des Salzburger Landes. Saalbach-Hinterglemm besteht aus zwei charmanten Ortskernen, die sich ein langes, sonniges Tal teilen und von sanften Grasbergen umrahmt werden. Im Winter verwandelt sich die Region in eines der größten Skigebiete Österreichs.
Überblick
Stellt euch vor, ihr steigt morgens direkt vor der Haustür in die Gondel und gleitet über verschneite Gipfel. Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn verbindet rund 270 Abfahrtskilometer, 70 moderne Lifte und über 60 gemütliche Skihütten zu einer einzigen, riesigen Region. Hier finden Anfänger, Familien mit Kindern, ambitionierte Wintersportler, Freerider und Snowboarder gleichermaßen ihr Glück. Nach dem Pistentag wartet legendäres Après-Ski, das weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist.
Im Sommer zeigt sich das Glemmtal bei eurem Urlaub in Österreich von seiner grünen Seite: Blühende Almwiesen, plätschernde Bergbäche und ein riesiges Netz an Trails machen die Region zur Top-Adresse für Mountainbiker und Wanderfreunde. Dazu kommen Erlebnisse wie Baumwipfelpfade, Hängebrücken und Ausflugsziele wie der Zeller See oder das Kitzsteinhorn in Kaprun. Egal, ob ihr Action sucht oder einfach durchatmen wollt: Hier werdet ihr fündig.

Sehenswürdigkeiten
Saalbach-Hinterglemm ist weit mehr als ein Skigebiet. Zwischen den beiden Ortskernen, auf den Gipfeln und in der Umgebung warten Sehenswürdigkeiten, die euch staunen lassen: historische Ecken, luftige Erlebniswege, stille Täler und glitzernde Seen.
Pfarrkirche und Skimuseum
Der erste Weg sollte euch mitten ins Dorf führen. Der Ortskern von Saalbach ist eine gemütliche Fußgängerzone, in der sich holzverkleidete Häuser mit blumengeschmückten Balkonen aneinanderreihen. Schon von Weitem seht ihr den spitzen Turm der Pfarrkirche St. Nikolaus, die erhöht über dem Dorfplatz thront. Ein kurzer Blick ins Innere lohnt sich, denn der Raum strahlt eine wunderbare Ruhe aus. Ein schöner Kontrast zum quirligen Treiben.
Nur wenige Schritte entfernt erwartet euch das Skimuseum. Hier erfahrt ihr, wie aus einem abgelegenen Bergbauerndorf eines der bekanntesten Wintersportziele der Alpen wurde. Alte Holzski, verblichene Fotos und Anekdoten der ersten Skipioniere machen die Geschichte lebendig, gerade an einem verschneiten Nachmittag ein perfektes Programm. Nehmt euch danach Zeit zum Bummeln: Kleine Boutiquen, Sportgeschäfte und Cafés mit Sonnenterrassen laden zum Verweilen ein.
Golden Gate Brücke der Alpen
Wollt ihr den Wald mal aus der Vogelperspektive erleben? Dann ist der Baumzipfelweg genau das Richtige für euch. Der Erlebnispfad führt euch über Holzstege und Hängebrücken hoch hinauf in die Baumkronen. Zwischen Fichten und Lärchen schwebt ihr über dem Waldboden, hört das Rauschen der Äste und entdeckt unterwegs Aussichtsplattformen und Spielstationen.
Das absolute Highlight ist die spektakuläre Hängebrücke, die liebevoll „Golden Gate Brücke der Alpen“ genannt wird. Wenn ihr hoch über dem Tal über die schwankende Konstruktion lauft, kribbelt es garantiert im Bauch. Keine Sorge: Die Brücke ist bestens gesichert, und selbst wer nicht ganz schwindelfrei ist, schafft den Weg meist mit einem stolzen Grinsen. Besonders für Familien ist diese Attraktion ein Volltreffer, denn Kinder können sich hier richtig austoben und Natur spielerisch erleben.

Talschluss von Hinterglemm
Wenn ihr Ruhe sucht, folgt der Straße durch Hinterglemm einfach bis ans Ende. Dann findet ihr eine weite, unberührte Landschaft mit saftigen Wiesen, rauschenden Bächen und einer Kulisse aus sanft geschwungenen Gipfeln. Hier entspringt die Saalach, die sich später durch das gesamte Saalachtal schlängelt. Der Talschluss ist ein idealer Ort für einen gemütlichen Spaziergang abseits des Trubels. Breite Wege führen euch zu urigen Almen, auf denen im Sommer Kühe grasen und die Wirtsleute frische Buttermilch und Kaspressknödel servieren.
