Über 1.100 natürliche Seen, stille Wälder, historische Residenzstädte und kleine Häfen: Die Mecklenburgische Seenplatte gehört zu den schönsten Regionen Deutschlands. Hier erwartet euch eine Landschaft, die wie geschaffen dafür ist, den Alltag für eine Weile hinter euch zu lassen.
Überblick
Wer die Natur liebt, wird sich in dieser Region schnell wohlfühlen. Die Mecklenburgische Seenplatte wird auch „Geschenk der Eiszeit“ genannt, da nach der letzten kalten Periode durch mächtige Gletscher zahlreiche Gewässer entstanden. So könnt ihr noch heute morgens mit dem Kanu durch einen stillen Kanal paddeln, mittags durch eine historische Altstadt schlendern und abends den Tag am Ufer ausklingen lassen.
Das Herzstück ist die Müritz, Deutschlands größter vollständig innerhalb des Landes liegender See. Rundherum findet ihr idyllische Ferienorte wie Waren, während Neustrelitz mit seiner Residenzgeschichte begeistert und Neubrandenburg mittelalterliches Flair mit dem Tollensesee verbindet. Dazwischen liegen Dörfer, Gutshäuser und kleine Badestellen. Naturfreunde zieht es vor allem in den Nationalpark, wo Wälder, Moore und Wiesen seltenen Tieren Heimat bieten.

Städte
Die Mecklenburgische Seenplatte lebt nicht nur von ihren Gewässern. Dazwischen entdeckt ihr kleine Hafenstädte, ehemalige Residenzen und Orte, deren Geschichte eng mit der Landschaft verbunden ist. Viele Zentren sind überschaubar genug, um sie zu Fuß kennenzulernen.
Waren (Müritz)
Waren ist für viele der perfekte Einstieg in die Seenplatte in Mecklenburg. Der Ort liegt direkt an der Müritz und verbindet maritimes Flair mit einem hübschen historischen Zentrum. In diesem findet ihr neben restaurierten Fachwerkhäusern, die beiden Backsteinkirchen St. Marien und St. Georgen sowie den Neuen Markt samt Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Kleine Straßen führen euch von dort Richtung Wasser zum Stadthafen. Restaurants, Cafés, Geschäfte und die Anlegestellen der Fahrgastschiffe machen ihn zu einem lebendigen Treffpunkt.
Am östlichen Ortsrand beginnt die Landschaft des Müritz-Nationalparks. So könnt ihr morgens durch die Altstadt bummeln und wenige Stunden später im Grünen unterwegs sein. Einen Besuch wert ist außerdem das Müritzeum, das euch die Natur- und Wasserwelt der Region näherbringt. Im Sommer solltet ihr genügend Zeit für das Ufer einplanen: Eine Bootsfahrt, ein Abendessen mit Blick auf den See oder ein Spaziergang bei Sonnenuntergang gehören zu jenen unvergesslichen Momenten, für die Waren wie gemacht ist.

Neustrelitz
Neustrelitz bringt überraschend viel Eleganz in euren Aufenthalt. Die 1733 gegründete ehemalige Residenzstadt der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz besitzt einen ungewöhnlichen Grundriss: Vom zentralen Marktplatz führen acht Straßen strahlenförmig in alle Himmelsrichtungen. Besonders gut könnt ihr dieses Muster vom Turm der angrenzenden Kirche erkennen. Mehr über die bewegte Historie des Ortes könnt ihr im Kulturquartier mit dem Museum für Lokalgeschichte erfahren.
Anschließend lohnt sich ein Spaziergang durch den Schlossgarten. Die einstige Residenz existiert zwar nicht mehr, doch Springbrunnen, Skulpturen, Orangerie und weitere historische Bauten vermitteln noch immer etwas vom höfischen Charakter der Anlage. Weitere spannende Highlights in Neustrelitz sind der Tiergarten mit über 400 verschiedenen Arten sowie das Freilichtmuseum Slawendorf, in dem ihr alte Handwerke wie Schmieden oder Weben selbst erleben könnt.

