Unter Wasser: Die besten Tauchspots weltweit


Das Meer ist eure Leidenschaft und Urlaub heißt für euch auch immer Tauchen? Dann haben wir die besten Tauchgebiete und Spots für euch, an denen ihr die Unterwasserwelt entdecken könnt.

Nicht umsonst ist unsere Erde der „Blaue Planet“, rund zwei Drittel sind Wasser. Um im Urlaub das nasse Element zu erkunden, gibt es weltweit viele Möglichkeiten, doch manche sind besonders schön. Meeresbewohner wie Fische und Schildkröten, aber auch Krebstiere und Korallen, zauberhafte Wasserpflanzen und vieles mehr erwartet euch, wenn ihr euch unter die Wasseroberfläche wagen. Dabei müsst ihr nicht einmal um die halbe Welt reisen, auch in unseren Breitengraden gibt es herrliche Tauchreviere. Wo sich das Aufsetzen der Taucherbrille lohnt, weiß Ab-in-den-Urlaub Magazin.

So taucht ihr sicher ab

Tauchen im Urlaub könnt ihr auch dann, wenn ihr bisher noch nicht getaucht seid, denn an vielen Urlaubsorten gibt es zertifizierte Tauchschulen mit entsprechenden Kursen. Schwimmen solltet ihr jedoch können, ohne das geht es nicht. Gute Tauchschulen sind den Verbänden PADI oder SSI zugeordnet und verfügen über geschultes Fachpersonal sowie eine gut gepflegte Ausrüstung. Vor dem Gang ins Wasser steht die Theorie, dann folgen Übungsstunden im Pool. Wichtig ist, dass Tauchlehrer intensiv auf ihre Schüler eingehen und auch den Umgang mit der Technik vermitteln können. Für einen Einsteiger-Kurs müsst ihr etwa drei bis vier Tage Zeit einplanen. Ist dieser Basis-Tauchschein geschafft, dürft ihr bis zu 18 Meter tief tauchen.

Folgende Tauchscheine werden von PADI angeboten:

Discover Scuba Diving: Erste Taucherfahrungen
Open Water Diver: Bis in 18 Meter Tiefe tauchen
Adventure Diver: Tauchen in anderen Umgebungen, wie etwa in Schiffswracks
Advanced Open Water: Bis in 30 Meter Tiefe tauchen
Rescue Diver: Selbst Rettungsmaßnahmen ergreifen können
Master Scuba Diver: Höchstes Niveau, dass für Nicht-Berufstaucher zu erreichen ist

Bild Tauchen lernen in der Gruppe

Tauchen lernen in der Gruppe

Tauchen in Deutschland

Zugegeben, die Ostsee und Nordsee sind nicht die bekanntesten Tauchreviere, zu schlecht sind oft die Sichtweiten, wenig bunt ist die heimische Fischwelt. Doch an einigen Orten gibt es viel zu sehen und auch Indoor gibt es für die Tauchgemeinde einige Anlaufpunkte.

Riff Nienhagen

Das Riff, etwa 1,5 Kilometer vom Ostseebad Nienhagen entfernt, wurde einst zu Forschungszwecken errichtet: Natursteine und Beton sollten Grundlage dafür bieten, dass sich Meeresbewohner heimisch fühlen. Heute ist das Riff ein beliebter Spot für Taucher, die in die grünliche Tiefe hinabsinken.

Bild Tauchgang in der Ostsee

Tauchgang in der Ostsee

TauchRevier Gasometer

Ein Tauchspot der ganz anderen Sorte ist das Gasometer in Duisburg, seines Zeichens Europas größtes Indoor-Tauchbecken mit einer Tiefe von 13 Metern und 45 Metern Durchmesser. Ein künstliches Riff, ein Schiffswrack, zwei Autos und sogar das Wrack eines Flugzeugs finden Taucher hier in der Tiefe. Wer will, kann sich das Tauchen hier beibringen lassen und an verschiedenen Kursen teilnehmen.

Walchensee, Bodensee, Starnberger See

Der Bergsee Walchensee bietet mit einer Unterwasserwand eine Stelle, die auch als „Galerie“ bekannt ist: Fast 200 Meter geht es in die Tiefe des kühlen Blaus. Ähnliche Steilwände haben auch der große Bodensee und der Starnberger See zu bieten. In all diesen Seen können Temperaturen je gerne mal etwas frischer sein. Jede Tauchschule wird euch aber die passende Ausrüstung mitsamt Neoprenanzug stellen können.

