Der August löst ein, was der Sommer den Rest des Jahres verspricht: goldene Abende, warmes Meer und Straßen, die nach Sonne und Salz duften. Die eigentliche Frage ist längst nicht mehr, ob man aufbricht, sondern wohin. Wir haben euch einmal die schönsten Reiseziele für den August zusammengestellt.
Überblick
Der August 2026 fällt in ein Reisejahr, das seine Prioritäten verschoben hat. Gesucht wird nicht mehr automatisch der heißeste Strand, sondern das angenehme Klima, das erträgliche Maß an Menschen, der Ort, der im Hochsommer nicht aus den Nähten platzt. Höhenlagen, windige Küsten und Regionen, die lange im Schatten der Klassiker standen, gewinnen genau in diesem Monat.
Dazu kommt ein Ereignis, das diesen August unverwechselbar macht: Mitte des Monats verdunkelt eine totale Sonnenfinsternis den Himmel über einem schmalen Streifen des Nordatlantiks und Südwesteuropas. Die erste auf dem europäischen Festland seit über zwei Jahrzehnten. Ein Sommerurlaub bekommt so plötzlich ein Datum, auf das man hinreisen kann.

Badeurlaub im August
Wenn euch der Sinn nach Sonne und Meer steht, bietet sich ein Badeurlaub am Goldstrand an, sofern ihr Lust auf Party habt. Er ist nämlich das bulgarische Pendant zum Ballermann. Wer lieber nach Portugal an den Strand fliegt, für den ist Albufeira eine Option. Auch hier kann abends ausgelassen gefeiert werden.
Baden und Feiern am Goldstrand (Bulgarien)
Strandurlauber, die gerne günstig in den Badeurlaub fliegen und dabei nicht auf ein ausschweifendes Nachtleben verzichten möchten, können mit einem Aufenthalt am Goldstrand an der Schwarzmeerküste Bulgariens nichts falsch machen. Gerade junge Menschen zieht es an den Partystrand. Der August zählt in die beste Reisezeit für diese Ziele hinein. Tagsüber könnt ihr am 100 m breiten und über 3 km langen Strand in der Sonne brutzeln und euch im Meer abkühlen. Für Action im Wasser sorgen u. a. Wasserski, Jetski und Parasailing. Zwischendurch setzt ihr euch an der Promenade in ein Café und esst eine Kleinigkeit. Wenn es dunkel wird, könnt ihr in den Feiermodus übergehen und Schlagergrößen, die auch auf Mallorca auftreten, zuhören. Im Partystadl trefft ihr auf viele andere Deutsche. Auch im Den Glade Viking wird ausgelassen getanzt. Mögt ihr es schick, stellt ihr euch vorm Arrogance oder dem PR Club an.

Abwechslung vom Strand und Club bietet ein Gang durch den Jachthafen des Goldstrands oder eine Wanderung im Naturpark Slatni Pjasazi (Naturpark Goldstrand). Er besteht aus Wald, ist 9 km lang und im Durchschnitt etwas mehr als 1 km breit. Der Naturpark, in dem sich mit dem Aladscha-Kloster eine Sehenswürdigkeit befindet, ist übrigens älter als der Badeort. Des Weiteren bietet sich ein Ausflug ins 17 km südlich gelegene Varna an, wo ihr mit dem Flieger gelandet seid. Zu den sehenswerten Dingen zählen beispielsweise die Muttergottes-Kathedrale, die Kirche Sveta Petka oder der städtische Uhrturm. Wenn ihr mit Kindern im Badeurlaub am Goldstrand seid, könnt ihr im Meeresgarten, wie eine zwischen Stadtstrand und Innenstadt gelegene Grünfläche heißt, in den Freizeitpark Varna gehen. Was euch am Goldstrand alles erwartet, könnt ihr hier lesen.
