Rundreise: Kalahari & Sossusvlei


Eine Rundreise durch Namibia entführt euch nach Südwestafrika, wo Savanne und Wüste auf euch warten. Als abenteuerlustige Urlauber lernt ihr Landschaften kennen, die so gar nicht mit den unsrigen vergleichbar sind. Trockene bis lebensfeindlich wirkende Gegenden im Landesinneren sowie an der Küste sind doch mit Leben erfüllt und auch Spuren der menschlichen Vergangenheit sind auffindbar. Einen Gegensatz zu den menschenleeren, dafür aber faszinierenden Landstrichen bilden die Orte und Städte, wo Gebäude von der kolonialen Vergangenheit Namibias erzählen.

Etosha Nationalpark

Kurz & Kompakt

Savannen- & Wüstenlandschaft sehen
Windhoek, Swakopmund & Okahandja besichtigen
Aufenthalt in Nationalparks

15 Tage Rundreise durch Namibia
Kultur der Herero kennenlernen
Big Four beobachten

Der Südwesten Afrikas ist dünn besiedelt, wie ihr während eures Urlaubs feststellen werdet. Die etwa 2,3 Millionen Einwohner des Landes verteilen sich auf eine Fläche von ca. 825.000 m², wovon die meisten – ihr ahnt es – in wenigen Städten leben. Dass der eine oder andere Einwohner Deutsch spricht oder versteht, hängt auch mit der Vergangenheit Namibias zusammen, denn von 1884 bis 1915 stand das Land unter deutscher Kolonialherrschaft. An diese Zeit werdet ihr unter anderem in Windhoek und Swakopmund erinnert. Landschaftlich reizvoll zeigen sich Savanne und Wüste, von denen Namibia dominiert wird. Zu ihrem Schutz wurden Nationalparks eingerichtet.

Die Highlights der Rundreise

Kalahari Sonnenuntergang in der Savanne

Kalahari Sonnenuntergang in der Savanne

Namibias Hauptstadt Windhoek

Windhoek Hauptstadt von Namibia

Salz-Ton-Pfanne Sossusvlei

Sossusvlei Salz-Ton-Pfanne

Felsmalerein in Twyfelfontein

Twyfelfontein Felsmalereien

Tiere im Ethosha Nationalpark

Etosha-Nationalpark  Tiere beobachten

Das Abenteuer Südwestafrika nehmt ihr am besten mit einem geländegängigen Mietwagen in Angriff. Neben der Kalahari und dem Sossusvlei im Namib-Naukluft Nationalpark mit mal mehr, mal weniger Vegetation warten auf eurer Rundreise durch Namibia die Tiere des Ethosha-Nationalparks. Kulturelle Eindrücke erlangt ihr nicht nur in den Städten, sondern auch bei der Besichtigung des Tals Twyfelfontein, wo Zeugnisse der steinzeitlichen Besiedlung auf euch warten.

Reiseverlauf

Tag 1: Ankunft in Windhoek

Nachdem ihr mit dem Flieger gelandet seid, beginnt euer Urlaub in Namibia in dessen Hauptstadt Windhoek, wo ihr eine Stadtrundfahrt unternehmt. Dabei bekommt ihr Kolonialbauten zu Gesicht, denn in der Vergangenheit herrschten einst die Deutschen über das heutige Namibia. Somit findet ihr Einflüsse aus unterschiedlichen Kulturen vor, die Windhoek so außergewöhnlich und spannend machen.

Tag 2: Kalahari Desert

Am zweiten Tag geht es für euch in die Kalahari, eine Mischung aus Dornstrauch- und Trockensavanne. Aufgrund des vielen Sandes wird sie aber auch gerne als Wüste bezeichnet. Sie erstreckt sich von Namibia bis Südafrika und Botswana, die beiden Nachbarstaaten im Osten bzw. Südosten. Zu den Tierarten, die hier vorkommen, zählt der Kalahari-Löwe. Neben Akazien wachsen vor allem unterschiedliche Gräser in Form von Büscheln. Wahrhaft fantastisch ist es, einen Sonnenuntergang in der Kalahari zu erleben. Seht zu, wie die Dünen in ein rotes Farbenspiel getaucht werden.