Bild Fisch im See entdecken

Fisch im See entdecken

Werbellinsee

Nichts für Angsthasen ist das Tauchen in diesem brandenburgischen See, denn in fast 40 Metern Tiefe liegt das Wrack eines historischen Lastenseglers in vollkommener Dunkelheit. Nur das künstliche Licht euer Tauchlampen´ erhellt diesen magischen Ort, weshalb er den fortgeschrittenen Tauchern vorbehalten sein sollte.

Tauchen in Europa

Innerhalb Europas kann sich euer Tauch-Horizont schon etwas mehr erweitern, vor allem, wenn ihr weiter reist. Auch in Europa bietet es sich an, das Tauchen im Urlaub zu erlernen – etwa in Tauchbasen am Mittelmeer. Hier ist das Wasser blauer, die Fischwelt bunter und die Temperatur meist auch recht angenehm. Viele europäische Tauchspots werden heute gut geschützt und blühen deshalb regelrecht auf.

Mallorca

Unsere Lieblingsinsel hat allein schon 30 Tauchbasen, an denen ihr das Tauchen erlernen können. Die Tauchreviere sind ebenso vielfältig, vor allem sind aber die Reviere an der Südküste beliebt: San Telmo und Cala d’Or, um nur zwei zu nennen. Aber auch in Cala Ratjada im Nordosten können ihr Mallorcas Unterwasserwelt entdecken. Letztgenannter Ort bietet auch für fortgeschrittene Taucher einige Herausforderungen, wo Höhlen wie die „Jaimes Kathedrale“ und tiefe Steilwände das Herz höherschlagen lassen. Macht in jedem Fall auch einen Ausflug in Richtung der kleineren Inseln vor Mallorca, wo die Unterwasserwelt noch etwas unberührter ist. Die Dracheninsel Sa Dragonera vor Mallorcas Westküste ist so ein Geheimtipp: Hier könnt ihr Oktopoden genauso beobachten wie Barsche, Mönchsfische oder Goldstriemenbrassen, die gemeinhin in der Gruppe unterwegs sind.

Bild Höhlentauchen vor Mallorca

Höhlentauchen vor Mallorca

Teneriffa

Rund um die Vulkaninsel Teneriffa sind es vor allem die verborgenen Grotten und Höhlen, die Taucher faszinieren. Sogar Unterwassercanyons gibt es hier, die eher etwas für Fortgeschrittene sind. Aber auch Anfänger finden vor Teneriffa ihr Glück, ist es doch um den Artenreichtum gut bestellt: Nicht nur aufregende Barrakudas und beeindruckende Thunfische kommen hier vor die Taucherbrille, auch filigrane Seepferdchen und gemütliche Schildkröten lassen sich durchs Wasser treiben. Wer einmal genauer zwischen die Felsen schaut, entdeckt auch Muränen. Die Rochen verstecken sich hingegen auf dem Grund.

Costa Brava

Auch vom spanischen Festland aus lohnt der Gang ins Mittelmeer. An der Costa Brava um den Ort Estartit liegen die Medas-Inseln, einer der vielleicht schönsten Tauch-Spots in Spanien. Wer hier ins blaue Nass abtauchen darf, ist aus Naturschutzgründen genau geregelt, was aber ebenso den einzelnen Tauchern entgegenkommen dürfte. Nur so bleibt die faszinierende Komposition aus meterhohen Korallen, Schwärmen von Brassen, großen Barschen und den mit ihnen verwandten Lippfischen derart eindrucksvoll. Hier hin kommt ihr ausschließlich mit dem Tauchschiff!

Bild Fischschwarm vor der Costa Brava in Spanien

Fischschwarm vor der Costa Brava in Spanien

Madeira

Die Blumeninsel hält nicht nur über Wasser so einige Überraschungen bereit. Seit 1981 gibt es vor Madeira einen Unterwasser-Nationalpark, in dem es farbenprächtige Anemonen genauso zu bestaunen wie große Goldschwämme. An Fischen mangelt es im Atlantik freilich ohnehin nicht, vor Madeira entwickeln sich prächtige Papageienfische, imposante Barsche und große Schwärme von Soldatenfischen. Genauer hingesehen entdeckt man in kleinen Verstecken im Riff aber auch leuchtende Riffhummer, Garnelen und die prähistorisch anmutenden Bärenkrebse.