Zur kalten Jahreszeit verwandelt sich der Talschluss in ein stilles Wintermärchen. Wanderwege und Langlaufloipen ziehen sich durch die verschneite Landschaft, und Skitourengeher starten von hier aus zu ihren Runden in den Pinzgauer Grasbergen. Gerade nach einigen Tagen auf belebten Pisten tut diese Stille unheimlich gut. Wir empfehlen euch, am frühen Morgen herzukommen, wenn der Nebel noch über den weitläufigen Wiesen liegt und die Sonne langsam über die Kämme klettert.
Traumziele in Österreich
Schattberg und Zwölferkogel
Ein Besuch in Saalbach-Hinterglemm ist erst komplett, wenn ihr einmal ganz oben gestanden habt. Von der Fußgängerzone im Ortskern bringt euch die Gondel bequem auf den Schattberg. Oben angekommen, breitet sich ein 360-Grad-Panorama vor euch aus, das euch den Atem raubt. Die Kitzbüheler Alpen einerseits, die vergletscherten Dreitausender der Hohen Tauern andererseits.
Auch der Zwölferkogel oberhalb von Hinterglemm ist ein beliebter Aussichtspunkt. Rund um die Bergstationen findet ihr Panoramaplattformen, Infotafeln zu den umliegenden Gipfeln und natürlich Hütten mit Sonnenterrassen. Insgesamt reicht das Gebiet bis auf 2.096 Meter Höhe. Hoch genug für spektakuläre Fernsichten, aber angenehm erreichbar für alle. Das Schöne: Die Bergbahnen in Saalbach-Hinterglemm fahren nicht nur im Winter. Für Fotografen lohnt sich vor allem die letzte Bergfahrt am Nachmittag, wenn das Licht warm und weich wird und die Gipfel golden leuchten.

Der Zeller See
Nur rund eine halbe Stunde Fahrt entfernt liegt eines der schönsten Ausflugsziele in der Umgebung: Zell am See. Das Städtchen schmiegt sich an das Ufer des gleichnamigen Sees, dessen türkisblaues Wasser vor der Kulisse der Berge fast unwirklich schön wirkt.
Schlendert durch die hübsche Altstadt mit ihren Gassen, dem Stadtplatz und der romanischen Stadtpfarrkirche St. Hippolyt. Danach geht’s an die Seepromenade. Hier könnt ihr ein Boot mieten, mit dem Ausflugsschiff übers Wasser gleiten oder im Sommer einfach ins erfrischende Nass springen. Am gegenüberliegenden Ufer ladet ihr am Strandbad in Thumersbach die Akkus auf.
Kitzsteinhorn in Kaprun
Wer einmal auf über 3.000 Metern stehen möchte, sollte sich das Kitzsteinhorn in Kaprun nicht entgehen lassen. Der Gletscherberg liegt nur einen Katzensprung hinter Zell am See und ist in etwa 45 Minuten von Saalbach-Hinterglemm aus erreichbar. Mehrere Seilbahnen bringen euch hinauf in die Gipfelwelt 3000, eine Aussichtsplattform, die euch einen grandiosen Blick in den Nationalpark Hohe Tauern schenkt. Rings um euch ragen Gipfel auf, viele davon das ganze Jahr über mit Schnee und Eis bedeckt. Spannend ist auch das Nationalpark-Kino, das euch in die Welt der Gletscher, Steinböcke und Bartgeier mitnimmt.

Das Besondere am Kitzsteinhorn: Hier könnt ihr fast das ganze Jahr weiße Pracht erleben. Selbst im Hochsommer gibt es oben oft Felder, auf denen Kinder Schneebälle werfen, während unten im Tal 25 Grad herrschen. Im Herbst und Frühjahr ist der Gletscher ein beliebter Treffpunkt für Skifahrer, die die Saison verlängern wollen.
Aktivitäten
Langeweile? Die kennt man im Glemmtal definitiv nicht! Die Freizeitangebote reichen von rasanten Abfahrten über flowige Bike-Trails bis zu entspannten Almwanderungen. Ob Sommer oder Winter, ob mit Kindern im Familienpack oder als Adrenalinjunkie mit einer Gruppe aus Freunden.
Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn
Dieses Highlight ist der Grund, warum viele von euch das erste Mal ins Glemmtal reisen. Gemeinsam mit Leogang und Fieberbrunn bildet es den Skicircus, eine Skiregion der Extraklasse, die Tirol und das Salzburger Land über Pisten verbindet. Mit einem einzigen Skipass erkundet ihr ein gigantisches Gebiet.