An den Stränden von Albufeira (Portugal)
Das an der Algarve liegende Albufeira hat stolze 30 km Küstenlinie mit 25 Stränden zu bieten. Es besteht also mehr als genug an Auswahl. Befindet sich euer Hotel zentral in Albufeira, bieten sich selbstverständlich Strände an, die fußläufig erreichbar sind. Zu ihnen zählen u. a. die Praia do Peneco, die Praia dos Pescadores, die Praia do Inatel und die Praia dos Alemães. Sie alle gehen ineinander über, sodass man problemlos wechseln kann, falls es mal in einem Abschnitt zu voll sein sollte. Ferner hat jeder Strand seinen eigenen Reiz. So könnt ihr an der Praia dos Pescadores Volleyball spielen, Tretboot oder Wasserski fahren und Parasailing betreiben. Die Praia do Inatel ist von steilen Felsen eingerahmt und an der Praia dos Alemães wachsen vereinzelt Pinien auf den Klippen. Verfügt ihr über ein eigenes Auto oder über einen Mietwagen, gelangt ihr unkompliziert zu den weiter weggelegenen Stränden, bei denen es sich teilweise nur um kleine Buchten mit schönen Felsformationen handelt. Sie sind naturgemäß weniger überlaufen (für den Fall, dass ihr ein gewisses Ruhebedürfnis habt). Zu ihnen gehört die Praia da Coelha, sieben km westlich vom Zentrum Albufeiras.

Das Nachtleben spielt sich vor allem in der Altstadt und auf der Avenida Dr. Francisco Sá Carneiro (besser bekannt unter dem Namen „The Strip“) ab. Im Altstadtviertel trefft ihr auf eine Vielzahl an Cafés und Restaurants. In Letzteren solltet ihr die Fischgerichte probieren, sofern ihr welche esst. Wollt ihr mit euren Freunden nicht nur gemütlich sitzen und essen, könnt ihr danach noch weiter zum Strip mit seinen Bars und Clubs ziehen. Möchtet ihr den Urlaub im wunderschönen Albufeira um Kultur ergänzen, schlendert ihr tagsüber bzw. im Hellen durch die Altstadtgassen der im Süden von Portugal befindlichen Stadt mit ihren kleinen, weiß gestrichenen Häusern. Neben Gastronomie findet ihr hier Souvenirläden und Bekleidungsgeschäfte. Da Albufeira zu den Opfern des Erdbebens von Lissabon im Jahr 1755 zählte und es im Jahr 1823 infolge politischer Unruhen zu Zerstörungen kam, gibt es mit Ausnahme einer arabischen Festung bzw. deren Ruine, keine nennenswerten alten Bauten.
Kultur & Natur im August
Fliegt im August in den hohen Norden nach Schottland und besucht alte Burgen und die Highlands, oder macht euch in das Gewimmel von Neapel samt Umland auf. Die Entscheidung liegt bei euch.
Urlaub im märchenhaften Schottland
Wenn ihr es nicht so mit der Wärme habt, seid ihr im August in Schottland gut aufgehoben. Freut euch auf mystische Orte und eine Landschaft, wie ihr sie so gar nicht kennt. Doch fangen wir mit den Städten an: An Edinburgh und Glasgow kommt ihr nicht herum, wenn ihr in den Norden Großbritanniens fliegt. Die Hauptstadt Schottlands, Edinburgh, begeistert durch viele alte Bauten. Ein Erlebnis ist der Gang über die Royal Mile hoch zur Burg. Die Straße ist von vielen hübschen Häusern gesäumt und voll mit Gastronomie und Souvenirläden. Einen schönen Blick über die Stadt habt ihr vom 251 m hohen Hausberg Arthur’s Seat, der sich mitten in der faszinierenden Stadt Edinburgh befindet.
Einen schönen Kontrast zur Hauptstadt bildet Glasgow nahe der Westküste Schottlands. Was beeindruckende Bauten aus vergangenen Zeiten angeht, kann die zweitgrößte Stadt des Landes nicht mit Edinburgh mithalten, dafür hat die Stadt andere Qualitäten. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Georg Square mit dem Rathaus City Chambers und die Kathedrale der Stadt mit dem Necropolis genannten Hügelfriedhof, von dem ihr übrigens eine gute Aussicht über die Industrie- und Arbeiterstadt habt. Hübsch anzusehen ist zudem das Universitätsgebäude.

Nach so viel Urbanität wird es Zeit für die ländlichen Vorzüge Schottlands. Fahrt mit dem Mietwagen durch die Highlands, die grasbewachsenen Hügel werden euch in Staunen versetzen. Ein beliebter Abschnitt der Highlands ist das Tal Glen Coe. Gelegentlich befinden sich Parkflächen an der Straße, sodass ihr aussteigen und das Panorama mit der Kamera festhalten könnt. Am Ende des Tals trefft ihr auf den Ort Glencoe (zusammengeschrieben!) am Loch Leven, das wiederum ins Loch Linnhe übergeht. Bei Lochs handelt es sich in Schottland um Seen oder Meeresbuchten. Das berühmteste, Loch Ness, ist nur eines von vielen und längst nicht das Spektakulärste. Auf jeden Fall lohnenswert ist Loch Lomond gleich nördlich von Glasgow.