Besonderes Glück aber haben jene, die einen Blick auf die selten gewordenen Mönchsrobben werfen können. Ein weiteres Highlight beim Tauchen vor Madeira: Wenn über euch ein majestätischer Mantarochen durchs Wasser schwebt. Wer den Tauchschein für Wracks und größere Tiefen hat, findet 30 Meter unter dem Meeresspiegel ein altes Schiff, das es zu erkunden gilt.

Malta

Ein ganz besonderer Spot für Taucher ist die Küste vor Malta, wo die kleine Insel Gozo faszinierende Orte unter Wasser zu bieten hat. Entsprechend ausgebildet sollte man sein, wenn es in das glasklare Meer geht: Blue Holes, versteckte Grotten und alte Schiffswracks fordern das Können der Taucher und sind gleichzeitig doch die Mühe wert. Vor Gozo wurden sogar eigens Schiffe versenkt, in denen sich schnell Fische und andere Meeresbewohner angesiedelt haben. Wer das Höhlentauchen beherrscht, kann seinen Gang ins Wasser schon im Inland Sea beginnen, der durch unterirdische Wege mit dem Mittelmeer verbunden ist. Das große Blue Hole vor Gozo ist ein Muss für ambitionierte Taucher, jedoch sollte das Eintauchen in das etwa zehn Meter breite Loch nie alleine erfolgen. Einst war auch das Felsentor Azure Window auch oberhalb des Meeresspiegels zu sehen, seit einem starken Sturm im Jahr 2017 finden sich seine Überreste jedoch im tiefen Blau. Für Taucher ergeben sich mit den Felsresten und den zahlreichen Grotten und Höhlen unter Wasser noch viele weitere Möglichkeiten, diesen Tauchspot zu erkunden.

Bild Blue Hole vor der Insel Gozo bei Malta

Blue Hole vor der Insel Gozo bei Malta

Elba

Nein, in Italien könnt ihr nicht nur die Sonne genießen und baden gehen. Auch unter Wasser eröffnet sich eine Welt, die es zu entdecken gilt. Vor der Insel Elba kommen all jene auf ihre Kosten, die gern in Höhlen und Wracks tauchen. Rund um das Eiland gibt es viele gute Spots, die wegen konsequenter Naturschutzmaßnahmen auch eine intakte Unterwasserwelt vorweisen können. Die steil abfallenden Felswände im Mittelmeer bieten beste Bedingungen für strahlend gelbe Krustenanemonen, pinkfarbene Gorgonien, aber auch für Tintenfische, die sich hier verstecken. Thunfische ziehen vorbei, während die Taucher in Richtung des Meeresbodens gleiten. In gut 40 Metern und zwölf Metern Tiefe liegen hier mit der „L’Ancorone“ und der „Elviscott“ gleich zwei Wracks, die ertaucht werden können.

Sardinien

Wracks und vor allem Höhlensysteme gibt es auch vor Sardinien, aber auch Tauchanfänger, die einfach nur Fische beobachten willen, finden vor der Insel ihr Glück. „Höhlen light“ gibt es etwa in der Gegend um Capo Caccia im Nordwesten von Sardinien, die gleichzeitig Naturschutzgebiet ist. Von sechs bis 35 Metern Tiefe gibt es hier verschiedenen Grotten, Höhlen und Tunnelsysteme, in denen ihr das Tauchen in engeren Räumen erproben könnt. Leicht zu erreichen ist auch die „KT12“ ein Schiffswrack aus dem Zweiten Weltkrieg, das in gut 30 Metern Tiefe im Tyrrhenischen Meer liegt.

Bild Unterwasserwelt vor Sardinien

Unterwasserwelt vor Sardinien

Tauchen weltweit

Noch etwas bunter, größer und vielfältiger wird das Tauchen in weiter entfernten Regionen der Erde. Wer also in Europa schon vieles gesehen hat, sollte die Flossen noch ein paar Schritte weiter setzen und die Sieben Weltmeere erkunden.