Die Pisten sind bunt gemischt: Rund zwei Drittel sind blaue Abfahrten, ideal für Anfänger und Familien, dazu kommen anspruchsvolle rote und schwarze Strecken. Wer es sportlich mag, nimmt sich „The Challenge“ vor, eine Skirunde über rund 65 Pistenkilometer und mehr als 12.000 Höhenmeter an einem Tag. Auch bei der Schneesicherheit punktet die Region: Ein Großteil der Abfahrten kann technisch beschneit werden, was euch von Dezember bis April zuverlässige Bedingungen beschert.
Freeriden, Snowparks und Funslopes
Ihr sucht mehr als präparierte Pisten? Auch dann seid ihr hier genau richtig. Die Region gilt als Hotspot für Freerider und Snowboarder. Abseits der markierten Abfahrten warten unverspurte Hänge, die nach frischem Neuschnee zu wahren Spielwiesen werden. Wichtig: Geht nie ohne Lawinenausrüstung und die nötige Erfahrung ins Gelände. Oder bucht einen ortskundigen Guide, der euch die besten Lines zeigt.
In den Snowparks des Skicircus könnt ihr euch an Kickern, Boxen und Rails austoben. Von Einsteiger-Lines bis zu großen Sprüngen für Profis ist alles dabei, und die Shaper halten die Obstacles täglich in Schuss. Selbst wer nur zuschauen möchte, hat hier viel Spaß. Für Familien und Genießer sind die Funslopes ein Highlight: Steilkurven, Wellen und kleine Tunnel machen jede Abfahrt zum Abenteuer. Kinder lieben es, hier durchzusausen, und Erwachsene ertappen sich dabei, wie sie einfach noch eine Runde dranhängen.

Après-Ski und Hüttenzauber
Wenn die Lifte stillstehen, beginnt in Saalbach-Hinterglemm der zweite Teil des Tages. Das Après-Ski hier ist legendär und zieht Feierfreudige aus ganz Europa an. Schon an den Talstationen und auf den Hütten am Pistenrand wird getanzt, gesungen und auf den Bänken gestanden. Die Stimmung ist ausgelassen, aber herzlich. Hier feiern Einheimische und Gäste gemeinsam.
Ihr mögt es ruhiger? Kein Problem! Über 60 Skihütten verteilen sich im Skicircus und viele davon sind wahre Wohlfühloasen. Holzgetäfelte Stuben, ein knisternder Kachelofen und Sonnenterrassen mit Liegestühlen laden zu einer ausgedehnten Mittagspause ein. Gönnt euch einen Jagatee oder einen Glühwein und blickt einfach über die verschneiten Gipfel.
Schöne Hotels in Österreich
Mountainbiken: Trails, Lines und Bikepark
Sobald der Schnee schmilzt, wird Saalbach-Hinterglemm zum Mekka für MTB‑Fans. Die Region zählt zu den besten Zielen der Alpen und das hat gute Gründe. Mehrere Bergbahnen nehmen euer Bike mit nach oben und von dort warten Hunderte Kilometer an Strecken auf euch. Im Bikepark findet ihr Lines für jedes Level. Flowige Trails mit Anliegern und kleinen Sprüngen sind perfekt für Einsteiger, während erfahrene Rider auf technischen Downhill-Strecken mit Wurzeln, Steinen und großen Drops ihre Grenzen testen.
Wer es lieber gemütlich mag, schwingt sich aufs E-Bike und erkundet auf breiten Forstwegen die Almen der Umgebung. Ein Highlight sind die Runden, die mehrere Bergbahnen miteinander verbinden. So sammelt ihr an einem Tag etliche Tiefenmeter, ohne euch bergauf quälen zu müssen. Fahrtechnikkurse bei lokalen Bikeschulen helfen euch, sicherer zu werden, und Verleihstationen stellen euch Top-Material zur Verfügung.

Familienspaß und Rodeln
Saalbach-Hinterglemm ist ausgesprochen familienfreundlich und das zeigt sich besonders im Sommer. Viele Unterkünfte geben ihren Gästen die Joker Card aus, mit der ihr zahlreiche Bergbahnen, Schwimmbäder und Freizeiteinrichtungen der Region kostenlos oder vergünstigt nutzen könnt. Fragt bei der Buchung unbedingt danach, das spart bares Geld. Für kleine und große Abenteurer gibt es Erlebnisspielplätze auf den Bergen, Wasserspielplätze und Streichelzoos auf den Almen. Ein echter Nervenkitzel wartet im benachbarten Leogang: Beim Flying Fox XXL rauscht ihr an einem Stahlseil in Bauchlage durch die Luft.
