Die schönsten Strände in Montenegro


Wenn es um schöne Strände in Europa geht, denken viele zuerst an Griechenland, Italien oder die Türkei. Aber zwischen Kroatien und Albanien liegt ein sehr vielfältiger Küstenabschnitt an der Adria. Montenegro liefert auf engem Raum große Abwechslung mit ruhigen Buchten, klaren Badeplätzen und sehr langen Sandbereichen.

Überblick

Montenegro hat an der Adria rund 260 Kilometer Küste, die auf engem Raum sehr unterschiedliche Strandlandschaften vereint. Euch erwarten geschützte Buchten mit kristallklarem Wasser, glatte Felsplatten zum Sonnen, kleine Abschnitte mit Kies und im Süden breite Ufer mit feinem Sand. Die meisten davon sind kostenlos zugänglich. Weil das Gebirge vielerorts direkt hinter dem Meer aufragt, wirken viele Badeplätze besonders landschaftlich abwechslungsreich. Das ist sehr praktisch, denn ihr könnt je nach Lust einen stillen Platz am Wasser wählen oder einen Ort, an dem mehr los ist, ohne dafür weit fahren zu müssen.

Im Norden rund um die Bucht von Kotor findet ihr häufig ruhiges Wasser und eine eindrucksvolle Kulisse aus Bergen und historischen Orten. Weiter südlich bei Budva und entlang der Riviera geht es lebendiger zu, mit vielen Zugängen zum Wasser, Restaurants und bekannten Fotospots wie Sveti Stefan. Richtung Ulcinj öffnet sich die Küste deutlich mit langen Abschnitten und sandigen Zonen. An der Velika Plaža erwarten euch sogar helle, fast weiße Strände, dazu naturbelassene Bereiche rund um Ada Bojana, von denen einige sogar hundefreundlich sind. So könnt ihr euch jeden Tag neu entscheiden, ob ihr lieber eine kleine Bucht sucht oder eine breite Uferlinie zum Spazierengehen und Baden bevorzugt.

1. Kotor Beach

Direkt am Fuß der mächtigen Stadtmauern, dort, wo die Bucht am tiefsten ins Landesinnere reicht, liegt ein kleiner, aber feiner Strand, der Altstadtflair und Badevergnügen auf besondere Weise verbindet. Kotor Beach ist keine weitläufige Uferlinie, sondern ein überschaubarer Abschnitt mit Kies und glattem Stein – typisch für die nördliche Küste Montenegros, wo die Berge steil aus dem Wasser aufragen und jedem Schwimmplatz eine nahezu dramatische Kulisse verleihen.

Strände Montenegro Kotor
In Montenegro leuchtet das Meer in allen Blautönen

Was diesen Ort so besonders macht, ist die Nähe zur UNESCO-geschützten Altstadt. Ihr könnt morgens durch die verwinkelten Gassen schlendern, einen Kaffee an der Piazza trinken und wenige Minuten später ins ruhige, kristallklare Wasser eintauchen. Die Bucht von Kotor ist gut geschützt, weshalb kaum Wellengang herrscht – perfekt, wenn ihr entspannt schwimmen oder einfach auf den Felsen in der Sonne liegen wollt. Gerade für Familien und alle, die ruhige Strände in Montenegro suchen, ist das ein sehr großer Pluspunkt.

Neben dem Baden lohnt sich der Aufstieg zur Festung San Giovanni. Der Weg führt über 1.355 Stufen hinauf, belohnt euch aber mit einem Panorama über die gesamte Bucht, das ihr so schnell nicht vergesst. Unten in der Altstadt warten zudem das Marinemuseum und die Kathedrale des Heiligen Tryphon auf euren Besuch. Aktive Urlauber können eine Kajaktour unternehmen und die Küste vom Wasser aus entdecken. Dabei passiert ihr Stellen, die vom Land aus kaum sichtbar sind.

2. Plavi Horizonti Plaža

Auf der Halbinsel Luštica, etwa eine halbe Autostunde von Tivat entfernt, versteckt sich eine der schönsten Buchten des Landes. Feiner, heller Sand bedeckt das Ufer, umrahmt von Pinien und Olivenhainen, die bis fast ans Meer reichen und einen betörenden Duft verbreiten. Wer einen Sandstrand in Montenegro sucht, wird an Plavi Horizonti kaum vorbeikommen. Der Ort fühlt sich an wie eine kleine Oase, die man eher auf einer schönen griechischen Insel vermuten würde als an der Adria.