Ägypten

Dieses Urlaubsland ist für viele Newbies der ideale Einstieg ins Tauchen. In Ägypten gibt es so viele Tauchbasen, das Rote Meer liegt direkt vor der Tür. Gerade in Hurghada und Sharm El-Sheik reiht sich eine Tauchschule an die andere. Wer das Tauchen im Urlaub aber im Fokus hat, sollte noch weiter in den Süden reisen, wo etwa Marsa Alam die noch etwas besser erhaltenen Korallen zu bieten hat. Apropos Artenschutz: Achtet auch beim Tauchen in Ägypten darauf, das Meer und seine Bewohner mit Respekt zu behandeln. Nur so bleiben die Tauchspots an der Küstenlinie auch noch für Generationen erhalten. Clownsfische, Rotfeuerfische, aber auch Blaupunktrochen und Muränen werden es euch danken! Die beste Reisezeit für den Tauchurlaub in Ägypten ist von September bis November, wenn die Wassertemperaturen noch sehr angenehm sind und auch die Sichtweiten sind mit bis zu 40 Metern ideal.

Bild Tauchen im Roten Meer vor Ägypten

Tauchen im Roten Meer vor Ägypten

Thailand

Wer das Tauchen erst erlernen will, ist auch in Thailand bestens aufgehoben. Zahlreiche Tauchschulen geben die Möglichkeit, ersten Kontakt mit der Unterwasserwelt herzustellen. Viele Urlauber gehen hier das erste Mal mit Sauerstoffflasche und Taucherbrille um. Besonders günstig sind die Tauchkurse auf der Insel Koh Tao, dazu kommen ganz einfache Bedingungen für Taucheinsteiger. Aber auch andere Orte in der Andamanensee sind gute Anlaufstellen für Tauchschüler: Koh Phi Phi, Koh Lipe, Koh Lanta und natürlich Phuket sind zu empfehlen. Für geübte Taucher bieten sich die Similan Inseln für eine Tauchsafari an. Die beiden Felstürme Hin Daeng und Hin Muang geben unter Wasser wunderbare Eindrücke in die Artenvielfalt. Bekannt dürfte auch Richelieu Rock sein, der aus einer Tiefe von 35 Meter nach oben steigt und so zahlreichen Meeresbewohnern eine Heimat bietet.

In Thailand zu tauchen bedeutet auch, in die faszinierende und bunte Tier- und Pflanzenwelt der Andamanensee und dem Golf von Thailand vorzudringen. Bunte Korallenriffe mit Geisterfischen und Muränen gibt es zu sehen, aber auch riesige Mantas, Wal- und andere Haie. In vielen Tauchgebieten ziehen zudem Schildkröten ihre Wege durch das warme Wasser. Die beste Reisezeit für das Tauchen in Thailand ist November bis April, wenn die See lauwarm ist und gute Sichtbedingungen herrschen.

Indonesien

Beherrscht ihr das Tauchen schon ein wenig, ist Indonesien der nächstrichtige Schritt. Perfekt ist das Urlaubsland auch für alle, die gemeinsam mit Nichttauchern reisen, denn die traumhaften Sandstrände beten auch Genuss für alle reinen Badeurlauber. Unter Wasser wartet jedoch die vielleicht größte Artenvielfalt der Welt. Wählen wir etwa Raja Ampat in Westneuguinea als Tauchspot aus, können hier rund 13.000 Fischarten und etwa 550 Arten von Korallen gezählt werden – eine schier unfassbare Menge an Lebewesen.
Geübte Taucher zieht es zum Draft Diving, dem Tauchen mit Strömungen, in den Komodo National Park. Vor allem die großen Manta Rochen bewegen sich hier gerne, aber auch viele kleinere Meeresbewohner gilt es zu entdecken. Nutzt für solcherlei Tauchgänge am besten eine geführte Tour und taucht gemeinsam mit einem „Buddy“, der im Zweifel helfen kann.

Bild Manta Rochen schwebt im Komodo Nationalpark durchs Wasser

Manta Rochen schwebt im Komodo Nationalpark durchs Wasser

Malaysia

Ein ebenso schönes Reiseziel für Taucher ist Malaysia, wo vor allem die kleine Insel Sipadan als Mekka für Unterwasserfans gilt. Dieser Spot ist so beliebt, dass ihr euren Tauchgang am besten schon im Voraus buchen solltet. Die Begeisterung vieler Taucher ist durchaus berechtigt, warten hier doch Schwärme von Barrakudas, respekteinflößende Hammerhaie, große Mantas und beeindruckende Walhaie darauf, bestaunt zu werden.