Unterwegs in Neapel und Umgebung
Für einen Aufenthalt in Neapel darf man weder lärmempfindlich sein noch es allzu genau mit den Verkehrsregeln nehmen. Auf den Straßen und in der Öffentlichkeit geht es laut zu. Erkundet als Erstes die Altstadtgassen. Dabei werdet ihr den einen oder anderen Höhenmeter zurücklegen, denn es geht steil nach oben. Lass euch in Neapel außerdem nicht die lebhaften und bunten Märkte entgehen. Unten, nah am Wasser, steht der Palazzo Reale mit der großzügigen Piazza del Plebiscito. Die Fläche wird von der Stadt für Veranstaltungen genutzt. Dreht ihr euch vom Palazzo Reale um 180 Grad weg, blickt ihr auf die Kirche San Francesco di Paola mit ihren bogenförmigen Säulengängen. In unmittelbarer Nähe befindet sich mit der Galleria Umberto I aus dem Ende des 19. Jahrhunderts eine hübsche Einkaufspassage. Von dort aus sind es nur ein paar Schritte bis zum Castel Nuovo. Eine ältere Festung, das Castel dell’Ovo, wurde auf einem gleich am Festland gelegenen Inselchen erbaut und ist über einen Damm erreichbar.

Zu jedem Neapelbesuch gehört ein Abstecher zum Vesuv. Der 1.281 m hohe Vulkan liegt nur wenige Kilometer östlich der Stadtgrenze Neapels in einem Nationalpark mit vielen Wanderwegen. Auf etwas mehr als 1.000 m Höhe befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz mit Souvenirständen. Ab hier könnt ihr die letzten Meter bis zum Krater zu Fuß im Rahmen einer Führung zurücklegen. Nehmt euch warme Kleidung für den Aufstieg mit, auf dem Vesuv ist es kälter als im tiefergelegenen Neapel. Südlich des Vesuvs befindet sich das ausgegrabene Pompeji. Die Stadt wurde nach einem verheerenden Vulkanausbruch im Jahr 79 n. Chr. unter Vulkanasche begraben, sodass alles gut konserviert wurde, bis man die antike Stadt wieder freilegte. Wenn euch während des Städteurlaubs noch Zeit bleibt, solltet ihr einen Tagesausflug nach Capri machen, das den Golf von Neapel nach Süden hin begrenzt.
Fernreisen im August
Unser Angebot an Fernreisen entführt euch an exotische Orte. Der August fällt in die beste Reisezeit für den Osten und Norden von Sri Lanka. Ebenfalls tropisches Klima erwartet euch in Kolumbien. Kulturell trennen diese beiden Länder allerdings Welten.
Den Inselstaat Sri Lanka erleben
Während die meisten Urlauber auf Sri Lanka die West- und Südküste bereisen, wollen wir euch den Osten und Norden der Insel schmackhaft machen. Diese Landesteile der östlich der Südspitze Indiens gelegenen Insel litten jahrzehntelang erst unter einem 2009 endenden Bürgerkrieg und im Jahr 2004 fegte der Tsunami über die Ostküste. Diese Zeiten sind zum Glück für die Einwohner und für euch vorbei. Freut euch im Osten Sri Lankas auf weiße Sandstrände, so weit das Auge reicht. Eine besonders hohe Anziehung besitzt der Strand an der Kalkudah Bay gleich südlich des Ortes Pasikudah. Neben den Luxushotels an der Bucht können kostenbewusste Urlauber auch Budgethotels buchen. Das Hinterland ist von Kokosplantagen geprägt.
Für Taucher sind die örtlichen Korallenriffe und Schiffswracks reizvoll. Badeurlauber und Taucher setzen auch gerne auf die unweit der Stadt Pasikudah befindliche Pigeon Island über, die ein Nationalpark ist. Surfer halten sich vor allem an der Arugam Bay auf, wo ihr außerdem Fischern bei ihrer Arbeit am Strand zusehen könnt, wenn sie mit ihrem morgendlichen Fang zurückkehren. Paradiesisch geht es an der Bucht von Kuchchaveli recht weit oben im Norden zu. Hinter dem Strand stehen, fast verdeckt von Dschungelvegetation, die Unterkünfte eines Resorts.