Tag 3: Kalahari Desert

Möchtet ihr die Tierwelt der Kalahari kennenlernen, die zu den größten Wüsten weltweit zählt, solltet ihr ganz früh am Morgen aufbrechen und eine kleine Safari unternehmen. Wenn der Tag noch jung ist und die Temperaturen noch verhältnismäßig niedrig sind, kann man viele Tiere durch die Landschaft ziehen sehen. Zählt ihr nicht zu den Frühaufstehern, könnt ihr dieses Erlebnis im Nationalpark aber auch abends nachholen.

Tag 4: Keetmanshoop

Ihr verlasst die Kalahari zunächst, um in Keetmanshoop einen Zwischenstopp einzulegen. Dort zählen zum Beispiel das Kaiserliche Postamt und die Kirche der Rheinischen Mission zu den Sehenswürdigkeiten. Weiter geht es zum Köcherbaumwald. Ansonsten eher einzeln wachsend, findet ihr vor Ort gleich eine Ansammlung dieser interessanten Bäume vor. In der Nähe des Köcherbaumwaldes wartet der Spielplatz der Riesen auf euch. Seinen Namen verdankt der Platz Dolerit-Felsen, die ihre bizarren Formen der Blockverwitterung zu verdanken haben.

Tag 5: Fish River Canyon

Nachdem ihr euch in der vorangegangenen Nacht erholt habt, brecht ihr zu einer Wanderung durch den Fish River Canyon auf. Der bis zu 549 m tiefe Fish River Canyon ist Heimat vieler Antilopen, Klippschliefer, Bergzebras und Vogelarten. Von den Klippen des nach dem Grand Canyon zweitgrößten Canyons der Welt habt ihr einen tollen Ausblick in die Umgebung.

Tag 6: Namib-Naukluft Nationalpark

Als Nächstes führt euch die Rundreise in den Namib-Naukluft Nationalpark, der im Westen teilweise an den Atlantik grenzt. Schaut euch die Namib mit ihren bis zu 300 m hohen roten Dünen an. Die Wüste ist nicht nur die älteste Wüste der Welt, sondern auch Namensgeberin eures Urlaubslandes. Verpasst außerdem nicht auf einen der Dünenkämme zu steigen und die Aussicht zu genießen.

Tag 7: Sossusvlei

An Tag zwei im Namib-Naukluft Nationalpark besichtigt ihr den Sesriem Canyon, eine Schlucht, die bis zu 30 m tief ist. Geformt wurde sie durch den Tsauchab Fluss, dessen Ende das Sossusvlei bildet. Hierbei handelt es sich um eine im Namib-Naukluft Nationalpark gelegene Salz-Ton-Pfanne, die umgeben ist von hohen, roten Sanddünen. In guten Regenjahren bildet sich an dieser Stelle für kurze Zeit ein See. Vielleicht erwischt ihr einen dieser Momente und werdet Zeuge davon?

Tag 8: Swakopmund

In Swakopmund könnt ihr die Zeit nutzen, um euch ein wenig zu entspannen. Schlendert die Strandpromenade des namibischen Seebades entlang und geht auch auf den Jetty. Der mehr als 300 m lange Landungssteg führt aufs Meer hinaus und ist besonders lohnenswert bei Sonnenuntergängen. Steht euch eher der Sinn nach Action, macht ihr eine Moonlandscape-Tour durch das Bett des Swakop Rivers. Alternativ lässt ihr euch mit dem Geländewagen über die Sanddünen der Namib fahren. Viel Spaß!