Neubrandenburg
Wahrzeichen von Neubrandenburg ist die fast vollständig erhaltene mittelalterliche Wall- und Wehranlage im Stil der Backsteingotik. Besonders eindrucksvoll sind die vier Durchgänge, denen der Ort seinen Beinamen „Stadt der vier Tore“ verdankt. Beim Spaziergang entlang der Befestigungsmauer entdeckt ihr außerdem zahlreiche Wiekhäuser, die einst als Verteidigungspositionen dienten.
Mitten im historischen Zentrum fällt die Konzertkirche ins Auge. Das mittelalterliche Gebäude, welches ab 1248 im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet wurde, erhielt in den 1990er-Jahren ein modernes Innenleben und gehört heute zu den wichtigsten Veranstaltungsräumen der Stadt. Damit zeigt Neubrandenburg besonders schön, wie historische Architektur und zeitgenössische Kultur zusammenfinden. Nur wenige Minuten entfernt wartet bereits die Natur. Der Tollensesee erstreckt sich südlich des Ortes und bietet euch Strände, Ausflugsschifffahrt sowie Möglichkeiten zum Radfahren und Wassersport.

Mirow
Am Rande der Mecklenburgischen Kleinseenplatte liegt das beschauliche Mirow, das lange im Schatten der bekannteren Nachbarstädte stand und gerade deshalb einen besonders ursprünglichen Charme versprüht. Die bekannteste Sehenswürdigkeit befindet sich auf einer kleinen Insel im gleichnamigen See: Schloss, Kavaliershaus, Torhaus und Johanniterkirche bilden dort ein außergewöhnlich stimmungsvolles Bild. Im heutigen 3 Königinnen Palais könnt ihr mehr über die bemerkenswerten Frauen aus dem Haus Mecklenburg-Strelitz erfahren. Zu ihnen gehörte Sophie Charlotte, die später Herrscherin von Großbritannien wurde.
Nach so viel Geschichte solltet ihr euch einfach treiben lassen. Über eine kleine Brücke erreicht ihr die vorgelagerte Liebesinsel. Ein Spaziergang bietet euch immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Direkt am Ufer liegt zudem ein Yachthafen, der Mirow zu einem beliebten Stopp für Segler und Hausbootreisende macht, die von hier aus die Kleinseenplatte mit ihren zahlreichen, eng miteinander verbundenen Gewässern erkunden.
Sehenswürdigkeiten
An der Mecklenburgischen Seenplatte verteilen sich die schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsideen über eine riesige Landschaft. Statt eines klassischen Sightseeing-Programms erwartet euch deshalb eine Mischung aus Naturwundern, Schlössern, Museen und historischen Anlagen.
Müritz-Nationalpark
Der Nationalpark Müritz bildet das grüne Herzstück der Region. Auf rund 322 Quadratkilometern erstrecken sich dichte Forste, stille Moore und zahlreiche kleinere Seen, die weitgehend sich selbst überlassen bleiben. Das Areal gliedert sich in zwei Teilgebiete, die Müritz-Region im Westen und die Serrahn-Region im Osten, deren alte Buchenbestände sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen.
Besonders beeindruckend ist die Tierwelt: Fisch- und Seeadler sind hier ebenso heimisch wie Biber und Fischotter. Zur Zugvogelzeit im Herbst versammeln sich Tausende Kraniche auf den Rastplätzen des Parks, ein Naturschauspiel, das Besucher aus ganz Deutschland anzieht. Gut ausgebaute Wander- und Radwege sowie mehrere Aussichtstürme ermöglichen es, die Landschaft zu erkunden. Im Informationszentrum in Federow erhaltet ihr zudem einen tieferen Einblick in die Ökologie der Region.