Das türkisfarbene Meer fällt hier sanft ab, weshalb Familien mit kleinen Kindern besonders gern herkommen. Ihr könnt weit hineinwaten, bevor es tiefer wird, und die geschützte Lage sorgt dafür, dass kaum Wellengang aufkommt. Für viele zählt dieser Abschnitt zu den schönsten Stränden Montenegros, und sobald ihr vor der leuchtenden Kulisse steht, versteht ihr auch, warum. Die Mischung aus weichem Boden, klarem Blau und sattgrüner Umgebung hat wirklich etwas Besonderes.

Strände Montenegro Plavi Horizonti
So sieht Erholung aus

Trotz all dieser Vorzüge geht es hier deutlich gelassener zu als an den bekannten Abschnitten rund um Budva. Ihr habt die Möglichkeit, Liegen und Sonnenschirme zu mieten, eine kleine Bar versorgt euch mit kühlen Getränken und Snacks, doch eine laute Partymeile werdet ihr vergeblich suchen. Genau das macht den Reiz aus. Ihr könnt entspannt den ganzen Tag bleiben, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Wer zwischendurch Bewegung braucht, erkundet die Halbinsel zu Fuß oder per Fahrrad. Schmale Wanderwege führen durch Macchia und Olivenhaine zu versteckten Aussichtspunkten. Auch Schnorcheln lohnt sich, denn an den Rändern der Bucht tummeln sich bunte Fischschwärme.

3. Jaz Beach

Nur wenige Minuten westlich von Budva erstreckt sich ein breites Kiesufer, das zu den beliebtesten Stränden von Montenegro gehört. Auf rund 1,2 Kilometern Länge bietet Jaz Beach genug Platz, um selbst in der Hochsaison ein ruhiges Fleckchen zu finden. Hinter der Küste steigen grüne Hügel empor, die dem Ganzen einen fast theatralischen Rahmen verleihen und gleichzeitig vor Wind schützen.

Was diesen Ort von vielen anderen Abschnitten an der Adria unterscheidet, ist seine Vielseitigkeit. Der östliche Teil besteht aus feinem Kies, während ihr weiter westlich auf sandigen Untergrund trefft. So müsst ihr euch nicht entscheiden, denn beides liegt nur einen kurzen Spaziergang voneinander entfernt. Das Meer schimmert in einem tiefen Blaugrün und fällt gemächlich ab, was entspanntes Schwimmen in jeder Richtung möglich macht. Am westlichen Ende gibt es zudem einen hundefreundlichen Strandbereich, sodass auch Vierbeiner hier problemlos mit ins Wasser dürfen.

Strände Montenegro Jaz Beach
Tagsüber Handtuch, abends Headliner

Jaz Beach hat sich über die Jahre einen Namen als Veranstaltungsort gemacht. Große Open-Air-Konzerte fanden hier bereits statt, unter anderem mit international bekannten Künstlern, und die besondere Atmosphäre zwischen Bergen und Meer machte jedes Event unvergesslich. Außerhalb solcher Termine bleibt die Stimmung trotzdem angenehm locker. Entlang des Ufers findet ihr gemütliche Bars, Restaurants mit lokalen Fischgerichten und Verleihstationen für Kajaks sowie Stand-up-Paddle-Boards. Wer lieber aktiv bleibt, kann die felsige Landzunge am westlichen Ende erkunden, von der aus sich ein herrlicher Blick über die gesamte Bucht eröffnet. Hier zeigt sich, wie abwechslungsreich ein Urlaub in Montenegro sein kann.

4. Bečići Beach

Gleich östlich von Budva schließt sich ein langer, goldschimmernder Küstenstreifen an, der bereits mehrfach als einer der schönsten in ganz Südeuropa ausgezeichnet wurde. Auf fast zwei Kilometern Länge reihen sich feiner Kies und weicher Sand aneinander, während im Hintergrund bewaldete Hänge für eine malerische Kulisse sorgen. Bečići Beach verbindet Erholung mit urbanem Komfort, ohne dabei seinen Charme zu verlieren.