Brasilien

Am Zuckerhut sind es die Inseln der Gruppe Fernando de Noronha, die als wahres Paradies für Taucher gelten. Das Wasser rund um die 21 Eilande ist warm und kristallklar – bis zu 50 Meter Sichtweite sind möglich. Die Korallenriffe rund um die Fernando de Noronha sind für ihren Artenreichtum bekannt: Bis zu 18 Korallenarten und sagenhafte 250 Fischarten leben in diesem schützenswerten Raum. Seit 1988 ist die Inselgruppe ein Nationalpark, der gerade das Fortbestehen der Meeresschildkröten auf seine Fahnen geschrieben hat. Aber auch Delfine treffen hier täglich ein, mit etwas Glück seid ihr mittendrin. Von September bis Februar lohnt die Reise zu diesem besonderen Tauchspot, für den ihr allerdings ein größeres Budget veranschlagen sollten.

Bild Mit Haien in der Karibik tauchen

Mit Haien in der Karibik tauchen

Karibik

Als beliebtes Fernreiseziel ist auch die Karibik ein guter Tipp für Taucher, die Korallen und exotische Meeresbewohner entdecken wollen. Außer den Palmen und dem weißen Sand ist auch das Meereswasser ein einziges Paradies: Bis zu 30 Meter weit könnt ihr beim Tauchen in der Karibik sehen, dazu Wassertemperaturen, die an die Badewanne zuhause erinnern und faszinierende Tauchspots, die sich wie Perlen aneinanderreihen.

In Belize ist es etwa das Great Blue Hole, das mit farbenprächtigen Korallen lockt. Langsam geht es geht es in die tiefblaue Höhle hinab, in der sich bei etwa 15 Metern Tiefe folgendes Phänomen ereignet: Das Salzwasser geht in Süßwasser über. Ebenfalls ein fantastischer Ort, um zu tauchen ist Aruba, wo auf dem Meeresgrund viele verschiedene Wracks liegen, in denen sich bunte Fische und Krebse verstecken. Dafür solltet ihr als Taucher jedoch entsprechend ausgebildet sein. Andere einmalige Spots befinden sich vor der Küste der Inseln Bonaire und Curaçao.

Bild Blue Hole vor Belize

Blue Hole vor Belize

Zu sehen gibt es beim Tauchen in der Karibik neben den kleinen bunten Kameraden auch viele Großfische wie Haie, Zackenbarsche oder Barakudas. Auch Rochen, Schildkröten und Delfine trefft ihr in der warmen Karibik an. Die beste Reisezeit für die Karibik sind die Monate November bis Mai, wenn die Zeit der Hurrikans vorbei ist und die Sicht im Waser gut.

Australien

Last but not least – das vielleicht bekannteste Riff der Welt, das in Australien liegt und etwa 135.000 Quadratmeter groß ist: das Great Barrier Reef. Von Nord-Queensland bis Südaustralien zieht sich das größte Korallenriffsystem der Erde. Zu den beliebtesten Tauchspots im Great Barrier Reef gehören Cairns und Port Douglas, wo auch Einsteiger die beeindrucke Welt des Riffs kennenlernen können. Wer auf Haie steht, findet diese mit Sicherheit am Osprey Reef, wo sie regelmäßig gefüttert werden. Tauchen und Schnorcheln lassen sich perfekt an den Whitsundays kombinieren, faszinierende Wracks zum Tauchen finden sich vor Townsville und an der Sunshine Coast vor Queensland.

Und Australien hat noch mehr zu bieten, als das Great Barrier Reef! Besucht auch die Spots Ningaloo Reef, The Yongala und Kangaroo Island. Hier gibt es Walhaie, Delfine, Rote Schnapper, Haie, Wracks, aber auch Seelöwen und Dugongs, auch als Gabelschwanzseekühe bekannt. Um die empfindlichen Ökosysteme lebendig zu erhalten, sollten Taucher sich stets umsichtig im Wasser bewegen.

Bild Riff und Korallenfische in Australien

Riff und Korallenfische in Australien

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1 Kommentar zum Thema
  1. Mathias richter

    Guten Tag sehr Geräte Damen und Herren ich möchte gerne auch tauchen schicken sie mir bitte was zu mit freundlichen Grüßen mathias