Tag 9: Damaraland

Ihr verlasst Swakopmund, denn die nächste Station wird das nördlich gelegene Damaraland sein. Die an Felsen reiche Landschaft wird von Trockenflüssen durchzogen, die sich nach Regenfällen füllen und alles mitreißen, was sich ihnen in den Weg stellt. Auf der Fahrt zur Unterkunft genießt ihr die Einsamkeit um euch herum und haltet in der enlosen Weite Ausschau nach Elefanten.

Tag 10: Twyfelfontein

Eines der Highlights im Damaraland sind die Felsmalereien im Tal von Twyfelfontein, die im Jahr 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurden. Angefertigt wurden sie vor Tausenden von Jahren in der Steinzeit. Außer Malereien könnt ihr noch in die Steine geritzte Gravuren bewundern, die Jagdszenen darstellen. Verpasst außerdem nicht den etwas weiter westlich befindlichen “Versteinerten Wald”. Gletscher beförderten einst Bäume in das Gebiet, wo sie heute liegen und zu Fossilien wurden. Die Baumstämme sind in kleine Stücke zerbrochen, so dass Jahresringe erkennbar sind.

Tag 12: Etosha Nationalpark

Ein gutes Beispiel für die Artenvielfalt afrikanischer Savannen ist der Etosha Nationalpark im Norden Namibias. Verlasst mit dem Mietwagen die felsige Damararegion und begebt euch zum Kalahari-Hochbecken. Dort versammeln sich mehr als 130 Säugetierarten um die begehrten Wasserlöcher. Neben Nashörnern trefft ihr auf Antilopen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Doch auch die örtliche Vogel- und Pflanzenwelt ist einen Aufenthalt wert. Aufgrund der Schönheit der Region kann man mehrere Tage im Etosha Nationalpark verbringen, ohne dass es langweilig wird.

Tag 12: Etosha-Nationalpark

Kommt ihr früh aus den Federn, könnt ihr viele Tiere im Park beobachten. Sie nutzen die milden Temperaturen am Morgen aus. Stellt euch also besser den Wecker, damit ihr die zahlreichen tierischen Bewohner seht. Im Ethosha-Nationalpark habt ihr die Gelegenheit, neben Löwen noch Flamingos oder Strauße zu entdecken. Der Park zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen des Landes.

Tag 13: Etosha-Nationalpark

Gönnt euch für den dritten Tag im Etosha-Nationalpark eine mehrstündige, von einem Reiseleiter geführte Safari. Durch ihr Fachwissen und langjährige Erfahrung wissen sie am besten, wo man auf die “Big Four” stoßen kann. Lauscht aufmerksam den Ausführungen, damit ihr keine Anekdote versäumt. Vielleicht wird eure Tour sogar einmal der Teil einer solchen. Während ihr Elefanten, Nashörner, Leoparden und Löwen seht, hofft ihr jedoch vergebens auf ein Treffen mit Büffeln. Sie leben hier nicht.

Tag 14: Okahandja

Plant auf dem Weg zurück nach Windhoek einen kleinen Halt im Ort Okahandja ein. Hier sind die Hereros heimisch, ein afrikanischer Stamm, der besondere Kunstfertigkeiten in der Holzschnitzerei besitzt. Bummelt über den Markt mit dem ausgestellten Kunsthandwerk, wobei ihr mehr über diese Tradition und die sie ausübenden Menschen erfahrt.

Tag 15: Windhoek – Abreise:

Mit Tag 15 endet die Rundreise durch Namibia. Nach dem Check-out aus der Unterkunft erfolgt der Transfer zum Flughafen. Bereitet euch gedanktlich auf den Abschied vor und nutzt die Zeit im Flieger, um die vielen tollen Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Bilder und Texte von Savannen- und Wüstenlandschaften reichen nicht mehr aus? Dann wird es Zeit für eine Reise nach Namibia, um dessen Faszination hautnah zu erleben. Das südwestafrikanische Land bringt euch nicht nur eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt näher, sondern auch Kolonialgeschichte und fremde Kultur. Auf ins Abenteuer!

Die Rundreise im Überblick

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