Schloss Mirow
An der Mecklenburgischen Seenplatte zählt das Schloss Mirow zu den architektonisch reizvollsten Bauwerken. Die ursprünglich im 18. Jahrhundert im barocken Stil errichtete Anlage diente einer Nebenlinie des Hauses Mecklenburg-Strelitz als Wohnsitz und ist eng mit europäischer Geschichte verknüpft: Hier wurde Prinzessin Charlotte geboren, die spätere Gemahlin des britischen Königs Georg III. Nach umfangreicher Sanierung beherbergt die Residenz heute eine Dauerausstellung, die mit originalen Möbeln, Gemälden und persönlichen Gegenständen einen anschaulichen Einblick in das höfische Leben vergangener Zeiten gibt.
Besonders sehenswert ist der Festsaal mit seiner aufwendigen Stuckdecke, der zu den am besten erhaltenen Innenräumen mecklenburgischer Schlossbaukunst zählt. Direkt neben dem Hauptgebäude erhebt sich die Fürstengruft, in der mehrere Mitglieder der herzoglichen Familie beigesetzt wurden. Umgeben ist die gesamte Anlage von einem gepflegten Park, der zu einem ruhigen Spaziergang mit Blick auf das umliegende Wasser einlädt. Ein Café im 3 Königinnen Palais sowie ein Restaurant runden den Besuch kulinarisch ab.

Burg Stargard
Etwas abseits der bekannten Wasserwege, südlich von Neubrandenburg, thront Burg Stargard auf einem Hügel über dem gleichnamigen kleinen Städtchen. Wer für die Mecklenburgische Seenplatte einen Geheimtipp neben den üblichen Highlights sucht, findet an diesem Ort einen lohnenden Abstecher, der bei den meisten klassischen Reiserouten noch außen vor bleibt. Die im 13. Jahrhundert erbaute Anlage mit ihrem markanten Bergfried bietet von der Aussichtsplattform einen weiten Blick über Wälder und die umliegende Landschaft.
Im Inneren erwartet euch ein Museum mit einer reichen Sammlung zur Burg-, Stadt- und Regionalgeschichte. Rund um die Anlage schlängeln sich ruhige Wege durch den angrenzenden Park, vorbei an alten Mauerresten und grünen Gärten, in denen es sich abseits der Hauptsaison herrlich ungestört wandeln lässt. Der kleine, verträumte Ort am Fuß des Bergs mit seinen Fachwerkhäusern lohnt ebenfalls einen Spaziergang. Wer die Seenplatte nicht nur vom Wasser, sondern auch aus historischer Perspektive und mit einem Hauch von Entdeckergeist erleben möchte, ist bei dieser Sehenswürdigkeit genau richtig.

Müritzeum
Das Müritzeum in Waren eignet sich besonders gut für einen Besuch bei wechselhaftem Wetter. Auf mehreren Ebenen erwartet euch eine interaktive Ausstellung rund um die Tier- und Pflanzenwelt der Region, die mit multimedialen Installationen und anschaulichen Modellen arbeitet. Highlight des Hauses ist das große Aquarium, in dem heimische Fischarten wie Großmaränen, Wels oder Zander beobachtet werden können.
Auch die Themen Moore, Wälder und die Entstehung der Gewässer werden spannend aufbereitet, was das Museum zu einem beliebten Ziel für einen Ausflug an der Mecklenburgischen Seenplatte mit Kindern macht. Die Lage in der Nähe des Hafens erlaubt es, den Besuch ideal mit einem Spaziergang entlang der Uferpromenade oder einer Schifffahrt auf der Müritz zu verbinden. Für alle, die mehr über die Ökologie der Region erfahren möchten, bevor sie selbst auf Erkundungstour gehen, ist dieses Highlight der perfekte Ausgangspunkt.
Aktivitäten
Bei einem Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte spielt sich viel draußen ab. Wasser und Wälder bilden einen riesigen natürlichen Abenteuerspielplatz. Dabei müsst ihr nicht besonders sportlich sein: Zwischen langer Fahrradtour und gemütlicher Bootsfahrt könnt ihr euer eigenes Tempo wählen.
Kanu- und Kajaktouren
Wenn es eine perfekte Aktivität für die Mecklenburgische Seenplatte gibt, dann ist es das Wasserwandern. Mit einem Kanu oder Kajak erlebt ihr die Landschaft aus einer besonders ruhigen Perspektive. Ihr gleitet an Schilfgürteln vorbei, passiert bewaldete Ufer und könnt unterwegs an geeigneten Stellen Pausen einlegen. Je weiter ihr euch von größeren Ferienorten entfernt, desto stiller wird es häufig. Zahlreiche Verleihstationen in der Region ermöglichen es, flexibel zu starten.
Über weite Strecken lassen sich die zahlreichen Seen und die sie verbindenden Flüsse und Kanäle mit dem Kanu oder Kajak erkunden, oft völlig abgeschieden von Straßen und ohne Motorenlärm. Denkt dabei daran, dass ihr euch in einer ökologisch sensiblen Landschaft bewegt. Haltet Abstand zu Schilfzonen und Wasservögeln und beachtet lokale Schutzregeln. Gerade diese Rücksicht trägt dazu bei, dass die Aktivität hier so besonders bleibt: Oft hört ihr kaum mehr als eure Paddelschläge, Vogelrufe und die leichten Wellen am Boot.