Der Einstieg ins türkisfarbene Meer verläuft flach und gleichmäßig, was diesen Abschnitt besonders familienfreundlich macht. Kleine Kinder können hier unbeschwert planschen, während ihr euch auf einer der zahlreichen Liegen in der Sonne zurücklehnt. Entlang des Ufers verteilen sich verschiedene Strandbereiche, manche davon lebhaft mit Musik und Cocktailbars, andere bewusst ruhiger gehalten. So findet wirklich jeder genau die Atmosphäre, die zum eigenen Urlaubstag passt. Das Besondere an diesem Ort ist seine Weitläufigkeit, denn selbst im Hochsommer verteilen sich die Besucher so großzügig, dass es selten eng wird.

Strände Montenegro Becici
Die Strände in Montenegro sind sehr abwechslungsreich

Abseits vom Badespaß gibt es hier einiges zu entdecken. Direkt am Ufer starten Touren, die euch entlang der Steilküste bis zur berühmten Halbinsel Sveti Stefan bringen. Auch Jetski, Bananenbootfahrten und sogar Parasailing stehen zur Auswahl, falls ihr etwas Adrenalin sucht. Wer es gemächlicher mag, schlendert über die hübsche Promenade, die Bečići mit Budvas Altstadt verbindet. Der Spaziergang führt durch einen Tunnel im Felsen und eröffnet dabei immer wieder überraschende Ausblicke auf die Adria. Abends erwacht die Promenade dann richtig zum Leben, wenn Restaurants frischen Fisch servieren und das Licht der Laternen auf dem Meer glitzert.

5. Hawaii Beach

Zwischen Budva und dem kleinen Ort Čanj verbirgt sich ein Küstenabschnitt, den viele Einheimische als echten Geheimtipp in Montenegro bezeichnen. Hawaii Beach erreicht ihr nur über einen schmalen Pfad, der sich durch Felsen und Macchia schlängelt, oder per Boot von einem der umliegenden Orte. Genau diese Abgeschiedenheit macht den Reiz aus, denn wer den kurzen Weg auf sich nimmt, wird mit einem nahezu unberührten Fleckchen belohnt, das seinem exotischen Namen tatsächlich gerecht wird.

Heller Kies säumt das Ufer, dahinter ragen schroffe Felswände empor, die der Bucht etwas Wildes und Ursprüngliches verleihen. Das Meer leuchtet hier in einem intensiven Smaragdton, so klar, dass ihr vom Rand aus jeden Stein auf dem Grund erkennen könnt. Anders als an den belebteren Abschnitten rund um Budva herrscht hier eine fast meditative Stille. Für alle, die einsame Strände in Montenegro suchen, ist dieser Ort ein absolutes Muss.

Strände Montenegro Hawaii Beach
Kleine Bucht, große Kulisse

Infrastruktur gibt es kaum, weshalb ihr Trinkflasche, Proviant und Sonnenschutz unbedingt selbst mitbringen solltet. Auch festes Schuhwerk empfiehlt sich für den steinigen Zugang. Dafür werdet ihr mit fantastischen Bedingungen zum Schnorcheln belohnt, denn die felsige Unterwasserlandschaft beherbergt eine erstaunliche Vielfalt an Meereslebewesen. Hawaii Beach ist nichts für Komfortliebhaber, aber genau der richtige Platz für Abenteurer, die abseits ausgetretener Pfade die montenegrinische Küste erleben möchten.

6. Sveti Stefan Beach

Kaum ein Fotomotiv an der gesamten Adriaküste ist so ikonisch wie die kleine Felsinsel, die über einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden ist. Sveti Stefan ziert unzählige Reiseführer und Postkarten, doch der eigentliche Strand davor verdient mindestens genauso viel Aufmerksamkeit. Rosafarbener Kies bedeckt das Ufer und schimmert im Sonnenlicht in warmen Terrakottatönen, was diesem Abschnitt eine Atmosphäre verleiht, die ihr nirgendwo sonst in Montenegro findet.

Der öffentlich zugängliche Teil von Sveti Stefan Beach erstreckt sich nördlich der Insel und bietet ausreichend Platz zum Verweilen. Von hier aus habt ihr den perfekten Blick auf die mittelalterlichen Steinhäuser, die sich dicht an dicht über den Felsen drängen. Das Meer glitzert in dunklem Azurblau und wird rasch tiefer, was diesen Ort besonders bei geübten Schwimmern und Tauchern beliebt macht. Wer gern vom Fels ins tiefe Nass springt, findet an den seitlichen Klippen einige reizvolle Stellen dafür.