Möchtet ihr etwas von der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt Sri Lankas sehen, könnt ihr im Osten den Somawathiya National Park besuchen. In dem wasserreichen Schutzgebiet stoßt ihr auf Elefanten, Leoparden und Wasserbüffel. Auch viele Vogelarten fühlen sich hier wohl. Kultur bekommt ihr in Trincomalee geboten, der Hauptstadt der Ostprovinz. Besichtigt hier das von den Portugiesen 1624 errichtete Fort Frederick und den Tirukoneswaram-Tempel, in dem die Hindugottheit Shiva verehrt wird. Ganz im Norden Sri Lankas liegt mit Jaffna die Hauptstadt der Nordprovinz auf einer Halbinsel gleichen Namens. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Bibliothek und der Nallur-Kandaswamy-Tempel. An der südlich von Jaffna befindlichen Lagune wachsen Seegras und Mangrovenbäume und ihr seht viele Flamingos.
Kolumbien in Südamerika entdecken
Reist nach Kolumbien, wenn ihr einmal ein Fernreiseziel kennenlernen wollt, das nicht Australien, Neuseeland oder Thailand heißt. Wenn ihr euch im August in den südamerikanischen Staat aufmacht, erwischt ihr eine vergleichsweise trockene Phase. Seht Regenwald, die Küste der Karibik und Städte mit kolonialem Erbe. Startet eure Fernreise in Kolumbien in dessen Hauptstadt Bogotá. Es liegt zentral im Land auf über 2.600 Metern. Eine Höhe, die einige von euch vielleicht von Bergwanderungen gewöhnt sind.
Einen bedeutenden Ort stellt die Plaza Bolívar dar, um die herum Gebäude wie die Catedral Primada de Columbia oder das Rathaus stehen. An der Plaza ist die Museumsdichte recht hoch, so habt ihr u. a. die Möglichkeit, ins Museo de Bogotá oder ins Museo Colonial zu gehen. Nicht in der Nähe der Plaza Bolívar gelegen, dafür aber wärmstens empfohlen wird das Museo del Oro mit seinen Ausstellungsstücken aus Gold, die aus der spannenden präkolumbianischen Ära stammen.

Um die 1.400 km weiter erwartet euch nordwestlich von Bogotá Medellín, das auch „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt wird. Grund sind die milden Temperaturen. Nur selten bewegen sich im Jahresverlauf die Temperaturen unterhalb von 16°C oder oberhalb von 30°C. Zu den Attraktionen der zweitgrößten Stadt Kolumbiens zählen insbesondere die örtliche Kathedrale sowie 23 bronzene Figuren auf der Plaza Botego. Wenn ihr Medellín aus der Vogelperspektive sehen möchtet, könnt ihr dazu in die Seilbahn steigen, hier Metrocable genannt. Bei der Gelegenheit lernt ihr auch weiter oben auf Hügeln gelegene Stadtteile kennen. Medellíns Vergangenheit als Basis für ein Drogenkartell wissen Geschäftstüchtige zu nutzen, indem sie Escobar-Touren anbieten, die das Leben des im Jahr 1993 erschossenen Drogenbarons zum Thema haben. Dabei werdet ihr an Orte geführt, wo er lebte und begraben liegt.

Wollt ihr die Karibik so richtig erleben, fahrt ihr mit dem Boot auf die Islas del Rosarios, eine der Stadt Cartagena vorgelagerte Inselgruppe. Alternativ macht ihr euch auf zur Karibikinsel San Andrés. Sie liegt allerdings weiter weg im Nordwesten, das nächste Festland ist das von Nicaragua. Beeindruckend ist zudem der Tayrona Nationalpark im Nordosten Kolumbiens. Er ist geprägt von Hügelland mit wenig Pflanzenbewuchs, weißen Stränden, kleinen Buchten und tropischem Regenwald. Legt euch an die Strände La Piscina, El Cabo oder Bahía Concha, wenn ihr nicht gerade durch die Landschaft streift.
Städtereisen im August
Allen, die sich bei hohen Temperaturen am wohlsten fühlen, sei im August eine Städtereise nach New York empfohlen. Wer nicht erst über den Atlantik fliegen möchte, um in der Stadt, die niemals schläft, einen tollen Urlaub zu erleben, fliegt im Sommer nach Zürich, wo man sich im Zürichsee abkühlen kann.