Radfahren
Die Mecklenburgische Seenplatte verfügt über ein dichtes Netz gut ausgebauter Radwege. Diese verbinden die schönsten Gewässer, Wälder und Städte und lassen sich problemlos in mehrere Etappen aufteilen. Die überwiegend flache bis leicht hügelige Landschaft eignet sich hervorragend für Touren mit der ganzen Familie, während anspruchsvollere Strecken durch den Nationalpark auch geübtere Sportler fordern.
Entlang der Strecke laden zahlreiche Badestellen, Cafés und Aussichtspunkte zu Pausen ein. Wer nicht das eigene Rad mitbringen möchte, findet in nahezu jedem größeren Ort Verleihstationen, teilweise auch mit E-Bikes. Besonders reizvoll sind Routen entlang der Müritzufer sowie durch die Feldberger Seenlandschaft.

Wandern und Tiere beobachten
Auch abseits des Wassers hat die Seenplatte einiges zu bieten, insbesondere für Wanderfreunde. Zahlreiche gut ausgeschilderte Rundwege führen durch die Forste und Wiesen des Nationalparks Müritz, vorbei an stillen Moorflächen und kleinen Aussichtspunkten mit Blick über die Landschaft. Besonders eindrucksvoll sind Touren durch die Serrahner Buchenwälder, die aufgrund ihres besonderen ökologischen Werts zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen und einen Eindruck davon vermitteln, wie die Urwälder in Deutschland einst ausgesehen haben könnten.
Auch rund um die Feldberger Seenlandschaft gibt es lohnenswerte Wanderrouten, die zwischen mehreren klaren Seen hindurchführen und immer wieder Ausblicke auf das Wasser bieten. Von den Aussichtstürmen der Region lassen sich mit etwas Glück Kraniche, Störche oder sogar Seeadler beobachten. Die meisten Wege sind gut markiert und eignen sich für kurze Spaziergänge ebenso wie für Tagestouren.

Baden und Wassersport
In den heißen Sommermonaten laden die zahlreichen Gewässer der Region zu einer erfrischenden Pause ein. Viele Ufer verfügen über gepflegte Badestellen mit feinsandigen Stränden, sanft abfallenden Einstiegen und teils auch Liegewiesen, sodass sich ein Sprung ins kühle Nass hervorragend mit einem entspannten Tag im Grünen verbinden lässt. Besonders beliebt ist der Schmale Luzin bei Feldberg: Mit seinem glasklaren, tiefblauen Wasser und den dicht bewaldeten Ufern gilt er als der optisch eindrucksvollste und fotogenste See der gesamten Mecklenburgischen Seenplatte.
Neben klassischem Baden erfreuen sich zudem Stand-up-Paddling und Windsurfen wachsender Beliebtheit, insbesondere auf den größeren, offeneren Seen wie der Müritz, wo etwas mehr Brise für Fahrt sorgt. An vielen Stellen könnt ihr entsprechendes Equipment direkt vor Ort ausleihen und die Grundlagen im Rahmen eines kurzen Kurses erlernen. Wer es actionreicher mag, findet an einigen Stellen zudem Möglichkeiten zum Wasserskifahren oder Wakeboarden.
Reise-Infos
Die Mecklenburgische Seenplatte eignet sich sowohl für ein verlängertes Wochenende als auch für ausgiebige Sommerferien. Weil die Region weitläufig ist, lohnt sich allerdings etwas Planung im Voraus. Im Folgenden findet ihr daher alle wichtigen Infos für euren Urlaub in Deutschland.
Ideale Reisezeit und Reisedauer
Die beste Reisezeit für die Mecklenburgische Seenplatte reicht von Mai bis September. Im Frühling wird die Landschaft sattgrün, die Tage sind lang und auf Rad- und Wanderwegen geht es häufig noch entspannter zu als während der Sommerferien. Wenn ihr vor allem paddeln, segeln und baden möchtet, sind Juli und August besonders attraktiv. Im Herbst speichern die Seen noch etwas Wärme, während Wälder und Morgennebel eine fast mystische Stimmung verbreiten. Für Outdoor-Aktivitäten und Naturfotografie kann diese Saison besonders reizvoll sein.
Für einen ersten Besuch empfehlen sich fünf bis sieben Tage. So könnt ihr Waren, Neustrelitz und kleinere Orte kennenlernen und trotzdem mehrere Ausflüge in die Natur einplanen. Möchtet ihr zusätzlich ausgiebig paddeln oder eine Rundreise unternehmen, sind bis zu zwei Wochen ideal.