Strände Montenegro Sveti Stefan
Adria von ihrer elegantesten Seite

Entlang der Küstenstraße oberhalb des Ufers reihen sich elegante Restaurants und Cafés aneinander, in denen ihr bei einem Glas lokalem Wein den Blick über die Bucht schweifen lassen könnt. Der südliche Strandabschnitt gehört zu einem exklusiven Resort auf der Insel und ist nur Hotelgästen vorbehalten, doch allein die Aussicht vom öffentlichen Teil lohnt jeden Besuch. Besonders gegen Abend, wenn die untergehende Sonne die Fassaden der Insel in goldenes Licht taucht, entsteht hier eine Stimmung, die viele als den schönsten Moment ihrer gesamten Reise in Montenegro beschreiben.

7. Perazica Do Beach

Südlich von Sveti Stefan, eingebettet zwischen hohen Klippen und dichtem Grün, liegt eine winzige Bucht, die selbst in der Hauptsaison oft menschenleer bleibt. Perazica Do gehört zu den geheimen Stränden Montenegros, die nur wenige Reisende auf dem Schirm haben. Der Zugang führt über eine steile Treppe, die sich durch die Felsen hinab zum Ufer windet, und genau dieser Weg hält den großen Ansturm fern.

Unten angekommen erwartet euch ein schmaler Streifen aus glattem Kies, eingerahmt von meterhohen Felswänden, die im Laufe des Tages für ein faszinierendes Schattenspiel sorgen. Das Meer ist hier außergewöhnlich klar und leuchtet je nach Lichteinfall in verschiedenen Blau- und Grüntönen. Weil die Bucht nach Süden offenliegt, erreicht die Sonne den Strand über viele Stunden hinweg, sodass ihr den ganzen Nachmittag in Ruhe verweilen könnt. Die Atmosphäre fühlt sich fast privat an, als hättet ihr euer eigenes kleines Stück Adriaküste in Montenegro gefunden.

Strände Montenegro Perazica Do
Strand in Montenegro mit Karibik-Flair

Infrastruktur sucht ihr hier vergeblich, also packt alles Nötige in den Rucksack, bevor ihr den Abstieg startet. Gerade diese Ursprünglichkeit macht Perazica Do so wertvoll. Unter der Oberfläche offenbart sich eine farbenfrohe Unterwasserwelt mit Seeigeln, kleinen Krebsen und Fischschwärmen zwischen den Felsen. Oberhalb der Bucht thront eine alte Kapelle aus Stein, von der aus ihr einen weiten Blick entlang der Küste genießt. Wer nach dem Baden noch Energie hat, wandert von hier auf einem schmalen Küstenpfad weiter Richtung Przno und entdeckt dabei weitere versteckte Buchten, die vom Meer aus kaum sichtbar sind.

8. Maljevik Beach

Ganz im Süden der Halbinsel bei Bar, findet ihr einen Strand, der in kaum einem Reiseführer auftaucht. Maljevik Beach ist einer jener Orte, an denen ihr fast immer allein seid und nur das Zirpen der Grillen sowie das leise Plätschern der Wellen hört. Ein unbefestigter Weg durch Olivenhaine führt euch hinunter zu einer kleinen Bucht, die von duftender Mittelmeerlandschaft umgeben ist.

Der Untergrund besteht aus einer Mischung feiner Kiesel und glatter Steine, das Meer davor schimmert in sattem Türkis. Anders als an vielen populäreren Abschnitten der Küste gibt es hier weder Liegen noch Schirme zum Mieten. Genau das schätzen Reisende, die bewusst ruhige Strände in Montenegro bevorzugen. Die Bucht fällt relativ zügig ab, weshalb sie vor allem erfahrene Schwimmer anspricht, die gern in tieferem Gewässer ihre Bahnen ziehen.