Im Winter dürfen Rodelpartien nicht fehlen. Mehrere Bahnen in der Region sind abends sogar beleuchtet, sodass ihr nach einem gemütlichen Hüttenabend auf dem Schlitten ins Tal sausen könnt. Ergänzt wird das Angebot durch Skikindergärten und Kinderländer, in denen die Kleinsten spielerisch ihre ersten Schwünge lernen. So kommen alle Generationen auf ihre Kosten und ihr als Eltern habt auch mal ein paar entspannte Stunden für euch.
Wandern in den Pinzgauer Grasbergen
Wandern in Saalbach-Hinterglemm ist pure Erholung für die Seele. Die Pinzgauer Grasberge, die das Glemmtal umgeben, sind sanft und grün statt schroff und felsig. Perfekt für Genusswanderer und Familien. Die Wege sind gut markiert und die Steigungen bleiben meist angenehm. Besonders schön sind Höhenwege, auf denen ihr stundenlang ganz im eigenen Tempo über die Kämme spaziert und rechts wie links in die Täler blickt.
Startet am besten mit der Bergbahn, dann spart ihr euch den Aufstieg und habt mehr Zeit für die Aussicht. Unterwegs kehrt ihr in bewirtschaftete Almhütten ein, wo es frische Milch, selbst gemachten Käse und deftige Jausen gibt. Wer sich mehr Herausforderung wünscht, nimmt sich eine Gipfeltour vor oder kombiniert mehrere Etappen zu einer Mehrtageswanderung. Auch geführte Touren mit spannenden Kräuterwanderungen oder Sonnenaufgangswanderungen werden angeboten.

Reise-Infos
Bevor ihr die Koffer packt, haben wir abschließend hier noch die wichtigsten Informationen für eure Reise nach Österreich gesammelt. Von der besten Zeit über die Anreise bis hin zu kulinarischen Tipps und passenden Unterkünften. So seid ihr bestens vorbereitet.
Ideale Reisezeit und Reisedauer
Für Skiurlaub sind die Monate Januar bis März perfekt. Die Schneelage ist dann meist am besten, die Tage werden ab Februar spürbar länger und sonniger. Wer günstig und entspannt fahren möchte, wählt die Wochen kurz vor Weihnachten oder Ende März bis Anfang April, wenn die Pisten leerer sind und der Firn in der Frühlingssonne glänzt. Meidet nach Möglichkeit die Faschingsferien, denn dann ist die Region gut gebucht.
Der Sommer startet etwa Mitte Juni, wenn die Bergbahnen wieder öffnen. Juli und August bieten warme Tage zum Wandern und Biken, während der September mit klarer Luft, stabilem Wetter und weniger Trubel punktet. Im Herbst färben sich die Lärchen golden. Ein Traum für Fotografen. Für einen Skiurlaub empfehlen wir euch mindestens fünf bis sieben Tage, damit ihr den riesigen Skicircus wirklich erkunden könnt. Im Sommer ist eine Woche ideal, um Wandern, Biken und Ausflüge in die Umgebung entspannt zu kombinieren. Für einen Kurztrip reicht aber auch ein verlängertes Wochenende, um erste Eindrücke zu sammeln.

Anreise und Fortbewegung vor Ort
Die meisten von euch werden mit dem Auto anreisen. Aus Deutschland führt die Route mehrheitlich über München und die A8 Richtung Salzburg, weiter über Bad Reichenhall und Lofer nach Maishofen, wo ihr ins Glemmtal abbiegt. Denkt an die Autobahnvignette für Österreich und im Winter an Schneeketten sowie Winterreifen. Nachhaltiger geht es mit der Bahn: Der nächstgelegene größere Bahnhof ist Zell am See, der gut an das Netz der ÖBB und an Verbindungen aus Deutschland angebunden ist.
Von dort bringt euch ein Linienbus in rund 40 Minuten nach Saalbach-Hinterglemm. Fliegt ihr lieber, landet ihr am besten in Salzburg, von wo aus ihr in etwa eineinhalb Stunden im Glemmtal seid. Auch die Flughäfen München und Innsbruck sind eine Option, die Anreise dauert dann jedoch länger. Im Winter verbinden Skibusse die Ortsteile und Talstationen. Mit gültigem Skipass fahrt ihr in der Regel kostenlos. Im Sommer sind Wanderbusse unterwegs und viele Strecken lassen sich ohnehin zu Fuß oder mit dem Bike zurücklegen.