Zum Big Appel in New York
Die erste Städtereise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten führt häufig nach New York. Dass die an der Ostküste gelegene US-Metropole näher an Europa liegt als andere amerikanische Städte, ist sicher einer der Gründe, warum das so ist. Um zu den Metropolen an der Pazifikküste zu gelangen, sind schließlich noch ein paar mehr Stunden Flug nötig. Bei New York denken viele an die Freiheitsstatue, die viele Jahrzehnte lang das Erste war, was Einwanderer von den Vereinigten Staaten zu Gesicht bekamen. Wollt ihr zu ihr übersetzen, nutzt ihr dazu die Staaten Island Ferry.
Bei der Gelegenheit könnt ihr auch Ellis Island besuchen, das Teil des sogenannten Statue of Liberty National Monuments ist. Auf dieser Insel mussten sich Neuankömmlinge in der Neuen Welt registrieren lassen, bevor sie aufs Festland durften, um ihren amerikanischen Traum zu erfüllen. Während der Fahrt Richtung Ellis Island könnt ihr die Skyline von New York bewundern. Den Bezirk Manhattan seht ihr gut von der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers aus. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Empire State Building, die Halle der Grand Central Station, die Wall Street und selbstverständlich das 9/11 Memorial.

Kultur bekommt ihr im Museum of Modern Art, im Metropolitan Museum of Arts und am Times Square auf dem Broadway geboten. An der Straße befinden sich zahlreiche Theater mit ihren Schauspielen und Musicals. Fliegt außerdem nicht nach Hause zurück, ohne euch mit neuer Kleidung und/oder neuen Schuhen eingedeckt zu haben. Dass diese Dinge in Amerika günstiger sind als bei uns, ist kein Geheimnis. Am Broadway finden sich zahlreiche Gelegenheiten zum Einkaufen. Legt ihr es auf einen Schaufensterbummel an, geht die Fifth Avenue mit den Luxusgeschäften entlang. In Soho, dem Manhattaner Viertel mit den berühmten Feuertreppen an den Außenmauern der Häuser, stoßt ihr auf viele Boutiquen. An Soho grenzen China Town und Little Italy, die keine klassischen Sehenswürdigkeiten bieten, sich aber aufgrund des Vibes lohnen.
Zürich besuchen
Von Zürich liest und hört man des Öfteren als Ort von hoher Lebensqualität. Ob dem so ist, könnt ihr herausfinden, indem ihr euch in die größte Stadt der Schweiz aufmacht. Da ihr im deutschsprachigen Teil des Landes unterwegs seid, werdet ihr überall verstanden. Umgekehrt ist dies nicht immer der Fall, schließlich wird Schweizerdeutsch gesprochen, das doch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Fangt eure Entdeckungstour in der Altstadt an, wo insbesondere der Teil Niederdorf empfehlenswert ist. Er ist autofrei und verfügt über Fußgängerzonen, sodass ihr unbekümmert durch die Gassen schlendern könnt.
Je nachdem, wo in der Altstadt ihr euch aufhaltet, befindet ihr euch links oder rechts der Limmat. So heißt der Fluss, der im Zürichsee mündet. Zu den sehenswerten Gebäuden in der Altstadt zählen das Rathaus im Stil der Renaissance sowie das romanische Großmünster. Sollte sich hier wider Erwarten beim Einkaufsbummel nichts finden, was euch gefällt, versucht es in der Bahnhofsstraße mit ihren Luxusgeschäften. Wenn die Preise abschrecken, könnt ihr hier stattdessen flanieren und das Drumherum wahrnehmen.

Möchtet ihr ein Trendviertel kennenlernen, begebt euch nach Zürich-West. Wo einst Industrie angesiedelt war, kann man heute im Freitag Tower (bestehend aus übereinander gestapelten Containern) die hippen, aus Lkw-Planen hergestellten Umhängetaschen kaufen. In Zürich-West steht mit dem Prime Tower zudem das landesweit zweithöchste Gebäude. Legt ihr im 35. Stock im Restaurant Clouds ein Päuschen ein, könnt ihr beim Essen den Blick über die Dächer der Stadt wandern lassen. Schöne Aussichten aus anderen Blickwinkeln erhaltet ihr, wenn ihr mit der Polybahn zur Polyterrasse der Technischen Hochschule fahrt. Alternativ steigt ihr in die Uetlibergbahn, um auf die Spitze des Züricher Hausbergs zu gelangen. Lasst es euch nicht entgehen, entlang des Zürichsees zu spazieren. Bei schönem Wetter bietet es sich zudem an, in eines der städtischen Seebäder zu gehen und im Zürichsee zu schwimmen.