Strände Montenegro Maljevik
Mehr Natur geht kaum

Rund um Maljevik lohnt sich auch ein Blick über den Strandrand hinaus. Die Halbinsel bei Bar ist durchzogen von alten Esel- und Hirtenpfaden, die sich hervorragend zum Wandern eignen und immer wieder überraschende Panoramen über die südliche Adria freigeben. In der Nähe liegt zudem die Altstadt von Bar mit ihrer eindrucksvollen Festungsruine, die zu den größten mittelalterlichen Anlagen der Region zählt. Nach einem Tag am Meer könnt ihr dort durch verwinkelte Gassen streifen und in einer der lokalen Konobas hausgemachte Spezialitäten mit frischem Olivenöl aus der Umgebung probieren.

9. Murići Beach

Am südwestlichen Ufer des Skutarisees, dort, wo die Berge steil ins Wasser abfallen, liegt ein Strand, der so ganz anders ist als alles an der Adriaküste. Murići Beach gehört zu den wenigen Badeplätzen und überrascht mit einer Landschaft, die eher an einen norwegischen Fjord erinnert als an Südeuropa. Wer glaubt, Montenegro habe nur Meeresstrände zu bieten, wird hier eines Besseren belehrt.

Feiner Kies und vereinzelte Sandflächen säumen das Ufer, dahinter erhebt sich dicht bewaldetes Gebirge, das sich malerisch im stillen Wasser spiegelt. Der See ist an dieser Stelle glasklar und angenehm warm, weshalb ihr hier wunderbar schwimmen könnt, ohne Salzwasser auf der Haut. Weil Murići abseits der großen Touristenrouten liegt, teilt ihr den Platz oft nur mit einer Handvoll Einheimischer und ein paar Pelikanen, die über die Wasseroberfläche gleiten. Diese Ruhe macht den Ort zu einem echten Geheimtipp für alle, die dem Trubel an der Küste zwischendurch entfliehen möchten.

Strände Montenegro Skadar
Montenegro jenseits der Adria

Vom Strand aus starten Bootstouren zu den kleinen Klosterinseln im See, die teilweise seit Jahrhunderten von Mönchen bewohnt werden. Die Fahrt führt vorbei an schilfgesäumten Ufern voller Vogelarten, ein Erlebnis, das Naturliebhaber begeistert. An Land könnt ihr die umliegenden Bergdörfer erkunden, wo das Leben noch einen ganz eigenen Rhythmus hat und Gastfreundschaft großgeschrieben wird. In den einfachen Restaurants am Seeufer servieren Familienbetriebe fangfrischen Karpfen mit selbstgebackenem Brot. Wer noch weiter möchte, folgt der malerischen Südwestroute entlang des Ufers bis nach Shkodra in Albanien, dem kulturellen Zentrum des Landes mit seiner eindrucksvollen Festung Rozafa hoch über der Stadt.

10. Ada Bojana Beach

Ganz im Süden, direkt an der Grenze zu Albanien, liegt eine dreieckige Insel, die vom offenen Meer und einem Fluss umspült wird. Der Ort scheint auf den ersten Blick kaum zu Montenegro zu passen. Statt Klippen und Kies erwartet euch hier ein kilometerlanger Sandstrand, der so flach und weitläufig ist, dass ihr bei Ebbe hunderte Meter am Ufer entlanglaufen könnt, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Ada Bojana überrascht mit einer Landschaft, die man eher in Südostasien vermuten würde als an der Adria.

Strände Montenegro Kitesurfer
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei

Der feine, goldbraune Untergrund zieht sich über rund drei Kilometer und gilt damit als einer der längsten Sandstrände Montenegros. Dazu weht hier fast immer eine frische Brise vom Meer, was die Insel zu einem beliebten Spot für Kitesurfer und Windsurfer im gesamten Balkan gemacht hat. Schulen und Verleihstationen findet ihr direkt vor Ort, sodass auch Anfänger problemlos ihre ersten Versuche auf dem Brett wagen können.

Abseits des Wassersports ist Ada Bojana vor allem für ihre naturbelassene Atmosphäre bekannt. Teile des Ufers sind als FKK-Strand in Montenegro besonders beliebt und ziehen seit Jahrzehnten Anhänger der Freikörperkultur an. Rund um die Flussmündung erstrecken sich Feuchtgebiete, in denen seltene Vogelarten brüten und Schildkröten ihre Nistplätze haben. Auf der Insel selbst stehen traditionelle Fischerhütten auf Stelzen im Wasser, wo lokale Wirte fangfrische Meeresfrüchte servieren.

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