Anreise und Fortbewegung vor Ort
Mit dem Auto erreicht ihr die Mecklenburgische Seenplatte besonders flexibel. Ein eigener Wagen ist praktisch, wenn eure Unterkunft außerhalb eines größeren Ortes liegt oder ihr mehrere Gewässer, Schlösser und Dörfer besuchen möchtet. Auch mit der Bahn könnt ihr anreisen. Fern- und Regionalzüge fahren unter anderem nach Neubrandenburg, Neustrelitz sowie Waren (Müritz).
Vor Ort gehört das Fahrrad zu den schönsten Fortbewegungsmitteln. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Kilometer auseinander, und unterwegs erlebt ihr viel mehr von der Landschaft als aus dem Auto. Euch stehen diverse Verleiher mit passenden Drahteseln zur Verfügung. Und dann gibt es natürlich noch Fähren, die euch auf den diversen Seen von A nach B bringen.
Essen und Spezialitäten
Wasser spielt auch kulinarisch eine wichtige Rolle. Typisch für die Mecklenburgische Seenplatte sind daher Spezialitäten mit heimischen Fischen wie Zander, Barsch, Aal oder Hecht. Besonders frisch schmecken diese direkt am Hafen oder in einem kleinen Gasthaus am Ufer – geräuchert, gedünstet, gebraten oder mit klassischen Beilagen wie Kartoffeln serviert.
Überhaupt ist die regionale Küche eher bodenständig als extravagant. So kommen auch deftige Eintöpfe wie „Gestowte Wruken“ mit Kohlrüben und Schweinebauch oder „Tüften un Plum“, eine Kartoffelsuppe mit Backpflaumen und Fleisch, auf den Tisch. Den süßen Abschluss bilden Nachspeisen wie Rote Grütze mit Vanillesoße oder Desserts mit fruchtigem Sanddorn.
Hotels und Unterkünfte
Im Mecklenburger Seenland findet ihr eine vielseitige Auswahl an Hotels, die vom kleinen familiengeführten Haus bis zum gehobenen Wellnesshotel reicht. Besonders groß ist das Angebot in Waren (Müritz). Hier könnt ihr zentral im Ortskern oder unmittelbar am Wasser übernachten und erreicht Hafen, Restaurants und viele Ausflugsziele bequem zu Fuß. Auch für Touren in den Nationalpark ist die Stadt ein idealer Ausgangspunkt.
Wer es etwas ruhiger mag, sollte sich in Mecklenburg-Vorpommern nach Hotels außerhalb der größeren Siedlungen umsehen. Viele dieser Unterkünfte liegen idyllisch zwischen Wäldern und Seen. Sie eignen sich wunderbar für euch, wenn Erholung und Natur im Mittelpunkt eurer Reise stehen sollen. In Neustrelitz, Neubrandenburg und kleineren Urlaubsorten findet ihr zudem gemütliche Pensionen und traditionelle Gasthöfe mit Zimmern. Für Reisen während der Sommermonate solltet ihr beliebte Übernachtungsmöglichkeiten möglichst frühzeitig reservieren.
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