FAQ
Bei der Urlaubsplanung zu den besten Reisezielen im August tauchen fast immer die gleichen Fragen auf. Wir haben die häufigsten gesammelt und konkret für euch beantwortet. Viel Spaß beim Stöbern!
Gibt es Geheimtipps?
Statt der bekannten Mittelmeerinseln lohnen im August die Küsten weiter nördlich und westlich: Albaniens Riviera, die galicische Atlantikküste, Slowenien zwischen Alpen und Meer oder die kleineren Inseln der Azoren, wo es selten über 25 Grad wird. Auch das Binnenland wird unterschätzt. Bergregionen in Rumänien, Bulgarien oder Nordspanien bieten im Hochsommer angenehme Temperaturen, optimale Preise und Wanderwege, auf denen man tatsächlich noch allein ist.
Ein Tipp, der fast immer funktioniert: nicht das Ziel wechseln, sondern den Ort im Ziel. Oft genügen zwanzig Kilometer Abstand zum berühmten Strand, um Ruhe und deutlich günstigere Unterkünfte zu finden. Und wer ohnehin flexibel ist, verschiebt die Reise auf die letzte Augustwoche.
Welche Ziele sind nicht zu heiß im August?
Am kühlsten bleibt es dort, wo Höhe, Wind oder Nordlage die Temperaturen dämpfen. Skandinavien und die baltischen Länder liegen im August meist bei angenehmen 20 bis 25 Grad, Irland und Schottland selten darüber – dafür sollte man Regenjacke und Wetterwechsel einplanen. Verlässlich mild sind auch die Atlantikinseln: Auf den Azoren und Madeira sorgt das Meer für ein gleichmäßiges Klima um 24 Grad, ohne die Hitzespitzen des Mittelmeers.
Wer es alpin mag, findet in den Bergen Österreichs, der Schweiz oder Südtirols ab etwa 1.000 Metern kühle Nächte und Tagestemperaturen, bei denen Wandern noch Freude macht. Und selbst im Süden gibt es Ausnahmen: Küstenstreifen mit stetem Wind. Die Bretagne, die spanische Nordküste oder die windigen Seiten der griechischen Inseln fühlen sich oft frischer an, als die Zahlen auf der Wetterkarte vermuten lassen.
Günstige Reiseziele im August
Günstig wird es im August vor allem in Osteuropa und am Rand der klassischen Urlaubsregionen. Albanien, Bulgarien, Rumänien, Nordmazedonien und Teile Polens bieten selbst in der Hochsaison Unterkünfte, Essen und Transport zu Preisen, die deutlich unter dem westeuropäischen Niveau liegen – oft für die Hälfte des Budgets, das an der Adria oder in Südfrankreich fällig wäre. Auch innerhalb teurer Länder gibt es günstige Nischen: das Hinterland statt der Küste, Kleinstädte statt Ferienorte, das südliche Italien statt der Toskana. Wer flexibel reist, spart am meisten über den Zeitpunkt: Anreise unter der Woche statt am Wochenende und die letzten Augusttage statt der Ferienspitze können den Preis für Flug und Unterkunft merklich drücken.
Im August in die Badeferien?
Kaum ein Monat eignet sich besser: Das Mittelmeer erreicht im August seine höchsten Temperaturen des Jahres und liegt meist zwischen 25 und 28 Grad – Wasser, in dem man stundenlang bleiben kann, ohne zu frieren. Selbst nördlichere Küsten spielen mit: Ostsee, Atlantik und in guten Jahren sogar die Nordsee sind jetzt so warm wie nie sonst. Der Preis dafür sind volle Strände, ausgebuchte Hotels und Spitzenpreise, besonders in den ersten beiden Augustwochen. Wer kann, plant deshalb für die zweite Monatshälfte oder verlängert bis in den September hinein. Das Meer bleibt bis Ende September angenehm warm, während die Kosten deutlich zurückgehen. Kurz: Ja, aber am schönsten wird es am Rand der Hochsaison.
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