Essen und Spezialitäten
Aufgepasst, Genießer: Die regionale Küche ist deftig, ehrlich und unglaublich lecker. Ganz oben auf eurer Liste sollten die Pinzgauer Kasnocken stehen. Die kleinen Spätzle werden mit würzigem Bergkäse in der Pfanne geschwenkt und mit Röstzwiebeln getoppt. Nach einem Pistentag gibt es nichts Besseres. Ebenso beliebt sind Kaspressknödel, die knusprig angebraten in einer kräftigen Rindssuppe oder auf Sauerkraut serviert werden. Probiert auch die Pinzgauer Bladln: dünne, in Schmalz herausgebackene Teigfladen, die mit Sauerkraut oder Preiselbeeren gegessen werden. Wer Fleisch mag, freut sich über Gerichte vom Pinzgauer Rind, einer robusten, regionalen Rasse, die auf den Almen der Umgebung weidet.
Für Naschkatzen gibt es Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster, flaumige Germknödel mit Mohn und Vanillesoße oder Apfelstrudel direkt aus dem Ofen. Auf den Almen solltet ihr unbedingt eine Brettljause bestellen. Mit Speck, Bauernbrot und Almkäse, oft direkt vom Hof. Zum Abschluss gehört natürlich ein Schnapserl dazu, gebrannt aus Obst und Kräutern der Region. Im Winter wärmt euch ein Jagatee oder ein Glühwein, im Sommer erfrischt eine Buttermilch oder ein naturtrüber Apfelsaft. Unser Tipp für Insider: Fragt in den Hütten nach dem Tagesgericht, oft verbergen sich dahinter die zweifelsohne besten Hausrezepte.
Hotels und Unterkünfte
Die gute Nachricht zuerst: In Saalbach-Hinterglemm findet ihr Unterkünfte für jedes Budget und jeden Reisestil. Ein großer Vorteil der Region ist die Lage vieler Häuser direkt an der Piste oder nur wenige Gehminuten von der nächsten Bergbahn entfernt. Ski-in-Ski-out ist hier keine Seltenheit, sondern fast schon Standard. Wer sich so richtig verwöhnen lassen möchte, bucht ein Wellnesshotel mit Spa, Saunalandschaft und Gourmetküche. Nach einem langen Tag auf den Pisten oder Trails gibt es kaum etwas Schöneres als einen Sprung in den beheizten Pool mit Blick auf die verschneiten Gipfel.
Familien sind in spezialisierten Familienhotels bestens aufgehoben. Kinderbetreuung, Spielzimmer und großzügige Räume sorgen dafür, dass sich Groß und Klein wohlfühlen. Eine charmante Alternative sind die vielen familiengeführten Pensionen und Gästehäuser, in denen ihr mit echter Pinzgauer Herzlichkeit empfangen werdet. Und wer das ursprüngliche Bergleben erleben möchte, übernachtet auf einem Bauernhof oder sogar auf einer Alm. Bucht für die Hochsaison früh, denn die besten Zimmer sind schnell vergeben. Und fragt nach Pauschalangeboten inklusive Skipass oder Joker Card, die oft deutlich günstiger sind.
FAQ
Ihr habt noch Fragen zu eurem Urlaub in Saalbach-Hinterglemm? Keine Sorge, damit seid ihr nicht allein. Wir haben euch hier einige zusammengestellt, die am häufigsten gestellt werden. Vom Skigebiet über die Schneesicherheit bis zum Mountainbiken. So habt ihr alle wichtigen Antworten auf einen Blick und könnt eure Reise ganz entspannt planen.
Wie groß ist das Skigebiet?
Der Skicircus Saalbach-Hinterglemm Leogang Fieberbrunn umfasst rund 270 Abfahrtskilometer und 70 Lifte und zählt damit zu den größten Skigebieten Österreichs.
Wie schneesicher ist Saalbach-Hinterglemm?
Dank der Höhenlage bis 2.096 Meter und moderner Beschneiung, die den Großteil der Pisten abdeckt, gilt die Region von Dezember bis April als sehr schneesicher.
Wie viele Bergbahnen gibt es?
Im Winter sind rund 70 Seilbahnen und Lifte in Betrieb. Im Sommer öffnen ab etwa Mitte Juni ausgewählte Bergbahnen für Wanderer und Mountainbiker.
Was bietet Saalbach-Hinterglemm im Sommer?
Wandern in den Pinzgauer Grasbergen, Mountainbiken, den Baumzipfelweg, Almhütten und abwechslungsreiche Ausflüge zum Zeller See oder aufs Kitzsteinhorn.
Ist alles anfänger- und familienfreundlich?
Absolut: Rund zwei Drittel der Pisten sind leicht, dazu kommen Kinderländer, Skischulen, Funslopes und im Sommer natürlich die beliebte Joker Card.









